Prolix Studienführer - Freiburg
Freitag, 23. Juni 2017 Uhr

 
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Die aktuelle Printausgabe des Studienführer ist zu Semesterbeginn an vielen Auslagestellen in der Stadt und das ganze Jahr über bei der Zentralen Studienberatung (ZSB) in der Sedanstr. 6 zu finden. Die Onlineausgabe wird fortlaufend ergänzt und auf der Startseite finden Sie aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise und Gewinnspiele.
 
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Verschiedenes 

Frankreich vor großen Veränderungen?

Präsidentschafts- und Parlaments-Wahlen im Nachbarland
Wie die Wahlen 2017 das politische System Frankreichs verändern werden (oder auch nicht): Zehn Thesen

von
Dr. Michael Wehner,
Leiter der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung

1. Der französische Staatspräsident hat mehr Macht als der amerikanische.

Oft wird der US-Präsident als mächtigster Politiker der Welt bezeichnet. Doch die Amtsbefugnisse des französischen Präsidenten mit den Möglichkeiten eines (semi-)präsidentiellen Regierungssystems sind je nach politischer Gesamtkonstellation noch größer. Anders als in den USA verfügt der französische Präsident aufgrund der Verschränkung von Legislative und Exekutive sowie seinen Möglichkeiten das Volk per Referendum in den Entscheidungsprozess einzubeziehen über umfangreichere Kompetenzen und größere Machtmittel. Aufgrund der Direktwahl ist der Präsident wie in den USA als „republikanischer Monarch“ nur dem Volk und nicht etwa dem Parlament Rechenschaft schuldig.

2. Das französische Parlament ist schwächer als der deutsche Bundestag.

Mit der ihm von der Verfassung zugeschriebenen Kompetenz den Premierminister zu ernennen und die Nationalversammlung aufzulösen, hat der Präsident zwei Möglichkeiten die Parlamentsarbeit entscheidend zu beeinflussen. Das französische Parlament ist damit im Vergleich zum Deutschen Bundestag deutlich schwächer gestellt und von der „Exekutive gezähmt“, denn sowohl die Kanzlerwahl als auch die Auflösung des Bundestags bedürfen der Mitwirkung des Parlaments. Andererseits arbeitet die Nationalversammlung im Alltag des Gesetzgebungsprozesses ähnlich effizient wie der Bundestag.

3. Die Vorwahlen: lobenswerter Demokratisierungsprozess oder problematische Polarisierung?

Die Auswahl der Präsidentschaftskandidaten bei den Republikanern und bei den Sozialisten in Vorwahlen (mehr als 4 Mio Teilnehmende bei Les Republicains und mehr als 2 Mio bei der Parti Socialiste) ist ein Zeichen für die Demokratisierung des Auswahlprozesses bei der Kandidatenfindung in den Parteien. Der parteiinterne Wettstreit führte bei beiden Parteien allerdings zu Spitzenkandidaten (Fillon und Hamon), die polarisieren und in erster Linie mit ihren programmatischen Forderungen die Parteibasis zufriedenstellen. Ob diese Kandidaten geeignet sind, eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler anzusprechen, ist zumindest für 2017 mehr als zweifelhaft. Benoit Hamon, Kandidat der sozialistischen PS, liegt derzeit in den Umfragen sogar noch hinter dem Kandidaten der Linken Jean-Luc Mélenchon mit seiner Bewegung „La France insoumise“ (das aufsässige Frankreich).

