Prolix Studienführer - Freiburg
Dienstag, 22. August 2017 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Lieblingsessen in allen Freiburger Mensen

In der Woche vom 30.1. bis 3.2.2017 servieren die Freiburger Mensen die beliebtesten Gerichte des Wintersemesters. Auf dem Speiseplan stehen dann ausschließlich die Essen, die die besten Gästebewertungen erhalten haben, z.B. Nürnberger Rostbratwürstchen mit Gewürzketchup, Gitterkartoffeln und Endiviensalat, Orientalische Falafel mit Limettendip, Gemüse-Reispfanne und Beilagensalat oder Grönsaksbullar mit Preiselbeer-Rahmsauce und Bauernspätzle.

Wir wünschen einen guten Appetit!

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Veranstaltungen 

Humanität verteidigen statt völkischen Fanatismus glorifizieren

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 2017 wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass ist der 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Dazu erklärt Stefanie Schmidt, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD):

"Brutale Vernichtung und unermessliches Leid – Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus macht deutlich, wohin brutaler Rassenwahn, völkischer Fanatismus und unmenschliche Einteilungen von wertem und unwertem Leben führen. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gedenkt der Millionen an Opfern des Nationalsozialismus. Aufgrund von demagogischen Beschwörungen von „Volksfeinden“ und „Volksverrätern“ wurde ihr Leben rücksichtslos vernichtet.

Die Erinnerung an diese Katastrophe ist schmerzvoll. Denn sie erinnert uns, zu welchen grausamen menschenverachtenden Taten Menschen fähig sind, sie erinnert uns daran, wohin Fantasien von homogenen Staaten und Gesellschaften in letzter Konsequenz führen: Zu der Auslöschung von Individualität, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.

Darum muss „völkisch“ weiterhin negativ besetzt bleiben, darum kann es keine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad geben und darum ist eine Glorifizierung deutscher Geschichte unerträglich. Parteien und Gruppierungen der neuen Rechten dämonisieren und attackieren alle Menschen, die ihrem engstirnigen Weltbild widersprechen, und wollen sie notfalls auch mit Gewalt an den gesellschaftlichen Rand drängen. Die neue Rechte wächst und wird militanter.

Eine offene und demokratische Gesellschaft muss in diesen Zeiten Humanität und Rechtstaatlichkeit verteidigen. Wer die Grundrechte auch nur einer Gruppe in der Gesellschaft angreift, der greift uns alle an.

Der LSVD und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden zu einer Gedenkfeier am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein. Die Veranstaltung beginnt am 27. Januar um 16.00 Uhr. Zahlreiche Abgeordnete von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP des Berliner Abgeordnetenhauses und des Brandenburger Landtages sowie des Deutschen Bundestages haben Ihr Kommen angekündigt:

Hintergrund
Im nationalsozialistischen Deutschland fand eine Homosexuellenverfolgung ohne gleichen in der Geschichte statt. Die Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine „widernatürliche Veranlagung“, für eine den so genannten „Volkskörper“ schädigende „Seuche“, die „auszurotten“ sei. Lebenswelten von Schwulen und Lesben wurden zerschlagen, schwule und lesbische Lokale, Vereine, Verlage sowie Zeitschriften verboten. Zehntausende schwuler Männer wurden nach § 175 Reichstrafgesetzbuch wegen „Unzucht“ zu Gefängnis oder Zuchthaus verurteilt, mehrere tausend Schwule wegen ihrer Homosexualität in Konzentrationslager verschleppt. Die meisten überlebten die Lager nicht. Sexuelle Handlungen zwischen erwachsenen Frauen standen zwar nicht unter Strafe, weibliche Homosexualität war jedoch ebenfalls gesellschaftlich geächtet, widersprach dem „gesunden Volksempfinden“. Auch lesbische Frauen litten im „Dritten Reich“, konnten nicht offen und frei leben.

Die Verfolgung von Homosexuellen wurde auch nach 1945 in Deutschland bruchlos fortgesetzt. In der Bundesrepublik wurde bis 1969 die nationalsozialistische Fassung der Paragrafen 175, 175a weiter angewandt und zerstörte das Leben unzähliger Menschen. Allein über 50.000 Männer wurden wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilt. Sie kamen ins Gefängnis, sie verloren ihren Beruf – ihre gesamte bürgerliche Existenz wurde zerstört. Gegenwärtig wird die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer dieser menschenrechtswidrigen Strafverfolgung endlich auf den Weg gebracht. Diese Urteile aufzuheben und wenigstens die Würde dieser Menschen wiederzuherstellen – das ist die Bundesrepublik ihnen schuldig."

