Prolix Studienführer - Freiburg
Mittwoch, 05.Oktober 2022 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Musik: Female* Drummers & Percussionists

Musik: Female* Drummers & Percussionists
Female Drummers & Percussionists / Foto: Werner Schauer

It is about rhythm

Do 20.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Marta Klimasara, Francesca Santangelo und ihre Gäste laden zu einer Reise zu ungeahnten Klangräumen voller Rhythmen, Dynamik und Zauber. Sie führt von der Marimba, dem Vibrafon, Set-Up bis zur kleinen Trommel. Virtuos inszeniert entstehen vielfältige Universen des Rhythmus. Gespeist vom Klang von Klassikern über Minimal Music bis zu zeitgenössischer Schlagzeug-Literatur. Ein Abend zum staunen, träumen, entdecken & genießen.

Jede Frau* bringt ihre Stimme, Energie und eigene Geschichte mit. Diese wurzeln in Italien, Deutschland, Polen hoch bis nach Finnland. Das Projekt „Female* Drummers and Percussionists“ schafft Raum, Inspiration, Sichtbarkeit, Begegnung & Austausch für Schlagzeugerinnen*. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg

*Damit sind Schlagzeugerinnen gemeint, die sich "als Frau" fühlen und "als Frau" in der Gesellschaft leben.

MIT
Marta Klimasara [Schlagzeugerin, Prof. HMDK Stuttgart, Schlagzeug ]
Francesca Santangelo [Schlagzeugerin, Projektleitung]
Teresa Grebschenko [Schlagzeugerin, Komponistin]
Johanna Toivanen [Schlagzeugerin]

Stück-Dauer: 1,5-2 Std.

Gefördert vom Kulturamt Stadt Freiburg und dem Gleichstellungsbüro Musikhochschule Freiburg

Eintritt: 17,00 € / 13,00 €

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Verschiedenes 

Schüler-Förderpreise für das Fach „Biotechnologie“ vergeben

Schüler-Förderpreise für das Fach „Biotechnologie“ vergeben
Schüler-Förderpreis 2022 (c) Technologiestiftung BioMed Freiburg

Der Förderpreis wird seit 2006 von der Technologiestiftung BioMed Freiburg gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Würdigung und Förderung für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler gestiftet. Er dokumentiert die besondere Bedeutung der Förderung des Nachwuchses im biotechnologischen Bereich. Der Preis honoriert hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie des Biotechnologischen Gymnasiums an der Freiburger Merian-Schule und ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Den Förderpreis für das Jahr 2022 für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Julia Bassenge. Julia Bassenge hat im Abiturjahrgang 2022 mit 865 von 900 möglichen Punkten und dem Notendurchschnitt von 1,0 ein herausragendes Abitur an der Merian-Schule absolviert. Sie hat im Fach Biotechnologie durchweg hervorragende Leistungen erzielt. Ihre Interessen liegen im Bereich der Naturwissenschaften und Sport. Frau Bassenge besitzt eine Mentorenausbildung im Bereich Skisport. In ihrer Schulzeit übernahm sie Verantwortung als Schülersprecherin. Frau Bassenge absolviert zurzeit ein Praktikum bei der Firma Novartis in Basel. Sie möchte im Anschluss ihr Studium der Bioanalytik und Zellbiologie beginnen.

Hanna Böhme, Stiftungsvorständin der Technologiestiftung BioMed Freiburg: „Mit der Vergabe der Förderpreise für Schülerinnen und Schüler fördern wir begabte und engagierte Nachwuchstalente des Biotechnologischen Gymnasiums der Freiburger Merian-Schule, die sich durch hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie auszeichnen. Dieser Bildungsweg verspricht nach wie vor sehr gute Ausbildungs- und Berufsaussichten, wie auch der gesamte Bereich Health & Life Sciences zu den besonderen Wachstumsbereichen des Standortes Freiburg zählt.“

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Preisträgerin. Mit diesem hervorragenden Schulabschluss steht der Ausgezeichneten die Türen für eine Karriere in der Naturwissenschaft weit offen. Das zeigt sich bereits in der konsequenten Wahl ihres Studienfaches“, so der Prorektor für Forschung und Innovation Stefan Rensing.

