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Verschiedenes 

Das ZMF 2026 ist vorbei – die Glücksmomente wirken nach

Das ZMF 2026 ist vorbei – die Glücksmomente wirken nach
ZMF 2026 (c) Klaus Polkowski

Nach fast drei Wochen voller Konzerte, Workshops, Theateraufführungen und vieler weiterer Programmpunkte ging das 42. Zelt-Musik-Festival am Sonntagabend zu Ende. Auch in diesem Jahr strömten zahlreiche Besucher:innen auf das Festivalgelände neben dem Mundenhof und genossen die besondere Atmosphäre der Zeltstadt.

Zu den Konzerthighlights im Hauptprogramm zählten unter anderem Katie Melua, Sportfreunde Stiller, Meute, Buntspecht, Xavier Rudd und Malaka Hostel. Mit rund 42.000 verkauften Tickets lag der Vorverkauf jedoch spürbar unter dem Niveau der Vorjahre und zeigt, dass die Herausforderungen, vor denen die Festivalbranche derzeit steht, auch das ZMF betreffen.

Passend zum diesjährigen Festivalmotto zeigte sich das Wetter über weite Strecken von seiner besten Seite. Bis auf einzelne Schauer blieb es sonnig und warm. Für angenehme Temperaturen sorgten zudem die Klimaanlagen im Badische Zeitung Zelt sowie im Haufe Group Zirkuszelt.
Bis zum letzten Festivaltag wurde dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben dem Haupt- und Actionprogramm fand am 25. Juli unter anderem der Aktionstag Nachhaltigkeit statt. Vereine und Unternehmen nutzten die Gelegenheit, den ZMF-Besucher:innen ihre Projekte und Aktivitäten rund um das Thema Nachhaltigkeit vorzustellen.

Am 1. August hieß es außerdem „Frankreich zu Gast in Freiburg“. Der Aktionstag entstand in Kooperation mit den Städten Mulhouse, Besançon und Freiburg und bot als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft ein vielfältiges Programm aus Musik, Mitmachaktionen und Informationsständen.

Zahlen

Etwa 100.000 Besucher:innen waren auf dem Gelände unterwegs.
Die 48 kostenpflichtigen Programmpunkte in Zirkus- und Badische Zeitung Zelt haben ca. 42.000 Besucher:innen angezogen.
Insgesamt gab es 6 Clubnights, 5 davon bei freiem Eintritt.
Etwa 1.000 Künstler:innen standen wieder auf der Bühne, ungefähr 400 davon im Hauptprogramm, im Actionprogramm waren es etwa 600.
Alles in Allem gab es elf ausverkaufte Veranstaltungen: Katie Melua, Von Wegen Lisbeth, LaBrassBanda, Sportfreunde Stiller und MEUTE im großen Zelt und Buntspecht sowie fünf Kinderveranstaltungen.
Alles eingerechnet konnten ca. 180 Veranstaltungen besucht werden.
Das Actionprogramm lockte mit mehr als 120 Veranstaltungen über 30.000 Zuschauer:innen an.

Actionprogramm
Über 30.000 Besucher:innen haben die Veranstaltungen des eintrittsfreien ZMF-Actionprogramms besucht. Insgesamt gab es ca. 100 Stunden Programm, das sind fast vier Tage Konzerte, Kleinkunst und Mitmachaktionen nonstop!
Besonders gefeierte Konzerte waren die Auftritte von den Bands Brasslufthamma, Favorite Distraction, The Last Bash und dem Saunaclub Hinterzarten. Auch die drei Konzert-Specials des Actionprogramm von Kochkraft durch KMA, Vita und Hinterlandgang waren ein voller Erfolg und wurden gut besucht.
YoungStars in Action, das Programm im Bereich der Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche unterstützt vom Förderkreis Freiburger Musikfestival e.V. und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst begeisterte wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche. Dabei traten wieder einige Schüler:innen von insgesamt drei Musikschulen und Bands von vier Schulen auf. Die Jugendkulturnacht am 19. Juli in Zusammenarbeit mit dem Jugendbildungswerk Freiburg zeigte ein abwechslungsreiches Programm mit viel Livemusik und Tanz. Auch die Rockwerkstatt am 20. Juli wurde wieder sehr gut angenommen und brachte so manche Zuschauer:innen zum Mitwippen. Zudem legten verschiedene DJs im Fürstenberg Zelt auf und begeisterten die Menge.
Zum 41. Jubiläums-Bambinilauf am 17. Juli waren 1.600 junge Läufer:innen angemeldet, womit noch mehr Kinder als im Jahr zuvor über das ZMF-Gelände und das angrenzende Tiergehege liefen!