4. Der größte anzunehmende Unfall: Die „plebiszitäre oder blockierte Präsidentin Le Pen“

Gewinnt Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl, ist das Ende des traditionellen Zweiparteiensystems gekommen. Le Pen würde versuchen die Institutionen der 5. Republik zu verändern, das politische System Frankreichs zu einer plebiszitären (Referendums-)Demokratie mit mehr Volksentscheiden umzubauen und die Verfassung in wesentlichen Punkten zugunsten eines „Inländervorrangs“ zu ändern. Allerdings zeigt die Geschichte der bisherigen neun Volksentscheide seit 1958, dass die Resultate für die amtierenden Präsidenten nicht immer die Ergebnisse erbrachten, die von ihnen beabsichtigt waren. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Wählerinnen und Wähler den Volksentscheid dazu benutzen, nicht über die konkret vorlegte Sachfrage, sondern über den Präsidenten selbst und die Zufriedenheit mit seiner gesamten Amtsführung abzustimmen (so wurde z.B. 2005 die Ablehnung des EU-Verfassungsreferendums für Präsident Jacques Chirac seine größte politische Niederlage). Auszuschließen ist auch, dass der Front National bei den sich anschließenden Wahlen zur Nationalversammlung im Juni eine Parlamentsmehrheit gewinnen kann. Es ist eher davon auszugehen, dass eine Anti-Le Pen-Koalition aus Sozialisten und bürgerlichen Konservativen die präsidentiellen Vorhaben blockieren würde. Der Premierminister einer solchen Anti-Le Pen- Koalition mit seiner parlamentarischen Mehrheit würde versuchen ein legislatives Programm gegen die Präsidentin durchzusetzen. Dies würde zu einer neuen Interpretation und Verfassungswirklichkeit der V. Republik führen: von der präsidentiell-exekutiven Dominanz hin zu legislativ-premierministerlichen Prärogativen und zur Reparlamentarisierung des semi-präsidentiellen Systems. Das „gezähmte“ Parlament würde sich von der präsidentiellen Vormacht emanzipieren.

5. Bringt Macrons Wahl den Sieg einer neuen Präsidenten-Partei oder die 4. Cohabitation?

Gewinnt Emmanuel Macron die Wahl, muss er innerhalb kürzester Zeit eine Partei gründen, für die 577 Wahlkreise geeignete Kandidaten auswählen, die notwendige Parteiorganisation mit einer entsprechenden flächendeckenden Infrastruktur entwickeln, den Wahlkampf für die Parlamentswahlen im Juni in die Wege leiten und mit den Sozialisten geeignete Wahlabsprachen treffen, um bürgerliche Wahlsiege oder die des FN zu verhindern. Entscheidend wird dann sein, ob die Wählerinnen und Wähler wollen, dass der Präsident mit einer ihm ergebenen Parlamentsmehrheit „durchregieren“ kann oder ihm eine konservative Mehrheit gegenüberstellen, was die 4. Cohabitation in der Geschichte der V. Republik zur Folge hätte. Eine Cohabitation eines „linken Präsidenten“ Macron, der einen pro-europäischen Kurs in der Außenpolitik und eine wirtschaftspolitische Reformagenda mit Reduzierung von Staatsaufgaben und die den Abbau von Beamtenstellen verspricht, mag durchaus für die vielbeschworenen Wähler und Parteien der Mitte eine attraktive und keineswegs abschreckende Alternative darstellen, auch wenn sich der präsidentielle Handlungsspielraum von einer aktiven, gestalterischen Rolle hin zu der eines Vetospielers reduziert, der in manchen Politikfeldern nur noch reagieren, aber kaum mehr (innenpolitisch) agieren kann und damit eine Abkehr vom „majoritären Parlamentarismus“ bedeuten würde.

6. Konservative Kontinuität: Mit Fillon so weiter wie bisher?

Die wenigsten Änderungen, was das politische System und die Funktionsweise des bisherigen „Zweieinhalb-Parteiensystems angeht“, wären wohl mit einem Wahlsieg Francois Fillons verbunden, der mit seinem traditionellen Parteienbündnis (Les Republicains) versuchen würde, die Parlamentswahlen im Juni zu gewinnen, um eine präsidentielle Mehrheit in der Nationalversammlung zu erhalten. Allerdings nicht um jeden Preis: derzeit ist nicht davon auszugehen, dass es bei den Konservativen unter Fillon zu Wahlabsprachen oder gar einer Koalition mit dem Front National kommen könnte, auch wenn jede dritte Wählerin und jeder dritte Wähler Fillons im Falle einer Niederlage seine Stimme bei der Stichwahl Marine Le Pen geben will. Einzelne Überläufer wird es allerdings durchaus geben. 2012 war in 541 von 577 Wahlkreisen ein zweiter Wahlgang notwendig, so dass regionale Absprachen, Parteiübereinkünfte und „freiwillige“ Verzichte an der Tagesordnung waren. 6158 Kandidatinnen und Kandidaten, durschnittlich 11,4 pro Wahlkreis, stellten sich damals den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl.

