Prolix Studienführer - Freiburg
Samstag, 17.April 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix Studienführer


Verschiedenes 

VAG: Fünf neue Urbos 100

VAG: Fünf neue Urbos 100
Foto: Patrick Seeger

Der Fuhrpark der Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat sich weiter verjüngt und modernisiert. Fünf Stadtbahn-Fahrzeuge des Typs Urbos 100 des spanischen Herstellers CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) die in den vergangenen Monaten ausgeliefert und fahrbereit gemacht wurden, können nach erfolgter Zulassung durch die Technische Aufsichtsbehörde jetzt in den Liniendienst gehen. Sie ersetzen die bislang ältesten noch eingesetzten Achtachser vom Typ GT8K aus den Baujahren 1981 und 1982. Die Investition von knapp 17 Millionen Euro wurde vom Land Baden-Württemberg aus dem Schienenfahrzeugförderprogramm mit 5 Millionen Euro unterstützt.

„Mit den fünf neuen Fahrzeugen wird der Freiburger ÖPNV noch attraktiver. Die neuen Niederflurbahnen bieten neben dem barrierefreien Zugang auch eine größere Kapazität und mehr Platz für Rollstühle, Kinderwägen und Rollatoren,“ sagt Oberbürgermeister Martin Horn bei der offiziellen Inbetriebnahme. „Ich danke dem Land Baden-Württemberg für die großzügige Unterstützung zur Modernisierung des Fuhrparks unserer VAG.“

Tatsächlich sind die neuen Fahrzeuge mit 42 Metern länger als die 40 Jahre alten Hochflurfahrzeuge, die sie ersetzen. Bei einer nahezu identischen Zahl an Sitzplätzen bieten sie erheblich mehr Aufstellflächen für in der Mobilität eingeschränkte Fahrgäste und deren technische Hilfsmittel.

„Den meisten Fahrgästen werden kaum Unterschiede zu den schon vorhandenen Urbos auffallen,“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Unsere bisherigen Stadtbahnen dieses Typs sind zusammengenommen schon rund 3,5 Millionen Kilometer gefahren. Die Erfahrungen, die wir dabei gesammelt haben, sind in die weitere Entwicklung der neuen Urbos eingeflossen.“ Ein Detail, das auffallen könnte, ist, dass die Innenbeleuchtung jetzt aus energiesparenden LED-Leuchtmitteln besteht. Und Anlieger von Stadtbahnstrecken werden mit Sicherheit von den an den Fahrwerken eingebauten Anlagen profitieren, die die Schienen in den Kurven mit einem biologisch abbaubaren Gleitmittel schmieren. Ähnliche Anlagen gibt es bereits in den 18 Fahrzeugen des Typs „Combino“. „In den älteren zwölf Urbos können diese nun nachgerüstet werden,“ verspricht Bartosch.

Vorstand Oliver Benz unterstreicht den Mehrwert für die Fahrgäste: „Wir können nun bei nahezu jeder Fahrt das Angebot von mindestens einem Niederflurabteil je Stadtbahn machen und die Kapazität in den Fahrzeugen spürbar erhöhen. In Pandemiezeiten heißt dies, dass die Fahrgäste mehr Distanz wahren können. In normalen Zeiten bedeutet es, dass wir mit einer Bahn mehr Personen befördern und so bestehende Engpässe abmildern können.“ Benz führt weiter aus, dass die neuen Wagen auf den Linien 1,3 4 und 5 zum Einsatz kommen werden.

Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung.

Zahlen und Fakten zu den Fahrzeugen:

Wagennummern: 313 – 317
Sieben Wagenteile je Fahrzeug
Länge: 41,975 Meter
Breite (außen): 2,30 Meter
Höhe (ohne Stromabnehmer) 3,61 Meter
Maximale Beschleunigung: 1,11 m/s2
Power: 660 Kilowatt
Höchstgeschwindigkeit: 62 km/h
Versorgungsspannung: 750 Volt/ Gleichstrom

zum Bild oben:
Auf dem Foto von links: VAG Vorstand Stephan Bartosch, Oberbürgermeister Martin Horn, VAG Vorstand Oliver Benz.
Foto: Patrick Seeger

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Veranstaltungen 

Internationaler Tag des kleinbäuerlichen Widerstands!

25 Jahre kleinbäuerliche Kämpfe für Ernährungssouveränität!

Am 17. April jährt sich das Massaker von Eldorado do Carajás (Brasilien) zum 25. Mal. Damals wurden 19 Aktivisten der brasilianischen Landlosenbewegung (MST) durch die brasilianische Polizei ermordet. Seitdem wird der Tag transnational als Tag des bäuerlichen Widerstands begangen.

Ebenfalls seit 25 Jahren kämpft La Via Campesina, die transnationale Dachorganisation der Kleinbäuer*innen, Fischer*innen und Hirt*innen für die Verbreitung und Umsetzung des Konzeptes der Ernährungssouveränität. Die Bevölkerungen aller Regionen sollen das Recht haben, selbst über ihr eigenes Ernährungssystem zu bestimmen.

