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Mittwoch, 29.Juni 2022 Uhr

 
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Verschiedenes 

Wie lässt sich der Fleischverzehr verringern?

Wissenschaftler der Universität Bonn haben versucht, durch gesundheitsbezogene und ökologische Argumente Studierende zu einem geringeren Fleischverzehr zu motivieren. Mit Erfolg?

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SWR


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Einfach mal die Seele baumeln lassen - Tipps für Studenten

Einfach mal die Seele baumeln lassen - Tipps für Studenten
Colmar auch bei Tagesgästen beliebt (c) Artur Rostworowski

Das alte Vorurteil vom herrlich entspannten Studentenleben ist nur noch ein Klischee. Heute lernen und arbeiten Student*innen oft bis zur Schmerzgrenze und vergessen dabei allzu oft, wie wichtig auch eine gute und regelmäßige Entspannung ist. Dabei liegt das gute so nah, wenn man schon in Freiburg lebt.

Raus aus dem Alltag – Rein in die Erholung

Was können stressgeplagte Studenten, deren Geldbeutel auch gegen Ende des Monats immer leerer wird, in ihrer Freizeit unternehmen und wie soll es möglich sein, sich gut zu erholen? Zunächst einmal sind Studenten aus Freiburg schon einmal vom Standort her im klaren Vorteil, denn man muss nicht weit verreisen, wenn man den Alltag vergessen möchte.

Direkt um Freiburg herum liegt der Schwarzwald mit seinen ausgiebigen Möglichkeiten zu wandern oder im Winter, Wintersport zu betreiben. Die kleine Stadt Rust lockt mit einer Sehenswürdigkeit, die weltweit zu den schönsten Freizeitparks gehört: Der Europapark. Zu den schönsten Zielen in die nähere und weitere Umgebung gibt es speziell organisierte Studitours.

Wer in die benachbarten Regionen Elsass und Lothringen fahren möchte, kann sich auf dem sogenannten Internet „Freizeitfahrplan“ umsehen. Der Freizeitfahrplan bietet Ausflüge mit Bus und Bahn ins Elsass und in die Vogesen. Diese bekannten Regionen im Nachbarland Frankreich bieten für jeden Geschmack das Richtige. Sportler kommen in den Vogesen auf ihre Kosten. Rafting, Trekking oder Bergsteigen, sowie spezielle Angelmöglichkeiten bieten sich an.
Kulturbegeisterte und Wissbegierige finden in Straßburg, Colmar und in anderen französischen Städten Ziele, die eine reiche Geschichte mit einer pulsierenden Lebensfreude, die sich im französischen „savoir vivre“ so schön widerspiegelt, verbinden. Da lohnt es sich gleich ein paar Tage in der Nachbarregion zu bleiben. Wer hier sparen will und gleichzeitig mit ein paar guten Freund*innen unterwegs sein möchte, sollte sich nach einem Ferienhaus umsehen.

Ferienwohnungen in allen Preisklassen in Freiburg und Umgebung gibt es bei namhaften Anbietern. Wer ein Ferienhaus mietet, hat viel Raum für die individuelle Gestaltung und kann so mehr aus den Urlaubstagen herausholen. Dazu kommt, dass sich der Preis ja unter den Gästen aufteilen lässt und so wird das Vergnügen auch für alle bezahlbar.

Wer über seinen Tellerrand hinaus denkt und seinen Horizont auch wissenschaftlich erweitern möchte, kann im Rahmen des dezentralisierten und länderübergreifenden Gemeinschaftsverbundes verschiedener Standorte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland grenzübergreifend mit der Region Elsass und der Schweiz an interessanten, grenzübergreifenden Angeboten zum Studium teilnehmen. So lassen sich über die Einrichtung Eucor - The European Campus auch Lehrveranstaltungen an einer der anderen vier Mitgliedsuniversitäten des Verbundes Haute Alsace, Basel, Strassbourg, Karlsruhe, oder der UHA - Université de Haute-Alsace- belegen.

