Prolix Studienführer - Freiburg
Samstag, 28.November 2020 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Buchtipp: Selim Tolga "Minimalismus leben für Dummies "

Buchtipp: Selim Tolga "Minimalismus leben für Dummies "

Weniger ist das neue Mehr

„Minimalismus leben für Dummies“: Der Minimalismus-Experte Selim Toga hat ganz konkrete Tipps und Ratschläge parat, mit deren Hilfe jeder einen einfacheren und leichteren Lebensstil führen kann. Er zeigt, welche Methoden geeignet sind und warum Minimalismus mehr als nur Ausmisten ist.

Ausmisten ist trendy geworden? Warum? Minimalismus trifft als Gegenbewegung zur heutigen Wachstums-Konsum- und Beschleunigungsgesellschaft den Nerv der Zeit. Viele sehen sich nach Entschleunigung und Einfachheit – und dies nicht erst seit Corona. Wir leben in einer Zeit, in der wir von allem zu viel haben. Zu viele Informationen, zu viele Termine, zu viel Druck und zu viel Besitztümer.

Für alle, die feststellen, dass sie zu viel Konsum und Besitz nicht wirklich glücklich macht und sich danach sehnen, die Dinge zu vereinfachen, zeigt Selim Tolga in seinem Ratgeber „Minimalismus leben für Dummies“, wie das geht. Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen beim Minimalisieren auf allen Ebenen – vom Kleiderschrank über den Schreibtisch, aber auch To-Do-Listen, Verpflichtungen und Termine bis hin zum digitalen Konsum. Tolga in seinem Ratgeber: „Auf einmal merken Sie, dass weniger zu haben, nicht Verzicht bedeutet, sondern Ihnen Zeit und Muße für das lässt, was wirklich wichtig ist in Ihrem Leben.“

Im abschließenden Kapitel hat der Aufräum-Experte die Top-Ten-Tipps kompakt zusammengefasst, ganz im Sinne seines Buches „Minimalismus leben für Dummies“.

Die Autorin Selim Tolga ist Aufräum- und Minimalismus-Experte. Als Coach hilft er seit über zehn Jahren Menschen und Firmen zurück zu Ordnung und Struktur und das Leben durch weniger Ballast dauerhaft zu vereinfachen. Er hält Vorträge und gibt Kurse zum Aufräumen und zum Minimalismus, ist gleichzeitig APP- Entwickler, Youtuber, Podcaster und Buchautor.

Wiley-VCH, 1921 als Verlag Chemie gegründet, kann auf eine über 90-jährige Tradition zurückblicken. Das Verlagsprogramm umfasst viele Bereiche der Naturwissenschaften sowie den Bereich Wirtschaft. Seit 1996 ist der Verlag Teil der weltweiten Verlagsgruppe John Wiley & Sons, Inc. mit Sitz in Hoboken, New Jersey, USA.

Verlag Wiley 2020, 280 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71702-6





Veranstaltungen 

Deutsch-Französisches Jugendwerk unterstützt Projekt gegen Rassismus und Populis

Stimmen gegen Rassismus und Populismus - Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg lädt zur Teilnahme am deutsch-französischen Blogprojekt ein

Rassistische Geisteshaltungen, populistische Strömungen: Das Schüren von Hass, Wut und Vorurteilen gegen gesellschaftliche Gruppen ist im Alltag und im Digitalen gegenwärtig. Populistische Bewegungen und ihre Meinungsführer*innen haben Aufwind. Die Spaltung der Gesellschaft wird von ihnen in Kauf genommen, provoziert und verstärkt. Rassistische Geisteshaltungen gehen damit einher und bilden nicht selten das Fundament populistischer Bewegungen.

Mit dem deutsch-französischen Blogprojekt

„Stimmen gegen Rassismus und Populismus Sichtbarkeit verleihen
– S’opposer au racisme et au populisme“

möchte der internationale Club des Studierendenwerks Freiburg Stimmen gegen Rassismus und Populismus einen Raum geben. Dazu können Studierende ihre Erfahrungen mit Rassismus und Populismus an unser Redaktionsteam senden und im Anschluss mit professioneller Unterstützung aus ihren Geschichten einen Blogbeitrag erstellen.

Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Donnerstag, 12. November

Die Texte müssen dafür noch nicht fertig formuliert sein, da die Studierenden im Anschluss gemeinsam mit dem Redaktionsteam, das von der Jugendpresse Deutschland unterstützt wird, überlegen, in welcher Form – Videobeitrag, Blogbeitrag, Fotostory – sich ihre Geschichte umsetzen lässt. Auch bei der Umsetzung steht den Studierenden unser Redaktionsteam unterstützend zur Seite. Schreiben können die Studierenden dafür in der Sprache ihrer Wahl: Französisch, Deutsch oder Englisch. Die Texte sollten dabei einen Umfang von 3.500 bis 5.000 Zeichen (mit Leerzeichen) haben.

Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Universitäten und Hochschulen sowie der Verbände der Studierendenwerke und CROUS: Straßburg, Mulhouse, Colmar, Lyon, Karlsruhe und Freiburg. Gute Kenntnisse der deutschen und französischen Sprache sind wünschenswert und von großem Vorteil. Gute Englischkenntnisse können behilflich für die Kommunikation sein.

Das Blogprojekt findet im Rahmen des deutsch-französischen Blog- und Filmprojekts „Stimmen gegen Rassismus und Populismus – Voix contre le carisme et le populisme“ statt, das neben dem Blogprojekt noch einen zweitätigen Online-Workshop zum Thema „Rassismus und Populismus“ und „Medientechnik – Spot on Rassimus und Populismus“ beinhaltet. Beides wird vom deutsch-französischen Jugendwerk finanziell unterstützt.


Alle weiteren Informationen zur Teilnahme und Anmeldung gibt es online ...

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Veranstaltungen 

Kultureller Lockdown #2

Kultureller Lockdown #2
Performance Denise Blickhan / GGK FluidBodies (c) arc Doradzillo

Absage von allen Veranstaltungen im E-WERK Freiburg bis Ende November

Pandemiebedingt muss die PREMIERE der neuen E-WERK Tanzproduktion „Naked Love“ am 30. Oktober sowie die Aufführungen am 31. Oktober und 1. November leider abgesagt werden. Ab Montag, 02. November, müssen wir aufgrund des zweiten kulturellen Lockdowns alle Veranstaltungen bis Ende November absagen.

Tickets werden automatisch über Reservix rückabgewickelt oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Die einzige, bis Montag noch stattfindende Veranstaltung ist die Performance von Denise Blickhan im Rahmen der Ausstellung "Fluid Bodies", die am 30. und 31. Oktober jeweils 18 und 21 Uhr und am 1. November um 17 Uhr stattfinden wird. Am 1. November gibt es zudem eine allerletzte Führung durch die Ausstellung um 16 Uhr.

Denise Blickhan (Weimar) befragt in ihrem Performance-Zyklus MEDUSA stereotype Darstellungen von Frauenkörpern in den sozialen Medien. Mit ihren multimedial bespielten Installationen mit Live-Musik und Gesang inszeniert sie tradierte Schönheitsideale und gesellschaftliche Machtstrukturen. Ihre irisierenden Solo-Shows nehmen eine emotionale Untersuchung des Rollenverhaltens einer narzisstischen Smartphone-Kultur vor.

Wir hoffen sehr, dass wir im Dezember wieder Kultur auf die Bühne bringen dürfen und verbleiben bis dahin mit vielen herzlichen Grüßen aus dem E-WERK.

* * *

Gegenwartskunst: Fluid Bodies

Nicole Bachmann (CH) I Natascha Schmitten (DE) I Denise Blickhan (DE) I JJ Levine (CA) I Jake Elwes (UK)
Kuratiert von Heidi Brunnschweiler
Ausstellung mit Performance: bis So 01.11. | Galerie 1+2

Performance Denise Blickhan | Galerie II
Fr 30.10. I Sa 31.10. | jeweils 18:00 & 21:00 Uhr
So 01.11. | 17:00 Uhr

Öffentliche Führung
So 01.11. | 16:00 Uhr

Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt fünf künstlerische Positionen, die sich mit aktuellen Fragen bezüglich körperlicher Selbstbestimmung und Selbstgestaltung befassen.

