Prolix Studienführer - Freiburg
Montag, 01.März 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger StudienfĂŒhrers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix StudienfĂŒhrer


Veranstaltungen 

Der Internationale Club des Studierendenwerks trifft sich virtuell

Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg lĂ€dt alle interessierten Studierenden zu Online-Veranstaltungen auf einem Discord-Server ein. Gleichzeitig wird der Server als Raum des regen Austausches genutzt. Er ist fĂŒr alle GĂ€ste des Internationalen Clubs gedacht, die sich neu vernetzen und andere ĂŒber Discord treffen möchten. Man kann dem Server jederzeit beitreten und sich dort aufhalten.

Über kommende Veranstaltungen informiert der Internationale Club online auf www.swfr.de/kalender und ĂŒber Social Media.

Auf der Facebook-Seite des Clubs gibt es darĂŒber hinaus regelmĂ€ĂŸig VideobeitrĂ€ge von Internationalen Studierenden, die etwas ĂŒber ihr Herkunftsland erzĂ€hlen. Im Vorfeld können Interessierte ihre Fragen posten, auf die im Beitrag nĂ€her eingegangen wird. Am 16. Juli wird Estland vorgestellt.

Weitere Informationen:
www.swfr.de > Veranstaltungen > Kalender
www.facebook.com/internationalclub.freiburg

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Verschiedenes 

Plakatkampagne „Freiburger_innen (un-)sichtbar. LSBTTIQ - Menschen in Freiburg“

12 Freiburger_innen, 12 IdentitÀten, elf Plakate, eine Stadt

Eine Sichtbarkeitskampagne ab dem 20. Juli im Freiburger Stadtraum

Die Plakat-Kampagne „Freiburger_innen (un)sichtbar – LSBTTIQ-Menschen in Freiburg“, die im Rahmen des StadtjubilĂ€ums veröffentlicht wird, portraitiert zwölf queere Menschen und gibt ihnen so ein Gesicht. Die AbkĂŒrzung LSBTTIQ steht fĂŒr lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer. Das Teilen autobiographischer Erfahrungen und Erlebnisse soll helfen, Vorurteile, Klischees und Diskriminierung gegenĂŒber LSBTTIQ*-Menschen nachhaltig abzubauen.

Dazu OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Freiburg ist bunt und vielfĂ€ltig – dazu stehen wir und darauf sind wir stolz. Die aktuelle Kampagne trĂ€gt, wie auch der Freiburger CSD, dazu bei, das fĂŒr alle sichtbar zu machen und Vorurteile abzubauen!“

Ab dem 20. Juli werden die ersten Plakate an den WerbeflĂ€chen des Jazzhaus Freiburg und im Cafe Jos Fritz in der Wilhelmstraße 15/1 hĂ€ngen. Vom 23. Juli bis zum 3. August hĂ€ngen die 11 Portraits dann auch an den 180 KultursĂ€ulen der Stadt Freiburg. Das Interview jeder Person kann man ĂŒber den QR-Code, der auf den Plakaten zu finden ist, auf allen gĂ€ngigen Streamingdiensten anhören. Zum reinhören wurde bereits ein Trailer – produziert von Radio Dreyeckland - veröffentlicht.

Auf der Seite www.sichtbar-in-freiburg.de steht eine Übersicht aller beteiligten Personen und der Zugang zu den einzelnen Interviews. Dort werden auch begleitende Veranstaltungen zur Kampagne bekanntgegeben.

Lesbische, schwule, bisexuelle, transidente, nonbinĂ€re und queere Menschen sowie Regenbogenfamilien sind in Freiburg nicht per se sichtbar. Diskriminierung und Ausgrenzung dieser Menschen sind jedoch alltĂ€glich – so ist ‚schwul‘ das beliebteste Schimpfwort auf Freiburger Schulhöfen. DarĂŒber hinaus berichtet FLUSS e.V., ein Verein, der seit 1996 in und um Freiburg Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung leistet, davon, dass Kinder und Jugendliche, die nicht in das Bild davon passen, wie Jungen und MĂ€dchen augenscheinlich zu sein haben, in der Schule gemobbt und ausgegrenzt werden. Nur wenige queere Jugendliche erleben Freiburg als eine sichere Stadt, um sich zu outen.

