Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 12.Dezember 2019 Uhr

 
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Veranstaltungen 

marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN wird 15 Jahre alt

marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN wird 15 Jahre alt
Foto: Stefanie Salzer-Deckert

Ein Halle voller Perspektiven für alle, die sich mit Beruf und Karriere befassen

Der erste Schritt ist leicht getan: In diesem Jahr findet die Messe marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN bereits zum 15. Mal in der Messe Freiburg statt. „Ich freue mich, dass wir zum Jubiläum wieder zahlreichen Schulabgängern und Berufstätigen Information, Orientierung und Kontaktmöglichkeiten auf unserer Messe anbieten können. 15 Jahre voller Praxistipps für Berufseinsteiger, Informationen für Umsteiger und wertvoller Angebote für alle, die sich weiterbilden wollen. Unser breit aufgestelltes Konzept hat sich bewährt und durchgesetzt“, so Veranstalter Manfred Kross. Nach wie vor sei die Messe eine „Halle voller Chancen“ für den Berufseinstieg oder das berufliche Weiterkommen der Messebesucher, so Kross weiter.

Die Messe marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN hat in diesem Jahr wieder zahlreiche Studiengänge, Weiterbildungsangebote und Ausbildungsberufe im Angebot. Neu sind die angepassten Öffnungszeiten der Messe, die sich verstärkt an den Bedürfnissen von Ausstellern und Besuchern gleichermaßen orientieren (s.u.). Gerade für Schüler in der Phase der Berufsorientierung ist die Messe mit ihrem breiten Ausstellermix eine ideale Anlaufstation, wie Projektleiterin Stefanie SalzerDeckert berichtet: „Ziel der Messe ist es, jungen Menschen praktische und theoretische Einblicke in ihre künftigen beruflichen Möglichkeiten zu vermitteln und eine Plattform für die Kontaktanbahnung zu Unternehmen, Berufsfachschulen und Hochschulen zu schaffen.“ Die Messe ist ein ideales Format, um sich ins Gespräch zu bringen!

Gewerbliche, kaufmännische, logistische Berufe, Berufe aus der Medienwelt, kreative Berufe, Berufe im Umgang mit Menschen und Pflegeberufe, Studiengänge unter anderem im Ingenieurwesen, Informatik, Erziehung & Bildung, Medien und Abschlüsse wie „Bachelor of Arts Policeservice“ bis hin zu „BWL Dienstleistungsmanagement“ und dem „Master of Arts Betriebswirtschaft“ zeigen: Die Bandbreite der Berufschancen ist bei marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN groß. Besonders praktisch dabei: Wer schon im Vorfeld nach konkreten Berufen und Studiengängen suchen möchte, kann sich den Bildungsnavigator direkt auf der Homepage www.marktplatzarbeit.de herunterladen.

Und nicht nur bei den Ausstellern stimmt die Qualität, auch die Besucher kommen „passgenau“ informiert zur Messe, was wiederum die Aussteller besonders freut. „Wer es ernst meint mit der der Karriere, der kommt zu unserer Messe. Das Publikum ist hoch motiviert. Das wiederum honorieren die Aussteller mit besonderem Engagement“, so Manfred Kross. Information und Beratung stehen für die Aussteller und die erwarteten 10.000 Besucher der Messe auch in diesem Herbst in Halle 1 der Messe Freiburg im Vordergrund. Denn eins ist klar: Man kann keine Berufswahl vernünftig treffen, wenn man nicht verschiedene Optionen getestet hat. Oder, wie ein Fußballer einst sagte: „Grau ist alle Theorie, wichtig ist auf dem Platz!“ Dieses „auf dem Platz“ bedeutet aus Sicht der Messeverantwortlichen: Wichtig ist es, sich bei einem Besuch bei marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN die Dinge nicht nur anzuschauen, sondern sie auch auszuprobieren. Möglichkeiten für Praktika bei den Ausstellern bietet die Messe reichlich.