Durch einen Liberalisierungsprozess, der in den 1960er Jahren einsetzte, wurden feste Vorstellungen, wie Körper auszusehen haben, sich zu verhalten haben oder repräsentiert werden sollen, flexibel und fließend. In der Kunst glaubte man an die emanzipatorische Kraft neuer Medien, erprobte ein künstliches Selbst mit wandelbaren und frei zu gestaltenden Körpern. Heute kommen durch soziale Medien und neue Überwachungstechnologien abermals normative Vorstellung von Körpern auf. Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt, welchen Spannungsfeldern menschliche Körper durch ökonomische Verhältnisse und digitale Medien heute ausgesetzt sind.

Nicole Bachmann (Zürich) setzt sich in ihrer Performance or what is mit menschlicher Kommunikation unter Bedingungen des neoliberalen Informationskapitalismus' auseinander.
Drei Performerinnen führen mehrheitlich repetitive, isolierte Bewegungen aus, so als wären sie von einer unsichtbaren Maschine oder einem Algorithmus gesteuert. In unterschiedlichen Intervallen finden sie aus ihrer Isolierung heraus und werden zu einer Gemeinschaft von Körpern und Stimmen, die miteinander kommunizieren.

Natascha Schmitten (Köln) experimentiert mit der Art und Weise, wie Körper in der digitalen Bildkultur im Medium der Malerei dargestellt werden können. Traditionell wird Malerei als eher statisches Medium betrachtet. Natascha Schmitten sucht in ihrer Malerei nach Mitteln und Wegen, Körper dynamisch, fließend und beweglich erscheinen zu lassen.
Dazu verwendet sie Nylon als Trägermaterial. Nylon ist lichtdurchlässig und bringt den durch viele Lasuren aufgetragenen Farbraum wie auf einem Bildschirm zum Vibrieren.

Denise Blickhan (Weimar) befragt in ihrem Performance-Zyklus MEDUSA stereotype Darstellungen von Frauenkörpern in den sozialen Medien. Mit ihren multimedial bespielten Installationen mit Live-Musik und Gesang inszeniert sie tradierte Schönheitsideale und gesellschaftliche Machtstrukturen. Ihre irisierenden Solo-Shows nehmen eine emotionale Untersuchung des Rollenverhaltens einer narzisstischen Smartphone-Kultur vor.

JJ Levine (Montreal) erforscht in seinen fotografischen Porträts der Queer-Community in Montreal Darstellungsmöglichkeiten von mehrfachen Identitäten und Geschlechtsfluidität. In seinen Fotografien werden herkömmliche soziale und biologische Geschlechtervorstellungen von weiblich und männlich hinterfragt und erweitert. Seine Bilder zeigen z.B. Menschen wie den schwangeren Harry, ein transsexueller Mann, der einen physischen Zustand verkörpert, der traditionell dem weiblichen Subjekt vorbehalten ist.

Jake Elwes (London) interessiert sich für den Umgang von künstlicher Intelligenz mit genderfluiden Körpern. Seine webbasierte Arbeit Zizi legt die Wirkung der heutige Erkennungs- und Überwachungstechnologien offen. Sie bestimmen z. B. Merkmale falsch, wenn sie nicht dem herkömmlichen Schema von weiblich und männlich entsprechen. Elwes nutzt die Fehlleistungen von Künstlicher Intelligenz, um ineinanderfließende Gesichter zu erzeugen, die sich dem Zugriff von Gesichtserkennung entziehen.