Im FrĂŒhjahr 2021 wird zudem das Buch zur Kampagne, welches zu großen Teilen ĂŒber den Aktionsplan fĂŒr Akzeptanz und gleiche Rechte des Ministeriums fĂŒr Soziales und Integration Baden-WĂŒrttemberg und durch die GeschĂ€ftsstelle Gender und Diversity der Stadt Freiburg finanziert wird, veröffentlicht werden. Dieses wird weitere Portraits von LSBTTIQ-Menschen beinhalten und sich ĂŒber die Kampagne hinaus fĂŒr mehr Sichtbarkeit einsetzen. Weitere Informationen zu Geschlecht und Vielfalt findet man unter www.freiburg.de/gender-diversity.

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Verschiedenes 

Antiziganismus in Ungarn

Antiziganismus, der strukturelle Hass und die strukturelle Diskriminierung von Sinti und Roma nimmt in ganz Europa zu. In Ungarn, wo Romnja und Roma seit Jahrhunderten leben, ist der Antiziganismus einerseits ein kulturelles Erbe, das nicht „aufgearbeitet“ wurde. Anderseits wird er seit 2010 von der Regierung unter MinisterprĂ€sident Viktor OrbĂĄn stark begefeuert. Die strukturelle Diskriminierung der Romnja und Roma wird dabei verschĂ€rft durch die so genannte „Roma-Strategie“ der Regierung aus dem Jahr 2011. Nicht selten fordert der tiefsitzende Antiziganismus in der Gesellschaft Opfer und Romnja und Roma werden von paramilitĂ€rischen Organisationen ermordet. Wir sprachen mit der Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky ĂŒber Antiziganismus in Ungarn. â–ș Ein Beitrag von AdĂšle Cailleteau.

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Verschiedenes 

BĂ€uerlicher Aktivismus und rechte Morde in Kolumbien

In Kolumbien besteht eine regelrechte Allianz zwischen Staat, rechten bewaffneten Gruppen und kapitalistischen Interessen. Seit Jahrzehnten ermorden rechte ParamilitĂ€rs gezielt Aktivist*innen aus sozialen Bewegungen. Die ParamilitĂ€rs setzen dabei die Interessen von Drogenbaronen und Großgrundbesitzern durch. Interessen, die auch der aktuelle PrĂ€sident Duque vertritt. Duque lĂ€sst die Morde an den Aktivist*innen einfach so geschehen. Opfer dieser Morde werden Aktivist*innen, die sich fĂŒr Menschenrechte einsetzen, fĂŒr den Zugang zu Land und gegen große Bergbauprojekte, an denen hĂ€ufig auch europĂ€ische Firmen beteiligt sind. Auch Jorge Enrique Oramas kĂ€mpfte gegen ein Bergbauprojekt im Departamento Valle de Cauca im SĂŒdwesten Kolumbiens. Er wurde Mitte Mai ermordet. Claudia Patricia Ghitis erinnert in ihrem â–ș Beitrag an Oramas und lĂ€sst mutige Landrechtsaktivistinnen zu Wort kommen, die aufbegehren gegen die staatlich gewollte rechte Gewalt.

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Verschiedenes 

"Manche Menschen trauen sich kaum mehr vor die TĂŒr"

„Rechte Gewalt ist oft unsichtbar fĂŒr Menschen, die sich mit dem PhĂ€nomen nur auseinandersetzen mĂŒssen, wenn sie nach einem rechten Anschlag wie zuletzt in Hanau die Zeitung aufschlagen. AlltĂ€glich und eine stĂ€ndige Bedrohung ist sie fĂŒr diejenigen, die nicht ins rechte Weltbild passen: Migrant*innen, People of Color, queere Menschen, linke Aktivist*innen. Die Perspektive der Betroffenen kommt in der Gesellschaft dabei viel zu wenig vor. Das erklĂ€rt Sara Haupenthal im Interview. Sie leitet das Projekt CURA – Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu Antonio Stiftung. Mit dem Fonds werden Betroffene finanziell unterstĂŒtzt. â–ș Ein GesprĂ€ch mit Sarah Haupenthal von CURA, dem Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Das Interview fĂŒhrte Lisa WesthĂ€ußer.

