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Verschiedenes 

Regio Bäder: Miteinander Reden – miteinander Handeln

Gemeinsamer Austausch bringt Lösung bei Baderöcken

- Schwimmen mit Baderöcken ist erlaubt
- Haus- und Badeordnung der Regio Bäder wird konkretisiert
- Gemeinsames Fest im Freibad St. Georgen am 6. August

Regio Bäder, die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Freiburg, der Sinti Verein Freiburg e. V. und die Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg haben sich wie angekündigt über den Vorfall im Freibad St. Georgen am 26. Mai ausgetauscht. Dabei war es im Zusammenhang mit dem Tragen von Baderöcken zu Fragen der Anwendung der Haus- und Badeordnung gekommen.

Im Mittelpunkt der konstruktiven Gespräche standen die Auslegung der Haus- und Badeordnung, die Zulässigkeit von Baderöcken sowie die Frage, wie Regeln im Badebetrieb künftig klarer und nachvollziehbarer formuliert werden können.

Regeln konkretisieren

Alle Gesprächsbeteiligten bedauern den Vorfall sehr. Im Gespräch wurde deutlich: Der Ausgangspunkt der Situation war dem Umstand geschuldet, dass die bisherige Regelung zur zulässigen Badekleidung in der Haus- und Badeordnung nicht präzise genug gefasst war. Da es bislang keine einheitlichen Empfehlungen der Bundesverbände zur Nutzung von Baderöcken gab, haben unterschiedliche Sicherheitsvorstellungen vor Ort in Bezug auf Schwimmeignung und Wassertiefen zu einer unterschiedlichen Anwendung der Badeordnung geführt, was wiederum bei Badegästen Unsicherheit über den Inhalt der geltenden Regelungen hervorgerufen hat. Deswegen wird die Haus- und Badeordnung der Regio Bäder GmbH konkretisiert.

Das bedeutet: Ab sofort wird ausdrücklich klargestellt, dass das Schwimmen mit Baderöcken generell erlaubt ist, sofern sie aus geeignetem Badetextil bestehen. Badegästen wird bei der Wahl ihrer Badekleidung lediglich empfohlen zu berücksichtigen, wie sicher sie sich im Wasser bewegen können. Denn insbesondere im Schwimmerbereich können Länge, Schnitt und Sitz der Kleidung für die Bewegungsfreiheit und die individuelle Schwimmfähigkeit relevant sein. Damit ist für die Freiburger Bäder klar beschrieben, worauf es ankommt: Allein das geeignete Material (UV-Bekleidung, Elasthan, Polyamid, Neopren oder andere Kunstfasern) ist für die Zulässigkeit der Badebekleidung ausschlaggebend.

„Wir bedauern den Vorfall sehr – vor allem, weil mit einer präziseren Regelung in der Badeordnung der gesamte Vorfall hätte vermieden werden können. Und weil in der konkreten Situation aufgrund einer Verkettung von Umständen und ohne Absicht der Beteiligten der Eindruck entstehen konnte, bestimmte Menschen seien in unseren Bädern nicht willkommen. Das ist nicht der Fall. Unsere Bäder sind selbstverständlich für alle da“, stellt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH, klar. „Ich habe viele positive und wertschätzende Bezüge zur Gemeinschaft der Sinti – deshalb ist mir diese Klarstellung auch persönlich sehr wichtig.“

Gleichzeitig herrschte Konsens, dass die Anordnungen des Badepersonals im laufenden Betrieb sehr wichtig sind. „Das Badepersonal trägt eine große Verantwortung für einen Badebetrieb mit tausenden von Menschen. Diese Aufgabe kann vor Ort nur wahrgenommen werden, wenn auch bei diskussionswürdigen Situationen eine Akzeptanz in die Entscheidungen des Badepersonals vorhanden ist“, betont Regio Bäder-Geschäftsführer Müller. Alle Beteiligten – von Badepersonal, Führungskräften bis hin zu Badegästen – haben die Situation zwischenzeitlich in unterschiedlichen Formaten besprochen und dabei erkannt, dass auf allen Seiten Verbesserungsbedarf bestand.

