Prolix Studienführer - Freiburg
Dienstag, 22. August 2017 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Theatertipp: Mathias Tretter - Selfie

Kabarett
Freitag, 17. März 2017 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

"Seine Pointen sind exzellent gesetzt. [...] Da steht ein hochgebildeter, feiner, äußerst scharfsinniger und gewitzter Mann auf der Bühne, dessen Seziermesserschnitte genau in die Wunden treffen. [...] Das ist Satire vom Allerbesten, sein Programm »Selfie« eine bissige Zeitanalyse." (Süddeutsche Zeitung)

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Veranstaltungen 

Freiburg: Lesung in der Ausstellung

Finissage zu Hilde Bauer: vor_ort

Die Ausstellung „vor_ort“ von Hilde Bauer wird am Sonntag, 26. März von 11.00 bis 12.00 Uhr mit einer Finissage musikalisch-literarisch ausklingen. Katharina Nast und Sabine Scharberth stellen den farbintensiven Bildern und Objekten von Hilde Bauer ausgewählte Texte zur Seite, die neue Interpretationen auf die Werke möglich machen, musikalisch begleitet von Ekkehard Weber mit dem historischen Streichinstrument Viola da gamba. Die Finissage zur Ausstellung findet in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt. Der Eintritt ist frei.

Umgeben von farbintensiven Räumen und vor gemalten Fassaden, an Orten, die vertraut und zugleich fremd erscheinen, werden literarische Texte erklingen, die das Gesehene nochmals neu und anders erfahrbar werden lassen. Musikalische Akzente setzt dabei der Klang der Gambe, so dass Bildende Kunst, Literatur und Musik hier zu einer Einheit zusammenkommen und die Ausstellung „vor_ort“ musikalisch-literarisch beschließen.

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Verschiedenes 

Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg

Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Internat.Umweltkonvent in Freiburg 2017 (c) EEF-Schwerer

Internationale Umweltpreisträger verabschieden Resolution „Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten“

Im Rahmen des sechsten Internationalen Umweltkonvents in Freiburg haben 100 Umweltpreisträger/innen aus über 40 Nationen am Freitagnachmittag, 10. März, die Resolution „„Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten“ verabschiedet. Die Resolution wendet sich an die Regierungen dieser Welt, die Repressionen gegen Umweltaktivisten weltweit zu beenden:

„Wir, die Gewinnerinnen und Gewinner der internationalen Umweltpreise, die am 6. Internationalen Umweltkonvent Freiburg teilnehmen, sind zutiefst besorgt über den deutlichen Anstieg der Einschüchterung, Bedrohung, Repression und physischer Angriffe gegen Umweltaktivisten in vielen Teilen dieser Welt. Wir kritisieren die Regierungen scharf, die in ihrer Pflicht versagen, das Leben und die Sicherheit der Mitglieder der Zivilgesellschaft zu garantieren.“

Im Jahr 2015 wurden weltweit 185 Umweltaktivisten getötet, wie aus dem Bericht „On Dangerous Ground“ der NGO Global Witness mit Sitz in London und Washington, D.C. hervorgeht. Das ist die höchste Zahl, seit die Nichtregierungsorganisation 2002 begann, Daten darüber zu erheben, wie viele Umweltaktivisten pro Jahr ermordet werden. Vor allem in Brasilien, auf den Phillipen, in Kolumbien, Peru, Nicaragua, in der Demokratischen Republik Kongo und in Honduras werden Umweltaktivisten unter anderem durch paramilitärische Gruppen, Armee und Polizei verfolgt. Die Verfolgung von Umweltaktivisten und -preisträgern weltweit umfasst Repressionen von Beeinträchtigungen der Arbeit durch die Verweigerungen von Zulassungen oder dem Verhindern der Anmietung einer Wohnung bis hin zu Gefängnistrafen, Folterungen und Tötung.

Auch einige Teilnehmer/innen des sechsten Internationalen Umweltkonvents werden aufgrund ihres Engagements in ihren Heimatländern verfolgt.

Golden Misabiko, Preisträger des „Nuclear-Free Future Award“, nutzt den Umweltkonvent, um sich mit anderen Umweltaktivisten auszutauschen und auf den illegalen Uranabbau im Kongo aufmerksam zu machen. Der international bekannte Menschenrechtsaktivist enthüllte im Jahr 2000, dass die damalige Regierung der Demokratischen Republik Kongo acht angebliche Putschisten ohne Gerichtsverfahren hinrichten ließ. Misabiko wurde daraufhin inhaftiert, gefoltert und für sieben Monate teils in Isolationshaft gehalten. Daraufhin ging er zwei Jahre nach Schweden ins Exil. Nach seiner Rückkehr in den Kongo wurde er erneut bedroht, gefoltert und verhaftet. Doch all diese Einschüchterungsversuche hielten ihn nicht davon ab, im Jahr 2009 einen Bericht über illegalen Uranabbau in fünf Minen zu veröffentlichen. Der Bericht enthüllte auch die Beteiligung von Politikern und Militärs. Misabiko wurde erneut verhaftet. Amnesty International setze seinen Fall daraufhin auf die „Urgent Action“-Liste und am 25. August 2009 kam Misabiko auf Kaution frei und konnte nach Südafrika ausreisen.