Neben dem traditionell stark bei der Messe vertretenen Öffentlichen Dienst, sind in diesem Jahr auch soziale Berufe, Anbieter des freiwilligen sozialen Jahres und medizinisch-pflegerischer Berufe und Logistiker auf der Messe dabei. Große Industrieunternehmen sind genauso vertreten, wie Hochschulen und Bildungsträger Angehende Studierende können sich direkt mit Vertretern von Hochschulen und Wirtschaft zusammensetzen. Sprachkurse, sowie zahlreiche andere Fort- und Weiterbildungsangebote warten zudem auf Berufstätige, die ihrer Karriere eine neue Wendung geben wollen. Die Bildungsträger unter den Ausstellern stehen auch für individuelle Weiterbildungsberatung gerne zur Verfügung. Kurz gesagt: Die 15. Ausgabe von marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN verschafft hautnahe Einblicke in die verschiedensten Branchen. Damit ist sie „ein Muss“ für jeden, der sich Gedanken über seine berufliche Zukunft macht.

Das Angebot von marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN wird seit 2005 von Schülern und Berufstätigen gern und häufig angenommen: Im vergangenen Jahr waren es erneut über 9.000 Besucher, die sich hier die nötigen Infos für ihre Berufs- oder Studienwahl holten. Das „A und O“ ist dabei, so die Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern, dass das persönliche Gespräch auf der Messe im Idealfall die erste Runde im Bewerbungsverfahren ersetzen kann. Und dass der Arbeitsmarkt in der Region, der von Personalmangel und der Vollbeschäftigung in vielen Branchen geprägt ist, den Bewerbern viele Möglichkeiten eröffnet: „Die Firmen wissen, dass sich gute Bewerber genau aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Wer unsere Messe besucht, der trifft auf engagierte Betriebe, die mit Wertschätzung auf ihre künftigen Mitarbeiter zugehen“, so Projektleiterin Stefanie Salzer-Deckert.

Doch auch die Besucher können einiges für ihren persönlichen Messeerfolg tun: Hilfreich ist es, wenn man sich gezielt auf die Gespräche auf der Messe vorbereitet, Bewerbungsunterlagen mitbringt und sich mit dem Bildungsnavigator informiert, der im Messemagazin und auf der Messe zu finden ist. Hier sind fast alle Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Studienangebote der Aussteller übersichtlich aufbereitet und für die Messebesucher aufgelistet. Der Navigator weist den Weg zu den Messeständen der jeweiligen Anbieter. Die Palette der Ausbildungsberufe, Studiengänge, Weiterbildungen und Umschulungen ist schließlich riesig, da kann eine gute Landkarte nur hilfreich sein! „Es lohnt sich, wenn man sich den Extra-Aufwand macht, hier vorbei- und ganz genau hinzuschauen“, weiß Projektleiterin Stefanie Salzer-Deckert: „Denn hier sind die Chancen und Angebote geballt zu finden, leichter geht eine effektive Berufsorientierung kaum!“

marktplatz:ARBEIT SÜDBADEN
Messe für Karriere, Studium, Aus- und Weiterbildung
Messe Freiburg, Halle 1
15. und 16. November 2019
Öffnungszeiten:
Freitag: 16 - 19 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Eintritt frei

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Verschiedenes 

Schülerförderpreise für das Fach Biotechnologie

Schülerförderpreise für das Fach Biotechnologie
Preisträgerinnen Schülerförderpreis 2018/2019 © Technologiestiftung BioMed Frbg.