Die Performance von Nicole Bachmann wird unterstützt von Pro Helvetia, Gwärtler Stiftung Basel, Stiftung Landesbank Baden-Württemberg





Verschiedenes 

Studierendenwerk auf Studienstart-App und Plattform der Uni Freiburg

Soziale Leistungen sind wichtiger Baustein im Studium

Zu Beginn des Wintersemesters präsentiert das Studierendenwerk in diesem Jahr seine Angebote in unterschiedlichen digitalen und analogen Formaten. Auch auf der Studienstart-App der Universität nehmen die sozialen Leistungen des Studierendenwerks einen wichtigen Raum ein. In der App erfahren die Erstsemester alles, was für ihr Studium an der Universität wichtig ist. Natürlich stehen Lehre und Forschung im Zentrum, aber auch die sozialen Rahmenbedingungen sind für ein erfolgreiches Studium von großer Bedeutung. Dies gilt besonders unter den derzeitigen Pandemiebedingungen, die bei Studienanfänger*innen zusätzlich zur Neuorientierung am Studienort für große Unsicherheit sorgen.

In dieser Phase des Umbruchs sind die Leistungen des Studierendenwerks besonders wichtig. Sie flankieren den Studienalltag und tragen ihren Teil dazu bei, dass das Studium gelingt. Auf der Studienstart-App der Universität werden diese Leistungen in unterschiedlichen digitalen Formaten präsentiert und Antworten zu den wichtigsten Fragen geboten: Wo kann ich günstig wohnen? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Was bietet die Mensa für meinen Geschmack? Wo finde ich eine gute Betreuung für mein Kind? Wo kann ich als internationaler Studierender neue Freunde treffen? Wer hilft mir, wenn ich rechtlichen Rat suche? Und wo kann ich Unterstützung bekommen, wenn ich persönliche Probleme habe?

Gerade für internationale Studierende, die bei der Orientierung am neuen Studienort zurzeit mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert sind, gibt es zudem eine spezielle Corona-Hotline, die man mit allen Fragen rund um die Regelungen in der Pandemie kontaktieren kann. Erreichbar ist die Hotline unter 0761/2101-300 von Montag bis Freitag zwischen 11.00 und 12.00 Uhr.

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Verschiedenes 

Nachhaltig, Vegetarisch und Vegan

Nachhaltig, Vegetarisch und Vegan
Mensa I / Foto: Daniel Jäger

Die Mensen des Studierendenwerks Freiburg gehen mit der Zeit

Neu im Sortiment: Vegane Bio-Sojajoghurt-Alternative aus dem Hexental

Für Großkantinen ist es nicht immer leicht, regionale und umweltfreundliche Produkte in großen Mengen zu beziehen. Das Studierendenwerk Freiburg setzt sich schon seit langem dafür ein, dass eine vegane Joghurt Alternative auf Sojabasis in großen Behältnissen auf dem Markt erhältlich ist. Bisher gab es diese Sojajoghurt-Alternative nur in kleinen 500 Gramm Bechern. Durch den Einsatz des Studierendenwerks konnte nun ein regionaler Hersteller gefunden werden, der die Sojajoghurt-Alternative in zehn Kilo Mehrwegeimern eigens für das Studierendenwerk Freiburg herstellt. Bei der Zubereitung der beliebten veganen Dips, die in den Mensen zu einigen Gerichten angeboten werden, kann dadurch unnötiger Plastikmüll vermieden werden.

Auch andere Produkte bezieht das Studierendenwerk Freiburg von regionalen Herstellern. Die Milch für die Mensen und Cafeterien wird von der Molkerei Schwarzwaldmilch eingekauft, der vegane Haferdrink kommt von der Tochterfirma Velike, frisches Rind- und Schweinefleisch stammt aus der Region Baden-Württemberg und Bayern, frisches Geflügelfleisch aus Deutschland oder dem Elsass, in der Saison kommt das heimische frische Obst und Gemüse aus der Region Baden-Württemberg. Daraus bereiten die Köchinnen und Köche täglich ein abwechslungsreiches und nachhaltiges Essensangebot für Studierende aus Freiburg und Umgebung zu.

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in den Mensen und Cafeterien und die aktuellen Speisepläne gibt es auf unserer Website ...