Am biotechnologischen Gymnasium werden im Profilfach Biotechnologie fundierte Kenntnisse mikrobiologischer und chemischer Vorgänge vermittelt und in modern ausgestatteten Laborräumen direkt angewendet. Dazu gehören auch neuste Messerfassungssysteme mit Tablets, die für Versuche, Auswertungen und Internetrecherchen verwendet werden. „Unsere Schülerinnen und Schüler erproben ihr Wissen in vielen praktischen Versuchen und werden so schrittweise an eine wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt, eine optimale Vorbereitung für ein späteres Studium im naturwissenschaftlichen Bereich“, so der Schulleiter der Freiburger Merian-Schule, Markus Henkes.

Mit der Einrichtung des "Biotechnologischen Gymnasiums" zum Schuljahr 2001/2002 hat das Land Baden-Württemberg als erstes Bundesland konsequent der zunehmenden Bedeutung der Biotechnologie in einem gymnasialen Bildungsgang Rechnung getragen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit an 28 Standorten biotechnologische Gymnasien, davon nur eines in Freiburg. Weitere befinden sich im BioValley in Waldshut-Tiengen, Lörrach und Offenburg.

Zu den Preisstiftern:

An der 2003 errichteten Technologiestiftung BioMed Freiburg sind die Stadt Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die IHK Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg und Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau beteiligt. Die Stiftung selbst wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) verwaltet. So ist gewährleistet, dass die Aktivitäten der städtischen Innovations- und Technologieförderung mit der Arbeit der Stiftung und des von ihr getragenen Zentrums eng verzahnt sind. Eine wichtige Aufgabe der Stiftung ist das Management des BioTechPark Freiburg.

Dem Stiftungsrat gehören an: Oberbürgermeister Martin Horn (Vorsitzender), Stadträtin Renate Buchen (Stellv. Vorsitzende), Stadträtin Emriye Gül, Stadtrat Hannes Wagner, Handirk von Ungern-Sternberg (Handwerkskammer), Klaus Heuberger (WVIB), Ingmar Roth (Sparkasse Freiburg), Stefan Rensing (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Alwin Wagner (IHK Südlicher Oberrhein). Den Vorstand der Stiftung bildet Hanna Böhme zusammen mit Michael Richter (Stellvertreter).

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde 1457 als Volluniversität gegründet. 25.000 Studierende aus über 100 Nationen sind an elf Fakultäten in mehr als 190 Studiengängen eingeschrieben. Rund 7.000 Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich an der Alma Mater, die als Volluniversität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen der Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie in Medizin, Jura und Theologie ermöglicht. Ein ideales Umfeld gerade auch für zukunftsweisende, interdisziplinäre Studien. Viele berühmte Philosophinnen und Philosophen, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie 10 Nobelpreisträger lehrten und forschten an der Albert-Ludwigs-Universität. Die Spitzenpositionen in den Rankings belegen ihren herausragenden Ruf in der deutschen Universitätslandschaft.





Veranstaltungen 

Himmelwärts. Der mystische Weg des Islams

Vortrag in der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ – auch online

Ahmad Milad Karimi, Professor für islamische Philosophie und Mystik an der Uni Münster, ist am Dienstag, 4. Oktober um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu Gast. In seinem Vortrag „Himmelwärts. Der mystische Weg des Islam“ spricht Karimi über Spiritualität im Islam und deren Besonderheiten. Im anschließenden Gespräch geht es um die Frage, welche Berührungspunkte sich dabei mit der christlichen Mystik identifizieren lassen. Der Weg der Spiritualität ist einer, der die Religionen verbindet.

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Roncalli-Forum Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg) findet in Präsenz und online statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.