Wer auf der Suche nach einer charmanten französischen Stadt mit engen Gassen, bunten Häusern und schönen Kanälen ist, wird in Colmar fündig. Colmar, das auch liebevoll „Klein-Venedig“ genannt wird, ist eine malerische Stadt im Herzen des Elsass und ist eines der beliebtesten Reiseziele der Region. Hier sind nur einige Gründe, warum Colmar auf der Liste der sehenswerten Orte im Elsass stehen sollte:

- Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt einige der schönsten Bauwerke in ganz Frankreich
- Die Stadt ist von Weinbergen umgeben, von denen man einen herrlichen Ausblick genießen kann
- Die bekannten Bierbrauereien
- Die Kanäle, auf denen man unbedingt eine Bootsfahrt machen sollte

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Veranstaltungen 

Musik: POP!

Musik: POP!
Twäng! POP! / Foto: Manos Tzivakis

Twäng!
PREMIERE: Fr 25.02. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weiterer Termin: Sa 26.02. | 20:00 Uhr | Saal

DingDong! Beim Öffnen dieser A-Cappella-Chor-Box umhüllt Twäng! sein Publikum in eine Wolke aus Glitzer. Darin verpackt: Moderne Popsongs mit viel Volumen vom neuen Album “POP!”. Ist die Bubble-Wrap durchgedrückt, poppt der Groove achtstimmiger Arrangements unverpackt im Live-Sound. Dazu gibt’s eine unvergessliche Bühnenshow und prägnante Moves – stresslösender kann man sich nicht beschäftigen.

Tanzt mit zu Dađi Freyr aus dem Land der vulkanischen Riesenbubbles. Entspannt Euch zum luftigen Klang von Billie Eilish und waberndem Bass von Avi Kaplan und lasst euch von der Beatbox zu Dua Lipa wegpusten. An gleich zwei Abenden liefert der Twäng!-Paketdienst mit super Timing unter der Leitung von Adrian Goldner und Julian Knörzer mehr ab als ihr bestellt habt. Lieferzeitraum: 25. und 26. Februar 2022.

MIT
Twäng! || Adrian Goldner (Arrangement & Chorleitung) | Julian Knörzer (Chorleitung) | Johannes Jäck (Beatbox) |

Eintritt: 20,00€ / 16,00€





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Urlaub für Studenten: Günstig und entspannt

Urlaub für Studenten: Günstig und entspannt
Ferienregion Hinterzarten: Hochmoor (c) Daniel Jäger

Wer studiert, hat oft wenig Geld übrig und muss trotzdem auch mal entspannen. Aber keine Angst, in Freiburg gibt es viele Möglichkeiten, günstig Urlaub zu machen. Wir zeigen euch die besten Spartipps für Studenten. Von der Semesterkarte bis hin zum Rabatt beim Einkaufen – hier ist für jeden etwas dabei! Und wer noch mehr sparen will, kann gemeinsam mit seinen Freund*innen auch einen Urlaub erleben, der sonst nur mit einem ausreichenden Budget möglich wäre.

Tipps für die persönliche Haushaltsplanung

Als Student Geld zu sparen, kann durchaus schwierig sein, aber es ist nicht unmöglich. Wer sich an ein paar Regeln hält, der kann sich in jedem Monat einen kleinen Betrag zur Seite legen. So kann man für die Dinge sparen, die man sich wünscht, und hat trotzdem noch etwas Geld für die Freizeit übrig. Als Erstes sollte man ein Budget erstellen, also eine Übersicht haben über die monatlichen Einnahmen. Dann müssen die Ausgaben verfolgt werden. Man täuscht sich nämlich ganz gewaltig: Oft ist es so, dass man sehr viele kleinere Beträge ausgibt und kaum im Blick hat, dass dann ein ganz schöner Batzen Geld wegfließt. Mit einer klaren Auflistung kann man gut herausfinden, wohin das Geld fließt und in welchen Bereichen man noch besser sparen kann.
Man sollte auch anfangen, jede Woche nur 5 oder 10 Euro zur Seite legen. Die können leicht an anderer Stelle eingespart werden, so muss der tägliche Café Latte beim Bäcker vielleicht nicht unbedingt sein. Das ersparte Geld kann man automatisch auf ein Sparkonto überweisen, sodass es gar nicht gefährlich im Portemonnaie darauf lauert, ausgegeben zu werden. Unbedingt sollte man alle verfügbaren Vorteile von Studentenrabatten und anderen Sparmöglichkeiten nutzen. Mit ein wenig Mühe können Sie jedes Jahr leicht Hunderte von Euros sparen, die dann eine gute Basis für einen ausgedehnten Urlaub bieten!