In Anbetracht dessen, dass 70% der weltweiten Nahrungsmittel in kleinbäuerlicher Landwirtschaft produziert werden ist es wichtig, diese Strukturen zu schützen. Kleinbäuerliche Landwirtschaft braucht gesicherten langfristigen Zugang zu Land und Saatgut, denn nur so können nachhaltige und gesunde Lebensmittel für die Bevölkerung produziert und Verantwortung für Luft, Wasser, Böden und Landschaft übernommen werden. Doch die Agrarpolitiken der Industrienationen, Investor*innen sowie transnational agierende mächtige Agrarkonzerne gefährden weltweit Kleinbäuer*innen in ihrer Existenz. Aber es regt sich auch weltweit Widerstand, schon seit vielen Jahren.

In Verbundenheit mit den weltweiten kleinbäuerlichen Kämpfen wird am Samstag, den 17. April 2021 eine Fahrraddemo durch Freiburg stattfinden, um diese Bewegungen sichtbar zu machen und auf kleinbäuerliche Alternativen für Ernährungssouveränität in und um Freiburg aufmerksam zu machen. Berichtet werden wird über die bäuerlichen Realitäten der Kurd*innen in Rojava unter andauerndem Krieg und Embargo. Wir hören Stimmen aus Chile und Brasilien zur Situation von landlosen Arbeiter*innen in der industriellen Landwirtschaft und dem Zugang zu Land der indigenen Bevölkerung. In Frankreich ist der bäuerliche Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager in Bure harten staatlichen Repressionen ausgesetzt. Und in Indien formierte sich im vergangenen Herbst die größte bäuerliche Protestbewegung der letzten Jahrzehnte: hunderttausende Bäuer*innen stellten sich gegen eine weitere Bäuerliche Existenzen substanziell gefährdende neoliberale Agrarreform. Ein Keim der Hoffnung kommt aus Mexiko: Europa um einige Schritte voraus, realisieren die Zapatista in Chiapas bereits seit Jahren eine selbstbestimmte, souveräne und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Doch auch dort kämpfen Bäuer*innen weiterhin gegen agrarindustrielle Interessen und staatliche Repressionen.

Und was passiert eigentlich in Freiburg? Wieso dulden wir die Ausbeutung und Entrechtung der migrantischen Saisonarbeitskräfte, die nun wieder in den Folienwüsten vor Freiburgs Toren Spargel stechen und Erdbeeren ernten?
Wie können wir Ernährungssouveränität in und um die greencity Freiburg FÜR ALLE realisieren, ohne dass bio, fair und gesund ein Klassenprivileg bleibt und welche internationalen Kämpfe brauchen dringend unseren Support?

Dem wollen wir mit euch am 17.April mit einer Fahrradtour durch Freiburg mit Start auf der Wiese vom Stühlinger Kirchplatz um 12 bis 15 Uhr auf die Spur kommen.

Vermummt euch(medizinisch) und haltet den Corona-Mindestabstand ein.





Veranstaltungen 

Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum des Studierendenwerks

Prominente erinnern sich an ihre Freiburger Studienzeit

Das Studierendenwerk Freiburg feiert seinen 100. Geburtstag und hat bekannte Persönlichkeiten - darunter Prominente wie Robert Habeck, Christian Streich und Florian Schröder - gebeten, ihre Erinnerungen an ihre Freiburger Studienzeit aufzuschreiben. Herausgekommen sind lustige und zeitgeschichtlich interessante Texte, die nicht nur auf der Jubiläums-Website des Studierendenwerks www.swfr.de/100 veröffentlicht sind, sondern ab Samstag, den 17. April auch als Schaufenster-Plakat-Ausstellung am und im SWFR-Infoladen an der Ecke Basler Straße/ Günterstalstraße in Freiburg zu sehen sind.

„Seit 100 Jahren an eurer Seite!“ lautet das Motto des Jubiläumsjahres und die Idee des Studierendenwerks war es, auch einige Gesichter kennenzulernen und die Menschen vorzustellen, die durch ihr Studium auch mit dem Studierendenwerk verbunden sind. Außerdem wird es im Sommer auch eine historische Ausstellung in der Mensa Rempartstraße geben, die einen Einblick in die politische Entwicklung der letzten hundert Jahre und in die sich wandelnde soziale Situation der Studierenden gibt, begleitet von einem umfangreichen Ausstellungskatalog mit Festschrift.