7. Die Neuerfindung der französischen Parteienlandschaft

Die fragile Parteienlandschaft der V. Republik wird auch nach den Wahlen 2017 in großer Bewegung sein. Die Parti socialiste wird sich neu organisieren und erfinden müssen. Am einfachsten wäre es, wenn Emmanuel Macron im Falle eines Wahlsiegs seine neue Bewegung mit den alten Parteikadern versöhnen und eine neue moderne sozialistische Partei gründen kann. Im Falle einer Wahlniederlage steht die Linke vor einem Scherbenhaufen und derzeit ist nicht absehbar, welche neuen Personen und Parteiströmungen sich dann durchsetzen werden und wie schnell es ihnen gelingen kann, die Sozialisten im Parteienwettstreit neu zu positionieren: Manuell Valls „Fahnenflucht“ zu Macron ist hierfür ein sinnbildliches Beispiel. Bei den Republikanern sieht es ähnlich düster aus, sollte Fillon die Wahlen verlieren. In den Vorwahlen wurde die gesamte alte Führungskaste verheizt und ein neuer Hoffnungsträger ist für die Partei derzeit nicht in Sicht. Erstmals in der Geschichte der V. Republik ist es gut möglich, dass der neue Präsident nicht aus den Reihen der Sozialisten oder Konservativen kommt.

8. Die Top-Themen des Wahlkampfs: Sicherheit und Stagnation

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern sind auch in Frankreich die bestimmenden Wahlkampfthemen Innere Sicherheit, Islamismus, Terrorismus, Zuwanderung. So betrachten z.B. 62% aller Französinnen und Franzosen laut einer repräsentativen Umfrage der SciencesPo (Institut d’Études Politiques de Paris) den Islam als Bedrohung. Auch die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage und ökonomische Stagnation des Landes werden wahlrelevante Themen sein. Jeder zehnte Franzose hat keinen Job, bei den unter 25-jährigen liegt die Arbeitslosigkeit bei 23%. In François Hollandes Amtszeit betrug das Wirtschaftswachstum seit 2012 zwischen 0,18 und 1,27 Prozent. Außerdem hat Frankreich seit 2015 230 Terror-Todesopfer zu beklagen, so viele wie kein anderes europäisches Land.

9. Die hohe Wahlbeteiligung, die Wechselwähler und die Wahlabstinenz der Jugend

Wie bei den zurückliegenden Präsidentschaftswahlen ist für beide Wahlgänge eine Wahlbeteiligung von um die 80% zu erwarten, während bei den Wahlen zur Assemblée Nationale 2012 nur noch 55,6% der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Stimme abgaben. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass die Französinnen und Franzosen den Präsidentschaftswahlen höhere politische Relevanz zuweisen. Es könnte im Falle einer Wahl Marine Le Pens allerdings zum letzten Mal in der Geschichte der V. Republik sein. Auch in Frankreich sind Wahlen sehr volatil geworden. Immer mehr Menschen wechseln öfter ihre Parteipräferenzen und entscheiden quasi erst auf der Zielgeraden des Wahlkampfs, wem sie ihre Stimme geben. So geben 41% der befragten Französinnen und Franzosen an, dass sie noch nicht entschieden haben, wem sie ihre Stimme geben werden. (vgl. http://www.ipsos.fr/decrypter-societe/2017-03-17-enquete-electorale-francaise-vague-12-marine-pen-et-emmanuel-macron-aucoude-coude-au-premier-tour.) Ein besonderes Augenmerk sollte dem Wahlverhalten der jungen Franzosen unter 35 Jahren gelten: Werden sie überhaupt wählen gehen oder den Front national mit ihrer Proteststimme stärken? Denn Politik in Frankreich hat ein Jugendproblem: 75 Prozent der wahlberechtigten Franzosen unter 35 Jahren gingen bei der Europawahl 2014 nicht zu den Urnen. Von jenen jungen Franzosen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten, stimmten 2014 ein Drittel für die Partei Le Pens. Auch bei den Präsidentschaftswahlen 2012 war die Wahlbeteiligung der 18-24-jährigen am geringsten und vor allem nahezu jeder Dritte männliche Jugendliche zwischen 18 und 24 blieben den Wahlkabinen fern (29,3%). Erste Vorwahlbefragungen deuten darauf hin, dass die Alterslücke bei der Wahlbeteiligung auch 2017 nicht geschlossen werden kann.