Apropos Urlaub: Das Studierendenwerk bietet Studenten wertvolle Hilfe im Alltag. Auch das Angebot und die Organisation von interessanten Veranstaltungen für Studenten wird über das Studierendenwerk geregelt. Es gibt speziell organisierte Fahrten, die sogenannten Studitours, die Ausflüge und Städtetrips in die interessantesten erreichbaren Städte anbieten und sogar Mehrtagesfahrten in andere europäische Länder werden organisiert. Das Studierendenwerk organisiert auch am Heimatort Angebote, unter anderem Sportangebote, über die man sehr kostengünstige Kurse und Workshops im Bereich Sport belegen kann.
Wer viel unterwegs ist in der Stadt und in der Umgebung, für den lohnt sich unbedingt die Anschaffung von einem Semesterticket, das dazu berechtigt, dass man zu einem sehr vergünstigten Preis mit sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln im Verkehrsverbund fahren kann.

Der Urlaub sollte am besten in der näheren Umgebung geplant werden, das spart Anfahrtskosten. Baden-Württemberg ist voll von herrlichen Angeboten und Möglichkeiten, nicht umsonst zählt es zu den beliebtesten Reisedestinationen in Deutschland. Ferienunterkünfte in Baden-Württemberg findet man günstig bei den entsprechenden Anbietern. Es lohnt sich eher ein Ferienhaus in der Gruppe zu mieten, als alleine unterwegs zu sein. Außerdem macht der Urlaub in der Gruppe mehr Spaß als der Urlaub alleine. Die genauen Zeiten der Semesterferien findet man in einem Kalender, der die Semesterferienzeiten ausweist.

Wer im Voraus plant ist im Vorteil: Wer Reise und Unterkunft frühzeitig bucht, kann oft viel Geld sparen. Und wer bei den Reisedaten flexibel ist, kann noch günstige Last-Minute-Angebote finden.

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Verschiedenes 

Keine neuen Atomkraftwerke nach Fessenheim!

Keine neuen Atomkraftwerke nach Fessenheim!
(c) mitwelt.org

Die beiden Reaktoren des altersschwachen französischen AKW in Fessenheim wurden nach langen Kämpfen am 22. Februar 2020 und am 29. Juni 2020 endlich abgeschaltet. Mehrheitlich war die Freude in der von einem möglichen Unfall bedrohten, trinationalen Region am Oberrhein groß. Doch in dieser Freude und Erleichterung wurde eine wichtige Frage nicht gestellt: die Frage nach dem verbindlichen, dauerhaften Verzicht auf den Neubau eines zukünftigen AKW am Kraftwerksstandort am Rhein. Einen offiziellen, langfristigen Verzicht auf den Kraftwerksstandort Fessenheim am Rhein hat es nie gegeben.

Am 10. April 2022 findet der erste Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen statt. Nicht nur eine zukünftige rechtspopulistische französische Regierung könnte den Kraftwerksstandort Fessenheim jederzeit wieder aus der Schublade holen.

Der Technokrat und wirtschaftsliberale Präsident Macron setzt auf die vermeintliche "Wunderwaffe" Atomkraft im verloren gehenden Krieg gegen Mensch, Klima, Umwelt und Natur. Macron hat den Bau von bis zu 14 neuen Atomreaktoren angekündigt. Von 2035 bis 2050 sollen sechs Reaktoren der «neuen» Generation ans Netz gehen, sagte Macron im Februar 2022. Er möchte auch eine Gefahrzeitverlängerung für die jetzt schon überalterten AKW, wenn möglich über 50 Jahre hinaus.