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Veranstaltungen 

Tanzplattform: Dance Dates 2020

Tanzplattform: Dance Dates 2020
DANCE DATES - (Con)Fabulation © Lys-Y-Seng

05.-08. November im E-WERK Freiburg

Im November 2020 findet in Freiburg zum ersten Mal die Tanzplattform DANCE DATES statt – eine „Dating-Plattform“ für zeitgenössische Tanzstücke: Jeder Doppel-Abend ist die sorgfältig ausgewählte Begegnung zweier Choreograf*innen und ihrer Produktionen, welche in unterschiedlichen Städten uraufgeführt wurden. Das Format bietet, begleitet von Gesprächs-, Vernetzungs- und Workshop-Formaten für Publikum und Professionelle, die einzigartige Möglichkeit eines internationalen Gastspielaustauschs. Von Freiburg aus wird eine Brücke geschlagen zwischen Akteur*innen der Tanzszenen in Baden-Württemberg, Frankreich und der Schweiz. Als Initiatorinnen des Festivals geht es dem Kulturamt Freiburg, E-WERK Freiburg e.V. und tanznetz | freiburg nicht nur darum, dass Stücke aus anderen Städten in Freiburg gezeigt werden, sondern dass auch umgekehrt Freiburger Choreograf*innen ihre Stücke zukünftig in anderen Städten präsentieren können. Um den Austausch von Freiburger Akteur*innen der Tanzszene mit denen anderer Städte bis über die Ländergrenzen hinweg weiter voranzutreiben und zu befördern unternimmt das E-WERK Freiburg e.V als Veranstalter und produzierendes Zentrum für Tanz, einen weiteren wichtigen Schritt hin zu Qualifizierung und Professionalisierung. Als eines von zahlreichen, durch die dreijährige Förderung TANZPAKT Stadt-Land-Bund ermöglichten Projekte, wird DANCE DATES gerade auch in der momentanen, besonders für die Kulturlandschaft herausfordernden Zeit, eine wichtige Chance des Austausches von Ideen, Potentialen und Zukunftsvisionen bieten.

Damit versteht sich die Tanzplattform als Forum zur Präsentation und Vernetzung aktueller Entwicklungen, Strömungen und Akteur*innen im zeitgenössischen Tanz in Baden-Württemberg und seiner Nachbarländer. Die Veranstaltung richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter*innen, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum vor Ort. Dabei repräsentiert die Auswahl der Stücke nicht einen Status Quo von in den Städten produzierenden Künstler*innen, sondern versucht bemerkenswerten Produktionen dieser Städte eine Plattform zu bieten, um sich dem Publikum und wichtigen Multiplikator*innen zu präsentieren.

Die Tanzplattform DANCE DATES soll perspektivisch zu einem fest in der Freiburger Kulturszene verankerten Format werden, das wichtige Impulse der grenzüberschreitenden Vernetzung setzt und Zukunftsperspektiven für die freie Tanzszene im Dreiländereck entwickelt und umsetzt.

PROGRAMM

ERÖFFNUNG: Do 05.11. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
NAKED LOVE – a love circle in dance | DAGADA dance company

Fr 06.11. | 19:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
How to do a downward facing dog | Johanna Heusser

Fr 06.11. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
The Great Beauty | Ewelina Kotwa und Belinda Winkelmann

Sa 07.11. | 19:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
(Con)Fabulation | Eric Trottier/Eintanzhaus Mannheim

Sa 07.11. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
Depth of Field | Emi Miyoshi

So 08.11. | 11:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Tanz fördern! Kulturpolitisches Podium

So 08.11. | 15:00 & 17:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
(Con)Fabulation | Eric Trottier/EinTanz Haus Mannheim

Eine Veranstaltung des E-WERK Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt Freiburg & tanznetz | freiburg. In Kooperation mit dem Theatear ROXY Birsfelden und dem EinTanz Haus Mannheim.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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EINZELNE PRODUKTIONEN:

ERÖFFNUNG DANCE DATES | NAKED LOVE
A love circle in dance / DAGADA Dance Company

Do 05.11. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
„Alte Wege werden verlassen, neue Wege neugierig begangen …“
Zur Eröffnung der DANCE DATES wird die aktuelle E-WERK Production gezeigt: NAKED LOVE unter der künstlerischen Leitung von Karolin Stächele. Ausgehend von einer zehnmonatigen Interviewrecherche zum Thema „Wie liebst du? Liebe in einer sich transformierenden Gesellschaft” entwickelt die DAGADA dance company mit ihren fünf Tänzer*innen eine berührende Tanzsprache, die in zehn Episoden einen Reigen von zarten, schmerzenden, tabuisierten, hoffnungsvollen Begegnungen eröffnet.
Dabei geht es um Themen wie multiserielle Monogamien, Patchwork, Einsamkeit, Asexualität, Dauerdating, Pornokonsum oder die Ökonomisierung von Liebesdiensten – der Blick auf heutige Beziehungsrealitäten eröffnet Konfliktpotential. Aber es gibt auch die Suche nach neueren, freien Formen der Liebe.

NAKED LOVE ist keine getanzte Gesellschaftskritik, sondern der Versuch, das unaussprechlich Wesentliche im Menschen und der Liebe unserer Zeit zu begreifen: Zulassen und loslassen als unabdingbare Regel in der Liebe.
Eine Produktion des E-WERK Freiburg in Kooperation mit tanznetz|freiburg und dem Kulturamt Freiburg.
MIT
Künstlerische Leitung: Karolin Stächele/DAGADA dance company
Choreografie: Karolin Stächele in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Konzept: Karolin Stächele, Sabine Noll
Tanz: Christian Leveque, Marco Rizzi, Jonathan Sanchez, Natalia Gabrielczyk, Simone Elliott
Dramaturgische Begleitung: Sabine Noll
Musik: Paul Tinsley
Bühne: Sönke Ober
Licht: Natalie Stark
Kostüm: Karolin Stächele
Produktionsleitung: Luka Fritsch
Assistenz: Katharina Ludwig
Projektleitung: Laila Koller/E-WERK Freiburg
Eintritt: 17,00€ / 12,00 €

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How to do a downward facing dog?

Choreographie von Johanna Heusser
Fr 06.11. | 19:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

“How to do a downward facing dog?” ist ein Projekt, das sich anhand der Yogaposition Asana biografisch, körperlich und theoretisch mit dem Phänomen Yoga und seiner Position innerhalb eines komplexen Geflechts aus gesellschaftspolitischen Zusammenhängen auseinandersetzt. Johanna Heusser ist ausgebildete Tänzerin und hat sich wie viele ihrer Berufskolleg*innen der Ausbildung zur Yogalehrerin unterzogen. Daraus folgten längere Aufenthalte in Indien, die ihr eine andere Perspektive auf die Ausbildung eröffneten sowie die Wechselwirkungen zwischen Indien und Westeuropa verdeutlichten. Ebenso wurde ihr die eigene Position als weiße Schweizerin in diesem Geflecht bewusst.
Im Rahmen der Produktion untersucht sie diese biografische Erfahrung unter Gesichtspunkten kultureller und neoliberaler Aneignung. In einer Lecture Performance wird ihr eigener Körper zum Anschauungsmaterial der Verhandlung. Wiederholt nimmt sie die Pose des herabschauenden Hundes ein und setzt diesen Vorgang in immer wieder neue Kontexte, in der Hoffnung einige Aspekte der verwirrenden Mehrdeutigkeit des Yogas neu zu hinterfragen, aber schlussendlich vor allem um endlich den „downward facing dog“ auf eine Art und Weise auszuführen, die für sie Sinn macht. Auf humorvolle Art und Weise stellt sie sich den verwirrenden Mehrdeutigkeiten und findet ihre eigene Sprache darin.
Johanna Heusser ist Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin aus Basel. Sie studierte im Bachelor Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich und tanzte in verschiedenen Compagnien und Projekten in der Schweiz, Deutschland, Indien, Griechenland und Uganda. Sie war die Gewinnerin des Atelier Mondial Stipendiums im Jahr 2018 und Gewinnerin des Mentoring Programms Double Tanz 2020 von Migros Kulturprozent. Seit 2016 kreiert sie eigene Stücke, die auf verschiedenen Festivals in der Schweiz und in Europa zu sehen sind. Ihre Arbeit lässt sich an der Schnittstelle von Theater und Tanz verorten.