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Verschiedenes 

Wohnwagen für zwei fürs Fahrrad

Wohnwagen für zwei fürs Fahrrad
(Quelle: Stefanie Salzer-Deckert)

WVD-Südcaravan auf neuen Pfaden unterwegs mit dem „Wide Path Camper“
Aufbau des in Dänemark gefertigten Klappwohnwagens dauert keine fünf Minuten

Bastian Boch und seine Schwester Sina Boch vom Geschäftsleitungsteam bei WVD-Südcaravan in Freiburg-Hochdorf sind sich ihrer Sache vollkommen sicher: Mit dem „Wide Path Camper“ werden sie bald schon erfolgreich neue Pfade beim Thema Camping beschreiten. Oder besser noch: Auf neuen Pfaden radeln! Denn dieser aus Dänemark stammende, gerade einmal 35 Kilo schwere Fahrradanhänger hat es im wahrsten Sinn des Wortes in sich. Die kultige Kugel mit 1,5 m Länge und einem Stauraum von 300 l unterm Bett lässt sich vor allem am E-Bike hängend sehr bequem durchs Land ziehen. Und sie ist am Ziel jeder Tagesetappe mit wenigen Handgriffen in weniger als fünf Minuten zum vollwertigen Wohnwagen aufgeklappt, in dem man Schutz vor jedem Wetter findet, gemütlich beim Essen zusammensitzen und auf einer 90 cm breiten und 200 cm langen Matratze durchaus auch mal zu zweit schlafen kann.

„Der Lebensgefährte meiner Schwester hat uns auf das Produkt aufmerksam gemacht“, berichtet Bastian Boch. „Derzeit sind wir unseres Wissens nach der einzige Händler in Deutschland, der den „Wide Path Camper“ im Angebot hat“, ergänzt Sina Boch. „Und praktisch jeder, der in unsere Ausstellung kommt, bleibt stehen und fragt nach diesem Anhänger!“ Das ist auch nicht verwunderlich, denn einerseits ist der „Wide Path Camper“ – noch – eine echte Rarität: Gerade einmal 250 Exemplare baut der Hersteller in Glyngore im Norden Dänemarks derzeit pro Jahr und verkauft sie in alle Welt. Und zweitens ist der Anhänger mit seiner Leichtbauweise, den großen Fenstern und dem abgerundeten Retro-Design ein echter Hingucker.

Im ausgeklappten Zustand ist der „Wide Path Camper“ mit einer Innenhöhe von 1,42 m und einer Länge von 2,85 m ein gemütliches „Tiny House“ auf Rädern, mit dem man für längere Touren oder gar mehrwöchige Fahrradurlaube bestens gerüstet ist. „Menschen jeden Alters, die sich gern draußen und nah an der Natur aufhalten, sind begeistert von dem Anhänger“, berichtet Sina Boch. „Sportliche Radfahrer, Camper und vor allem Outdoor-affine Paare, Freunde oder Alleinreisende kommen hier voll auf ihre Kosten!“

Der „Wide Path Camper“ ist bis ins Detail clever durchdacht: Durch die mitgelieferte Kupplung wird der Camper schnell und sicher ans Rad gehängt. Und als Ausstattungsvarianten sind unter anderem ein Solardach für eine Innenbeleuchtung, elektrische Belüftung und das Handy-Ladekabel, ein Sonnenvordach, ein „Outdoor Package“ mit Stühlen und einem Tisch für draußen und ein „Luxury Package“ für den Innenraum mit einer extra dicken Schaummatratze erhältlich.

Der „Wide Path Camper“ ist zulassungsfrei und darf überall dort aufgestellt werden, wo man auch zelten darf. „Bei diesem Camper treffen zwei absolute Trends aufeinander: naturnahes Camping und das E-Bike“, sagt Bastian Boch. „Denn nicht jeder schläft auf einer mehrtägigen oder noch längeren E-Bike-Tour am Ende der Etappen gern im Zelt. Der „Wide Path Camper“ schließt genau diese Lücke im Angebot!“ Dabei sei vor allem die Kombination aus Stabilität und Flexibilität, die der Anhänger bietet, von entscheidender Bedeutung, wie Sina Boch berichtet: „Der „Wide Path Camper“ ist mit seinem niedrigen Gewicht im Nu startklar. Und er bietet gleichzeitig genügend Raum und Komfort auch für längere Reisen.“

Wer den „Wide Path Camper“ kennenlernen will, kann dies ab sofort bei WVD-Südcaravan in Freiburg zum Mietpreis von 35,- €/Tag tun. Der Kaufpreis des Anhängers liegt in der Grundausstattung bei 5.290,- € incl. Kupplung und Überführungskosten. Die Lieferzeit beträgt derzeit zwei bis vier Wochen.

Weitere Informationen über die Fahrzeugangebote von WVD-Südcaravan im Internet.

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Veranstaltungen 

Gegen den Corona-Blues: Veranstaltungen des Studierendenwerks im April

Für kulturelle, sportliche sowie kreative Abwechslung hat das Studierendenwerk Freiburg einiges für Studierende im Angebot:

Neu mit dabei ist die Zaubershow mit dem magischen Matthieu Anatrella. Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit keine Willkommensparty stattfinden kann, wird die Magie des Künstlers nun per Zoom-Meeting in die Wohnzimmer der Studierenden gebracht. Während der 35-minütigen Show beeindruckt Matthieu mit Kartentricks, Münzenzauber und geheimnisvollen Tricks. Die Show findet am Mittwoch, 14. April um 19 Uhr statt und wird per Zoom-Link übertragen. Die ersten 100 Teilnehmer*innen werden zugelassen.