„Wir begrüßen, dass die Regio Bäder den Vorfall sehr ernst nimmt und die Regelung künftig klarer fassen wird. Die Botschaft, dass Sinti und Roma in den Freiburger Bädern selbstverständlich willkommen sind, ist für eine integrierte Stadtgesellschaft und ein gutes Miteinander sehr wichtig“, sagt Coralla Reinhardt, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle und Vorstandsmitglied im Sinti Verein Freiburg e. V.

„Klare Regeln helfen allen: den Badegästen, dem Personal und dem Miteinander im Bad“, ergänzt Ismael Reinhardt, stellvertretender Vorsitzender der Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg: „Wir sind froh, dass wir die Situation mit allen Beteiligten sehr konstruktiv besprechen und aufarbeiten und somit für die Zukunft ein verbindliches Miteinander vereinbaren konnten.“

Als gemeinsames Zeichen ist im Freibad St. Georgen am 6. August ab 17 Uhr ein Fest für alle Badegäste unter dem Motto „Vielfalt unter freiem Himmel“ geplant. Oliver Heintz, Geschäftsleiter der Freiburger Bäder, ist sich sicher: „Wir werden uns gemeinsam mit dem Sinti-Verein kulinarisch und musikalisch etwas Besonderes einfallen lassen und damit das gute Miteinander in Freiburgs Bädern zum Ausdruck bringen.“





Verschiedenes 

Atomdeal Saudi-Arabien USA

Atomdeal Saudi-Arabien USA
(c) mitwelt.org

Nicht autorisiertes, sinngemäßes Vorwort des französischen Staatspräsidenten Macron aus dem Februar 2020:
„Ohne zivile Atomenergie gibt es keine militärische Nutzung der Technologie – und ohne militärische Nutzung gibt es auch keine Atomenergie“.

Gegen den Iran wird gerade ein Krieg um Rohstoffe und ein Atomkraftwaffenkrieg geführt. In der westlichen Welt wird befürchtet, dass die autoritär geführte Theokratie mithilfe der zivilen Nutzung der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommen könnte. Jetzt will die Trump-Regierung der "guten, nützlichen" Autokratie Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Auch die Lieferung einer Urananreicherungsanlage in die Kriegsregion ist möglich.

Obwohl weltweit seit Jahren mehr Atomkraftwerke stillgelegt als neu gebaut werden, will jetzt auch Saudi-Arabien eigene AKW und eine Urananreicherungsanlage.
Tschernobyl, Fukushima, radioaktive Emissionen im Normalbetrieb und Atommüll, der eine Million Jahre strahlt, haben die Gefahren der Atomkraftnutzung aufgezeigt.

Die größte Gefahr der Nutzung der Atomkraft ist allerdings die Proliferation, die Entwicklung von Atomwaffen mithilfe der zivilen Atomkraft. Schon heute wäre ein in die Ecke gedrängter Iran in der Lage, Raketen und Drohnen mit "schmutzigen, radioaktiven Bomben" auszustatten.

Der Nahe Osten ist jetzt schon ein Pulverfass.
Da ist der Krieg gegen den Iran und der Konflikt im Westjordanland und in Gaza. Ein Blick auf das iranische Atomprogramm müsste eigentlich zeigen, wie die "sogenannte" zivile Nutzung der Atomkraft Wissen, Technik und Schlüsselrohstoffe zum Bau von Atomwaffen schafft. In einem neuen AKW mit 1000 MW entsteht jährlich die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1000 Hiroshima-Bomben. Atomkraftwerke sind in jedem Krieg schreckliche Angriffsziele.

Wieso haben Länder wie Pakistan oder Nordkorea Atomwaffen? Weil sie mithilfe der „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Doch bei befreundeten, nützlichen feudalen Autokratien wird dieser Zusammenhang gerne "verdrängt".