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Verschiedenes 

29. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF)

29. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF)
Stefan Sing © Ilaria Costanzo

Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
22. – 25. Januar 2017, Messe Freiburg

29. Internationale Fachmesse ist erfolgreich zu Ende gegangen.

Zufriedene Gesichter bei Ausstellern und Besuchern.
Neue Musikhalle hat sich bewährt.

Hoher Grad an Internationalität beim 29. Branchentreffen.

Alle drei Kulturbörsenpreise der Fachmesse (FREIBURGER LEITER) gehen ins Ausland.

Mit einem mitreißenden Varieté-Abend im vergrößerten Theatersaal mit 800 Plätzen ist die 29. Internationale Kulturbörse Freiburg am Mittwoch, 25. Januar 2017 mit Erfolg zu Ende gegangen. Mit über 4.500 Besuchern zeigte sich der Veranstalter, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sehr zufrieden.

Ohne Themenschwerpunkt, aber mit einem äußerst breit aufgestellten Angebot hatten die Fachbesucher der Internationalen Kulturbörse Freiburg 2017 wieder die Möglichkeit, sich umfassend mit Trends, Tendenzen und Angeboten in den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Events auseinanderzusetzen. Insgesamt sorgten 400 Aussteller – eine bis dato nicht erreichte Zahl – für ein umfangreiches Informationsangebot. Besonders die neue Musikhalle erwies sich dabei als ein Volltreffer. In Messehalle 1 präsentierten sich Musikbühne und Musikaussteller gemeinsam, lediglich getrennt durch eine schalldichte, variable Wand. Diese aufwendige Infrastrukturmaßnahme bot den Besuchern die Möglichkeit, sich ganz gezielt über die umfangreichen Angebote zu informieren: in Halle 1 rund um die Musik, in Halle 2 über die Bereiche Darstellende Kunst und Straßentheater.
Entsprechend zufrieden zeigte sich dann auch Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM: „Mit der erweiterten Ausstellerfläche und der Trennung von Musik, Straßentheater und Darstellender Kunst haben wir dafür gesorgt, dass sich die Besucher wie auch die Aussteller in jeder Hinsicht wohlfühlen konnten. Freiburg ist und bleibt ganz einfach der Branchentreffpunkt für die Kultur- und Eventszene“.

155 Live-Auftritte und Performances von Künstlern und Gruppen aus 25 Ländern waren auf vier Bühnen zu sehen und sorgten dafür, dass sich die Besucher an den drei Messetagen nonstop live Künstler, Gruppen und Bands ansehen bzw. anhören konnten. Ein gewaltiges Programm, das für eine Person allein gar nicht zu bewältigen war.
Eingerahmt von der Eröffnungsgala und dem erneut am Schlusstag stattfindenden Varieté-Abend, ermöglichte die internationale Fachmesse eine intensive Auseinandersetzung mit dem Geschehen in der Branche. Aussteller wie Besucher waren mit dem Verlauf, dem vielseitigen Informationsangebot, den Kommunikationsmöglichkeiten und der großzügigen und eine angenehme Atmosphäre produzierenden Infrastruktur sehr zufrieden.

Sehr erfreulich für den Veranstalter und gleichzeitig für die Besucher ist dabei der anhaltende Trend der Internationalisierung der Fachmesse. Regionen- und länderspezifische Messestände sind optimale Ansprechpartner für alle grenzüberschreitenden Fragen und natürlich bieten sie gleichzeitig den Betreibern die Möglichkeit, sich im deutschsprachigen Raum positiv in Szene zu setzen.