Der rechtsextreme Publizist Éric Zemmour und die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen stehen uneingeschränkt für die Verbindung von Macht, Atomkraftwerken und französischen Atomwaffen. Marine Le Pen hat im November 2021 sogar die Wieder-Inbetriebnahme des im Abbruch befindlichen AKW Fessenheim gefordert und rechte Parteien im Elsass unterstützen diesen Vorschlag. Allerdings ist der Abriss der beiden Reaktorblöcke weit fortgeschritten und eine Reparatur der altersschwachen Atomkraftwerke unbezahlbar. Rechtspopulisten haben allerdings ein feines Gespür, wenn es darum geht, Menschen grenzüberschreitend gegeneinander auszuspielen und sie ziehen ihre Kraft aus solchen, auch inszenierten, Konflikten.

Der (Kühl-)Standort am Rhein im Osten Frankreichs spräche aus Sicht des fast bankrotten französischen Energieversorgers durchaus für ein neues AKW in Fessenheim, wenn Klimawandel und sinkende Rheinwasserstände hier nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Die Gefahren neuer Atomreaktoren, die Erdbebengefahr im Rheingraben, die enormen Kosten und der zu erwartende massive trinationale Protest an diesem Standort sprechen gegen ein neues AKW. Wer eine alte-neue Hochrisikotechnologie politisch durchsetzen will und aus den massiven Protesten in Wyhl, Fessenheim, Plogoff und Mallville gelernt hat, baut nicht in einer Protestregion.

Der einzige Europäische Druckwasserreaktor (EPR), der aktuell in Frankreich überhaupt gebaut wird, geht frühestens 2024 ans Netz - mit zwölf Jahren Verspätung und er wird nahezu sechsmal so teuer wie geplant. Rentabel arbeiten wird er nie. Die beiden in China gebauten EPR zerlegen sich gerade. Die Geschichte der französischen Atomkraft ist keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte von Schulden, Pleiten, Pech und Pannen. Das sagt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der langfristige Aktienkurs der EDF. Die Schulden der französischen Atomwirtschaft und zunehmend marode AKW drohen den Staat in den finanziellen Ruin zu treiben.

Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. In Frankreich ist das "atomare Dorf", -die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten, Technokraten und Atomparteien- sehr lebendig und eng mit der Atomstreitmacht, der Force de frappe verbunden.

Der Europäische Druckwasserreaktor EPR und neue kleine Thorium-Reaktoren bringen neue Gefahren und Atommüll, der eine Million Jahre strahlt. Mit dem vorgeschobenen Klimaschutz-Argument werden nicht nur in Frankreich gefährliche neue Atomkraftwerke grüngewaschen. Warum setzen Technokraten wie Herr Macron auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie, wo es doch kostengünstige, umweltfreundliche, arbeitsplätzeschaffende Alternativen gibt, aus denen sich keine Atombomben bauen lassen? Woher kommt diese Unfähigkeit der Politik, aus alten Fehlern zu lernen? Hinter dem Traum der erneuerten Atomkraft steht die verzweifelte Hoffnung auf ein verschwenderisches und zerstörerisches weiter so, ein weiter so mit Überkonsum, Rohstoffverschwendung, Artenausrottung und auch mit zukünftigen Atomwaffen.

Eine rechtspopulistische französische Regierung wäre auch aus Liebe am Streit mit Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit für den Bau eines neuen AKWs in Fessenheim. Ein wirtschaftsliberaler Präsident wie Herr Macron sollte zumindest rechnen können...

Was wir dem entgegensetzen können und sollen ist eine Fortsetzung der guten, erfolgreichen, trinationalen Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Ein Europa der Menschen, das wir seit bald 50 Jahren, seit den frühen Protesten in Marckolsheim,Wyhl und Kaiseraugst, praktizieren.

Axel Mayer, Vizepräsident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Alt)BUND-Geschäftsführer am Oberrhein
Claude Ledergerber, Vizepräsident Association Trinationale de Protection Nucléaire, Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin

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Veranstaltungen 

Grenzgänger: Deutsch-Französischer HipHop-Abend mit „Zweierpasch“

Am 19. Februar um 19.00 Uhr gibt es Musik und leckere Häppchen in der MensaBar.

Am 19. Februar um 19.00 Uhr startet das große Abschluss-Event unseres HipHop- Songwriting-Workshops „Grenzgänger“/“Frontaliers“ in der MensaBar.