In „Mirai und Yins Tandemkochen“ erfährt man am Donnerstag 15. April von 16:00-18:00 Uhr, wie man angebratene Teigtaschen auf japanische und chinesische Art zubereiten kann. Außerdem ist das „Café Multilingua“ weiterhin geöffnet. Jeden Dienstag können sich Studierende über den Discor-Server anmelden und sich auf unterschiedlichen Sprachen austauschen.

Die Seminare der Psychotherapeutischen Beratung finden derzeit online statt. Diese gibt es im Jubiläumsjahr des Studierendenwerks übrigens zum Sonderpreis von nur 10 Euro. Wer Angst vor Prüfungen hat oder generell neue Ideen zum Lernen braucht, kann sich in den Online-Seminaren „Entspannter studieren – Deine Toolbox bei Stress und Prüfungsangst“ (20.4.) und „Feldenkreis“ (Start 27.4.) Tipps und Rat holen.

Auch für Sport und Bewegung gibt es Angebote: Bei „Tours4Two“ können Studierende Ausflugsziele in der Umgebung über unsere Website herunterladen und bekommen vom Studierendenwerk eine Ausflugspartnerin oder einen Ausflugspartner vermittelt. (swfr.de/veranstaltungen/tour-for-two).

Außerdem sind Präsenz-Veranstaltungen geplant: Wer gerne das Tanzbein schwingen möchte, kann sich für einen Salsa-, Standart-Latin-Disco- oder Kizomba-Paartanzkurs anmelden. Genauere Infos zu Terminen folgen je nach aktueller Corona-Lage auf unserer Homepage.

Infos zu allen Angeboten und Anmeldungen gibt es auf der Website des Studierendenwerks

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Verschiedenes 

Theater Freiburg Online im April : Aushalten & einschalten

Theater Freiburg Online im April : Aushalten & einschalten
Streaming-Angebot Freiburger Theater / Foto: Daniel Jäger

Der Frühling kommt und schickt erste Vorboten! Trotzdem haben Sie eine Sehnsucht nach Theater? Ein bisschen müssen wir uns alle noch gedulden, doch die Zeit bis zur Wiedereröffnung muss nicht lang werden! Kommen Sie doch einfach mal vorbei: in unsere Ersatzheimat : dringeblieben.de! Auf der Online-Plattform stellt das Theater Freiburg Aufzeichnungen aus Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzert zur Verfügung – im Online-Stream direkt zu Ihnen nach Hause!

Alle Vorstellungen, alle Infos unter: www.theater.freiburg.de/streaming

Im Anschluss an ausgewählte Online-Vorstellungen finden Nachgespräche per Zoom statt. Die Zugangsdaten hierfür erhalten Sie mit Ihrem Ticket.


ONLINE-SPIELPLAN APRIL 2021

READING HAROLD PINTER, TALKING LITERATURE, WRITING A PLAY
Online-Workshop mit Vinicius Jatobá
Sa, 10.04., Sa, 17.04., Sa, 24.04., Sa, 15.05.2021 // 10.00 – 12.00 Uhr
Seit 2020 ist der brasilianische Schriftsteller, Essayist und und Regisseur Vinicius Jatobá Writer in Residence am Theater Freiburg. In dem vier-teiligen Online-Schreibworkshop via Zoom begibt er sich mit den Kursteilnehmern auf die Spuren des englischen Dramatikers und Literaturnobelpreisträgers Harold Pinter. Basierend auf Pinters Stücken LAST TO GO und VICTORIA STATION wird jede_r Teilnehmende im Lauf des Kurses ein kurzes, komisches oder dramatische Stück verfassen.
Der Online-Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, sich auf die mal witzigen, mal abstrusen Personen- und Handlungs-Irr-Wege von Harold Pinters Stücken zu begeben.
Sprache: Englisch // kostenfrei // Anmeldung / Informationen: workshop@theater.freiburg.de

TANZ
EMBRYOLOGY OF OUR LIMBS: FLUID SPIRALS IN OUR BONES
Mo, 12.04., Mo, 19.04., Mo, 26.04., Mo, 03.05.2021 // 17.00 – 18.30 Uhr
Workshop mit Amy Matthews
Im April/Mai 2021 bietet die Tanzsparte des Theater Freiburg einen erneuten Workshop mit der zertifizierten Body-Mind Centering®-Lehrerin und Bewegungstherapeutin Amy Matthews aus den USA an. Im Rahmen von vier Workshop-Sessions erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich eingehend mit den Knochen und Gelenken unseres Skelettsystems auseinanderzusetzen und grundlegende Inhalte der Embryologie und Bewegungsforschung kennenzulernen. Für die Teilnahme sind keinerlei Kenntnisse erforderlich, nur die Bereitschaft, sich selbst und seinen Körper auf eine neue Art und Weise zu erleben.
Sprache: Englisch // kostenfrei // Anmeldung / Informationen: tanz@theater.freiburg.de
Die Teilnahme an allen vier Terminen ist Voraussetzung für die Anmeldung