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Verschiedenes 

"Ich kann nicht atmen"

Anfang Juni sind in Deutschland zenhntausende Menschen gegen strukturellen Rassismus auf die Straße gegangen. Nach dem erneut ein schwarzer Mensch, George Floyd, in den USA durch Polizeigewalt gestorben ist, scheint das Thema endlich mehr Sichtbarbkeit auch in Deutschland zu bekommen. Ein Ende des rassistischen Normalzustandes, wie ihn migrantische Menschen beschreiben? Nein, argumentiert das Editorial der aktuellen iz3w-Ausgabe. Ein â–ș Kommentar von Larissa Schober zur Rassismusdebatte in Deutschland.

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Verschiedenes 

sĂŒdnordfunk #74: Rechte Gewalt - alltĂ€glich und unsichtbar

Genau wie die neueste Ausgabe der Zeitschrift iz3w beschĂ€ftigen auch wir uns im Juli mit dem Thema Rechte Gewalt weltweit. Wir sprechen mit # Sara Haupenthal vom Opferfonds Rechte Gewalt bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Außerdem blicken wir auf Antiziganismus in # Ungarn und bĂ€uerlichen Aktivismus in # Kolumbien, der immer wieder gewaltvoll mit staatlichen und kapitalistischen Interessen clasht.

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Veranstaltungen 

„Wie schĂŒtzen wir unsere Grundrecht vor Corona?“

Web-Talk-Reihe der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB)

Zum Web-Talk „Zwischen Meinungsfreiheit und Verschwörungsmythen“ lĂ€dt die Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) an diesem Donnerstag, 9. Juli 2020, von 20.15 bis 21.30 Uhr, ein. Er findet im Rahmen der Reihe „Wie schĂŒtzen wir unsere Grundrecht vor Corona?“ statt und beschĂ€ftigt sich an diesem Abend mit der Verbreitung von VerschwörungserzĂ€hlungen ĂŒber das Virus und ĂŒber die Politik zu seiner BekĂ€mpfung. Wie will und soll man gesellschaftlich und politisch mit VerschwörungserzĂ€hlungen umgehen? Sind sie gefĂ€hrlich und beschleunigen sie gesellschaftliche und individuelle Radikalisierungsprozesse? Oder sind sie als grundsĂ€tzlich legitim im demokratischen Meinungsstreit zu betrachten und durch Art. 5 des Grundgesetzes „Jeder hat das Recht, seine Meinung 
 frei zu Ă€ußern“ gedeckt? Wo endet in einer Demokratie die Meinungsfreiheit und wie weit muss sie gehen? Zur Diskussion sind zwei GĂ€ste geladen: Die BĂŒrgerrechtlerin, Publizistin und Bloggerin Katharina Nocun und Richard Gutjahr, Moderator, Journalist und Blogger.

Der Zugang zum Web-Talk erfolgt ĂŒber den YouTube-Kanal der LpB: https://youtu.be/3r7zeXhC-A4. Der Web-Talk wird live gestreamt und anschließend veröffentlicht. Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Weitere Informationen enthĂ€lt das beigefĂŒgte Programm.

NĂ€chste Termine der Web-Talk-Reihe „Wie schĂŒtzen wir unsere Grundrecht vor Corona?“:

· Donnerstag, 16. Juli 2020, 20.15 bis 21.30 Uhr: „Die Krise trifft nicht alle gleich – Zementiert Corona die Geschlechterungerechtigkeit?“
Zugang zum Web-Talk ĂŒber https://youtu.be/tJmZuUG9fxo.

· Donnerstag, 23. Juli 2020, 20.15 bis 21.30 Uhr: „Digitale Schule in der Corona-Zeit: Bildungsziel erreicht oder Bildungsungerechtigkeit verschĂ€rft?“
Zugang zum Web-Talk ĂŒber https://youtu.be/AnnhLIvx3hU.

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