Förderkreis Freiburger Musikfestival e. V.
Dank des Engagements des Förderkreis Freiburger Musikfestival e.V. fand auch dieses Jahr wieder die Klassik ihren Platz im ZMF-Programm:
Der Programmpunkt Britpop Orchestral verwandelte mit dem Philharmonischen Orchester unter der Leitung von André de Ridder Stücke von Indie-Rock und -Pop Ikonen wie Massive Attack und Radiohead in imponierende orchestrale Inszenierungen.
Drei Klassikmatineen: Die „ZMF-Preisträger Matinee“ mit Spark und Tabea Kind am 19. Juli, am 26. Juli war das Freiburger Akkordeon Orchester zu Gast mit Sängerin Josefina Aymonino. Den Abschluss bildete das Margulis Piano Trio am 02. August.

Vormerken: 43. ZMF vom 14. Juli bis 01. August 2027!





Verschiedenes 

Regio Bäder: Miteinander Reden – miteinander Handeln

Gemeinsamer Austausch bringt Lösung bei Baderöcken

- Schwimmen mit Baderöcken ist erlaubt
- Haus- und Badeordnung der Regio Bäder wird konkretisiert
- Gemeinsames Fest im Freibad St. Georgen am 6. August

Regio Bäder, die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Freiburg, der Sinti Verein Freiburg e. V. und die Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg haben sich wie angekündigt über den Vorfall im Freibad St. Georgen am 26. Mai ausgetauscht. Dabei war es im Zusammenhang mit dem Tragen von Baderöcken zu Fragen der Anwendung der Haus- und Badeordnung gekommen.

Im Mittelpunkt der konstruktiven Gespräche standen die Auslegung der Haus- und Badeordnung, die Zulässigkeit von Baderöcken sowie die Frage, wie Regeln im Badebetrieb künftig klarer und nachvollziehbarer formuliert werden können.

Regeln konkretisieren

Alle Gesprächsbeteiligten bedauern den Vorfall sehr. Im Gespräch wurde deutlich: Der Ausgangspunkt der Situation war dem Umstand geschuldet, dass die bisherige Regelung zur zulässigen Badekleidung in der Haus- und Badeordnung nicht präzise genug gefasst war. Da es bislang keine einheitlichen Empfehlungen der Bundesverbände zur Nutzung von Baderöcken gab, haben unterschiedliche Sicherheitsvorstellungen vor Ort in Bezug auf Schwimmeignung und Wassertiefen zu einer unterschiedlichen Anwendung der Badeordnung geführt, was wiederum bei Badegästen Unsicherheit über den Inhalt der geltenden Regelungen hervorgerufen hat. Deswegen wird die Haus- und Badeordnung der Regio Bäder GmbH konkretisiert.

Das bedeutet: Ab sofort wird ausdrücklich klargestellt, dass das Schwimmen mit Baderöcken generell erlaubt ist, sofern sie aus geeignetem Badetextil bestehen. Badegästen wird bei der Wahl ihrer Badekleidung lediglich empfohlen zu berücksichtigen, wie sicher sie sich im Wasser bewegen können. Denn insbesondere im Schwimmerbereich können Länge, Schnitt und Sitz der Kleidung für die Bewegungsfreiheit und die individuelle Schwimmfähigkeit relevant sein. Damit ist für die Freiburger Bäder klar beschrieben, worauf es ankommt: Allein das geeignete Material (UV-Bekleidung, Elasthan, Polyamid, Neopren oder andere Kunstfasern) ist für die Zulässigkeit der Badebekleidung ausschlaggebend.