10. Überwacht und überschaubar? Die Wahlkampfkosten.

Anders als in den USA ist die Wahlkampf-Finanzierung gedeckelt. Die maximalen Ausgaben für den Wahlkampf werden per Dekret jedes Mal aufs Neue festgelegt und betragen 2017 für den ersten Wahlgang pro Kandidat 16,86 Millionen € und für den zweiten Wahlgang 22,51 Millionen €. ). Zusätzlich erhält jeder Kandidat ca. 153.000,- € für Plakate u. a. „offizielle“ Werbemittel. Erhält ein Kandidat weniger als 5 % der Stimmen, werden 4,7 % der Ausgaben durch den Staat zurückerstattet. Kandidaten, die mehr als 5% der Stimmen im ersten Wahlgang bekommen haben, erhalten 47% der Höchstsumme erstattet. Das gilt auch für den zweiten Wahlgang. Eventuelle Zuschüsse der politischen Parteien bleiben bei der staatlichen Zuwendung unberücksichtigt. Die Commission nationale des comptes de campagne et des financements politiques überwacht die Wahlkampfabrechnungen. Zum Vergleich: Hillary Clinton und die sie unterstützenden Organisationen gaben 1,4 Mia US-$, Donald Trumps Team knapp 1 Mia US-$ für ihre Wahlkämpfe aus. Außerdem müssen alle Bewerber um das Amt eine Erklärung über ihr Vermögen vorlegen, die spätestens 15 Tage vor dem ersten Wahlgang (also am 9. April 2017) veröffentlicht werden.

Übrigens:

1. In Baden-Württemberg haben sich derzeit 18 762 Personen für die Wahl registrieren lassen. In Freiburg wollen 6176 Franzosen wählen gehen, 2012 waren es nur 5 296 Eingeschriebene (880 mehr).

2. Französische Ausgaben des sogenannten „Wahl-O-Mat“, dem erfolgreichsten Produkt der politischen Bildung, gibt es auch: http://www.20minutes.fr/elections/boussole, https://www.quivoter.fr/, https://www.voteet-vous.fr/, https://france.isidewith.com/political-quiz. Einen übersichtlichen Vergleich der Positionen der einzelnen Kandidaten liefert: http://www.lemonde.fr/programmes/#haut-de-page

Weitere Informationen finden Sie auch hier: http://www.lpb-bw.de/praesidentschaftswahl_frank2017.html

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg
Dr. Michael Wehner, Bertoldstr. 55, 79098 Freiburg i.Br.
fon +49 761 20773-0, fax +49 761 20773-99, mobil +491703228433
www.lpb-bw.de, www.lpb-freiburg.de
email: michael.wehner@lpb.bwl.de, michael.wehner@politik.uni-freiburg.de
Wir sind jetzt auch auf Facebook und Twitter: https://www.facebook.com/lpbFR/, https://twitter.com/lpb_freiburg.

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Veranstaltungen 

“Barrel of Blues”

 “Barrel of Blues”
Barrel of Blues / Foto: Stefanie Salzer-Deckert

Die Freiburger Band „Barrel of Blues“ hat seit ihrer Gründung vor über 13 Jahren einen langen musikalischen Weg zurückgelegt: vom klassischen Bluessound früherer Jahrzehnte über den Bluesrock der Sechziger und Siebziger bis hin zu mehr und mehr Eigenkompositionen. 2016 hat die Band mit ihrer CD „On A Rainy Friday“ im Eigenvertrieb ein Album vorgelegt, das all diesen Entwicklungen Rechnung trägt.