Zum ersten Mal am Umweltkonvent teilnehmen wird Tsetsegee Munkhbayar, Gründer der „United Movement of Mongolian Rivers and Lakes“ und Preisträger des „Goldman Environmental Prize“. Für sein Engagement zum Schutz der Gewässer in der Mongolai vor der Austrocknung und Verschmutzung durch Gold- und Kupferminen musste er bereits eine zweijährige Haftstrafe verbüßen.

Auch Oleg Bodrov, ehemaliger Vorsitzender der NGO Green World und Preisträger des „Nuclear Free Future Award”, wurde in seiner Heimat Russland für seine Umweltaktivitäten von der Justiz belangt. Seine NGO musste im Jahr 2015 eine Strafzahlung an das russische Justizministerium leisten, da ihm ausländische Spionagetätigkeit vorgeworfen wurde. Oleg Bodrov ist Physiker und nach seinem Studium an der Technischen Universität Leningrad testete er zunächst Atom U-Boote und war Forschungsgruppenleiter am Khlopin Radium Institut in St. Petersburg. Nach einem Besuch der verseuchten Zone in Tschernobyl 1986 kehrte er der Nuklear-Industrie den Rücken zu und engagierte sich in Umweltbewegungen. Von 2005 bis Anfang des Jahres 2017 war er der Leiter der NGO Green World, die sich für eine sichere Stilllegung der russischen Atomkraftwerke und der Endlagerung radioaktiver Abfälle einsetzt. Da Bodrov von der russischen Regierung als ausländischer Agent eingestuft wurde, kann er diese Arbeit jetzt nicht mehr ausüben. Ähnlich erging es bereits der russischen Umweltaktivistin Nadezda Kutepova im November 2015. Sie floh nach Frankreich, da sie auf Grund ihrer Tätigkeit in ihrer Umweltorganisation "The Planet of Hopes“ in mehreren Nachrichtenbeiträgen als ausländische Agentin denunziert wurde. Seitdem lebt sie im Exil in Frankreich.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg:
Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 Umweltpreisträgerinnen und Umweltpreisträger aus mehr als 40 Nationen nehmen jährlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. März 2017 statt.

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Verschiedenes 

6. Internationaler Umweltkonvent durch Bundespräsident a.D. Horst Köhler eröffne

6. Internationaler Umweltkonvent durch Bundespräsident a.D. Horst Köhler eröffne
Umweltkonvent 2017 (c) FWTM / Schwerer

Bis zum 12. März ist Freiburg Treffpunkt der weltweiten Umweltelite

Bundespräsident a.D. Horst Köhler hat den sechsten Internationalen Umweltkonvent mit seiner Rede „Countering the narrative of decline: The great transformation as a global story of hope” am Abend des 9. März im Historischen Kaufhaus in Freiburg eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Salomon und Eicke R. Weber, der den Kuratoriumsvorsitz der European Environment Foundation innehat, hielten einen Redebeitrag. Der diesjährige Umweltkonvent unter dem Leitthema „Environmental Policy in a Politically Changing World“ findet noch bis zum 12. März in Freiburg statt.

Oberbürgermeister Dieter Salomon: „Es ist für uns nach wie vor eine große Ehre, Gastgeberstadt dieser Veranstaltung zu sein. Dass eine so große Zahl an Preisträgern der weltweit wichtigsten Umweltpreise zu uns nach Freiburg kommt, zeigt deutlich, welch guten Namen dieser Konvent hat als ein Ort des Gesprächs, der Begegnung, des Austauschs und des Networking.“

Eicke R. Weber: „Neben dem Austausch und den inspirierenden Diskussionen werden wir eine Resolution zum Stopp der Repressionen gegen Umweltaktivisten verabschieden. Die Verfolgung von Umweltaktivisten steigt in diesen bewegten politischen Zeiten leider in vielen Region der Welt alarmierend an.“