„Wir bedauern den Vorfall sehr – vor allem, weil mit einer präziseren Regelung in der Badeordnung der gesamte Vorfall hätte vermieden werden können. Und weil in der konkreten Situation aufgrund einer Verkettung von Umständen und ohne Absicht der Beteiligten der Eindruck entstehen konnte, bestimmte Menschen seien in unseren Bädern nicht willkommen. Das ist nicht der Fall. Unsere Bäder sind selbstverständlich für alle da“, stellt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH, klar. „Ich habe viele positive und wertschätzende Bezüge zur Gemeinschaft der Sinti – deshalb ist mir diese Klarstellung auch persönlich sehr wichtig.“

Gleichzeitig herrschte Konsens, dass die Anordnungen des Badepersonals im laufenden Betrieb sehr wichtig sind. „Das Badepersonal trägt eine große Verantwortung für einen Badebetrieb mit tausenden von Menschen. Diese Aufgabe kann vor Ort nur wahrgenommen werden, wenn auch bei diskussionswürdigen Situationen eine Akzeptanz in die Entscheidungen des Badepersonals vorhanden ist“, betont Regio Bäder-Geschäftsführer Müller. Alle Beteiligten – von Badepersonal, Führungskräften bis hin zu Badegästen – haben die Situation zwischenzeitlich in unterschiedlichen Formaten besprochen und dabei erkannt, dass auf allen Seiten Verbesserungsbedarf bestand.

„Wir begrüßen, dass die Regio Bäder den Vorfall sehr ernst nimmt und die Regelung künftig klarer fassen wird. Die Botschaft, dass Sinti und Roma in den Freiburger Bädern selbstverständlich willkommen sind, ist für eine integrierte Stadtgesellschaft und ein gutes Miteinander sehr wichtig“, sagt Coralla Reinhardt, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle und Vorstandsmitglied im Sinti Verein Freiburg e. V.

„Klare Regeln helfen allen: den Badegästen, dem Personal und dem Miteinander im Bad“, ergänzt Ismael Reinhardt, stellvertretender Vorsitzender der Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg: „Wir sind froh, dass wir die Situation mit allen Beteiligten sehr konstruktiv besprechen und aufarbeiten und somit für die Zukunft ein verbindliches Miteinander vereinbaren konnten.“

Als gemeinsames Zeichen ist im Freibad St. Georgen am 6. August ab 17 Uhr ein Fest für alle Badegäste unter dem Motto „Vielfalt unter freiem Himmel“ geplant. Oliver Heintz, Geschäftsleiter der Freiburger Bäder, ist sich sicher: „Wir werden uns gemeinsam mit dem Sinti-Verein kulinarisch und musikalisch etwas Besonderes einfallen lassen und damit das gute Miteinander in Freiburgs Bädern zum Ausdruck bringen.“





Verschiedenes 

Atomdeal Saudi-Arabien USA

Atomdeal Saudi-Arabien USA
(c) mitwelt.org

Nicht autorisiertes, sinngemäßes Vorwort des französischen Staatspräsidenten Macron aus dem Februar 2020:
„Ohne zivile Atomenergie gibt es keine militärische Nutzung der Technologie – und ohne militärische Nutzung gibt es auch keine Atomenergie“.

Gegen den Iran wird gerade ein Krieg um Rohstoffe und ein Atomkraftwaffenkrieg geführt. In der westlichen Welt wird befürchtet, dass die autoritär geführte Theokratie mithilfe der zivilen Nutzung der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommen könnte. Jetzt will die Trump-Regierung der "guten, nützlichen" Autokratie Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Auch die Lieferung einer Urananreicherungsanlage in die Kriegsregion ist möglich.

Obwohl weltweit seit Jahren mehr Atomkraftwerke stillgelegt als neu gebaut werden, will jetzt auch Saudi-Arabien eigene AKW und eine Urananreicherungsanlage.
Tschernobyl, Fukushima, radioaktive Emissionen im Normalbetrieb und Atommüll, der eine Million Jahre strahlt, haben die Gefahren der Atomkraftnutzung aufgezeigt.