Viele Songs auf der Platte stammen aus der Feder der Band: Der atmosphärisch dichte, bedrohlich brodelnde „Murder Room Blues“ ist längst schon eine feste Größe im Live-Programm der Gruppe. Harter Funk und Rock sorgen im „Bossman Blues“ für eine Abrechnung mit unliebsamen Führungskräften. Der vom Soul beeinflusste Song „Professional Superman“ geizt nicht mit Hitqualitäten ... und verbaler Doppeldeutigkeit. Und mit „Talk To Me (And Look Inside)“ setzen „Barrel Of Blues“ auf der CD einen balladesken Schlusspunkt. Die Bandbreite der gecoverten Stücke ist nicht minder groß und reicht von Ausflügen in den Großstadt-Blues („How Blue an You Get“) bis hin zur furiosen Jimi-Hendrix-Interpretation „Stone Free/Third Stone From The Sun“.

„Barrel of Blues“ spielen in der Besetzung Stefan Bürkle (Dr.), Ralf Deckert (Voc., Harp, Guit.), Meinhard Kölblin (Bs.) und Thomas Pohl (Lots of Guitar …).

Am 21. April 2017 stellen „Barrel of Blues“ sich und ihr Album „On A Rainy Friday“ im Bürgersaal ind der „Sonne“ in Gundelfingen-Wildtal vor. Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr. Eintritt auf Spendenbasis.

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Verschiedenes 

Mehr nachhaltige Energie in der Katholischen Akademie Freiburg

Lang und treu hatte es gedient: Nach über 90.000 Betriebsstunden wurde nun das altgediente Blockheizkraftwerk (Dachs) mit 5 kW elektrischer Leistung gegen ein neues mit deutlich größerer Leistung (50 kW el und 101 kW thermisch) ausgetauscht. Einer der beiden Gaskessel, die bisher die Heizungswärme sichergestellt haben, konnte deshalb abgebaut werden. Das BHKW deckt nun den größten Teil der Wärmelast, rund 80%. Nur an besonders kalten Tagen wird der Gaskessel noch benötigt. Insgesamt erzeugt das BHKW pro Jahr mehr Strom, als derzeit im Gebäude verbraucht wird. 60 % des erzeugten Stroms werden nun ins öffentliche Netz eingespeist. Seit November 2016 wurden bereits über 60.000 kWh Strom produziert. Durch die Maßnahme werden jährlich 54 Tonnen an CO2 Emissionen eingespart – das entspricht dem CO2-Jahresausstoß von über 20 PKW pro Jahr. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf über 150.000 €.

Das Nachhaltigkeitskonzept der Katholischen Akademie:

Bereits seit den 90er Jahren setzt die Katholische Akademie ethische Fragen und Umweltanliegen, die in ihren Tagungen thematisch fest verankert sind, praktisch um. 1999 hat die Katholische Akademie durch die Eintragung in das Standortregister bei der IHK Südlicher Oberrhein die Umwelt-Zertifizierung nach EMAS erhalten.

Die Katholische Akademie hat Maßnahmen durchgeführt, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Arbeit und des Hauses zu verkleinern und arbeitet weiter daran. Die Umwelterklärung wird jährlich fortgeschrieben und in einer detaillierten Verbrauchsbuchhaltung der Ressourcenverbrauch dokumentiert.

Zu den Maßnahmen gehören unter anderen:

- Verkehr: Abschaffung der Dienstwagen, Nutzung von Car-Sharing, Einrichtung eines Stellplatzes direkt vor dem Haus.
- Energie: Stromerzeugung: Gasbetriebenes Blockheizkraftwerk; Wärmerückgewinnung in Lüftung und Klimatechnik, Photovoltaikanlage auf dem Dach
- Wasser: eigene Regenwasserzisterne mit Nutzung für Toilettenspülung
- Abfall: Konzept der Mülltrennung konsequent angewandt
- Büromaterial und Verbrauchsmaterialien: Ökologisch-fair beschaffen soweit als möglich.
- Reinigungsmittel, Waschmittel: nach ökologischen Gesichtspunkten optimiert
- Verpflegung: hauptsächlich Biozutaten, regional und fair gehandelt
- Ausstattung und Materialien für Wäsche und Betten: möglichst Biobaumwolle aus fairem Anbau.