„Zweierpasch“ und zwölf weitere angehende Rapper:innen unseres Workshops präsentieren ihre Reime und Beats. Da aufgrund der Pandemie das Tanzen nicht möglich sein wird, gibt es gemütliche Sitzplätze und kulinarische deutsch-französische Köstlichkeiten.

Wer dabei sein möchte, sollte sich baldmöglichst anmelden per Mail an ic@swfr.de. Der Eintritt beträgt 6 Euro, IC-Mitglieder zahlen 4 Euro.

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Verschiedenes 

Ernährungsrat Freiburg

Das Interesse am Thema Ernährung wächst. Immer mehr Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt und unter welchen Bedingungen es produziert wird. Gerade während der derzeitigen Corona-Pandemie konnte erlebt werden, wie störungsanfällig die globalen Lieferketten sind. Diese zu verkürzen und den Anteil regionaler Lebensmittel am Gesamtkonsum zu erhöhen ist eines der Ziele, die der Ernährungsrat Freiburg & Region (ER) unterstützt. Nun hat das Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Förderzusage in Höhe von 28.000 € für das Vorkonzept zu einer umfassenden Ernährungsstrategie gegeben.

In Deutschland sind Berlin und Köln die ersten Städte, die sich mit der Erarbeitung einer eigenen Ernährungsstrategie der Gestaltung einer integrierten kommunalen und regionalen Ernährungspolitik angenommen haben. Durch die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg kann der Ernährungsrat nun auch für Freiburg und die Region eine eigene, auf die regionalen Verhältnisse angepasste Strategie für ein nachhaltigeres und sozial gerechteres Ernährungssystem anstoßen.

Die Entwicklung einer Ernährungsstrategie bietet für die Region Freiburg die Möglichkeit, wirtschaftliche, soziale, umweltrelevante und gesundheitsfördernde Ziele gemeinsam zu denken und die verschiedenen Bereiche miteinander zu vernetzen. Ähnlich wie im Freiburger Klimaschutzkonzept sollen in der Ernährungsstrategie Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, wie unsere Ernährung gesünder, regionaler, nachhaltiger und klimaverträglicher werden kann.

In diesem Zusammenhang begrüßt der ER auch das im Januar 2022 veröffentlichte Positionspapier der Grünen Gemeinderatsfraktion und die darin signalisierte Bereitschaft, das Thema Ernährung politisch anzugehen. Der ER sieht in dem Papier viele Überschneidungen und Anknüpfungspunkte für Kooperationen. Gleichzeitig gibt es auch noch Diskussionsbedarf, vor allem im Hinblick auf die landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten im Freiburger Umland. Diese gilt es stärker mitzudenken und einzubeziehen. Denn die Ernährungswende in der Stadt Freiburg kann nur gemeinsam mit der Region geschehen. Der ER freut sich auf einen regen Austausch mit den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zu diesem wichtigen Thema.

Der Ernährungsrat Freiburg und Region ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für ein nachhaltiges und sozial gerechteres Ernährungssystem auf lokaler Ebene einsetzt – von der Produktion und der Verarbeitung über den Handel bis hin zu den Verbraucher*innen. Gegründet wurde der ER 2018 unter der Schirmherrschaft des Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn.





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Ferien für Studierende

Ferien für Studierende
Ferienort Lermoos in der Tiroler Zugspitz-Arena (Österreich) / Foto: F.Schmidt

Kann man als Student/in wirklich mit seinem Geld auskommen, ohne auf alles zu verzichten?

Reisen, Essen gehen, eine Reinigungskraft einstellen und sich einmal in der Woche eine ausgedehnte Wellnessbehandlung gönnen – das kostet alles Geld. Spaß beiseite, auch wenn Studierende nach langen Lernperioden genau von so einem Leben träumen, dürften sie für die allermeisten unter ihnen kühne Träume bleiben. Die Realität sieht anders aus, die Wünsche und Bedürfnisse sind dennoch vorhanden. Was also tun, damit am Ende des Monats noch ein wenig Bares im Portemonnaie oder ein Haben-Betrag auf dem Konto ist?