Die größte Gefahr der Nutzung der Atomkraft ist allerdings die Proliferation, die Entwicklung von Atomwaffen mithilfe der zivilen Atomkraft. Schon heute wäre ein in die Ecke gedrängter Iran in der Lage, Raketen und Drohnen mit "schmutzigen, radioaktiven Bomben" auszustatten.

Der Nahe Osten ist jetzt schon ein Pulverfass.
Da ist der Krieg gegen den Iran und der Konflikt im Westjordanland und in Gaza. Ein Blick auf das iranische Atomprogramm müsste eigentlich zeigen, wie die "sogenannte" zivile Nutzung der Atomkraft Wissen, Technik und Schlüsselrohstoffe zum Bau von Atomwaffen schafft. In einem neuen AKW mit 1000 MW entsteht jährlich die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1000 Hiroshima-Bomben. Atomkraftwerke sind in jedem Krieg schreckliche Angriffsziele.

Wieso haben Länder wie Pakistan oder Nordkorea Atomwaffen? Weil sie mithilfe der „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Doch bei befreundeten, nützlichen feudalen Autokratien wird dieser Zusammenhang gerne "verdrängt".

Wenn jetzt "sonnenarme" Länder wie Saudi-Arabien, aber auch Jordanien, die Türkei, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate teure AKW bauen wollen, dann geht es nicht in erster Linie um Energie, denn Strom aus Wind und Sonne ist gerade im Nahen Osten schon lange unglaublich viel günstiger als Strom aus neuen Atomkraftwerken. Strom aus neuen französischen AKW kostet ca. 14 bis 19 Cent pro kWh. Im Nahen Osten liegt der Preis für Solarstrom bei teils unter 1,5 Cent pro kWh. Beim neuen Trump-Deal geht es Saudi-Arabien um Atomwaffen und um einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Pläne der Trump-Regierung, Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms große Profite zu machen, sind unverantwortlich, passen allerdings gut in unsere Zeit der organisierten Gier. Ein saudisches Atomprogramm, aber auch der Neubau von AKW und der weltweite AKW-Export (nicht nur in Spannungsgebiete) sind ein globales Selbstmordprogramm.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Der Autor war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer)

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Veranstaltungen 

Veranstaltungsübersicht der Käptn Hässler Agency

ELTERNABEND @ Galeria am Europaplatz ROOFTOP
80's / 90's / Electronic Music
Sa. 22.08.2026 | 18-00 Uhr
Ort: Rooftop-Galeria Europaplatz, Kaiser-Joseph-Straße 165, 79098 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

FUSE ROOFTOP SESSION Vol. IV
Techno / Melodic Techno
Sa 29.08.2026 | 16-22 Uhr
Ort: Hermann, Wentzingerstraße 15, 79106 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

NEU im Vorverkauf:

KAVALL Inmitten
Immersives Konzert
25. & 26.09.2026 | Beginn: 20:30 Uhr | Einlass 19.30 Uhr
Ort: Lokhalle Freiburg (linker Hallenflügel, hinter Purino), Paul-Ehrlich-Str. 5, 79106 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de & www.reservix.de

MONA AMEZIANE & CHRISTINE WESTERMANN
Buchtour: Wann wusstest du, dass es gut wird?
So 29.11.2026 | 20 Uhr | Einlass 19 Uhr
Ort: Paulussaal, Dreisamstraße 3, 79098 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

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Verschiedenes 

Trans* und Nicht-Binarität in der politischen Bildung

Geschlechtliche Vielfalt vermitteln

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ beschäftigt sich in sechs Beiträgen und einem Interview mit Herausforderungen für die Vermittlung von geschlechtlicher Vielfalt. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt das Heft jetzt vor.