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Veranstaltungen 

Oper: Opera Factory Freiburg | The Last Five Years

Oper: Opera Factory Freiburg | The Last Five Years
Opera Factory: Gabriela Ryffel (c) Andreas Tobias

Off-Broadway-Musical von Jason Robert Brown

PREMIERE: Sa 08.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Vorstellungen: So 09.10. | Fr 14.10. - So 16.10. | jew. 20:00 Uhr, So jew. 19:00 Uhr | Saal
Freiburger Erstaufführung
IN ENGLISCHER ORIGINALSPRACHE MIT ÜBERTITELN

Nicht erst seit der gelungenen Hollywood-Verfilmung mit Jeremy Jordan und Anna Kendrick in den Hauptrollen aus dem Jahr 2015 hat Jason Roberts Browns OFF-Broadwaymusical The Last Five Years (Uraufführung war 2001 in Chicago) seine Liebhaber in der ganzen Welt gefunden. Dieses Stück über das Kennenlernen eines jungen Paars am Anfang ihrer jeweiligen beruflichen Karriere, dem gegenseitigen Verlieben, dem Beziehungsalltag im Auf und Ab und die finale Trennung nach fünf Jahren Zusammensein, ist alleine schon von der Handlung her sehr berührend: Cathy ist eine angehende Musicalsängerin und hat es nicht leicht. Ihr Traum der Karriere droht zu platzen, weil sie zu selten bei Auditions überzeugen kann, dadurch wird sie auch emotional sehr empfindlich und dünnhäutig. Ihr Liebhaber und späterer Ehemann Jamie ist Romanautor und ihm gelingt auf Anhieb der Erfolg: Er schafft den großen Durchbruch und hat mit seinem Schreiben so einen unerwarteten Auftrieb, dass die Ehe sehr darunter zu leiden hat, da die beiden Protagonisten sich ungewollt mehr und mehr entfremden. Sie trennen sich nach fünf Jahren.

Der Clou dieses kleinen aber feinen Musicals ist, dass die ganze Geschichte fast ausschließlich über insgesamt 14 Songs erzählt wird und dabei in zwei gegenläufigen Zeitsträngen. Die Zuschauer*innen erleben die Geschichte von Cathy rückwärts, also nach der Trennung bis zum ersten Schwärmen nach dem ersten Date, bei Jamie dagegen chronologisch von vorne nach hinten. Dieser dramaturgische Kunstgriff ist sehr gelungen, da die Betrachter*innen Freude oder Leid im Wechsel erlebt, nie aber dauerhaft, je besser es Cathy im Stück geht, desto verletzlicher erleben wir Jamie und umgekehrt. Nur in der Mitte – beim Heiratsantrag – treffen sich kurz die Handlungsstränge, was besonders ist, da es aufgrund der divergierenden Zeitebenen ansonsten keine Duette geben kann.

Der US-Amerikaner Jason Robert Brown (*1970) schrieb dieses Stück als Komponist und Textdichter in Personalunion im Jahr 2000 und verarbeitete damit die Scheidung von seiner ersten Frau. Er gilt in den USA und auch in Europa als profilierter Musicalkomponist und hat zahlreiche nationale Preise für seine Musicals erlangen können. Eine klassische Komponistenausbildung hat er bei Joseph Schwantner in Rochester erlangt, entschied sich aber dann für ein Leben als Songwriter/Musicalkomponist und ist, was man am sehr anspruchsvollen Klavierpart von The Last Five Years konstatieren kann, auch ein formidabler Pianist.

Die Opera Factory hat bereits 2007 Browns erste Show „Songs for a New World“ im E-WERK Freiburg auf die Bühne gebracht gehabt und findet neben der fantastischen Qualität seiner Musik, die entgegen der Seichtigkeit vieler kommerzieller Musicals landauf und landab eine innere Größe und Wahrhaftigkeit trägt, dass dieser seltene Ausflug ins Musicalgenre dem Argument der Qualität eines Bühnenwerks unabhängig eines Genres geschuldet ist. Leonard Bernstein sagte einmal, es gebe für ihn keinen qualitativen Unterschied zwischen U- oder E-Musik, sondern nur zwischen guter und schlechter. Dem schließt sich die Opera Factory in voller Überzeugung an.