Die besten Tipps für mehr Geld in der Tasche am Ende des Monats:

Für viele Studierende ist das Geld knapp. Das heißt aber nicht, dass man in Armut leben muss und sich als Sparfuchs jedes Vergnügen versagen muss. Es gibt viele Möglichkeiten, Geld zu sparen und mehr aus dem Geld zu machen. Die Universität selbst bietet eine Anlaufstelle für alle möglichen Anliegen: Das Studierendenwerk bietet wertvolle Hilfe auch bei finanziellen Engpässen.

Eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen, besteht darin, ein Budget aufzustellen und sich daran zu halten. Überleg, wie viel Geld du jeden Monat zur Verfügung hast und wofür du es ausgeben musst. Achte darauf, dass du Dinge wie Miete, Nebenkosten, Lebensmittel und Transportkosten in dein Budget aufnimmst. Wenn du feststellst, dass du mit deinem aktuellen Budget nichts einsparen kannst, versuche, einige Ausgaben zu reduzieren. Gehe zum Beispiel seltener auswärts essen oder kaufe lieber Lebensmittel ein, anstatt Fertiggerichte zu kaufen. Indem du darauf achtest, wo dein Geld hinfließt, bekommst du einen guten Überblick über dein Verhalten mit Geld und kannst dein Verhalten besser steuern.

Wer gerne etwas unternehmen möchte, kann sich erst einmal in Ruhe einen Überblick über angesagte Ausflugsziele in der Region verschaffen. Immerhin ist der als weltbester Freizeitpark ausgezeichnete Europapark gleich um die Ecke und bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung. Wenn es darum geht, einen Kurztrip zu machen, lohnen sich auch die Regionen Elsass und Schwarzwald.

Hier sind noch einige gute Tipps, die dir helfen, Geld zu sparen:

1) Sparen beim Auswärtsessen. Auswärts essen kann sehr teuer sein, vor allem, wenn man häufig in ein Restaurant gehen will. Besser und unterhaltsamer ist es, gemeinsam mit Freunden zu Hause zu kochen. Das ist billiger und auf Dauer auch gesünder! Und wer meint, nicht gut genug kochen zu können, sollte sich mal mit den Milliarden von freien Rezepten im Internet beschäftigen – da ist für jeden Geschmack und für jede Ernährungsform von vegan bis Keto alles drin. Wer ganz und gar nicht auf die feine Küche eines Restaurants verzichten kann, sollte sich für die Region "Freiburg und Umgebung" einen sogenannten „Schlemmer-Block“ anschaffen: die teilnehmenden Gastronomiebetriebe bieten das zweite Essen über den Schlemmer-Block kostenlos an, so dass du mit Partner/in preiswerter das kulinarische Angebot genießen kannst.

2) Günstige Unterhaltungsmöglichkeiten suchen. Anstatt ins Kino oder ins Theater zu gehen, kannst du dir auch prima einen Film zu Hause ansehen, einfach mal spazieren gehen, oder die Freunde zu einem gemeinsamen Treffen einladen.

3) Studentenrabatte nutzen, wo immer man kann – Das ist vielleicht der wichtigste Tipp, aber nur wenige nutzen ihn. Viele Geschäfte und Unternehmen bieten Rabatte für Studierende an, die du unbedingt beachten und nutzen solltest. Kleiner Tipp: Sprich doch direkt die Stellen an, die du häufig aufsuchst, ob sie nicht einen Studentenrabatt einrichten können, wenn es ihn noch nicht gibt.

Wer auch über die Grenze nach Frankreich oder überhaupt ins Ausland reisen möchte, tut gut daran, die Rabattmöglichkeiten für Studierende vor Ort auszunutzen. Der international gültige Studentenausweis International Student Identity Card (ISIC), der in über 100 Ländern Gültigkeit hat, ist ebenso eine sehr gute Investition in ein sparsameres Leben, denn es winken Rabatte und freie Eintritte, zum Beispiel in Museen.

Ferienhäuser in allen Größen in der Nähe findet man bei den Anbietern für Ferienhäuser im In- und Ausland. Gerade wenn man in der Gruppe mit Freunden reist, kann das Anmieten eines günstigen Ferienhauses eine preisgünstige Alternative zum Individualurlaub sein.

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