Das Ergebnis ist laut Strowitzki „eine kompakte und facettenreiche Fachmesse, die als internationale Drehscheibe und Vernetzungsplattform einen hervorragenden Ruf genießt.“

Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht weiter, dass die drei Kulturbörsenpreise wie schon im letzten Jahr annähernd ausschließlich an ausländische Gruppen vergeben wurden. Die diesjährigen Gewinner der FREIBURGER LEITER 2017 sind:

Sparte MUSIK: Maїa Barouh / Japan, Frankreich (Elektro, Punk, Roots)
Sparte STRASSENTHEATER: PSiRC / Spanien (Akrobatik, Zirkus)
Sparte DARSTELLENDE KUNST: Stefan Sing & CistianaCasadio / Deutschland, Italien (Bewegungstheater, Tanz)

Der abschließende Varieté-Abend wurde dann wieder seinem herausragenden Ruf gerecht und lieferte Varietékunst auf allerhöchstem Niveau. Der mit 800 Besuchern voll besetzte Theatersaal 2 belohnte die Darbietungen der sieben internationalen Künstler und Gruppen mit begeistertem und lange anhaltendem Applaus.

Eine in jeder Hinsicht erfolgreiche 29. Internationale Kulturbörse Freiburg endetet mit dem Hinweis auf zahlreiche Überraschungen im kommenden Jahr - dann nämlich, wenn das Branchentreffen vom 21. bis 24. Januar 2018 sein 30-jähriges Jubiläum feiern wird.

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Veranstaltungen 

Startinsland 2017: Auftaktveranstaltung „Gründerzünder“

am 20. Februar 2017 um 18 Uhr im Grünhof

An diesem Abend erhalten Sie Einblick in den Ablauf, das Angebot und die Neuigkeiten beim Businessplan-Wettbewerb Startinsland 2017. Für den Aufbau Ihres eigenen Start-ups bietet Startinsland vielfältige Seminare, persönliches Coaching, konstruktives Feedback und Unterstützung beim Aufbau Ihres Geschäftskonzepts. Gründerinnen und Gründer lassen Sie teilhaben an den witzigen, originellen oder ungewöhnlichen Stories zu ihren Unternehmen, so dass Motivation und Lust entsteht zum Gründen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Netzwerken.

Programm
18 Uhr: Startinsland 2017 – Vorstellung des Businessplan-Wettbewerbs, Gründerbüro der Universität Freiburg
18:10 Uhr: Gründungs-Stories – Gründer plaudern aus dem Nähkästchen …
· Dr. Martin Kasemann, INNIRION GmbH
· Dr. Benedikt Link, Neue Masche – Projekt Fundraising GmbH
· Christian Rückert und Florian Schmitt, Black Forest Jerky – Boutique Beef Jerky aus dem Herzen des Schwarzwalds
· Dr. Karl Reuter, Reuter Chemische Apparatebau e.K.
· Dietmar vom Berg, re-lounge GmbH
19:15 Uhr: Netzwerken
Ende ca. 20:30 Uhr.

Informieren Sie sich über den Businessplanwettbewerb unter www.startinsland.de

Termin: Montag, 20.2.2017, 18:00 - 20:30 h
Ort: Grünhof, Belfortstraße 52, 79098 Freiburg

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Veranstaltungen 

THEATER: DAS FINSTERE TAL

THEATER: DAS FINSTERE TAL
Cargo Theater - das finstere Tal / Foto: Veranstalter

EIN BERGWESTERN | CARGO THEATER

FR 03.02. | SA 04.02. | 20:30 UHR | KAMMERTHEATER im EWERK

Ein Fremder will in einem abgelegenen Hochtal, mit dem ihn ein dunkles Geheimnis verbindet, Quartier nehmen. Abrupt wird das harte und freudlose Leben der Dörfler unterbrochen, als kurz darauf nacheinander zwei Söhne des mächtigen „Brennerbauern“ ums Leben kommen.... Im Stile des „Grand Guignol“ wird diese in der archaischen Bergwelt spielende Geschichte um Macht und Unterdrückung, Liebe und Verrat, auf die Bühne gebracht. Angesiedelt zwischen Western und Heimatroman endet das Stück in einem nerven-zerreißenden Finale.
"[...] Brillant: das Cargo Theater mit seinem Bergwestern "Das finstere Tal[...] in einer großartig eigenwilligen Inszenierung[...] besteht vielleicht das größte Kunststück darin, dass es dem Cargo Theater gelingt, seiner unterhaltsamen Alpen-Burleske [...] Witz, stupende Fantasie [...] Herz, Sinn und Tiefgang zu verleihen [...] Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau

EINTRITT: € 16 / € 11 | KARTEN www.ewerk-freiburg.de | BZ Kartenservice

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Veranstaltungen 

Was glauben Sie eigentlich? Bärbel Schäfer

Gesprächsreihe mit Menschen, die uns bewegen

Zu Gast in der Gesprächsreihe „Was glauben Sie eigentlich?“ ist die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag, 16. Februar um 19.00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Der Eintritt ist frei.