Wenn jetzt "sonnenarme" Länder wie Saudi-Arabien, aber auch Jordanien, die Türkei, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate teure AKW bauen wollen, dann geht es nicht in erster Linie um Energie, denn Strom aus Wind und Sonne ist gerade im Nahen Osten schon lange unglaublich viel günstiger als Strom aus neuen Atomkraftwerken. Strom aus neuen französischen AKW kostet ca. 14 bis 19 Cent pro kWh. Im Nahen Osten liegt der Preis für Solarstrom bei teils unter 1,5 Cent pro kWh. Beim neuen Trump-Deal geht es Saudi-Arabien um Atomwaffen und um einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Pläne der Trump-Regierung, Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms große Profite zu machen, sind unverantwortlich, passen allerdings gut in unsere Zeit der organisierten Gier. Ein saudisches Atomprogramm, aber auch der Neubau von AKW und der weltweite AKW-Export (nicht nur in Spannungsgebiete) sind ein globales Selbstmordprogramm.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Der Autor war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer)

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Veranstaltungen 

Veranstaltungsübersicht der Käptn Hässler Agency

ELTERNABEND @ Galeria am Europaplatz ROOFTOP
80's / 90's / Electronic Music
Sa. 22.08.2026 | 18-00 Uhr
Ort: Rooftop-Galeria Europaplatz, Kaiser-Joseph-Straße 165, 79098 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

FUSE ROOFTOP SESSION Vol. IV
Techno / Melodic Techno
Sa 29.08.2026 | 16-22 Uhr
Ort: Hermann, Wentzingerstraße 15, 79106 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

NEU im Vorverkauf:

KAVALL Inmitten
Immersives Konzert
25. & 26.09.2026 | Beginn: 20:30 Uhr | Einlass 19.30 Uhr
Ort: Lokhalle Freiburg (linker Hallenflügel, hinter Purino), Paul-Ehrlich-Str. 5, 79106 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de & www.reservix.de

MONA AMEZIANE & CHRISTINE WESTERMANN
Buchtour: Wann wusstest du, dass es gut wird?
So 29.11.2026 | 20 Uhr | Einlass 19 Uhr
Ort: Paulussaal, Dreisamstraße 3, 79098 Freiburg im Breisgau
Tickets: www.kaeptnhaessler.de

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Verschiedenes 

Trans* und Nicht-Binarität in der politischen Bildung

Geschlechtliche Vielfalt vermitteln

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ beschäftigt sich in sechs Beiträgen und einem Interview mit Herausforderungen für die Vermittlung von geschlechtlicher Vielfalt. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt das Heft jetzt vor.

Wie können trans* und nicht-binäre Perspektiven und Themen in der politischen Bildung verankert und gestärkt werden? Was bedeutet es, inklusive Räume in der Gesellschaft zu schaffen? Ein Beitrag beleuchtet insbesondere die „Schule als wirkmächtigen queerpädagogischen Lern- und Lebensraum“. Historische Perspektiven auf das „TransLeben in Deutschland“ oder Bildungsgeschichten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von 1958 bis 2025 – für (West-)Berlin und Baden-Württemberg – ermöglichen einen kritischen Rückblick und zeigen etwa, wie bedeutsam es ist, Lebensgeschichten von trans* und nicht-binären Personen sichtbar zu machen. In einem Interview bietet die Gesprächspartnerin mit ihrer doppelten Perspektive als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Projektleiterin im Queeren Netzwerk Baden-Württemberg Einblicke in den Alltag und die Lebensrealitäten queerer Jugendlicher. Das Interview und weitere Beiträge der Publikation verdeutlichen, wie sich zunehmende Transfeindlichkeit in Ausgrenzung bis hin zu Angriffen gegen queere Menschen niederschlägt – und wie unzureichend die bestehenden Unterstützungsangebote angesichts dieser Anfeindungen vielfach sind.