Wie können trans* und nicht-binäre Perspektiven und Themen in der politischen Bildung verankert und gestärkt werden? Was bedeutet es, inklusive Räume in der Gesellschaft zu schaffen? Ein Beitrag beleuchtet insbesondere die „Schule als wirkmächtigen queerpädagogischen Lern- und Lebensraum“. Historische Perspektiven auf das „TransLeben in Deutschland“ oder Bildungsgeschichten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von 1958 bis 2025 – für (West-)Berlin und Baden-Württemberg – ermöglichen einen kritischen Rückblick und zeigen etwa, wie bedeutsam es ist, Lebensgeschichten von trans* und nicht-binären Personen sichtbar zu machen. In einem Interview bietet die Gesprächspartnerin mit ihrer doppelten Perspektive als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Projektleiterin im Queeren Netzwerk Baden-Württemberg Einblicke in den Alltag und die Lebensrealitäten queerer Jugendlicher. Das Interview und weitere Beiträge der Publikation verdeutlichen, wie sich zunehmende Transfeindlichkeit in Ausgrenzung bis hin zu Angriffen gegen queere Menschen niederschlägt – und wie unzureichend die bestehenden Unterstützungsangebote angesichts dieser Anfeindungen vielfach sind.

Das Heft geht auf die Fachtagung „Trans*, Nicht-Binarität und politische sowie historische Bildung“ zurück, die in Zusammenarbeit mit dem Queeren Netzwerk Baden-Württemberg am 29./30. September 2025 im LpB-Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ stattfand.

Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB BW) bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Verschiedenes 

Ehrung für engagierte Jugendliche mit Haupt- und Werkrealschulabschluss

Ehrung für engagierte Jugendliche mit Haupt- und Werkrealschulabschluss
Ehrung Werkrealschüler (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.

Einen Abend lang standen am gestrigen Montag Jugendliche im Rampenlicht, die sich in ihrer Schulzeit an einer Werkreal-, Real-, Gemeinschafts- oder Gesamtschule auf besondere Weise engagiert haben. Für ihren Einsatz erhielten sie in der Aula der Getrud-Luckner-Gewerbeschule eine Ehrenurkunde von der Stadt und dem Staatlichen Schulamt.

Viele Absolvent*innen dieser Schulen haben sich während ihrer Schullaufbahn für Schwächere stark gemacht, besondere Leistungen erzielt oder angepackt, wo Hilfe nötig war. Die Feierstunde möchte diesen Einsatz wertschätzen und sie bestärken, ihre Bildungskarriere auch nach dem nun erfolgten Abschluss so weiterzuführen.

In Freiburg gibt es aktuell zwei öffentliche Werkrealschulen: Die Albert-Schweitzer-Schule II und die Karlschule. Insgesamt besuchen rund 540 Schüler*innen diese Schulen. Außerdem gibt es an der Vigelius-Gemeinschaftsschule, der Sternwaldschule, der WentzingerGemeinschaftsschule, der Staudinger-Gesamtschule, an vier Freiburger Realschulen sowie an Privatschulen die Möglichkeit, einen Haupt- oder Werkrealschulabschluss zu erwerben.

Die städtischen Schulzweige bieten mit einer fundierten praxisorientierten Ausbildung eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg. Sie verfügen über eigenständige Profile und gehen individuell auf die Neigungen und Fähigkeiten der Schüler ein. Neben der Wissensvermittlung liegt der Fokus auf der Förderung sozialer Kompetenzen und dem erfolgreichen Übergang in den Beruf. Dazu finden bereits ab Klassenstufe 5 entsprechende Bildungsangebote statt.

zum Bild oben:
Das Foto zeigt die Absolventinnen und Absolventen der Haupt- und Werkrealschulen, die bei einer Feierstunde am Montag, 27. Juli, in der Aula der Getrud-Luckner-Gewerbeschule für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt wurden (links Silke Donnermeyer, Leiterin des städtischen Amts für Schule und Bildung).
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.





Veranstaltungen 

Frank & Frei: Erster Frankreichtag auf dem ZMF

Musik, Tanz und Begegnungen am Samstag, 1. August – kostenloses Programm ab 15.30 Uhr

Frank & Frei aufs ZMF: Am Samstag, 1. August, findet auf dem Freiburger Zelt-Musik-Festival der der erste Frankreichtag statt. Musik und Kultur bringen Menschen von beiden Seiten des Rheins zusammen. Unter dem Motto „Frank & Frei. Frankreich zu Gast in Freiburg“ erwartet die Besucher*innen ab 15.30 Uhr ein vielfältiges Programm. Sämtliche Angebote des Frankreichtags sind kostenlos. Freiburg, Besançon und Mulhouse setzen mit diesem Tag ein Zeichen der Verbundenheit und für die Deutsch-Französische Freundschaft.