Die in Geislingen an der Steige geborene Juristin Bärbel Schäfer ist seit dem 1. April 2012 Regierungspräsidentin des baden-württembergischen Regierungsbezirkes Freiburg. Schon als Leitende Stadtrechtsdirektorin und Amtsleiterin des städtischen Rechtsamtes in Freiburg hat sie sich seit 1992 in besonderer Weise mit den rechtlichen und praktischen Möglichkeiten der Teilhabe und Teilnahme von Bürgern an den öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt. Das ist bemerkenswert in einer Zeit, in der sich immer mehr Bürger schrittweise in „user“ und Konsumenten verwandeln, die sich z. B. nicht mehr in Parteien engagieren, sondern immer mehr zu Zuschauern von Politik werden. Oder zu sogenannten Wutbürgern, die sich enttäuscht von Politik abwenden.

Bärbel Schäfer arbeitet mit dem Regierungspräsidium an einem Kreuzungspunkt, an dem sich Politik, Verwaltung und Bürgerinteressen begegnen und reiben. Wie sieht sie dieses Spannungsfeld, und was kann sie und ihre „Mittelbehörde“ dazu beitragen, dass die Bürger besser „gehört“ werden? Braucht die Demokratie neue Formen der Partizipation? Darüber spricht der Studienleiter der Katholischen Akademie Josef Mackert mit ihr.

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Verschiedenes 

Freiburg: Schlittschuhlaufen auf dem Waldsee ab sofort möglich

Ab sofort ist das beliebte Schlittschuhlaufen auf dem Waldsee auf eigene Gefahr erlaubt. Die extrem frostigen Temperaturen der letzten Tage machen es möglich. Mehr als 10 Zentimeter ist die Eisfläche jetzt dick und macht ein Betreten des zugefrorenen Sees möglich. Ein kleiner Bereich am Wassereinlauf des Waldsees Richtung Sternwald ist aber mit Band abgesperrt, da hier Eisfläche nicht dick genug ist.

Die Eisstärke wird von den Mitarbeitern des Garten- und Tiefbauamts (GuT) täglich kontrolliert. Sollte die Eisschicht dünner werden, so dass der Waldsee nicht mehr gefahrlos betreten werden kann, wird er sofort gesperrt. Die Sperrung wird über die Medien bekannt gegeben, auch weisen entsprechende Schilder am Waldsee darauf hin.





Veranstaltungen 

„Jugend für die Umwelt“

„Jugend für die Umwelt“

Online-Wettbewerb für Schüler- und Jugendprojekte
Öffentliches Voting bis zum 22. Januar

Sieben Schüler- und Jugendprojekte in den Bereichen Umweltund Naturschutz aus Deutschland, Brasilien, Vietnam und Ghana nehmen an dem Wettbewerb „Jugend für die Umwelt“ der OnlinePlattform „EnviroNetwork.eu“ teil. In einem öffentlichen Voting auf der Facebookseite der European Environment Foundation wird nun bis zum 22. Januar 2017 der Gewinner gekürt (fb.com/EuropeanEnvironmentFoundation). Gewonnen hat das Projekt mit den meisten „Likes“. Hauptgewinn ist die kostenlose Teilnahme an dem viertägigen Internationalen Umweltkonvent in Freiburg vom 9. bis 12. März 2017, auf dem das Projekt präsentiert wird.

An dem Wettbewerb konnten Jugendliche zwischen 16 und 28 Jahren teilnehmen. Dazu stellten sie ihr Umweltschutz-Projekt auf der von der FWTM in Kooperation mit der Europäischen Umweltstiftung initiierten Online-Plattform „EnviroNetwork.eu“ ein. Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Plattform ermöglicht NGOs, Umweltpreisträgern und - aktivisten, Schülern, Studierenden, Unternehmen sowie Medien und Presse das digitale Netzwerken. Interessierte können sich auf der Seite informieren oder selbst Profile und Projekte erstellen und so der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Wettbewerbsteilnehmer im Überblick:

 Projekt: Nachhaltigkeits-AG / Sustainability Club
Schule: Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim-Johannisberg, Deutschland
Die Nachhaltigkeits-AG arbeitet an mehreren Projekten zur Bewusstseinsförderung für Umweltschutz und zur Bekämpfung von Umweltzerstörung. So entwickeln die Schüler beispielsweise Energiesparkonzepte für die Schule und Wohnungen und richten jährlich einen Nachhaltigkeitstag aus. Auch haben sie einen “Öko-Shop” mit fairen und ökologisch hergestellten Produkten gegründet.