Das Heft geht auf die Fachtagung „Trans*, Nicht-Binarität und politische sowie historische Bildung“ zurück, die in Zusammenarbeit mit dem Queeren Netzwerk Baden-Württemberg am 29./30. September 2025 im LpB-Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ stattfand.

Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB BW) bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Verschiedenes 

Ehrung für engagierte Jugendliche mit Haupt- und Werkrealschulabschluss

Ehrung für engagierte Jugendliche mit Haupt- und Werkrealschulabschluss
Ehrung Werkrealschüler (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.

Einen Abend lang standen am gestrigen Montag Jugendliche im Rampenlicht, die sich in ihrer Schulzeit an einer Werkreal-, Real-, Gemeinschafts- oder Gesamtschule auf besondere Weise engagiert haben. Für ihren Einsatz erhielten sie in der Aula der Getrud-Luckner-Gewerbeschule eine Ehrenurkunde von der Stadt und dem Staatlichen Schulamt.

Viele Absolvent*innen dieser Schulen haben sich während ihrer Schullaufbahn für Schwächere stark gemacht, besondere Leistungen erzielt oder angepackt, wo Hilfe nötig war. Die Feierstunde möchte diesen Einsatz wertschätzen und sie bestärken, ihre Bildungskarriere auch nach dem nun erfolgten Abschluss so weiterzuführen.

In Freiburg gibt es aktuell zwei öffentliche Werkrealschulen: Die Albert-Schweitzer-Schule II und die Karlschule. Insgesamt besuchen rund 540 Schüler*innen diese Schulen. Außerdem gibt es an der Vigelius-Gemeinschaftsschule, der Sternwaldschule, der WentzingerGemeinschaftsschule, der Staudinger-Gesamtschule, an vier Freiburger Realschulen sowie an Privatschulen die Möglichkeit, einen Haupt- oder Werkrealschulabschluss zu erwerben.

Die städtischen Schulzweige bieten mit einer fundierten praxisorientierten Ausbildung eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg. Sie verfügen über eigenständige Profile und gehen individuell auf die Neigungen und Fähigkeiten der Schüler ein. Neben der Wissensvermittlung liegt der Fokus auf der Förderung sozialer Kompetenzen und dem erfolgreichen Übergang in den Beruf. Dazu finden bereits ab Klassenstufe 5 entsprechende Bildungsangebote statt.

zum Bild oben:
Das Foto zeigt die Absolventinnen und Absolventen der Haupt- und Werkrealschulen, die bei einer Feierstunde am Montag, 27. Juli, in der Aula der Getrud-Luckner-Gewerbeschule für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt wurden (links Silke Donnermeyer, Leiterin des städtischen Amts für Schule und Bildung).
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.





Veranstaltungen 

Frank & Frei: Erster Frankreichtag auf dem ZMF

Musik, Tanz und Begegnungen am Samstag, 1. August – kostenloses Programm ab 15.30 Uhr

Frank & Frei aufs ZMF: Am Samstag, 1. August, findet auf dem Freiburger Zelt-Musik-Festival der der erste Frankreichtag statt. Musik und Kultur bringen Menschen von beiden Seiten des Rheins zusammen. Unter dem Motto „Frank & Frei. Frankreich zu Gast in Freiburg“ erwartet die Besucher*innen ab 15.30 Uhr ein vielfältiges Programm. Sämtliche Angebote des Frankreichtags sind kostenlos. Freiburg, Besançon und Mulhouse setzen mit diesem Tag ein Zeichen der Verbundenheit und für die Deutsch-Französische Freundschaft.

Oberbürgermeister Martin Horn sowie Vertreter*innen aus Besançon und Mulhouse eröffnen den Frankreichtag um 16 Uhr offiziell. Besançon ist Freiburgs älteste Partnerstadt, mit Mulhouse verbindet Freiburg seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Damit auch Bürger*innen aus Besançon und Mulhouse unkompliziert teilnehmen können, reist aus beiden Städten jeweils ein Bus mit 50 Gästen nach Freiburg. Gefördert wird diese Anreise sowie das Programm vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds.