Oberbürgermeister Martin Horn sowie Vertreter*innen aus Besançon und Mulhouse eröffnen den Frankreichtag um 16 Uhr offiziell. Besançon ist Freiburgs älteste Partnerstadt, mit Mulhouse verbindet Freiburg seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Damit auch Bürger*innen aus Besançon und Mulhouse unkompliziert teilnehmen können, reist aus beiden Städten jeweils ein Bus mit 50 Gästen nach Freiburg. Gefördert wird diese Anreise sowie das Programm vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds.

Das Musik- und Kulturprogramm lädt zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen ein. Zahlreiche deutsch-französische Vereine und Organisationen erwarten von 15.30 bis 20 Uhr an ihren Infoständen Besucher*innen zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte. Mit dabei sind unter anderem die Deutsch-Französische Gesellschaft Freiburg, der Eurodistrict Eurhena, Hiero Colmar, Radio WNE aus Mulhouse, die Strasbourg Music Week, Multicore und Artforum³/Europop.

Das Programm im Überblick
ab 15.30 Uhr: Infostände und Beginn des Kulturprogramms
15.30 bis 18.30 Uhr: „Walking Sketch“ mit dem ILLU e.V.
16 Uhr: offizielle Eröffnung
16.15, 19.15 und 22.15 Uhr: Eric Tarantola, Kleinkunstshow für alle Altersgruppen
16.30 Uhr: Alexandrie aus Besançon
18 Uhr: „Piazza Tango“ der Compagnie Estro mit Mitmachaktion
22.30 Uhr: Panda Drumaschine aus Mulhouse

Förderung
Gefördert wird das Projekt vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.





Veranstaltungen 

Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“

Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“
Words & Vibes Buchfestival (c) FWTM

Lokale und regionale Autor*innen sind aufgerufen, Kurzgeschichten für den Schreibwettbewerb „Let the computer dream“ einzureichen, der im Rahmen der neuen Veranstaltung „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ stattfindet. Die besten Kurzgeschichten werden während des Festivals im Oktober in der Freiburger Innenstadt mittels „Virtual Reality“ (VR) visuell zum Leben erweckt. Auf diese Weise werden Berührungspunkte zwischen Literatur, Kunst und digitaler Technologie sichtbar: Die Besucher*innen tauchen mit einer speziellen VR-Brille in die Welt der jeweiligen Kurzgeschichte ein, die im Vorfeld mittels Künstlicher Intelligenz basierend auf dem Text erschaffen wird.

Die Kurzgeschichten können bis Samstag, 15. August, eingereicht werden unter innenstadt.freiburg.de/words-and-vibes/schreibwettbewerb. Die Mindestlänge der Texte ist 600, die Maximallänge 900
Wörter. Themenvorgaben gibt es keine.

Das „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ wird am Freitag, 16. Oktober, und am Samstag, 17. Oktober, in der Freiburger Innenstadt gefeiert. An diesen zwei Tagen verwandeln sich Freiburg und seine Buchhandlungen in eine Bühne für das geschriebene, gesprochene und erlebte Wort: Podcasts, Poetry Slam, Musik, Lesungen und vieles mehr werden Teil des Programms sein. Dabei verlässt das Festival auch die klassische Lesebühne und findet in Museen, Cafés, dem Schwurgerichtssaal und dem Planetarium statt.

Anmelden zum Bücherflohmarkt
Im Rahmen des Festivals wird auch ein großer Bücherflohmarkt in der Gerberau veranstaltet, begleitet von Musik und Essensständen. Wer mit einem Stand am Bücherflohmarkt teilnehmen möchte, kann sich über die Website des Bücherfestivals anmelden:
innenstadt.freiburg.de/words-and-vibes.

Weitere Informationen zum Programm vom „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ folgen zeitnah. Eine Vorschau des Programms ist auf der Website zu finden.

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