 Projekt: One-Child, One-Tree
Gruppe: Centre for Environmental Research and Policy Analysis (CERPA), Accra, Ghana
CERPA ist eine umweltorientierte NGO in Ghana mit dem Ziel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit durch Forschung, Bildung, Partizipation und Innovation zu fördern. Zielgruppe dieses Projekts sind Grundschulkinder, die über Aufklärungskampagnen und Baumpflanzungsaktionen für die Umwelt sensibilisiert werden. Um in großem und ausgedehntem Maßstab tätig zu sein, arbeitet die Organisation mit Dorfgemeinschaften und lokalen Verbänden zusammen. Für das Jahr 2017 ausgewählte Schule: Die Akim Manso A.M.E. Zion A und B Grundschule in der Birim Zentralgemeinde der östlichen Region von Ghana.

 Projekt: Pictorius Wind Power
Schule: Pictorius-Berufskolleg, Coesfeld, Deutschland
Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für Erneuerbaren Energien zu begeistern, in diesem Fall für die Windenergie. Die Jugendlichen lernen, wie sie ihre Umwelt selbst mit Technologien und Design gestalten können. Das Projekt verbindet Technologien und Kunst – dafür wurde ein Experimenten-Koffer entwickelt. Schulen können diese nutzen um die Effizienz der verschiedenen Designs zu testen und zu vergleichen. Im Juni 2016 wurden die Werke in der Landschafts-Installation „Windkraftkunst im Kornfeld“ präsentiert.

 Projekt: What is climate change and what do I have to do with it?
Gruppe: Engajamundo, Sao Paulo, Brasilien
Das Projekt „Engajamundo“ möchte der Brasilianischen Jugend die aktuelle Klima-Realität näherbringen und ein Bewusstsein für Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Entscheidung bei Fragen des Klimawandels schaffen. Hierfür werden Workshops mit Jugendlichen in den fünf Regionen Brasiliens durchgeführt. Nach der Theorie werden praktische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, z.B. veganes Kochen.

 Projekt: Full board for insects
Schule: Heimschule Lender, Sasbach, Deutschland
Im Schuljahr 2014/2015 beschäftigten sich Schüler im Rahmen von „Jugend recherchiert“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Thema „Die Relevanz der Biene - Regionale Wirkung und globaler Stellenwert“. Daraus entstanden nicht nur ein Zeitungsartikel und ein Buch über Honigbienen, sondern auch der Wunsch, mehr für Bienen zu tun und andere auf sie aufmerksam zu machen. Der Tag der Offenen Türe der Schule war perfekt dafür. Alle Kinder konnten sich eigene kleine Wildbienenhotels bauen. Aber auch Insekten brauchen Vollpension! Deshalb bereiteten sie Samentütchen vor, in die sich die Kinder mehrjährige einheimische Blumensamen abfüllen konnten. Bei dieser sehr gelungenen Aktion haben ca. 100 Kinder das Angebot wahrgenommen. Seither findet die Aktion jedes Jahr statt.

 Projekt: Green Pen
Gruppe: Green Journalist Club, Ninhbinh, Vietnam
Junge Schüler und die Gemeinschaft in ländlichen Gebieten Vietnams sollen bei diesem Projekt ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Umweltschutzes erlangen. Während 7-tägigen Trainingskursen erlernen Schüler von weiterführenden Schulen Umweltwissen und Grundkenntnisse des Journalismus. Zudem erkunden sie die Natur in Nationalparks.