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Verschiedenes 

Schülerförderpreise für das Fach „Biotechnologie“

Schülerförderpreise für das Fach „Biotechnologie“
Preisübergabe / Foto: Veranstalter

Technologiestiftung BioMed Freiburg und Universität Freiburg vergeben Schülerförderpreise für das Fach „Biotechnologie“

Der Schülerförderpreis wird seit 2006 von der Technologiestiftung BioMed Freiburg gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Würdigung und Förderung für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schüler und Schülerinnen gestiftet. Er dokumentiert die besondere Bedeutung der Förderung des Nachwuchses im biotechnologischen Bereich. Der Preis honoriert hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie des Biotechnologischen Gymnasiums an der Freiburger Merian-Schule und ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Der Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Sandro Hornuß. Sandro Hornuß war ein besonders begabter Schüler, er erbrachte in allen Fächern in den Klassen 11-13 durchgehend sehr gute Leistungen. Insbesondere interessierten ihn die Naturwissenschaften wie Biotechnologie, Mathematik, Chemie, Physik, Bioinformatik, und Labortechnologie. So war es weiter nicht überraschend, dass er auch in den Abiturprüfungen 2015 in den Fächern Biotechnologie, Chemie und Mathematik jeweils 15 Punkte erzielte und als Jahrgangsbester einen Abitur-Gesamtdurchschnitt von 1,0 erreichte. Nach dem Abitur hat sich Sandro eine „wissenschaftliche“ Auszeit gegönnt und war einige Monate in Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos unterwegs, um die dortigen Kulturen kennenzulernen. Seit dem Wintersemester 2016/17 studiert er Mathematik mit Nebenfach Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er nach Abschluss des Bachelors auch den Master anschließen will.

Der Förderpreis für das Fach Biotechnologie geht darüber hinaus an Maximilian Straub. Maximilian Straub war von Anfang an von den Naturwissenschaften fasziniert, sein besonderes Interesse galt der Biotechnologie sowie den Experimenten und den praktischen Arbeiten im Labor. Durch konstant hervorragende Leistungen in diesem Fach gelang es ihm auch im Biotechnologie-Abitur 2016 als Jahrgangsbester die Höchstzahl von 15 Punkten zu erlangen. Maximilian hat nach dem Abitur einige Monate in Neuseeland verbracht, wo er Land und Leute kennenlernte.

Stiftungsvorstand Bernd Dallmann: „Mit der Vergabe der Schülerförderpreise fördern wir begabte und engagierte Nachwuchstalente des Biotechnologischen Gymnasiums der Freiburger Merian-Schule, die sich durch hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie auszeichnen. Dieser Bildungsweg verspricht nach wie vor sehr gute Ausbildungs- und Berufsaussichten, wie auch der gesamte Bereich Gesundheitswirtschaft und Life Sciences zu den besonderen Wachstumsbereichen des Standortes Freiburg zählt.“

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der beiden Preisträger. Besonders erfreulich ist, dass einer der beiden dem guten Beispiel der Preisträger früherer Jahre folgt und seit diesem Wintersemester ein Studium an der Universität Freiburg aufgenommen hat“, so die Prorektorin für Innovation und Technologietransfer Margit Zacharias.

Der Bildungsgang "Biotechnologie" wird bereits seit September 2002 an der Freiburger Merian-Schule angeboten. „Das Biotechnologische Gymnasium richtet sich an naturwissenschaftlich interessierte Schüler, die den Biowissenschaften aufgeschlossen gegenüberstehen. Im Profilfach Biotechnologie erwerben die Schüler fundierte Kenntnisse mikrobiologischer und chemischer Vorgänge und erhalten umfangreiche Einblicke in eine zeitgemäße Labortechnik“, so der Schulleiter der Freiburger Merian-Schule Markus Henkes.

Mit der Einrichtung des "Biotechnologischen Gymnasiums" zum Schuljahr 2001/2002 hat das Land Baden-Württemberg als erstes Bundesland konsequent der zunehmenden Bedeutung der Biotechnologie in einem gymnasialen Bildungsgang Rechnung getragen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit an 28 Standorten biotechnologische Gymnasien, davon nur eines in Freiburg. Weitere befinden sich im BioValley in Waldshut-Tiengen, Lörrach und Offenburg.

