Prolix Studienführer - Freiburg
Mittwoch, 23.Juni 2021 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Tanz-Performance: DAS TANZFEST

Tanz-Performance: DAS TANZFEST
DANCE DATES: Depth Of Field / Foto: Marc Doradzillo

Workshops, Community Dance & Dance Dates
Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund
Mi 30. 06. – Sa 03.07. | E-WERK

Das E-WERK darf seine Tore wieder für Publikum öffnen. Tickets können über die Homepage und über BZ Kartenservice gebucht werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen der gesetzlichen Corona-Bestimmungen statt. Den Vorverkauf öffnen wir kurzfristig!
Zum Ende der ersten TANZPAKT Stadt-Land-Bund-Förderrunde und auch in Zeiten der Pandemie feiert das tanznetz|freiburg sein dreijähriges Bestehen unter dem Motto „Jubeln, in Erinnerungen schwelgen, Danke sagen“. Die Interessenvertretung der Freiburger Freien Tanzszene lässt Revue passieren, nimmt Anlauf für die Zukunft und lädt alle Akteur*innen der letzten Jahre sowie alle Interessierten herzlich ein, mitzufeiern.
Vom 30. Juni bis zum 3. Juli bieten wir bewegte und bewegende Einblicke in die zeitgenössische Tanzszene und diverse Möglichkeiten der Teilhabe.

Von und für professionelle Tanzschaffende:
PROFITRAINING FREIBURG mit GAGA (Smadar Goshen)
WORKSHOPS in Zeitgenössischem Tanz mit Georgia Begbie, Nadine Gerspacher, Jonas Onny, Jonathan Sanchez

Teilhabe für Laien:
COMMUNITY DANCE
Workshop GAGA-PEOPLE mit Smadar Goshen

Für Alle – zum Schauen und Miterleben:
Mi 30.06. | 17.00 Saal | (Con)fabulation | Eric Trottier/Eintanzhaus Mannheim
Mi 30.06. | 19:00 Uhr | DANCE DATE: Eric Trottier & Emi Miyoshi
Do 01.07. | 20:00 Uhr | Depth of Field | Emi Miyoshi
Sa 03.07. | 20:00 Uhr | ABEND MIT KURZEN ZEITGENÖSSISCHEN TANZSTÜCKEN aus Freiburg und Baden-Württemberg.

Mehr Informationen und das Programm werden zeitnah auf der tanznetz| freiburg – Homepage, auf FACEBOOK und INSTAGRAMM veröffentlicht und aktualisiert.

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DANCE DATE: „Eric Trottier & Emi Myioshi“ | Das Tanzfest

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund
"(Con)fabulation" & "Depth of Field"

Die Tanzplattform DANCE DATES als „Dating-Plattform“ für zeitgenössische Tanzstücke im November 2020 fiel dem Lockdown zum Opfer. Nachgeholt werden im Sommer 2021 immerhin zwei DANCE DATES, die sich an Gäste aus dem In- und Ausland richten, an Kulturveranstalter*innen, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum vor Ort, soweit das in Zeiten der Covid19-Pandemie möglich ist.

Die Auswahl der Stücke repräsentiert nicht einen Status Quo von in den Städten produzierenden Künstler*innen, sondern bietet bemerkenswerten Produktionen aus Freiburg und anderen Städten die Möglichkeit zum Austausch.
Anschließend an die beiden Vorstellungen findet ein Choreograf*innen-Nachgespräch statt.

Eine Veranstaltung des E-WERK Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt Freiburg & tanznetz | freiburg. In Kooperation mit dem EinTanz Haus Mannheim.

* * *

(CON)FABULATION | Eric Trottier

Die Proben zum neuen Stück von Éric Trottier mit vier Tänzerinnen hatten bereits begonnen, da rückte die Corona-Pandemie alle Menschen auf Abstand. Von den notwendigen Änderungen für Bühne und Zuschauerraum inspiriert, entstand die bildgewaltige, zugleich schöne und beunruhigende Tanzinstallation „(Con)fabulation“, die beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim Premiere feierte.

Die Zuschauer*innen sind eingeladen in einen Bühnenraum mit vier Plexiglas-Kuben, in denen die Tänzerinnen Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein und Franziska Schmitz die Frage nach unserer Identität und unserem Verhältnis zueinander ganz neu stellen und neue Verhältnisse zwischen Publikum und Künstlerinnen ausloten. Die Versuchsanordnung auf der Bühne schützt beide voreinander, trennt sie und bringt sie gleichzeitig hautnah zusammen. La Trottier Dance experimentiert mit vier Performerinnen im Zwischen und Jenseits der Zuschreibungen.