 Projekt: Active prevention of water pollution through textile fibre filtration
Gruppe: Hebelschule Schliengen, Deutschland
Die Endprodukte von Kläranlagen werden in Flüsse abgegeben oder in Form von Schlamm zur Düngung auf Feldern ausgefahren. Dieser Schlamm besteht zu einem gewissen Ausmaß aus Kunststoff- und Baumwollfasern. Sobald diese Fasern auf den Feldern und Blumen sind, sammeln Bienen sie auf, wodurch die Fasern am Ende unter anderem auch im Honig landen. In Flüssen werden sie von Fischen aufgenommen, welche daran sterben. Die Schüler der Hebelschule Schliengen kamen auf die Hypothese, dass die Fasern aus der Kleidung gewaschen und in der Waschmaschine freigesetzt werden. Diese Fasern können nur teilweise durch die Kläranlagen abfiltriert werden. Ziel war es, mehr darüber zu erfahren, inwieweit die Situation ein echtes Problem darstellt und wenn ja, eine technische Lösung zu finden, um das Problem zu reduzieren oder zu beseitigen.

Weiterführende Informationen zu den Bewerbern und den einzelnen Projekten sind über folgenden Link abrufbar:
www.european-environment-foundation.eu/enen/environetwork/online-contest/submitted-projects

Ein attraktiver Gewinn wartet auf die Sieger:

 Kostenlose Teilnahme am Internationalen Umweltkonvent, der „International Convention of Environmenral Laureates“, in Freiburg vom 9. bis 12. März 2017. Am Umweltkonvent nehmen Preisträger der weltweit bedeutendsten Umweltpreise teil. Die Preisträger reisen aus mehr als 40 Ländern nach Freiburg an.

 Große Präsentation des eigenen Projekts am „Young Talents Day“ des Internationalen Umweltkonvents. Der „Young Talents Day“ bietet jungen Menschen die einmalige Gelegenheit, die internationalen Preisträger persönlich zu treffen und mit ihnen zu diskutieren.

 Teilnahme am Umweltunterricht des UWC Robert Bosch Colleges Freiburg, dem einzigen UWC College in Deutschland.

Auf einen Blick:

Internationaler Umweltkonvent und Young Talents Day Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Professor Klaus Töpfer der Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 Umweltpreisträgerinnen und Umweltpreisträger aus mehr als 40 Nationen nehmen jährlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben dem Young Talent Days und internen Programmpunkten und gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote.
Der Young Talents Day wird in Kooperation mit der Universität Freiburg, dem Regierungspräsidium Freiburg und dem UWC Robert Bosch College Freiburg durchgeführt. Die jungen Teilnehmer erhalten eine qualifizierte Vorbereitung. Am Young Talents Day wenden sie das erworbene Wissen in Diskussionen mit den Preisträgern aktiv an, lernen, globale Klima- und Umweltherausforderungen in ihren alltäglichen Kontext einzuordnen und werden durch die Vorbildrolle der Preisträger zu eigenem Umweltschutz-Engagement nachhaltig motiviert.

EnviroNetwork.eu
Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU geförderte Projekt ermöglicht neben Umweltpreisträgern auch Unternehmen, NGOs, Umweltaktivisten, Schülern, Studierenden sowie Medien und Presse das digitale Netzwerken. Interessierte können sich auf der Seite informieren oder selbst Profile und Projekte erstellen. www.environetwork.eu

Europäische Umweltstiftung:
Die im Jahr 2011 gegründete Europäische Umweltstiftung hat das Ziel, den Dialog zwischen allen Disziplinen der Umweltpolitik auf einer globalen Ebene zu fördern. Der Fokus liegt hierbei auf Preisträgern renommierter internationaler Umweltpreise, deren Vernetzung und Unterstützung die Stiftung mit verschiedenen Projekten vorantreibt. Hauptprojekte sind der jährlich im Frühjahr stattfindende Internationalen Umweltkonvent und die neue Online-Plattform „EnviroNetwork.eu“.
Das Kuratorium der Stiftung bilden 17 namhafte Persönlichkeiten aus dem Bereich Umwelt- und Klimaschutz: Manuel CollaresPereira, Amalio de Marichalar, Monika Griefahn, Rainer Griesshammer, Peter W. Heller, Sigrid Jannsen, Gerhard Knies, Jeremy Leggett, Antonio Luque, Giovanna Melandri, Marcello Palazzi, Dieter Salomon, Virginia Sonntag-O’Brien, Simon Trace, Maritta R. von Bieberstein Koch-Weser, Paul Walker und Ernst Ulrich von Weizsäcker. Den Kuratoriumsvorsitz hat Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme, inne. Gründer und Vorstände der Stiftung sind Dr. Bernd Dallmann und Dipl.-Ing. Rolf Hiller.
www.european-environment-foundation.eu

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