Technologiestiftung BioMed Freiburg und Universität Freiburg vergeben Schülerförderpreise für das Fach „Biotechnologie“

Der Schülerförderpreis wird seit 2006 von der Technologiestiftung BioMed Freiburg gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Würdigung und Förderung für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schüler und Schülerinnen gestiftet. Er dokumentiert die besondere Bedeutung der Förderung des Nachwuchses im biotechnologischen Bereich. Der Preis honoriert hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie des Biotechnologischen Gymnasiums an der Freiburger Merian-Schule und ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Der Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Victoria Lambrecht. Victoria Lambrecht hat im Abiturjahrgang 2018 das beste Abitur im Profilfach Biotechnologie an der Merian-Schule absolviert und in der schriftlichen Abiturprüfung sowie in allen vier Kursen der Biotechnologie der Jahrgangsstufen 12 und 13 durchgängig die Höchstpunktzahl von 15 Punkten erreicht. Der Notendurchschnitt des Abiturs lag bei insgesamt 810 Punkten (von max. 900) und einem Notendurchschnitt von 1,1. Für diese herausragende Leistung hat sie den Goethe-Preis der Freiburger GoetheGesellschaft überreicht bekommen (2018). Nach einem längeren Reise durch Neuseeland und Australien studiert Victoria Lambrecht seit September 2019 an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz den Bachelor-Studiengang „Life Sciences“ mit der Fachrichtung Bioanalytik und Zellbiologie.

Der Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Caroline Wagner. Caroline Wagner, die bereits in der Realschule sehr hohes Interesse an den Naturwissenschaften zeigte, hat im Abiturjahrgang 2019 das beste Abitur im Profilfach Biotechnologie an der Merian-Schule absolviert und in der schriftlichen Abiturprüfung sowie in allen Kursen – nicht nur in Biotechnologie – der Jahrgangsstufe durchgängig sehr gute Leistungen erreicht. Der Notendurchschnitt des Abiturs lag bei insgesamt 823 Punkten (von max. 900) und einem Notendurchschnitt von 1,0. Im Oktober 2019 wird Frau Wagner ihr Studium der Pharmazie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg beginnen.

Die Stiftungsvorständin Hanna Böhme: „Mit der Vergabe der Schülerförderpreise fördern wir begabte und engagierte Nachwuchstalente des Biotechnologischen Gymnasiums der Freiburger Merian-Schule, die sich durch hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie auszeichnen. Dieser Bildungsweg verspricht nach wie vor sehr gute Ausbildungs- und Berufsaussichten, wie auch der gesamte Bereich Gesundheitswirtschaft und Life Sciences zu den besonderen Wachstumsbereichen des Standortes Freiburg zählt.“

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Preisträgerinnen. Mit diesen hervorragenden Schulabschlüssen stehen den beiden jungen Absolventinnen die Türen für eine Karriere in der Naturwissenschaft weit offen. Das zeigt sich bereits in der konsequenten Wahl ihrer Studienfächer“, so der Prorektor für Forschung und Innovation Gunther Neuhaus.

Das biotechnologische Gymnasium ist ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an der Merian-Schule, das im Profilfach fundierte Kenntnisse mikrobiologischer und chemischer Vorgänge vermittelt sowie Einblicke in eine zeitgemäße Labortechnik erlaubt. „Unsere Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des Unterrichtes gezielt über praktische Versuche an eine wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt und so optimal auf ein späteres Studium im Bereich der Naturwissenschaften vorbereitet“, so der Schulleiter der Freiburger Merian-Schule, Markus Henkes.

Mit der Einrichtung des "Biotechnologischen Gymnasiums" zum Schuljahr 2001/2002 hat das Land BadenWürttemberg als erstes Bundesland konsequent der zunehmenden Bedeutung der Biotechnologie in einem gymnasialen Bildungsgang Rechnung getragen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit an 28 Standorten biotechnologische Gymnasien, davon nur eines in Freiburg. Weitere befinden sich im BioValley in WaldshutTiengen, Lörrach und Offenburg.

Zu den Preisstiftern

An der 2003 errichteten Technologiestiftung BioMed Freiburg sind die Stadt Freiburg, die Albert-LudwigsUniversität Freiburg, die IHK Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg und Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau beteiligt. Die Stiftung selbst wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) verwaltet. So ist gewährleistet, dass die Aktivitäten der städtischen Innovations- und Technologieförderung mit der Arbeit der Stiftung und des von ihr getragenen Zentrums eng verzahnt sind. Eine wichtige Aufgabe der Stiftung – neben der Netzwerkarbeit und den Koordinierungsaufgaben für die BioRegio Freiburg – ist das Management des BioTechPark Freiburg.