JUNGES THEATER
PIPPI LANGSTRUMPF
Kinderstück von Astrid Lindgren in einer Bearbeitung von Christian Schönfelder
mit Musik von von Simon Steger und Magdalena Ganter // 5+
Mo, 19.04.2021 // 09.30 Uhr, Sa, 24.04.2021 // 16.00 Uhr, Mo, 26.04.2021 // 09.30 Uhr
Hier geht’s zum Stream von dringeblieben.de
Endlich kommt Pippi Langstrumpf, das mutigste und stärkste Mädchen der Welt, direkt von der großen Bühne des Theater Freiburg zu euch nach Hause. Frech, freiheitsliebend und fröhlich, so hat Pippi Langstrumpf ganze Generationen von Kindern und Eltern geprägt. Zusammen mit den Nachbarskindern Tommy und Annika, ihrem Pferd Kleiner Onkel und dem Affen Herr Nilsson erlebt das Mädchen mit den roten Zöpfen jede Menge Abenteuer. Regisseurin Miriam Götz erzählt die Geschichte von Pippi Langstrumpf voller Herzenswärme, Humor und mit einem kleinen Schuss Anarchie für die ganze Familie.
Eine Stückzusammenfassung in Leichter Sprache ist kostenfrei über unsere Website erhältlich.
Alle Streams finden Sie unter: https://dringeblieben.de/theater-freiburg/videos
Sa, 24.04., 16.00 Uhr (Familienvorstellung
mit anschließendem
Nachgespräch über Zoom)
Mo, 19.04., 09.30 Uhr (Online-Premiere für Kitas und Schulen)
danach werktags bis Fr, 30.04. als Video on Demand für Gruppen verfügbar

DISKURS
KONTUREN DER NÄCHSTEN GESELLSCHAFT
DIE NÄCHSTE GESELLSCHAFT:
NACHHALTIG, FEMINISTISCH, ÖKOSOZIALISTISCH
Prof. Dr. Klaus Dörre (Soziologie, Universität Jena)
Do, 22.04.2021 // 19.30 Uhr
In seinem Debattenbeitrag NICHT JEDE KRISE IST AUCH EINE CHANCE stellt der Jenaer Soziologe fest: „An der Pandemie und der von ihr verursachten globalen Gesellschaftskrise ist nichts gut. Statt die oft gehörte Phrase von der Krise als Chance einmal mehr zu variieren, macht es Sinn, nach der gesellschaftsverändernden Dynamik der Pandemie zu fragen.“ Klaus Dörre ist Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie und Geschäftsführender Direktor des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“.

TANZ
TIME TO SHARE MOVEMENTS
Fr, 23.04.2021 // 18.00 – 19.00 Uhr
Monatliches Tanzworkshopformat für alle Levels
Seit 2019 leiten Emi Miyoshi und Unita Galiluyo das beliebte TIME TO SHARE MOVEMENTS. Da der Workshop aufgrund der aktuellen Pandemie leider nicht vor Ort stattfinden kann, verlagern Sie diesen vom Ballettsaal des Theater Freiburg ins Digitale und bringen nun die Menschen Zuhause in Bewegung.
Dieses besondere Format ist offen für alle Interessierten und professionelle Tänzer_innen, die sich auf das Erkunden neuer Bewegungen einlassen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Sprache: Deutsch und Englisch // kostenfrei // Anmeldung / Informationen: tanz@theater.freiburg.de
(bis jeweils drei Tage vorher) // Maximale Teilnehmendenzahl: 15 Personen

TANZ
SCREENDANCE WORKSHOP ONLINE
Sa, 24.04. und So, 25.04.2021 // Ab 10.00 Uhr
Der Workshop wird von Marisa Hayes und Franck Boulègue geleitet. Sie sind international anerkannte Pädagogen, Künstler und Wissenschaftler des Screendance. Dieser Workshop bietet einen Überblick über die Geschichte und Praxis des Screendance. Er findet online statt und beinhaltet geführte Übungen, Diskussionen und Vorführungen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erstellung von Choreografien für und mit der (Smartphone- oder Web-) Kamera, da diese zu einer Verlängerung des tanzenden Körpers wird.
Sprache: Englisch // kostenfrei // Anmeldung / Informationen: tanz@theater.freiburg.de (bis 16.04.2021) //
Maximale Teilnehmendenzahl: 15 Personen