Mit der jungen Regisseurin Natalia Voskoboynikova konnten wir eine sehr begabte Nachwuchsregisseurin und mit Melanie Kintzinger eine phantasievolle Ausstatterin für dieses Stück gewinnen. Zwei in Deutschland sehr bekannte internationale Musicaldarsteller, Gabriela Ryffel und Calum Melville sind gecastet und die Freude auf dieses Stück überträgt sich auch auf die Musiker der Band of (!) Holst-Sinfonietta, die in diesem Stück endlich auch mal ihre stille Leidenschaft für Browns vielfältige Musik, stilistisch zwischen Rock n'Roll, Ballade, Folkrock und Chanson verortet, ausleben dürfen.

Eine Produktion der Opera Factory Freiburg in Zusammenarbeit mit dem E-WERK Freiburg.

MIT
Musikalische Leitung/Klavier: Klaus Simon
Inszenierung: Natalia Voskoboynikowa
Ausstattung: Melanie Kintzinger
Dramaturgie: Cornelius Bauer
Besetzung
Cathy: Gabriele Ryffel
Jamie: Calum Melville
Band der Holst-Sinfonietta
Klavier: Klaus Simon
Violine: Silvia Oelkrug
1. Violoncello: Philipp Schiemenz
2. Violoncello: Mika Tamura
Gitarre: Felix Möller
Fetless Bass: Sebastian Heideck

Eintritt: 30,00 € / 14,00 €





Verschiedenes 

Zimmer für Studierende gesucht!

Studierendenwerk Freiburg startet Plakatkampagne

Das Wintersemester naht, die Studierendenwohnheime sind längst ausgebucht und viele Studienanfängerinnen und -anfänger suchen dringend eine Bleibe in Freiburg und Umgebung.

Wie in den vergangenen Jahren weist das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) mit einer Plakatkampagne auf diesen Notstand hin: Ab 27. September bitten die Rektorin der Albert-Ludwigs-Universität, Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und die Studentin Lara Quaas, Mitglied im Verwaltungsrat des SWFR, auf Plakaten im Stadtgebiet und im Umland, leerstehenden Wohnraum an Studierende zu vermieten.

Die Kampagne, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützt wird, sorgt seit Jahren erfolgreich dafür, dass die Zimmervermittlung des SWFR dringend benötigte Wohnraumangebote bekommt.

Damit der Einstieg ins Studium gelingt, braucht es ein Dach über dem Kopf. Das SWFR möchte mit seiner Zimmervermittlung besonders Erstsemestern und internationalen Studierenden, die neu nach Freiburg kommen, gute und bezahlbare Unterkünfte vermitteln können.

Deshalb lautet auch in diesem Jahr der Aufruf: Bitte vermieten Sie Ihren freien Wohnraum an Studierende!

Willkommen sind übrigens auch nur vorübergehend zur Verfügung stehende Zimmer. Denn erfahrungsgemäß entspannt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt bereits wenige Monate nach Semesterbeginn.

Angebote nimmt die Zimmervermittlung des Studierendenwerks telefonisch unter 0761 – 2101 204 und per E-Mail unter zimmer@swfr.de entgegen. Zimmerangebote können auch selbst online auf der Website des Studierendenwerks eingestellt werden

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Verschiedenes 

Wanderschuhe: Gute Trekkingstiefel gibt’s ab 170 Euro

Wanderschuhe: Gute Trekkingstiefel gibt’s ab 170 Euro
Labortest-Wasserbad (c) Stiftung Warentest

Eine gute Nachricht für alle Wanderfans: Im Praxistest erwiesen sich die meisten getesteten Trekkingstiefel als komfortabel, gut sitzend und trittsicher. Für anspruchsvolles Gelände wenig geeignet fanden die Testerinnen und Tester das Modell von Keen. Der Schuh von Decathlon konnte niemanden im Wanderteam überzeugen. Insgesamt erhalten acht von zehn Paar Wanderschuhen von der Zeitschrift test ein gutes bis sehr gutes Qualitätsurteil.