Dem Stiftungsrat gehören an: Oberbürgermeister Martin Horn (Vorsitzender), Ernst Nicolay (Stellv. Vorsitzender, IHK), Stadträtin Renate Buchen, Stadträtin Carolin Jenkner, Stadtrat Timothy Simms, Wolfram Seitz-Schüle (Handwerkskammer), Klaus Heuberger (WVIB), Ingmar Roth (Sparkasse Freiburg) und Gunther Neuhaus (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). Den Vorstand der Stiftung bildet Hanna Böhme zusammen mit Michael Richter (Stellvertreter).

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde 1457 als Volluniversität gegründet. 25.000 Studierende aus über 100 Nationen sind an elf Fakultäten in mehr als 190 Studiengängen eingeschrieben. Rund 7.000 Professor/innen und Lehrkräfte, sowie weitere Mitarbeiter/innen engagieren sich an der Alma Mater, die als Volluniversität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen der Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie in Medizin, Jura und Theologie ermöglicht. Ein ideales Umfeld gerade auch für zukunftsweisende, interdisziplinäre Studien. Viele berühmte Philosophen, Spitzenforscher und 10 Nobelpreisträger lehrten und forschten an der Albert-Ludwigs-Universität. Die Spitzenpositionen in den Rankings belegen ihren herausragenden Ruf in der deutschen Universitätslandschaft.





Veranstaltungen 

Erste Shows für das ZMF 2020 bestätigt

Nach dem ZMF ist vor dem ZMF – die 38. Ausgabe des Freiburger Zelt-Musik-Festivals, das vom 15. Juli bis 02. August 2020 stattfindet, geht mit den ersten Shows in den Vorverkauf. Mit dabei sind Element of Crime, Mnozil Brass, Bosse, Martina Schwarmann, die A-cappella-Nacht mit The Real Group und Twäng! und zwei Shows von Dieter Thomas Kuhn & Band.

Element of Crime blickt auf eine inzwischen 34-jährige Bandgeschichte zurück. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist. Am 16. Juli bringt die Band ihr aktuelles Album „Schafe, Monster und Mäuse“ (VÖ 2018) mit ins Zirkuszelt und ist bereits zum dritten Mal auf dem ZMF zu Gast.

Diese Konzerte sind heiß begehrt und dürfen auf dem ZMF nicht fehlen: Am ersten ZMF Wochenende bringen Dieter Thomas Kuhn & Band wieder ein prächtiges Farbenwunder auf die Bühne. Mit ihrer Tour „Über den Wolken 2.0“ locken sie am 17. und 18. Juli zahlreiche Schlager-Liebhaber ins Zelt.

Mnozil Brass spielt angewandte Blechmusik, grundsätzlich ohne Noten, geeignet für alle Lebenslagen: typische Blasmusik, Schlager, Jazz und Popmusik, Oper und Operette. Ohne Furcht, Tadel und Vorbehalte, dafür mit sehr viel Wiener Schmäh und großer Raffinesse. Nachdem sie 2013 das ZMF Publikum begeistern konnten, sind sie im nächsten Sommer am 20. Juli wieder zu Gast im Zirkuszelt.

Die allseits beliebte, vielfach preisgekrönte oberbayerische Kabarettistin Martina Schwarzmann mit dem trockenen Humor und dem unbestechlichen Blick für die Tücken des Alltags präsentiert am 29. Juli im Zirkuszelt ihr sechstes Bühnenprogramm „genau richtig!“.