MIT:
Regie & Choreografie: Éric Trottier
Tanz: Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein, Franziska Schmitz
Kostüm: Melanie Riester
Lichtdesign: Éric Trottier, Stefan Grießhaber
Musik: Peter Hinz, Steffen Dix
Live-Video: Peter Hinz
Choreografische Assistenz: Michelle Cheung, Tobias Weikamp

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DEPTH OF FIELD | Emi Myioshi

Nach den beiden großen Produktionen IN MY ROOM (2017) – ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis – und A HOUSE (2018) kehrt die in Freiburg lebende japanische Tänzerin und Choreografin Emi Miyoshi mit Depth of Field zurück zur Minimalform. Anknüpfend an ihre erste Soloarbeit SINKING FLOAT (2003) begegnet die Tänzerin in ihrem aktuellen Stück den eigenen Wurzeln neu und kreiert ein choreografisches Tableau aus fernöstlicher und westlicher Ästhetik. Im Mittelpunkt steht der ewige Kreislauf des Lebens.

Depth of Field bezeichnet in der Fotografie die Tiefenschärfe, den Bereich, innerhalb dessen ein Objekt scharf abgebildet wird. Licht und Schatten kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Indem Emi Miyoshi durch Ein- und Ausblenden den Blick des Publikums abwechselnd auf sie selbst, einzelne Körperpartien oder die Bühneninstallation lenkt, lädt sie die Zuschauer*innen ein, ihr Innerstes zu entdecken.

MIT:
Emi Miyoshi (Leitung, Choreografie, Tanz, Bühne, Kostüm)
Marc Doradzillo (Videoinstallation, Foto)
Ephraim Wegner, Jad Fair, Tenniscoats & Norman Blake, Autechre und world’s end girlfriend (Musik)
Emma-Louise Jordan (dramaturgische Unterstützung)
Natalie Stark (Licht)
Katharina de Andrade Ruiz (Produktionsassistenz)

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Gastspiel ist gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Eintritt: 20€ / 15€

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Verschiedenes 

Buchtipp: Dory Sontheimer "Das Vermächtnis der sieben Schachteln"

Eine fesselnde Geschichte über das Leben der geflüchteten Juden

Dory Sontheimer, in Barcelona geboren und im katholischen Spanien Francos aufgewachsen, entdeckt nach dem Tod ihrer Mutter auf dem Dachboden ihres Elternhauses sieben Schachteln. Diese enthüllen eine ihr bis dahin unbekannte und dramatische Familiengeschichte sowie eine völlig neue Identität. Auf den Spuren der wenigen Überlebenden ihrer von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie gelangt sie nach Deutschland – vor allem nach Freiburg, von wo ihre Großeltern Lina und Eduard Heilbrunner zusammen mit ihrem Urgroßvater Abraham Levi 1940 nach Gurs deportiert wurden –, nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA.

Die Autorin Dory Sontheimer, Jahrgang 1946, studierte Pharmazie und arbeitete in einem Labor sowie als Apothekerin. 2006 begann sie, sich intensiv mit der Geschichte ihrer Familie zu beschäftigen. Das Ergebnis ihrer zwölf Jahre dauernden Recherchen ist dieses Buch.

Verlag Herder 2019, 284 Seiten, € 29,00 (D)
ISBN: 978-3-451-38645-9





Verschiedenes 

Stopp des Exports und des Einschmelzens radioaktiv kontaminierter Metalle

Text der Petition

Wir fordern den Deutschen Bundestag dazu auf, sowohl das Einschmelzen als auch den Export radioaktiv kontaminierter Metalle zu verbieten.

Begründung

Die derzeitige Situation, wie mit radioaktiv kontaminierten Metallen aus dem Abriß deutscher Atomkraftwerke verfahren wird, ist völlig unübersichtlich. Daher besteht ein hohes Risiko, daß radioaktiv kontaminierte Metalle in Verkehr gebracht werden. Zugleich besteht grundsätzlich ein Konsens in der deutschen Politik, daß radioaktiv belasteter Müll nicht ins Ausland gelangen soll, sondern daß Deutschland mit dem hierzulande entstandenen Atommüll verantwortungsvoll umzugehen hat.