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The Great Beauty

Ewelina Kotwa/ Belinda Winkelmann

Fr 06.11. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

„The Great Beauty“ ist der Titel der neuen abendfüllenden Tanzproduktion von Ewelina Kotwa und Belinda Winkelmann. In ihrer letzten Produktion „Temporary Illusions“ haben sie sich mit Heimat und der menschlichen Sehnsucht danach beschäftigt. Dabei wurde ihnen bewusst, dass die Erde Heimat von uns allen ist. „The Great Beauty“ setzt sich auf künstlerischer Ebene mit der aktuellen Situation auf unserem Planeten auseinander und öffnet den Raum für eine positive Zukunftsvision.

„Die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur ist wahrscheinlich die wichtigste des gegenwärtigen Jahrhunderts“, sagt der französische Anthropologe Philippe Descola. „The Great Beauty“ ist der Versuch, sich dieser Frage künstlerisch anzunähern. Dabei werden die beiden Künstlerinnen den Arbeitsrahmen als Choreographinnen/Performerinnen-Duo beibehalten. Sie wollen sich gemeinsam weiterentwickeln und die radikal-reduzierte Ästhetik aus „Temporary Illusions“ vertiefen.

„The Great Beauty“ wird eine poetische Hommage an die Vielfalt des Lebens, welche in einem Gleichgewicht koexistierend die Schönheit dieser Erde ausmacht.

MIT
Choreografie & Performance: Ewelina Kotwa/Belinda Winkelmann
Stimme: Zoe Ingellis
Bühnenbild: Jens Burde
Licht: Natalie Stark
Dramaturgische Begleitung: Laura Heinecke
Kostüme: Stefanie Wyen, Bianka Heck

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(Con)fabulation: Tanzinstallation von La Trottier Dance

Sa 07.11. | 19:00 Uhr || So 08.11. | 15:00 & 17:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Die Proben zum neuen Stück von Éric Trottier mit vier Tänzerinnen hatten bereits begonnen, da rückte die Corona-Pandemie alle Menschen auf Abstand. Von den notwendigen Änderungen für Bühne und Zuschauerraum inspiriert, entstand die bildgewaltige, zugleich schöne und beunruhigende Tanzinstallation „(Con)fabulation“, die beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim Premiere feierte.
Die Zuschauer*innen sind eingeladen in einen Bühnenraum mit vier Plexiglas-Kuben, in denen die Tänzerinnen Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein und Franziska Schmitz die Frage nach unserer Identität und unserem Verhältnis zueinander ganz neu stellen und neue Verhältnisse zwischen Publikum und Künstlerinnen ausloten. Die Versuchsanordnung auf der Bühne schützt beide voreinander, trennt sie und bringt sie gleichzeitig hautnah zusammen.

Was macht das mit uns und unseren Zuschreibungen an unser Gegenüber? Identitäten werden maßgeblich von außen und anhand äußerer Merkmale definiert. Wo ist der Übergang vom Tier zum Menschen und umgekehrt? Gibt es den Menschen als geschlechtslos beschautes, verstandenes, erzähltes Wesen? Welche Bewegungen lassen sich jenseits von Geschlecht lesen? Wie verändert uns eine Zeit ohne physische Gemeinsamkeiten, ohne körperliche Nähe, ohne haptische Sinnlichkeit? Welche Nähe entsteht im Videostream? La Trottier Dance experimentiert mit vier Performerinnen im Zwischen und Jenseits der Zuschreibungen.

MIT
Regie & Choreografie: Éric Trottier
Tanz: Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein, Franziska Schmitz
Kostüm: Melanie Riester
Lichtdesign: Éric Trottier, Stefan Grießhaber
Musik: Peter Hinz, Steffen Dix
Live-Video: Peter Hinz
Choreografische Assistenz: Michelle Cheung, Tobias Weikamp