Am 28. Juli gibt es nach einem Jahr Pause wieder eine A-cappella-Nacht beim ZMF. Mit dabei sind das schwedische Ensemble The Real Group und der Freiburger Pop-Chor Twäng! Das Quintett The Real Group ist eines der führenden in der Welt der Vokalmusik. Ihre Kombination aus Perfektion, persönlichem Touch und ihrem breiten Repertoire hat es der Gruppe ermöglicht, mit Symphonieorchestern, Jazzgruppen, Popbands und internationalen Künstlern zusammenzuarbeiten. Die 40 Sängerinnen und Sänger von Twäng! bringen A-Cappella-Interpretationen von tanzbaren Clubbeats bis hin zu gefühlvollen Pop-Balladen auf die Bühne. Neben der musikalischen Perfektion und Komplexität überzeugt der junge Popchor aus Freiburg mit ausdrucksstarken Choreografien und viel Freude und Energie, die sofort aufs Publikum überspringen.

Erst im März dieses Jahres begeisterte Bosse 55.000 Besucher bei 15 Konzerten auf seiner „Alles Ist Jetzt Tour 2019“. Die Fans können also offenbar nicht genug bekommen – und Bosse legt nach! Der Livezyklus zu seinem aktuellen Nummer-1-Album „Alles Ist Jetzt“ wird ins Jahr 2020 verlängert und macht auch am 30.07.2020 auf dem ZMF Halt.

Darüber hinaus gibt es ab sofort für Schüler, Stunden und Auszubildende bis einschl. 26 Jahren die Möglichkeit, für ein limitiertes Kontingent rabattierte Tickets zu erwerben. Diese sind bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung erhältlich.

Ticket sind ab sofort erhältlich unter www.zmf.de telefonisch beim BZ-Kartenservice unter 0761/496 88 88 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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MENSCH macht MASCHINE

Herausforderung Künstliche Intelligenz

„Künstliche Intelligenz“ ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Mit diesem Megathema befasst sich die Tagung „Mensch macht Maschine. Herausforderung Künstliche Intelligenz“ von Freitag, 25. Oktober, 18.00 Uhr bis Sonntag, 27. Oktober, 12:30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Die Tagung in der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ findet in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Karlsruhe statt und greift unter anderen diese Fragen auf: Sind optimierte automatisierte Systeme in demselben Sinn intelligent, wie wir dies vom Menschen aussagen? Kann es eine Ethik für Maschinen geben? Was wäre der Status einer Künstlichen Intelligenz vor Gott? Und wer trägt die Verantwortung, wenn Künstliche Intelligenz Fehler macht?

Die Tagungsgebühr beträgt 40,00 €, ermäßigt 20,00 € ohne Übernachtung und Verpflegung. Um Anmeldung bis zum 14. Oktober wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.

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Wettbewerb „Jugend testet“

Wettbewerb „Jugend testet“

Neue Runde startet – jetzt anmelden

Welcher Vokabeltrainer eignet sich am besten fürs Englisch-Lernen? Stimmt bei Fertiggerichten das Endprodukt mit der Abbildung auf der Verpackung überein? Sind teure Textmarker ergiebiger als preiswerte? Fragen wie diese können Schüler beim Wettbewerb „Jugend testet“ untersuchen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro sowie Reisen nach Berlin. Anmeldungen sind ab sofort unter jugend-testet.de möglich.

Um was geht’s bei Jugend testet? Beim Wettbewerb können Schüler alles testen, was sie interessiert: Antistressbälle, Streamingportale, Klebestifte, Lieferdienste, Onlineshops, Chips oder Deos – das Thema ist frei wählbar. Hauptsache, es passt in eine der beiden Wettbewerbskategorien Produkttests oder Dienstleistungstests.

Wer kann mitmachen? Mitmachen können alle, die zwischen 12 und 19 Jahre alt sind und eine Schule in Deutschland besuchen. Am meisten Spaß macht die Teilnahme zusammen mit anderen, entweder in kleinen Teams oder der ganzen Klasse. Man kann aber auch alleine mitmachen.

Wie mache ich mit? Für die Anmeldung braucht es einen Lehrer, der das Team unter jugend-testet.de registriert – am besten schon mit dem Thema, das getestet werden soll. Dann heißt es: Mitstreiter suchen, Prüfkriterien entwickeln und Test durchführen. Damit die Jury die besten Wettbewerbsbeiträge auswählen kann, muss der Test zum Schluss noch dokumentiert werden.