JUNGES THEATER
WIE DER WAHNSINN MIR DIE WELT ERKLÄRTE
nach dem Roman von Dita Zipfel // Bühnenfassung von Benedikt Grubel und Michael Kaiser // 12+
Premiere: So, 25.04.2021 // 18.00 Uhr
Hier geht’s zum Stream von dringeblieben.de
Anschließend noch drei Tage als Video on Demand verfügbar.
Die zwölfjährige Lucie beschließt, dass sich etwas ändern muss. Zuhause ist es unerträglich geworden, seit der neue Lebensgefährte ihrer Mutter eingezogen ist. Der Michi. Früher, als noch Bernie bei ihnen gewohnt hat, war alles anders. Besser. Daher rechnet Lucie es durch: Wenn sie den gut bezahlten Gassiegeh-Job (20€ / Stunde!) annimmt, dauert es nur noch siebeneinhalb Tage, bis sie genug Geld hat, um nach Berlin reisen zu können. Zu Bernie. Weg vom Michi. Die Sache hat nur einen Haken: Der Hund, um den es geht, ist tot. Sein (Ex-)Herrchen, ein verschrobener alter Mann namens Klinge, sucht in Wirklichkeit einen Ghostwriter für ein durchgeknalltes Kochbuch. Lucie glaubt zunächst kein Wort, als er ihr Rezepte mit Zutaten wie Drachenherzen und Einhornknochen diktiert. Rezepte, die angeblich Kräfte besitzen. Ja, ja. Alles klar. Aber besteht nicht vielleicht doch die Möglichkeit, dass der Liebeszauber des magischen Ketchups bei Marvin Wirkung zeigen könnte? Also, rein theoretisch, versteht sich … Dita Zipfel wurde für ihr Jugendbuchdebüt u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 ausgezeichnet. Rund um die Premiere planen wir mit der Autorin und dem Literaturhaus Freiburg Lesungen und Workshops.

MUSIKTHEATER
DIDO AND AENEAS
Henry Purcell // In englischer Sprache
Premiere: Mi, 28.04.2021 // 20.00 Uhr (im Anschluss: Nachgespräch über Zoom)
Hier geht’s zum Stream von dringeblieben.de
Das ergreifende Lamento am Ende von Purcells Oper, das in einer niederdrückenden Abwärtslinie den Schmerz der Königin und Politikerin Dido über den Verlust alles Lebenswerten ohne Unterlass in den Gehörgang meißelt, ist nichts anderes als ein Denkmal. Ein musikalisches Denkmal für eine Frau, der bei Vergil nicht mehr als die Nebenrolle zugedacht war. Die Hauptrolle nämlich war bereits vergeben. An einen Heroen aus dem brennenden Troja: an Aeneas. In Nordafrika macht er nur kurze Rast, am Hofe Didos, bei der Jagd und beim Liebesakt. Zeit genug, dass Dido sich verliebt. Obwohl sie nie mehr lieben will und darf. Der Rest ist ihre Tragödie, nicht seine. Denn Dido will unter allen Umständen ihre Unabhängigkeit bewahren: Remember me, but forget my fate. Erinnert will sie werden, aber nicht vom tragischen Ende aus betrachtet, sondern auf dem Höhepunkt ihres Seins. Purcell fühlt mit – und setzt ihr das bestaunens- und hörenswerte, tönende Denkmal. In der Haupt- und Nebenrolle: Dido – als unabhängige Herrscherin und verhängnisvoll Liebende. Regisseur Tilman Knabe, scharfsichtig, bildmächtig und denkmalerfahren, seziert die verschiedenen Rollen der Dido sehr genau – und spürt mithin den feinen Grenzlinien zwischen politischer Propaganda und privater Tragödie nach.

HINWEIS DISKURS
KATHOLISCHE AKADEMIE DER ERZDIÖZESE FREIBURG
DEMOKRATIE – VERUNSICHERT
Gespräch mit Dr. Gregor Gysi
Do, 29.04.2021 // 19.30 Uhr
Ein Gespräch über die aktuellen gesellschaftlichen Verunsicherungen (z. B. Populismen) und deren Auswirkungen auf unsere Demokratie.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de

TANZ
CONTAGIO CREATIVO
Inklusiver zeitgenössischer Tanz aus Chile
Fr, 30.04.2021 // 20.00 Uhr (im Anschluss: Nachgespräch über Zoom)
Hier geht’s zum Stream von dringeblieben.de
Anschließend noch drei Tage als Video on Demand verfügbar.
Trotz allem zu tanzen, lautete das Ziel einer zweimonatigen künstlerischen Residenz, die im Oktober 2020 in der Hauptstadt Chiles entgegen zahlreicher Pandemiebeschränkungen und starker sozialer Proteste realisiert wurde. Vier Tänzer_innen mit körperlichen Behinderungen, drei Komponist_innen, zwei Filmemacher_innen sowie ein Choreograf kreierten unter diesen ganz besonderen Bedingungen drei Tanzfilme, die die Anerkennung des eigenen Körpers und die Entfaltung dessen Potenzials in den Vordergrund stellen. Das Theater Freiburg präsentiert die Ergebnisse dieses einmaligen integrativen Projekts online und lädt dazu ein, im Rahmen eines virtuellen Nachgesprächs mit den Künstler_innen in direkten Dialog zu treten.

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Veranstaltungen 

War da was?

War da was?

Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Fast genau ein Jahr später als ursprünglich geplant gehen wir pandemiebedingt in die Neuauflage unserer Veranstaltungsreihe „Freiburger Geschichte ungeschönt“. Dieses Mal leider zumeist digital und somit zwangsläufig auf physischer Distanz, aber hoffentlich nicht weniger intensiv in Sachen Diskussionsfreude und Publikumsbeteiligung.
Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte.