Zu den Preisstiftern

An der 2003 errichteten Technologiestiftung BioMed Freiburg sind die Stadt Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die IHK Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg und Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau beteiligt. Die Stiftung selbst wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) verwaltet. So ist gewährleistet, dass die Aktivitäten der städtischen Innovations- und Technologieförderung mit der Arbeit der Stiftung und des von ihr getragenen Zentrums eng verzahnt sind. Eine wichtige Aufgabe der Stiftung – neben der Netzwerkarbeit und den Koordinierungsaufgaben für die BioRegio Freiburg – ist das Management des BioTechPark Freiburg.

Dem Stiftungsrat gehören an: Oberbürgermeister Dieter Salomon (Vorsitzender), Ernst Nicolay (Stellv. Vorsitzender, IHK), Stadträtin Renate Buchen, Stadträtin Carolin Jenkner, Stadtrat Timothy Simms, Wolfram Seitz-Schüle (Handwerkskammer), Klaus Heuberger (WVIB), Ingmar Roth (Sparkasse Freiburg) und Gunther Neuhaus (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). Den Vorstand der Stiftung bilden Bernd Dallmann und Michael Richter (Stellv.).

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde 1457 als Volluniversität gegründet. 25.000 Studierende aus über 100 Nationen sind an elf Fakultäten in mehr als 190 Studiengängen eingeschrieben. Rund 7.000 Professor/innen und Lehrkräfte, sowie weitere Mitarbeiter/innen engagieren sich an der Alma Mater, die als Volluniversität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen der Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie in Medizin, Jura und Theologie ermöglicht. Ein ideales Umfeld gerade auch für zukunftsweisende, interdisziplinäre Studien. Viele berühmte Philosophen, Spitzenforscher und 10 Nobelpreisträger lehrten und forschten an der Albert-Ludwigs-Universität. Die Spitzenpositionen in den Rankings belegen ihren herausragenden Ruf in der deutschen Universitätslandschaft.





Verschiedenes 

Neue Konzepte für neue Herausforderungen

Bewerbungsfrist endet am 30. April

Die einen haben Ideen, die anderen die passenden Aufgaben dazu. Diakonie und Grünhof bringen beides zusammen. Mit dem sogenannten Sozionauten-Programm gehen das Diakonische Werk Baden, das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald und der Grünhof ganz neue Wege. Gemeinsam wollen sie für Baden innovative Projekte fördern, die Antwort geben auf aktuelle gesellschaftliche Fragen.

Dazu wurde ein Förderprogramm aufgelegt. Die Bewerbungsfrist darauf endet am 30. April. Bewerben können sich Sozialunternehmen, Einzelunternehmer und -unternehmerinnen sowie gemeinnützige Organisationen (z.B. Vereine). Das Projekt will den Ideenreichtum junger kreativer Menschen zusammenbringen mit dem know-how etablierter Wohlfahrtsverbände und der deutschlandweiten Social Business Szene. Ziel ist es, soziale Produkte und Dienstleitungen zu entwickeln - Zukunftsmodelle für eine inklusive und gerechte Gesellschaft.

Die ausgewählten Bewerber erhalten

- kostenlose Beratung in den Bereichen innovative Organisationsentwicklung, Social Entrepreneurship, Non-Profit Management, Fundraising & Kreativmarketing
- kostenlose Lernmodule zur Entwicklung sozialunternehmerischer Kompetenzen
- aktive Vernetzung mit Wohlfahrtsverbänden und regionalen Unternehmen
- überregionale Sichtbarkeit durch on- und offline Berichterstattung

Interessierte können sich bis zum 30. April 2017 für das aktuelle Programm (Start: Mai 2017) bewerben.

Mehr Informationen zur Bewerbung und dem Sozionauten-Programm im Internet ...

Das Projekt wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Gewinnspiele 

Freikarten für Tim Bendzko

Freikarten für Tim Bendzko
Tim Bendzko / Foto: Christoph Koestlin

Für den Abend mit Tim Bendzko | 12.05.2017, SICK-Arena Freiburg verlosen wir 1 x 2 Freikarten. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte einschreiben bis 8.5.2017. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel Glück!