Und was gibt’s zu gewinnen? Für den 1. Preis in jeder Wettbewerbskategorie gibt es 2.500 Euro, für den 2. Preis 2.000 Euro und den 3. Preis 1.500 Euro. Außerdem gibt es Reisen nach Berlin und zahlreiche Sonderpreise.

Ein Tipp: Erfahrungsgemäß ist die Konkurrenz in der Kategorie Dienstleistungstests weniger groß als bei den Produkttests.

Unter jugend-testet.de kann man sich ab sofort bis zum 30. November 2019 anmelden.

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Veranstaltungen 

Freiburg Blues Festival 2019

Freiburg Blues Festival 2019
Ramon Goose / Foto: Promo

Große Namen und ausgewählte Geheimtipps zeichnen das Freiburg Blues Festival 2019 aus
Programm dank neuer Kooperationen so umfangreich wie nie

Größer, schöner, mehr Musik: Das Freiburg Bluesfestival 2019 verspricht das Beste in Sachen Blues aus Europa und den USA, große Namen, neue Entdeckungen und mehr Konzerte denn je! Veranstalter des Festivals sind die Bluesfreunde Freiburg. e.V.: „Mehr Blues, Boogie und Soul war nie!“, freut sich Bluesfreunde-Vorstand Hermann Sumser. „Das Festival bringt Klassiker der Szene, neue Entdeckungen und natürlich auch wieder den ein oder anderen Geheimtipp“. Und auch Vorstandsmitglied und Programmmacher Harald Brückel freut sich auf eine heiße Festivalwoche: „An den traditionellen Festival-Standorten in der Wodan Halle und der Markthalle in Freiburg, im ChaBah in Kandern, im Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen, im Freiburger Jazzhaus und im Birkenmeier Forum in Breisach-Niederrimsingen steppt der Blues-Bär im Oktober mit Ausdauer und Hingabe!“

Bernd Fahle, der für die Finanzen des Festivals verantwortlich ist, betont: „Dank der mittlerweile institutionellen Förderung durch die Stadt Freiburg haben wir bei der Programmgestaltung in diesem Jahr mehr Spielraum als in den vergangenen Jahren, darüber sind wir natürlich froh und dankbar!“ In Kooperation mit dem Jazzhaus Freiburg freuen sich die Bluesfreunde zudem auf eine Reihe großer Namen der Szene. Und wie im vergangenen Jahr ist das Hotel Schloss Reinach auch in diesem Jahr wieder als Festival-Hotel mit besonderen Angeboten für anreisende Festival-Besucher von außerhalb dabei. „Was uns aber besonders freut, ist unsere neu aufgelegte Zusammenarbeit mit dem SWRStudio Freiburg, mit dem wir im Vorfeld des Festivals für alle, die nicht so lange warten wollen, erstmals ein Studiokonzert im Umfeld des Festivals durchführen werden“, so Programmmacher und Festivalsprecher Ralf Deckert. Das „Blues In The Schools“ Programm wird in diesem Jahr erneut an der Staudinger Schule in Freiburg stattfinden, wo einer der Künstler des Festivals einen kostenlosen Workshop für die Schülerinnen und Schüler geben.

Zum „Warm Up“…

Die Bluesfreunde Freiburg e.V. freuen sich, in diesem Jahr erstmals ein Konzert in Kooperation mit dem SWR-Studio Freiburg durchführen zu können. National wie international sind Kai Strauss & The Electric Blues All-Stars derzeit eine der ersten Adressen in Sachen Texas-Blues. Zweimal schon war Kai mit seiner Band beim Freiburg Blues Festival zu Gast. Für das Konzert am 11. Oktober um 20 Uhr im Schlossbergsaal im SWR-Studio in der Kartäuserstraße haben sich Strauss und seine Musiker einiges ausgedacht. Für alle, die nicht bis zum Festival-Start warten wollen, eine ideale BluesEinstimmung. Für alle anderen Blues-Fans übrigens auch!