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Mo 19. April| 20:00 Uhr | Online-Vortrag (Link folgt zeitnah über unsere Webseite & unsere Social-Media-Kanäle)
Erinnern um zu vergessen
Erinnerungskultur zwischen Aufarbeitung und Instrumentalisierung
Vortrag von Larissa Schober

Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur. Und die Debatten darüber auch. In Freiburg wurde das zuletzt an der Auseinandersetzung um den Platz der alten Synagoge deutlich. Dabei werden jedoch selten wichtige grundlegende theoretische Aspekte diskutiert: Was genau bedeutet Erinnern eigentlich? Wer erinnert was und zu welchem Zweck? Und was wird bewusst «vergessen»? Mit der Planung eines NS-Dokumentationszentrums in Freiburg sollten diese Fragen unbedingt gestellt werden.
Larissa Schober ist Redakteurin im iz3w und hat zu Erinnerungsarbeit in Post-Konflikt-Gesellschaften geforscht.

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Do 06. Mai | 20:00 Uhr | Online-Vortrag (falls möglich auch live & draußen)
Jüdische Geschichte in Freiburg
Vortrag von Heinrich Schwendemann

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

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Mo 17. Mai | 20:00 Uhr | Online-Vortrag (falls möglich auch live und draußen)
Von Schädelrassen und Rassetypen
Freiburg und die deutsche Rassenkunde
Vortrag von Christoph Seidler

Die Hochzeit der so genannten Rassenkunde war das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert. Mit dem Begriff der "Rasse" wurden Menschen klassifiziert und Gesellschaft erklärt. Heute gilt das als unwissenschaftlich. Im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts war die Rassenkunde breit akzeptiert. Im nationalsozialistischen Deutschland legitimierte sie die angebliche Höherwertigkeit der "nordischen Rasse". Prominente Rassenforscher sind mit der Freiburger Universität verbunden. Was forschten sie? Mit welchen Folgen? Welche Streits in der Rassenforschung gab es? Und: War die Freiburger Rassenforschung "Spitze" oder Mittelmaß?
Christoph Seidler ist Historiker und forscht zur Geschichte von Völkerkunde und Anthropologie.

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Do 10.06. | 18.15 Uhr | Online
Was muss Erinnerungspolitik leisten?
Podiumsdiskussion

Erinnerungspolitik steht vor einer großen Herausforderung. Immer weniger Zeitzeug*innen der NS-Zeit können nachfolgenden Genrationen von ihren Erfahrungen berichten. In Freiburg soll das geplante NS-Dokumentationszentrum einen Beitrag leisten, um die Erinnerung aufrecht zu halten. Was muss Erinnerungspolitik leisten? Wie sehen die Konzepte der Zukunft allgemein und konkret in Freiburg aus? Das möchten wir mit unseren Gästen in einer Podiumsdiskussion klären. Unter anderem sind Julia Wohlrab, die Leiterin des NS-Dokumentationszentrums Freiburg, und die iz3w-Redakteurin Larissa Schober zu Gast. In Kooperation mit dem Referat gegen Antisemitismus.

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Di 22. Juni |18:00 Uhr
InOrte: Vergessene Vielfalt
Migrant*innen, Minderheiten und Militär: eine stadtgeschichtliche Erkundungstour mit Alexander Sancho-Rauschel und Birgit Heidtke

Welcher "unvergessenen Heimat" gedenkt der Steinklotz am Fahnenbergplatz? War der Freiburger Reichstag 1498 etwa der G7 des Mittelalters? Wer trug vor 400 Jahren das größte Risiko, als Hexe ermordet zu werden? Wie kam die große ethnologische Sammlung nach Freiburg? War die Stadtmauer eine schwer bewachte Grenze? Ein Stadtspaziergang mit vielfältigen Antworten in Kooperation mit der InZeitung. (Dauer: 2 Stunden)

Startpunkt: Haupteingang des Rektorats der Universität Freiburg, Friedrichstraße 39

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Do 24. Juni | 20:00 Uhr | Online-Vortrag aus der Theaterbar, Bertholdstr. 4b

… oder kann das weg?

Freiburger Denkmäler und ihre Geschichte
Vortrag von Winfried Rust

Viele Freiburger Denkmäler stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland besonders viele Denkmäler errichtet: als steinerne Symbole für die Identifikation mit dem 1871 gegründeten Deutschen Reich. Sie stehen noch heute. Aber Vielen gelten sie als ewiggestrig – so werden hier beispielsweise die vergangenen Kriege glorifiziert. Was tun mit den ästhetisch und gesellschaftspolitisch fragwürdigen Monumenten?

Winfried Rust ist Redakteur im iz3w.