Unter den 300 Gästen am Eröffnungsabend waren, neben den Umweltpreisträger/innen aus über 40 Nationen, Vertreter/innen aus Wissenschaft, Unternehmen und Politik. Insbesondere freut sich die European Environment Foundation über die Teilnahme des stellvertretenden, bangladeschischen Umweltministers Abdullah Al Islam Jakob am sechsten Internationalen Umweltkonvent. Die Breite des diesjährigen Teilnehmerspektrums wird auch durch die Teilnahme der Schauspielerin und B.A.U.M.-Umweltpreisträgerin Marie-Luise Marjan deutlich, die vor allem durch ihre Rolle als „Helga Beimer“ in der Fernsehserie Lindenstraße bekannt ist.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg:
Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 Umweltpreisträgerinnen und Umweltpreisträger aus mehr als 40 Nationen nehmen jährlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. März 2017 statt.

zum Bild oben:
Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Bundespräsident a.D. Horst Köhler, die Schauspielerin und B.A.U.M.-Preisträgerin Marie-Luise Marjan, Oberbürgermeister Dieter Salomon. / Foto: (c) FWTM / Schwerer

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Veranstaltungen 

Studierendenwerk Freiburg: Veranstaltungstermine April 2017

Sa. 22.04.17 - 22:00 | € 7 | MensaBar
Dub'ucation pt. 7
Dub´ucation ist das Soundsystem-Erlebnis in Freiburg. Veranstaltet vom lokalen Joyful Noise Soundsystem werden Roots Reggae, Dub & Steppers - vom raren Vinyl-Klassiker bis zum selbsproduzierten Exclusive – durch selbstgebaute Boxenwände ins Herz der Stadt gepumpt.
Dabei steht neben heavy Basslines und positiven Vibes immer eine spirituelle und sozialkritische Botschaft im Vordergrund.

Mi. 26.04.17 - 20:30 | € 5 / 3 | MensaBar
Supreme
Das Podium für Slamkünstler und Literaten, Kabarettisten, Musiker, Performer, Dichter, Filmemacher, Schauspieler und Clowns.
Infos: http://www.slam-supreme.blogspot.de/

Sa. 29.04.17 - 22:00 | € 3 | MensaBar
Pink Party
Bei der traditionellen Mischung aus Electro, Pop und Rock geht die beliebte Szene-Party des Regenbogen-Referats in die nächste Runde. Für schwule, lesbische, bisexuelle und alle anderen Menschen!

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Veranstaltungen 

Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg

Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Schüler und Studierende beim Ulweltkonvent 2016

Young Talents Day

Studierende, Schülerinnen und Schüler diskutieren mit internationalen Umweltpreisträger/innen im UWC Robert Bosch College Freiburg am 11. März

Bei der Veranstaltung „Young Talents Day“ am 11. März im Rahmen des Internationalen Umweltkonvents in Freiburg tauschen sich internationale Umweltpreisträgerinnen und Umweltpreisträgern mit Schülerinnen, Schülern und Studierenden zu ausgewählten globalen umweltpolitischen Themen aus. Bei der Veranstaltung, die im UWC Robert Bosch College stattfindet, lernen die Jugendlichen vielfältige Projekte zum Thema Umwelt-, Klima- und Naturschutz aus aller Welt kennen.

Bei der Veranstaltung „Young Talents Day“ nehmen Schüler und Schülerinnen von 15 Schulen aus dem Regierungsbezirk Freiburg, Studierende der Fakultät für Umwelt und natürliche Ressourcen der Universität Freiburg sowie die Schülerinnen und Schüler des UWC Robert Bosch Colleges teil. An runden Tischen werden aktuelle umweltpolitische Fragestellungen und Themen diskutiert. Einen Vortrag zum Thema „Ökozid“ wird Femke Wijdekop halten, die als Umweltschutzexpertin für das Programm „Defending Environmental Defenders“ im IUCN Nationalkomitee der Niederlande arbeitet.

Ein weiterer Programmpunkt des Young Talents Day ist die Präsentation des brasilianischen Projektes „Engajamundo“, das den Wettbewerb „Jugend für die Umwelt“ der Online-Plattform „EnviroNetwork.eu“ gewonnen hat. Mit über 5.000 Gefällt-mirAngaben in einem Online-Voting auf der Facebookseite der European Environment Foundation hat sich das Projekt „Engajamundo“ gegenüber sechs weiteren Schüler- und Jugendprojekten in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz aus Deutschland, Vietnam und Ghana durchgesetzt. Als Preis winkte die Teilnahme am Umweltkonvent. Die Initiative „Engajamundo“ möchte unter dem Motto “What is climate change and what do I have to do with it?” der brasilianischen Jugend die aktuelle KlimaRealität näherbringen und ein Bewusstsein für ein eigenes, nachhaltiges Handeln schaffen.

Der Young Talents Day wird in Kooperation mit der Universität Freiburg, dem Regierungspräsidium Freiburg und dem UWC Robert Bosch College Freiburg und der besonderen Unterstützung von Frau Sick-Thies und SICK AG durchgeführt.