Das Festivalprogramm

Mit zwei renommierten Konzerten steht das Jazzhaus in Freiburg in diesem Herbst im Programm des Freiburg Blues Festivals: Am 18. Oktober steht dort die Henrik Freischlader Band mit ihrem aktuellen Album „Hands On The Puzzle“ auf der Bühne: „Zurück zu den Wurzeln, mit dem Bus herumfahren und live spielen“, so das Motto des auch international renommierten Gitarristen.

Nachdem er sein Konzert in Freiburg im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen musste, kommt Ramon Goose aus London mit seinem Trio in diesem Jahr nun am 19. Oktober um 20 Uhr zu seiner exklusiven Deutschland-Premiere in den Zehntkeller ins Hotel Schloss Reinach nach Freiburg-Munzingen: Ramons Musik schlägt einen Bogen vom Brit-Sound der Sechziger über traditionellen US-Country-Blues nach Lateinamerika und bis hin zu den Wurzeln der Musik in Nord- und Westafrika. Er ist ein Ausnahmekünstler und unbedingt eine Entdeckung wert! Am 20. Oktober gibt es ebenfalls im Jazzhaus ein Wiedersehen mit der Jazz- und Hammond-Legende Brian Auger´s Oblivion Express feat. Alex Ligertwood, die vor einem Jahr beim Festival bereits mit einem ausverkauften Konzertabend mit ihrem authentischen Siebzigerjahre-Sound zu begeistern wussten. Alle Konzerte im Jazzhaus beginnen um 20 Uhr.

Es gibt nicht viele Bands, die von sich sagen können, dass sie ein ganzes Genre geprägt haben. Doch Dr. Feelgood gehören dazu: Ihr harter, kantiger Blues-Rock war in den Siebzigern ein Vorreiter der Punk-Revolution und hat bis heute seinen Biss bewahrt. Gibt es eine bessere Band für den Montagabend unserer Festival-Woche? Wir denken: Nein, die gibt es nicht. Und wir freuen uns auf unsterbliche Pub-Rock-Klassiker wie „Milk And Alcohol“, „Baby Jane“ und „Roxette“ am 21. Oktober um 19:30 Uhr in der Wodan Halle in Freiburg!

Sein Können am Klavier sei „ein schöner Wahnsinn“ hat ein US-Magazin über die Musik von Victor Wainwright gesagt, der ebenfalls am 21. Oktober in der Wodan Halle in Freiburg auf der Bühne stehen wird. Der 38-jährige aus Savannah/Georgia kommt aus einer Blues-Familie, hat sein Handwerk unter anderem von Pinetop Perkins gelernt und war dieses Jahr mit seinem exzellenten Album „Victor Wainwright And The Train“ für einen Grammy nominiert. Nur in Freiburg war er mit seinem heißen Southern Sound und seinen Weltklasse-Fähigkeiten an den Tasten noch nicht. Aber das holen wir jetzt nach!

Der 22. Oktober steht in Zusammenarbeit mit der European Blues Union als European Bluesnight im Programm. An diesem Abend treten in der Wodan Halle in Freiburg zunächst ab 19:30 Uhr Black Cat Biscuit aus Belgien auf, die mit großem Erfolg an der European Blues Challenge (EBC) 2019 auf den Azoren im April teilgenommen haben. Ihr rauer Electric- Blues ist eine mitreißende Musik, ideal für eine Blues-Party und für Männer mit langen Bärten.

Nach den raubeinigen Belgiern und ihrem Album „That´s How The Cookie Crumbles“ steht ebenfalls am 22. Oktober mit Kyla Brox und ihrer Band die diesjährige Gewinnerin der EBC erstmals in Freiburg auf der Bühne: Eine ausdrucksstarke Stimme trifft auf elektrisierenden Blues mit einem ordentlichen Schuss Soul. „Pain & Glory“, ihr aktuelles Album, hat Kyla endgültig unter den Top-Sängerinnen ihrer Generation in England platziert. Das muss niemanden verwundern, stand sie doch schon als 12jährige erstmals auf einer Bühne und kommt aus einer überaus musikalischen Familie: Sowohl ihr Vater Victor als auch Mutter Annette sind gestandene Blues- und Musical-Künslter.