Zur Zeit lagert ein großer Teil der beim Abriß von Atomkraftwerken in Deutschland angefallenen Dampferzeuger und Reaktordruckbehälter zum Zwecke des Abklingens in einer Halle des ZLN bei Lubmin. Die vier Dampferzeuger des im Jahr 2003 stillgelegten AKW Stade wurden hingegen am 21.09.2007 per Schiff nach Nyköping in Schweden zur Vattenfall-Tochter Studsvik AB zum Einschmelzen transportiert. Im Falle des 2005 stillgelegten AKW Obrigheim gelangte der mit 7 Giga-Becquerel belastete Deckel des Reaktordruckbehälters - nach Auskunft der baden-württembergischen Landesregierung vom 30.12.2020 - im Jahr 2014 zum Einschmelzen in die USA zur Firma Energy Solutions Inc. in Oak Ridge.

In Frankreich werden derzeit Pläne der Regierung in der Öffentlichkeit diskutiert (siehe beispielsweise 'Le Parisien', 18.01.2021), radioaktiv belastete Metalle einzuschmelzen und dem Metall-Recycling zuzuführen. Eine hierfür vorgesehene Anlage soll nach offiziellen Plänen unter der Bezeichnung "Techno Centre" am Standort des 2020 stillgelegten AKW Fessenheim im Elsaß errichtet werden. In Frankreich war bislang das Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle nicht erlaubt. Am 26. März veröffentlichte das französische Strahlenforschungsinstitut CRIIRAD eine Petition, die sich gegen die geplante Freigabe radioaktiv kontaminierter Metalle wendet. CRIIRAD erachtet es für "unverantwortlich", eine absichtliche und irreversible Freisetzung radioaktiver Stoffe zu erlauben.

Gute Gründe sprechen dafür, radioaktiv kontaminierte Metalle nicht aus der öffentlichen Kontrolle zu entlassen. Wenn radioaktiv kontaminierte Metalle, die einen gewissen Grenzwert unterschreiten ("Freigabeschwelle") aus der öffentlichen Kontrolle entlassen werden, finden sie schließlich ihren Weg bis in die Herstellung von Alltags­gegenständen. Fehler bei diesen (Frei-) Messungen können aber nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko des vielzitierten "radioaktiven Kochtopfes" kann dann nicht mehr als abstrakt abgetan werden.

Hinzu kommt das Risiko, daß beim Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Es sei an den gravierenden Unfall vom Juni 1998 in dem südspanischen Stahlwerk Acerinox in Algeciras erinnert. In der Folge wurde eine radioaktive Cäsium-Wolke über weiten Teilen Südeuropas, Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz detektiert. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit registrierte Werte bis zu 150 Microbecquerel pro Kubikmeter. Dies war der bis dahin höchste Wert seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Im Stahlwerk Acerinox war radioaktiver Stahl "unbekannter Herkunft" eingeschmolzen worden.

Das Inverkehrbringen von radioaktiv kontaminierten Metallen verstößt auch gegen die Verpflichtung, die Höhe der Exposition und die Anzahl der exponierten Personen so weit wie vernünftigerweise möglich zu begrenzen. Es steht auch im völligen Widerspruch zu den Bemühungen, die Belastung der Menschen durch Radioaktivität zu reduzieren.

Klaus Schramm (Anti-Atom-Gruppe Freiburg)
Stefan Auchter (Geschäftsführer des BUND Regionalverbands Südlicher Oberrhein)

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Veranstaltungen 

Erfrischende Nudeln, die Kunst des Teekochens und Bastelspaß

Diese kreativen Veranstaltungen bietet das Studierendenwerk Freiburg

Während die Temperaturen steigen, sind kleine Abkühlungen stets willkommen. Im neuen „Mirai & Yins Tandemkochen @Online“ (23.06., 18:00-20:00 Uhr) zeigen Mirai und Yin, wie koreanische kalte Nudeln scharf oder sauer gelingen und den Heißhunger im Sommer stillen. Dazu gibt's selbstgemachten Bubble-Tea auf Milchbasis! Nach erfolgreicher Anmeldung (bis 21.06. per Email an lin@swfr.de) erhalten die Teilnehmenden eine Einkaufsliste per E-Mail.

Wie lässt sich aus einem gewöhnlichen Tetrapack ein stabiles und handliches Portemonnaie basteln? Das lernen Studierende im Online „Creative Workshop: Portemonnai aus Tetrapack“ (25.06., 17:00-21:00 Uhr). Zur Teilnahme wird lediglich eine Schere, ein (Haar)gummi für den Verschluss sowie ein leeres Tetrapack (z.B. von Milch oder Saft) benötigt. Anmeldung bis 23.06. per Email an lin@swfr.de.