Damit die Wanderung nicht zur Tortur wird, braucht es vernünftiges Schuhwerk. Die Stiftung Warentest prüfte zehn Paar Wanderschuhe mit hohem Schaft zu Preisen von 160 bis 290 Euro jeweils als Damen- und Herrenmodell. Acht haben eine wasserdichte, atmungsaktive Membran, meist aus Gore-Tex. Zwei kommen ohne Membran zurecht. Sie bestehen innen und außen aus Leder.

Wie wasserfest, komfortabel und trittsicher sie sind, mussten die Schuhe im Praxistest beweisen. Dafür ging es auf einer ca. dreistündigen Wanderung über steinigen Untergrund mit verschiedenen An- und Abstiegen. Und obwohl Bäche durchquert wurden, bekam niemand im Wandertrupp nasse Füße. Nur im Labor erwies sich der Keen-Schuh nach stundenlangem Marsch per Gehmaschine im Wasserbad nicht als so wasserdicht, wie er beworben wird. Im simulierten Alterungsprozess lösten sich bei vier Modellen Teile der Sohle ab.

Doch selbst der robusteste Schuh muss ordentlich gepflegt werden, wenn er lange halten und dabei wasserfest bleiben soll. Eine wasserdichte Membran ist dafür nicht unbedingt nötig. Wer auf umwelt- und gesundheitsschädliche Fluor-Chemie verzichten will, sollte zu Schuhen ohne Membran oder zu solchen mit einer Membran ohne Fluor greifen. Welche Modelle dafür infrage kommen sowie alle Testergebnisse finden sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/wanderschuhe.

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Verschiedenes 

Nachhaltigkeit & Greenwashing – alles im grünen Bereich?

Neue Ausgabe der Unterrichtshandreichung „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Warum Nachhaltigkeit wichtig ist und was der CO2-Fußabruck genau bedeutet, erläutert diese neue Ausgabe von „Mach´s klar!“. Sie stellt das „Drei-Säulen-Modell“ vor, das mit den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Soziales die Sektoren nennt, die im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gleichermaßen zu beachten sind. Dazu bietet die Handreichung eine anschaulich gestaltete Zuordnungsaufgabe, die aktuelle Probleme und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Ein abschließender Teil setzt sich mit „Greenwashing“ auseinander. Was man darunter versteht und warum es eine kritische Bezeichnung für bestimmte Unternehmensstrategien ist, zeigen Beispiele.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend gestaltet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung: Arbeitsblätter mit Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe auch im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Verschiedenes 

Essay von Lars Jaeger

Essay von Lars Jaeger
Lars Jaeger © Philip Hiller

Wie werden Technologien in der Zukunft vorangetrieben – immer noch durch Wissenschaft und Kapitalismus?

In den 1950er und 1980er Jahren hielt der berühmte Quantenphysiker Richard Feynman zwei Vorträge, die noch heute viel zitiert werden und als Vision und Programm für völlig neue Technologien im 21.Jahrhundert gesehen werden können. Unter dem Titel „There’s Plenty of Room at the Bottom“ beschrieb er 1959, wie zukünftige Technologien auf mikro- und nanoskopischer Ebene funktionieren könnten. Die Ideen seines Vortrags wurden zur Grundlage der heutigen Nanotechnologie. In seiner zweiten visionären Rede im Jahr 1981 entwickelte Feynman die Idee eines Quantencomputers, ebenfalls eine Technologie, die wir möglicherweise schon bald erleben könnten. Ein solcher Computer, in dem subatomare Teilchen zur Datenspeicherung und -verarbeitung eingesetzt werden, basiert im Kern auf bizarren Quanteneigenschaften der beteiligten Teilchen, die eine unvorstellbar höhere Rechengeschwindigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Computern möglich machen.