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Depth of Field

Solo-Tanzperformance von Emi Miyoshi
Sa 07.11. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Nach den beiden großen Produktionen IN MY ROOM (2017) – ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis – und A HOUSE (2018) kehrte die in Freiburg lebende japanische Tänzerin und Choreografin Emi Miyoshi 2019 mit „Depth of Field“ zurück zur Minimalform. Anknüpfend an ihre erste Soloarbeit SINKING FLOAT (2003) begegnet die Tänzerin darin den eigenen Wurzeln neu und kreiert ein choreografisches Tableau aus fernöstlicher und westlicher Ästhetik. Im Mittelpunkt steht der ewige Kreislauf des Lebens.
»Depth of Field« bezeichnet in der Fotografie die Tiefenschärfe, den Bereich, innerhalb dessen ein Objekt scharf abgebildet wird. Licht und Schatten kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Indem Emi Miyoshi durch Ein- und Ausblenden den Blick des Publikums abwechselnd auf sie selbst, einzelne Körperpartien oder die Bühneninstallation lenkt, lädt sie die Zuschauer*innen ein, ihr Innerstes zu entdecken.

MIT
Emi Miyoshi: Leitung, Choreografie, Tanz, Bühne, Kostüm
Marc Doradzillo: Videoinstallation, Foto
Ephraim Wegner, Jad Fair, Tenniscoats & Norman Blake, Autechre und world's end girlfriend: Musik
Emma-Louise Jordan: Dramaturgische Unterstützung
Natalie Stark: Licht
Katharina de Andrade Ruiz: Produktionsassistenz
Lisa Klingelhöfer: Bühnenassistenz

Interdisziplinär





Verschiedenes 

Noch kein Zimmer gefunden? Das Studierendenwerk hilft Studierenden

In Freiburg ist die Nachfrage nach Zimmern für Studierende hoch. Insbesondere internationale Studierende, aber auch Studienanfängerinnen und -anfänger sind bei der Wohnungssuche oft vor besondere Herausforderungen gestellt. Darum bietet das Studierendenwerk Freiburg im Infoladen in der Basler Straße ab sofort eine Sprechstunde für Studierende, die besondere Unterstützung bei der Suche nach einem Zimmer auf dem freien Wohnungsmarkt benötigen. Dies kann zum Beispiel Hilfe bei sprachlichen Schwierigkeiten oder bei der Orientierung auf dem freien Wohnungsmarkt sein.



Um die Hilfe bei der Wohnungssuche in Anspruch nehmen zu können, ist eine telefonische Terminvereinbarung unter der 0761 2101-200 notwendig.





Verschiedenes 

Geniale Apps: Smartphone-Apps für zehn Lebensbereiche

Geniale Apps: Smartphone-Apps für zehn Lebensbereiche

Alles aus dem eigenen Smartphone herausholen und sich damit den Alltag erleichtern – das macht der Ratgeber "Noch mehr geniale Apps für iPhones & Android" der Stiftung Warentest möglich. Er präsentiert Apps für zehn verschiedene Lebensbereiche, die praktisch, hilfreich und unterhaltsam sind.

Stadtrouten per Augmented Reality planen, Vögel und Sternbilder bestimmen oder Einkaufslisten für die gesamte Familie erstellen – geniale Tools machen das möglich. In der Buchreihe Digitale Welt für Einsteiger stellt die Stiftung Warentest zum zweiten Mal 60 Apps vor, die das Leben in verschiedenen Bereichen erleichtern oder auch unterhaltsam machen können. Fahrradfreundliche Wege anzeigen lassen, unerwünschte Werbung ausblenden oder das Smartphone kurzerhand in ein Film- und Fotostudio umfunktionieren? Kein Problem.

Zu jeder App gibt es eine Kurzanleitung zur Nutzung. Die meisten von ihnen sind kostenlos, die übrigen zumindest preiswert. Vor- und Nachteile der Apps erläutert der Autor ebenso wie ihre besonders praktischen Funktionen oder ihre originelle Grundidee. Darüber hinaus stellt der Ratgeber dar, wie man Apps herunterlädt, woran man vertrauenswürdige Apps erkennt und wie man seine Daten am besten schützt.

"Noch mehr geniale Apps für iPhones & Android" hat 176 Seiten und ist ab dem 13. Oktober für 16,90 Euro im Handel erhältlich. Über www.test.de/mehr-geniale-apps kann es außerdem online bestellt werden.

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