Tee ist mehr als nur ein Heißgetränk - Der traditionelle Aufguss fasziniert seit Jahrtausenden die verschiedenen Kulturen der Welt: Großbritannien, China, Indien, die Türkei... Im Online „Creative Workshop: Tea Culture“ (26.06., 14:00-16:00 Uhr) erfahren Studierende mehr über die verschiedenen Teetraditionen und lernen, wie sie unterschiedliche Teesorten selbst aufbrühen können. Nach erfolgreicher Anmeldung (bis Dienstag, 22.06. per Mail an lin@swfr.de) gibt es per Post ein Teeprobe-Set vom Studierendenwerk.

Außerdem treffen sich im „Café Multilingual @Online“ am 22.06. von 18:00-20:00 Uhr wieder Studierende online an virtuellen Tischen, um sich auf unterschiedlichen Sprachen zu unterhalten. So wird Sprachenlernen leichtgemacht und der interkulturelle Austausch zwischen Studierenden aller Nationen gefördert. Bei Interesse einfach über den Gather.Town Server des Internationalen Clubs vorbeischauen und mitreden.

Anmeldungen zu den Kursen und weitere Infos gibt es im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks

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Veranstaltungen 

Gegenwartskunst: Zeitung 2020 „Allerletzte Lockerung“

Gegenwartskunst: Zeitung 2020 „Allerletzte Lockerung“
Text und Holzschnitt von Klaus Hietkamp, 2020 / Foto: pr

Texte und Schnitte von Catherine Bierling, Johannes Bierling, Rolf Hannes und Klaus Hietkamp

So 27.06. - So 04.07. | Galerie 1 im EWERK Freiburg
Vernissage: So 27.06. | 11:00 – 18:00 Uhr (in Anwesenheit der Künstler*innen)
Finissage: So 04.07. | 14:00 – 18:00 Uhr (in Anwesenheit der Künstler*innen)

1919, nach dem Irrsinn des Ersten Weltkriegs, trug ein gewisser Walter Serner auf einer Dada-Soiree in Zürich sein Manifest „Letzte Lockerung“ vor. Ein Jahrhundert später, in gleichfalls irrwitzigen Zeiten, hat eine Handvoll Freiburger Künstler bei Serner den Anschluss gefunden, 2009 in der Zeitung „Vorletzte Lockerung“ und für 2020 in der Zeitung „Allerletzte Lockerung“.

Die Zeitung „Allerletzte Lockerung“ sollte bereits im Juli 2020 im E-WERK vorgestellt werden. Pandemiebedingt wurde der Ausstellungstermin mehrmals verschoben. Nun wird die Zeitung für eine Woche lang in der Galerie 1 in einer Ausstellung gezeigt. Die Zeitung versammelt Texte und Schnitte von Catherine Bierling, Johannes Bierling, Rolf Hannes und Klaus Hietkamp. Gedruckt wurde sie im Atelier im E-WERK auf der Buchdruckpresse von Johannes Bierling und zu Teilen auch in der KünstlerWerkstatt L6.

Zeitung Allerletzte Lockerung 2020:

Format: DINA 3 Hoch, Papier: 170 g, Cover 250 g, Seiten: 28, Auflage: 34, Preis: € 380.-

Öffnungszeiten:
Galerie 1 im E-Werk Freiburg, Eschholzstr.77
So 27.6. | 11:00 – 18:00 Uhr
Mo 28.6. - Mi. 30.6. | 15:00 – 19:00 Uhr
Do 01.07. - Fr 02.07. | 17:00 – 20:00 Uhr
Sa 03.07. | 14:00 – 20:00 Uhr
So 04.07. | 14:00 – 18:00 Uhr





Veranstaltungen 

Diversität und Diversity-Konzepte in Kirche und Pastoral

Unter dem Stichwort „Diversität“ widmet sich der Online-Studientag „Alle gleich und doch verschieden“ am 29. Juni von 9 bis 13 Uhr so genannten Diversity-Konzepten in Kirche und Pastoral, mit einem besonderen Blick auf familiäre Lebensformen, sexuelle Identität und Orientierung.

Gerade in der Kirche geht es darum, theologisch begründet individuelle Vielfalt und Verschiedenheit wahrzunehmen und zu respektieren. Im ersten grundlegenden Teil des Studienhalbtags beleuchten die Berliner Professorin für Biologie und Genderstudies Sigrid Schmitz, die Kölner Theologin und Religionsphilosophin Saskia Wendel und der Freiburger Kirchenrechtler Georg Bier das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Im zweiten praktischen Teil können die Teilnehmer*innen ein erprobtes digitales Fortbildungsangebot zur Vielfalt in der Kirche kennen lernen.

Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet den Online-Studientag in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Erzbistums Freiburg und dem Referat „Ehe-Familie-Diversität“ im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.

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Veranstaltungen 

Am Sonntag wird es sportlich

Das Studierendenwerk Freiburg bietet Kletterkurse, eine Kanutour auf dem Altrhein und Bogenschießen an

Abenteuerlustige können zum Wochenende mit dem Studierendenwerk Freiburg auf Erlebnistour gehen: Am Sonntag, 27. Juni haben Studierende die Wahl zwischen „Felsklettern für Einsteiger in Oberried“ (8:15-13:00 Uhr), einem „Bogenschießen“ Kurs (9:30-12:00 Uhr) oder einer „Kanutour mit Guide auf dem Altrhein“ (12:45-16:15 Uhr).

Der Gfäll Fels in Oberried eignet sich hervorragend für Kletter-Neulinge, um erste Grundtechniken des Kletterns zu erlernen. Auch die Handhabung der Sicherheitsausrüstung - Gurt, Seile und Karabiner - will geübt sein. Im Kletterkurs „Felsklettern für Einsteiger in Oberried“ werden die grundlegenden Techniken vermittelt. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich, Sportschuhe und -klamotten sollten mitgebracht werden, die Kletterausrüstung wird vom Veranstalter gestellt.

Wer sich für den Bogensport interessiert, ist im „Bogenschießen“-Kurs im Kurpark Bad Bellingen genau richtig. Der Umgang mit Pfeil und Bogen wird hier im Freien geübt, ein erfahrener Trainer steht den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite. Vorkenntnisse sind keine erforderlich, Pfeil und Bogen werden vom Veranstalter gestellt.

Ebenfalls in Bad Bellingen startet am Sonntag auch die „Kanutour auf dem Altrhein“. Besonders für Unerfahrene bietet die Tour auf dem Altrhein eine gute Möglichkeit, sich im Kanufahren auszuprobieren. Für ein bisschen Adrenalin sorgen ein zwischendurch kleine spannende Stromschnellen. Ein erfahrener Guide begleitet die Gruppe.

Anmeldung zu den Kursen bis Donnerstag, 24. Juni über den Veranstaltungskalender des Studierendenwerks:

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Verschiedenes 

Buchtipp: Benno Gammerl "anders fühlen"

Buchtipp: Benno Gammerl "anders fühlen"
Benno Gammerl © F. K. Schulz

„Eine Geschichte von Alltag und Aktivismus, von Verfolgung und Strafe, von Befreiung, Freundschaft und Liebe, eine Geschichte gelebten, queeren Lebens, über die sich ein Schleier des Vergessens zu legen droht. Man muss dieses Buch lesen!“ Daniel Schreiber

Von heimlichen Begegnungen bis zum Christopher Street Day, vom §175 bis zur Ehe für alle – die Wege schwulen und lesbischen Lebens in Deutschland waren steinig, und sie sind bis heute weniger geradlinig, als unsere Vorstellung von Liberalisierung vermuten lässt. Benno Gammerl legt die erste umfassende Geschichte der Homosexualität in der Bundesrepublik vor. Eindringlich beschreibt er die Lebens- und Gefühlswelten von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen seit den 1950er Jahren und lässt Männer und Frauen verschiedener Generationen zu Wort kommen. Ein lebensnaher und einsichtsreicher Blick auf eine spannende Geschichte, der Historikerinnen und Historiker bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Der Autor Benno Gammerl ist Historiker mit den Schwerpunkten Imperiengeschichte und Emotionsgeschichte. Er gilt als führend in der Erforschung von queerem Leben in Deutschland. Nach Stationen am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und am Goldsmiths College in London lehrt er seit 2021 als Professor für Gender- und Sexualitätengeschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Für seine Forschung wurde er mehrfach ausgezeichnet. anders fühlen ist sein Sachbuch-Debüt.

„Eine beeindruckende Emotionsgeschichte“
Martin Reichert, taz

„Benno Gammerl hat emotionsgeschichtliche Pionierarbeit geleistet ... das Buch ist von einer großen Menschlichkeit durchströmt“
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

„Eine Geschichte von Alltag und Aktivismus, von Verfolgung und Strafe, von Befreiung, Freundschaft und Liebe, eine Geschichte gelebten, queeren Lebens, über die sich ein Schleier des Vergessens zu legen droht. Man muss dieses Buch lesen!“
Daniel Scheiber

Carl Hanser Verlag 2021, 416 Seiten, € 25,00 (D), 25,70 (A)
ISBN 978-3-446-26928-6







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