Mit der Veränderung des Charakters der Wissenschaft durch die Führung der USA sind in den letzten 80 Jahren einige erstaunliche technologische Fortschritte erzielt worden, die letztlich unser modernes Zeitalter erschafft haben. Die Geschwindigkeit, mit der dies geschehen ist, ist erstaunlich. Doch der technologische Fortschritt wird sich in Zukunft noch weiter beschleunigen, wahrscheinlich auch der wissenschaftliche. Die Welt hat sich zwischen 1990 und heute bereits durch Technologien verändert, die viel dramatischere Konsequenzen für unseren Alltag haben als die zwischen 1958 und 1990 entwickelten. Dabei handelt es sich um Technologien, die das Ergebnis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus vielen Jahren zuvor sind. Es ist schwer vorstellbar, wie die Welt im Jahr 2054 aussehen wird, wenn sie von völlig neuen Technologien angetrieben wird. Gleichzeitig werden wir aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse in den kommenden Jahren vermutlich noch tiefer in die Geheimnisse der Natur eindringen und mehr und mehr erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Noch bevor wir die wissenschaftlichen Umwälzungen, denen wir heute schon ausgesetzt sind, überhaupt verstanden haben, wird der wissenschaftliche Fortschritt der nächsten Jahre und Jahrzehnte viele vermeintliche Gewissheiten – über die Welt und das Universum, über Raum und Zeit, über Materie und Substanz, über Mensch und Natur und nicht zuletzt über uns selbst und unseren Geist – noch einmal dramatisch umgestalten. Letztlich wird aber der technologische Fortschritt – der maßgeblich von der Wissenschaft von heute und morgen abhängen wird – unsere aller Zukunft bestimmen. Dabei liegt es auf der Hand, dass wir uns nicht nur wissenschaftlichen und technologischen, sondern auch philosophischen Herausforderungen stellen müssen, d. h. der Frage, wie wir mit den Auswirkungen von Wissenschaft und Technologie, die auch erhebliche ethische Fragen aufwerfen, gesellschaftlich umgehen sollen.

Heutige und möglicherweise noch mehr künftige Erkenntnisse der Wissenschaften werden neue Technologien hervorbringen, die höchstwahrscheinlich noch wichtiger für unser Leben sein werden als die heutigen Technologien. Die folgende Liste umreißt die wahrscheinlichsten potentiellen Schlüsseltechnologien der Zukunft – die oft schon heute in Erscheinung treten. Sie haben eine unbeschreibliche Bedeutung für jedes zukünftige menschliche Individuum, aber auch für die menschliche Zivilisation insgesamt.

1. Künstliche Intelligenz – Unser Leben kontrollieren oder es für immer verbessern?
2. Quantencomputer – In der Zukunft millionenfach schnellere Berechnungen oder nur ein Traum der Physiker?
3. CO2-Neutralität – Können wir in den nächsten Jahren genug alternative Energien erzeugen, um eine Klimakatastrophe zu verhindern?
4. Kernfusion – Die Lösung unserer Energieprobleme oder nur ein Gegenstand von Jahrhundertträumen?
5. Genetik – Der Sieg über den Krebs oder die Manipulation der Menschheit?
6. Internet der Dinge – Neue leistungsfähige industrielle Technologien und intelligente Fabrikation oder ein Eingriff in die gesamte Privatsphäre?
7. Neuro-Enhancements – Verbesserung unseres Denkens und Handelns oder Übergang von der heutigen Realität in eine neue, fiktive Welt?
8. Unseren Verstand verstehen – Unser Ich finden oder seine Unauffindbarkeit?
9. Digitale Algorithmen und Big Data – Neue verbesserte Profile für unser Leben oder Kontrolle des menschlichen Denkens und Handelns?
10. Nanotechnologie – Erschaffung nützlicher Dinge aus dem „Nichts“ oder Zerstörung unserer Körper?
11. Stammzellen – Einsatz von Zellen, die alles können, auch für unseren gesamten Körper und Geist?
12. Biotechnologie – Vom Frosch für den Apotheker bis zum Nanoroboter in unserem Körper, Traum oder Wirklichkeit?
13. Lebensmitteltechnologie – Nahrung für 10 Milliarden Menschen oder nur eine wissenschaftliche Traumgeschichte?
14. Synthetisches Leben – Kann der Mensch Gott spielen(?), Teil I
15. Lebensverlängerung – Kann der Mensch Gott spielen(?), Teil II