Das Musik- und Kulturprogramm lädt zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen ein. Zahlreiche deutsch-französische Vereine und Organisationen erwarten von 15.30 bis 20 Uhr an ihren Infoständen Besucher*innen zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte. Mit dabei sind unter anderem die Deutsch-Französische Gesellschaft Freiburg, der Eurodistrict Eurhena, Hiero Colmar, Radio WNE aus Mulhouse, die Strasbourg Music Week, Multicore und Artforum³/Europop.

Das Programm im Überblick
ab 15.30 Uhr: Infostände und Beginn des Kulturprogramms
15.30 bis 18.30 Uhr: „Walking Sketch“ mit dem ILLU e.V.
16 Uhr: offizielle Eröffnung
16.15, 19.15 und 22.15 Uhr: Eric Tarantola, Kleinkunstshow für alle Altersgruppen
16.30 Uhr: Alexandrie aus Besançon
18 Uhr: „Piazza Tango“ der Compagnie Estro mit Mitmachaktion
22.30 Uhr: Panda Drumaschine aus Mulhouse

Förderung
Gefördert wird das Projekt vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.





Veranstaltungen 

Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“

Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“
Words & Vibes Buchfestival (c) FWTM

Lokale und regionale Autor*innen sind aufgerufen, Kurzgeschichten für den Schreibwettbewerb „Let the computer dream“ einzureichen, der im Rahmen der neuen Veranstaltung „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ stattfindet. Die besten Kurzgeschichten werden während des Festivals im Oktober in der Freiburger Innenstadt mittels „Virtual Reality“ (VR) visuell zum Leben erweckt. Auf diese Weise werden Berührungspunkte zwischen Literatur, Kunst und digitaler Technologie sichtbar: Die Besucher*innen tauchen mit einer speziellen VR-Brille in die Welt der jeweiligen Kurzgeschichte ein, die im Vorfeld mittels Künstlicher Intelligenz basierend auf dem Text erschaffen wird.

Die Kurzgeschichten können bis Samstag, 15. August, eingereicht werden unter innenstadt.freiburg.de/words-and-vibes/schreibwettbewerb. Die Mindestlänge der Texte ist 600, die Maximallänge 900
Wörter. Themenvorgaben gibt es keine.

Das „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ wird am Freitag, 16. Oktober, und am Samstag, 17. Oktober, in der Freiburger Innenstadt gefeiert. An diesen zwei Tagen verwandeln sich Freiburg und seine Buchhandlungen in eine Bühne für das geschriebene, gesprochene und erlebte Wort: Podcasts, Poetry Slam, Musik, Lesungen und vieles mehr werden Teil des Programms sein. Dabei verlässt das Festival auch die klassische Lesebühne und findet in Museen, Cafés, dem Schwurgerichtssaal und dem Planetarium statt.

Anmelden zum Bücherflohmarkt
Im Rahmen des Festivals wird auch ein großer Bücherflohmarkt in der Gerberau veranstaltet, begleitet von Musik und Essensständen. Wer mit einem Stand am Bücherflohmarkt teilnehmen möchte, kann sich über die Website des Bücherfestivals anmelden:
innenstadt.freiburg.de/words-and-vibes.

Weitere Informationen zum Programm vom „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ folgen zeitnah. Eine Vorschau des Programms ist auf der Website zu finden.