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Veranstaltungen 

Freiburg: WAHLPARTY

Präsidentschaftswahl 2017
Sonntag, 7. Mai 2017, 18-22 Uhr

Wer folgt auf François Hollande im Amt des französischen Staatspräsidenten? Wie erfolgreich wird der Front National und seine Kandidatin Marine Le Pen sein? Wird François Fillon, Emmanuel Macron, Benoît Hamon oder gar Marine Le Pen der/die neue „Erste unter den Franzosen“ sein? Die Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg, das Centre Culturel Français Freiburg, das FrankreichZentrum, das Seminar für wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität sowie die Badische Zeitung und das SWR-Landesstudio Freiburg laden am 7. Mai 2017 ab 18 Uhr gemeinsam zu einer Wahlparty anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Frankreich ein. Deutsch-französische Journalistik Studierende zeigen kurze Filme von ihrer politischen Reise durch Frankreich in der Vorwahlzeit. Dazu gibt es deutsch-französischen HipHop der Freiburger Gruppe „Zweierpasch“, Kabarett mit Martin Graff, nette Leute und viel Zeit für gepflegten Polit-Talk. Erste Reaktionen aus der Region und dem Dreiländereck werden ab 20 Uhr erwartet. Studierende der „Angewandten Politikwissenschaft“ bieten Quiche und andere Leckereien an. Die Wahlergebnisse werden auf Großleinwand live übertragen und kommentiert.

Zielgruppe
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region Freiburg

Kooperationspartner
Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Colloquium politicum, Centre Culturel Français Freiburg, Seminar für wissenschaftliche Politik, Badische Zeitung, SWR Studio Freiburg

Ort
SWR Studio Freiburg, Kartäuserstr.45, 79102 Freiburg

Programm

18 - 20 Uhr
Musikalische Begrüßung

Das politische System Frankreichs, Kandidaten und Wahlwerbespots
Präsentation der Fachschaft Politik der Albert-Ludwigs-Universität

Frankreich zu Wahlkampfzeiten. Filmreisen und Impressionen
von Studierenden des Master Deutsch-französische Journalistik, Frankreich-Zentrum

Kabarett mit Martin Graff

HipHop „Zweierpasch“

Ab 20 Uhr
Hochrechnungen und Ergebnisse

Liveschaltungen nach Paris zu den Frankreich-Korrespondenten
Marcel Wagner (Leiter SWR Hörfunk-Büro Paris),
Axel Veiel (Frankfurter Rundschau und Badische Zeitung),
Bärbel Nückles (Straßburg-Korrespondentin der Badischen Zeitung)

Wahlanalysen und Experteninterviews im Studio u.a. mit
Dr. Marcus Obrecht, Seminar für wissenschaftliche Politik, Universität Freiburg

HipHop „Zweierpasch“

ca. 22 Uhr Ende der Veranstaltung

Durch den Abend führen Rainer Suchan, Leiter des SWR-Studios Freiburg und Thomas Fricker, Chefredakteur der Badischen Zeitung

Außerdem: Quiche und Wein von der Fachschaft Politik

Veranstalter
Landeszentrale für politische Bildung
Außenstelle Freiburg
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg
Tel 0761. 2077-30, Fax -99

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Gewinnspiele 

Verlosung für 1 x 1/2 Jahr Krafttraining

Verlosung für 1 x 1/2 Jahr Krafttraining
(c) Foto: Kieser Training AG / Michael Ingenweyen

Wir verlosen ein Halbjahresabo* für Kieser Training Freiburg in der Grünwälderstrasse 10-14 in 79098 Freiburg unter unseren Lesern. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 8.5.2017 einschreiben. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird benachrichtigt und ihr bzw sein Name im prolixletter veröffentlicht. Ansonsten bleibt immer die Möglichkeit eines kostenlosen Einführungstrainings (Anmeldung unter Telefon 0761-271350).

* Der Gutschein ist nur einlösbar im Kieser Training Freiburg !

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