Fakt ist: Die Veränderung unserer Welt durch den technischen Fortschritt beschleunigt sich. Bei diesem rasanten Wandel spielt der Kapitalismus eine bedeutende Rolle, indem er den wissenschaftlichen Fortschritt vorantreibt und neue Produkte aufgreift. In der Tat haben Kapitalismus und Wissenschaft seit etwa 1820 und mehr und mehr seit 1960 – als die Wissenschaft technologisch noch produktiver wurde – eine mächtige gemeinsame und sehr produktive Rolle gespielt, um neue hochtechnologische Fortschritte zu produzieren. Wissenschaftliche Forschung (und entsprechendes Wissen) ist somit zu einem entscheidenden Faktor für die heutige Führung eines Unternehmens geworden. Das immer engere Zusammenspiel von Kapitalismus und Wissenschaft führt dazu, dass sich die technologische Landschaft heute wesentlich schneller verändert als je zuvor. Sie wird sich in Zukunft wahrscheinlich mit einer heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeit weiterentwickeln. Werden wir überhaupt in der Lage sein, den technologischen Wandel zu begleiten, indem wir uns auch politisch und gesellschaftlich weiterentwickeln und entsprechende philosophische Reflexionen und Verhaltensnormen erreichen? Wir werden es müssen, um die Risiken und Gefahren der neuen Technologien sowie ihre Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen und Interaktionen zu bewältigen und zu kontrollieren. Aber können wir da überhaupt mithalten?

In seinem 1932 erschienenen Roman Brave New World beschreibt Aldous Huxley eine Gesellschaft, in der die Menschen durch biotechnologische Manipulationen bereits bei der Geburt in verschiedene Kasten sortiert werden und zugleich alle Wünsche, Sehnsüchte und Begierden durch permanenten Konsum, Sex und die Glücksdroge Soma sofort befriedigt werden. Der Roman wird den meisten Lesern in seinen Grundzügen bekannt sein. Weniger bekannt ist das Jahr, in dem Huxley seine Handlung ansiedelt. Es ist das Jahr 2540 n. Chr., mehr als 600 Jahre nach dem Erscheinen des Romans! Selbst der Visionär Huxley konnte nicht ahnen, dass die realen technischen Möglichkeiten dieses Szenario nach nur einem Jahrhundert nicht nur erreichen, sondern weit übertreffen würden. Technologische Anwendungen kommen in rasantem Tempo, die sozialen, philosophischen und ethischen Herausforderungen müssen im gleichen Tempo bewältigt werden, wenn die Menschheit nicht in der von Aldous Huxley beschriebenen dystopischen Welt enden will. Ist das Zusammenspiel von Wissenschaft und Kapitalismus dafür noch erstrebenswert?

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Lars Jaeger hat Physik, Mathematik, Philosophie und Geschichte studiert und mehrere Jahre in der Quantenphysik sowie Chaostheorie geforscht. Er lebt in der Nähe von Zürich, wo er zwei eigene Unternehmen aufgebaut hat, die institutionelle Finanzanleger beraten, und zugleich regelmäßige Blogs zum Thema Wissenschaft und Zeitgeschehen unterhält. Überdies unterrichtet er unter anderem an der European Business School im Rheingau. Die Begeisterung für die Naturwissenschaften und die Philosophie hat ihn nie losgelassen. Sein Denken und Schreiben kreist immer wieder um die Einflüsse der Naturwissenschaften auf unser Denken und Leben. Im Herbst 2022 erscheinen seine Bücher „Emmy Noether“ (Südverlag) und „Die Neuentdeckung der Welt“ (Springer Verlag).







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