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Verschiedenes 

Ein Zuhause für die Zukunft

Ein Zuhause für die Zukunft
(c) FSB / Foto: Michael Spiegelhalter

- Azubiwohnprojekt WIR:SÜD ist fertiggestellt
- Rund 80 Prozent der 145 Plätze sind bereits vergeben
- Azubis ziehen Mitte August ein

Wohnen. Lernen. Leben: Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) hat das erste städtische Azubiwohnprojekt WIR:SÜD fertiggestellt und damit ein neues Wohnangebot für junge Menschen in Ausbildung geschaffen. 89 möblierte Apartments bieten 145 Wohnplätze und verbinden bezahlbares Wohnen mit Gemeinschaft. Unterstützt wird das Projekt von der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.

„Junge Menschen sollen in Freiburg ihre Ausbildung beginnen, ohne dass die Wohnungssuche zur Hürde wird“, sagt Oberbürgermeister Martin Horn. „Deswegen ist mir WIR:SÜD besonders wichtig. Azubis finden für die Ausbildungszeit so ein bezahlbares Zuhause. Gleichzeitig stärken wir die Betriebe und damit den Wirtschaftsstandort, denn wir brauchen qualifizierten Nachwuchs. Auch wir als Stadt sind bei dem Projekt dabei und freuen uns, dass wir fünf Wohnplätze für Auszubildende bei der Feuerwehr anmieten können. Ich bin überzeugt, dass das unsere Attraktivität als Arbeitgeberin nochmal steigert.“

Die 28 regulären und fünf rollstuhlgeeigneten 1-Zimmer-Apartments sowie die 56 2-Zimmer-Apartments sind möbliert und mit Bad und Pantry-Küche ausgestattet. Community Lounge, Dachterrasse, Auditorium sowie Lern-, Sport- und Rückzugsräume ergänzen die privaten Wohnbereiche.

Prägend ist die achtgeschossige Holzhybridkonstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad. „Die besondere Aufgabe bestand darin, auf begrenzter Fläche individuelles Wohnen und gemeinschaftliches Leben zu verbinden“, erklärt Dr. Magdalena Szablewska, Technische Geschäftsführerin der FSB. „Nach gut zwei Jahren Bauzeit zeigt das Gebäude, wie moderne Architektur, nachwachsende Materialien und das Zusammenspiel von Planung, Projektsteuerung und Handwerk zusammenwirken.“ Die regional gefertigte Gebäudehülle aus Holz reduzierte bereits in der Bauphase CO₂-Emissionen. Fernwärme, Photovoltaik auf begrünten Dächern und 90 Fahrradstellplätze ergänzen das nachhaltige Konzept. Im Erdgeschoss befindet sich eine viergruppige Kindertagesstätte.

Die FSB hat rund 19 Millionen Euro investiert. Ausbildungsunternehmen mieten Apartments oder Wohnplätze und überlassen sie ihren Auszubildenden für die Dauer der Ausbildung. Die Betriebe übernehmen mindestens ein Drittel der Gesamtmiete. Diese umfasst Nebenkosten, Strom, Heizung, Wasser, WLAN und die Betreuung vor Ort. Voraussetzung für den Einzug sind Volljährigkeit und ein gültiger Wohnberechtigungsschein.

„Die Zukunft beginnt mit einem Dach über dem Kopf“, betont Dr. Matthias Müller, Kaufmännischer Geschäftsführer der FSB. „Mit dieser Investition schaffen wir ein verlässliches Wohnangebot. Das Vermietungsmodell ist für Unternehmen und ihre Azubis planbar und kann bei der Wahl des Ausbildungsplatzes den Unterschied ausmachen.“ Rund 80 Prozent der Wohnplätze sind bereits vergeben, unter anderem an die Freiburger Verkehrs AG, Beckesepp und 3sam. Die mietenden Unternehmen kommen aus Freiburg und dem Umland und sind in Handwerk, Pflege und Dienstleistungen tätig.

Mehr mieten? Informationen für interessierte Ausbildungsunternehmen gibt es online.

zum Bild oben:
Wohnen. Lernen. Leben. – so sieht das Zuhause im ersten städtischen Azubiwohnheim WIR:SÜD aus.
Foto: Michael Spiegelhalter

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