Das ausführliche Programm des Umweltkonventes ist abrufbar unter https://www.european-environment-foundation.eu/enen/laureates-convention/6th-convention-2017.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg:
Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 Umweltpreisträgerinnen und Umweltpreisträger aus mehr als 40 Nationen nehmen jährlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. März 2017 statt.

EnviroNetwork.eu:
Das von der DBU geförderte Projekt ermöglicht neben Umweltpreisträgern auch Unternehmen, NGOs, Umweltaktivisten, Schülern, Studierenden sowie Medien und Presse das digitale Netzwerken. Interessierte können sich auf der Seite informieren oder selbst Profile und Projekte erstellen. Weitere Informationen unter www.environetwork.eu.

zum Bild oben:
Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region und dem UWC wurden von Studierenden der Universität Freiburg inhaltlich auf die Diskussionen mit den Preisträgern vorbereitet (Umweltkonvent 2016).

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Veranstaltungen 

VORTRAGSREIHE: Auf dem Weg in ein neues Parteiensystem?

Die Bundestagswahl 2017
Colloquium politicum – Sommersemester 2017

Tagungsleitung
Prof. Dr. Uwe Wagschal, Professur für Vergleichende Regierungslehre
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Dr. Michael Walter, Politikwissenschaftler
freier Mitarbeiter der Außenstelle Freiburg
Dr. Michael Wehner, Leiter der Außenstelle Freiburg

Termine
Dienstag, 9. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Montag, 29. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Montag, 26. Juni 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Montag, 3. Juli 2017, 20 Uhr c.t., Aula der Universität
Montag, 17. Juli 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199

Ort
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I),
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Am 24. September 2017 wird darüber entschieden, welche Parteien und Personen das Land in den nächsten vier Jahren regieren werden. Mit großem Interesse wird die Weltöffentlichkeit die Bundestagswahl 2017 verfolgen, denn sie ist auch von entscheidender Bedeutung für die Europäische Union und ihre Institutionen. Wie werden die Wählerinnen und Wähler die Regierung Merkel/Gabriel bewerten? Welche Themen werden die Wahl entscheiden? Wird der Bundestag zum Sieben-Parteienparlament? Was kommt nach der GroKo? Noch ´ne GroKo, endlich schwarz-grün, rot-rot-grün, die (Schw)Ampel, die Jamaika oder gar eine Kenia-Koalition? Denn „nichts ist mehr, wie es einmal war im deutschen Parteiensystem“, so der Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer.

Die Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung bietet Gelegenheit, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Experten aus Politik, Medien und Wissenschaft geben Einblicke in die faszinierende und diffizile Welt des politischen Systems und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Dienstag, 9. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Die deutsche (Parteien-)Demokratie - Regieren im Krisenmodus?
Prof. Dr. Uwe Wagschal, Seminar für wissenschaftliche Politik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Montag, 29. Mai 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Auf dem Weg in ein neues Parteiensystem? Die Bundestagswahl 2017
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen und
DirektorNRW School of Governance

Montag, 26. Juni 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Zu den Veränderungen des deutschen Parteiensystems nach der Bundestagswahl 2013
Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Arbeitsstelle Empirische Politische Soziologie, Freie Universität Berlin

Montag, 3. Juli 2017, 20 Uhr, Aula der Universität
Im Kampf um das Direktmandidat im Wahlkreis 281
Podiumsdiskussion mit Matern von Marschall MdB (CDU), Julien Bender (SPD),
Kerstin Andreae MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Pflüger (DIE LINKE), Volker Kempf (AfD),
Dr. Adrian Hurrle (FDP),

Montag, 17. Juli 2017, 20 Uhr c.t., Hörsaal 1199
Wählerinnen und Wähler zwischen Parteien und Koalitionen
Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz

Veranstalter
Landeszentrale für politische Bildung
Außenstelle Freiburg
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg
Tel 0761. 2077-30, Fax -99

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Veranstaltungen 

Filmtipp: Der junge Karl Marx

Filmtipp: Der junge Karl Marx

Deutschland 2016 | 118 Minuten
Regie: Raoul Peck
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Peter Benedict, Olivier Gourmet, Alexander Scheer, Marie Meinzenbach, Jürgen Rissmann

DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten.

Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.

Die sozialen und politischen Krisen brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich reagieren nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Weltbild geben. Doch dafür müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen gestandenen Revolutionär vor den Kopf. Trotz Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu formulieren.

In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck (LUMUMBA, I AM NOT YOUR NEGRO) hier die Entstehungsgeschichte einer weltverändernden Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.

„Ein intensives Porträt zweier ungestümer Männer, die an die Vision einer humanen Gemeinschaft glauben!“ TTT
“Das Gespräch wütender Männer über radikale Ideen - packend!” GUARDIAN

Läuft in der Harmonie Freiburg

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