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Sichtbar

Installation im öffentlichen Raum

In 900 Jahren Freiburg stecken jede Menge Geschichten von migrierten Menschen, die durch ihr Leben oder auch nur durch eine Handlung zum demokratischen Herzschlag der Stadt beigetragen haben. Mit überlebensgroßen Papier-Plakaten auf Gebäuden, die für die Personen oder Geschichten stehen, macht der Freiburger Wahlkreis 100% bekannte wie unbekannte Personen sichtbar. Das Augenmerk gilt Personen, die für ein interkulturelles, solidarisches, offenes Freiburg stehen. Die Migration gehört zur Geschichte der Stadt.

https://www.facebook.com/FreiburgerWahlkreis100

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Eine Veranstaltungsreihe des iz3w (informationszentrum 3. Welt) im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21 in Kooperation mit freiburg-postkolonial, Freiburg Festival, Freiburger Wahlkreis 100%, InZeitung, Israelitische Gemeinde, respect!, Referat gegen Antisemitismus, Theater Freiburg, we talk freiburg

WICHTIGER HINWEIS:
Gemäß § 6, Absatz 1 des Versammlungsgesetzes schließen wir Mitglieder von AfD, NPD, Republikaner, die Rechte und DVU sowie Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, von allen Veranstaltungen der Reihe aus.

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Veranstaltungen 

Gala: BENEFiZiVAL

Gala: BENEFiZiVAL
BENEFiZiVAL Collage (c) dots-da

Streaming-Festival zugunsten von Kulturgesichter0761

Sa 10.04. | 19:00 Uhr | EWERK Freiburg: Foyer, Saal, Kammertheater, Bildhauerhalle

Online-Stream : klicke unten auf "mehr"

Programm (vorläufig):
ca. 19:00 Uhr Ensemble Recherche (Zeitgenössische Musik)
ca. 19:30 Uhr Michael Oertel Band (Blues / Rock)
ca. 20:15 Uhr Studio Pro Arte (Tanzperformance I)
ca. 20:30 Uhr Jess Jochimsen (Musikalisches Kabarett)
ca. 21:00 Uhr Cécile Verny & Andreas Erchinger (Jazz)
ca. 21:40 Uhr Studio Pro Arte (Tanzperformance II)
ca. 22:00 Uhr Äl Jawala (Balkan Beat)
ca. 22:30 Uhr DJ-Duo Mehr is Mehr (Electro)
Moderation: Julica Goldschmidt

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau veranstaltet das BENEFiZiVAL, das über die von ihr selbst initiierte Live-Streaming- und Kulturförder-Plattform #inFreiburgzuhause live aus dem E-WERK Freiburg auf die Bildschirme der Stadt gesendet wird. Die Erlöse der hier geleisteten freiwilligen Publikumsbeiträge widmet die Sparkasse vollständig dem Nothilfefonds für Solo-Selbständige der Initiative Kulturgesichter0761.

Wer diesen Nothilfefonds gerne unterstützen und sich einen Überblick über die derzeitige Vielfalt und Höhepunkte der Freiburger Kulturlandschaft verschaffen will, kann ein attraktives Programm genießen, das die ehrenamtlichen Initiatoren von Kulturgesichter0761 mit der Sparkasse zusammen auf die Beine gestellt hat: So spielt das international bekannte Freiburger Ensemble Recherche für Liebhaber der zeitgenössischen Musik auf, während Freiburgs Jazz-Perle Cécile Verny mit ihrem Pianisten Andreas Erchinger Jazz-Fans beglücken wird. Bluesig und rockig wird es mit dem gerade erst im Jahr 2020 gekürten German Blues Award-Gewinner Michael Oertel, der mit seiner gleichnamigen Band für kernigen Sound sorgt. Das Studio Pro Arte zeigt mit verschiedenen Performances exemplarisch, warum Freiburgs Tanzszene weit über ihre Grenzen hinaus geschätzt wird. Humorige Highlights seines musikalischen Kabarettprogramms bringt der stadtbeliebte Jess Jochimsen auf das Parkett. Und Äl Jawala bringt schließlich Weltmusik mit ihrem unverwechselbaren Balkan-Beat auf die Bildschirme. Diese wendet sich am späteren Abend genauso wie das DJ-Duo Mehr is Mehr an das subkulturelle Publikum und an alle, die gerne Freiburger Nachtkultur kennenlernen wollen – und kann so für nette kleine Partys in den kontaktreduzierten Wohnzimmern sorgen. Moderiert wird das BENEFiZiVAL von Radiomoderatorin Julica Goldschmidt, die sich interessante Gesprächspartner aus der Freiburger Gesellschaft und Kulturszene ins Studio holt.

Die Veranstaltung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau findet nicht nur in Kooperation mit der Initiative Kulturgesichter0761 statt, sondern wird auch mit Unterstützung des E-WERK Freiburg sowie dem Technikdienstleister Kranz Live Eventsolution durchgeführt. Alle Künstler*innen erhalten faire Aufwandsentschädigungen, tragen aber mit ihrem Verzicht auf übliche Gagen solidarisch dazu bei, notleidenden Solo-Selbständigen in der Kulturbranche zu helfen.

Live von den Bühnen in Foyer, Saal, Kammertheater und Bildhauerhalle im E-WERK Freiburg.

Regulärer Ticketpreis: 15,- €

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