Am Mittwoch der Festival-Woche ist das Freiburg Blues Festival traditionell bei BluesfreundeVorstand Harald Brückel im ChaBah in Kandern im Kreis Lörrach zu Gast: In diesem Jahr werden dort am 23. Oktober ab 20 Uhr Ulrich Ellison And Tribe zu hören sein: „Tribal Southern Blues Rock“ ist das Genre des gebürtigen Österreichers, der seit 2007 Platten aufnimmt, auch vor politischen Statements nicht zurückschreckt und die Bühne auch gern im authentischen Federschmuck seiner Wahlheimat USA betritt…

Blues-Tradition par Excellence bietet der 24. Oktober ab 19:30 Uhr in der Wodan Halle in Freiburg: mit dem Gitarristen und Sänger Mick Kolassa und der Taylor Made Blues Band holt das Festival einen weiteren Künstler exklusiv für ein einmaliges Konzerterlebnis nach Freiburg. „Free Range Blues“ nennt Mick seine Lesart des Blues, die aus fünf Jahrzehnten Erfahrung als Musiker und einer tief empfundenen Liebe zum Blues gespeist wird. So viel sei verraten: Seiner Aufnahme des Beatles Klassikers „Lady Madonna“ hat sogar Paul McCartney Bewunderung gezollt! Das Konzert ist eine einmalige Gelegenheit, um einen wirklich außergewöhnlichen Musiker zu erleben!

Nach Micks Auftritt kommt mit Archie Lee Hooker und der Coast To Coast Blues Band am 24. Oktober ein Mann mit einem der ganz großen Namen in der Geschichte des Blues auf die Bühne in Freiburg: Der Neffe und einstige Ziehsohn des großen John Lee Hooker hat nicht nur vom Rolling Stone Magazin eine glatte Fünf-Sterne-Kritik für sein aktuelles Album „Chilling“ kassieren dürfen, er bringt zudem bei seinen Auftritten das Leben und die Geschichte seines bekannten Onkels „live“ auf die Konzertbühne. Das Erbe des Boogie ist in guten Händen!

Blues für alle bei freiem Eintritt, das ist von jeher der Anspruch des Freiburg Blues Festivals bei seinen Konzerten in der Freiburger Markthalle zum Ausklang der Festival-Woche. Künstler aus Frankreich,
aus dem Saarland, den USA und dem Kraichgau haben hier schon internationales Blues-Flair versprüht. Dieses Jahr kommt am 25. Oktober um 20 Uhr Bayern zum Zug: Williams Wetsox aus Huglfing in Oberbayern spielen den Blues seit fast 40 Jahren „voll aus dem Bauch raus“ und „aus da Hoamat“, wie Bandleader Williams „da Wetsox“ Fändrich es nennt. Er ist ein Ur-Gestein, ein BluesOriginal und vor allem einer, auf den sich Freiburg freuen darf!

Im Birkenmeier Forum in Breisach-Niederrimsingen wird das Freiburg Blues Festival parallel dazu am 25. Oktober ab 20 Uhr mit einem Auftritt des erstklassigen Gitarristen Gregor Hilden und seinen beiden Special Guests Jens Filser (Git.) und Till Brandt (Kontrabass) ausklingen: ein hochkarätiges Akustikkonzert für Freunde der ausgefuchsten, filigranen Saitenkunst, mit welchem dem thematischen Anspruch des Festivals, Künstlern aus Deutschland immer wieder ein Podium zu bieten, Rechnung getragen wird.

Karten im Vorverkauf gibt es bei www.reservix.de sowie bei allen bekannten ReservixVorverkaufsstellen. Der Eintritt zu den Konzerten im ChaBah und in der Markthalle ist frei, im ChaBah wird in der Konzertpause der Hut für die Künstler herumgehen.

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Veranstaltungen 

Was müssen und was können wir für unsere Zukunft tun?

Was müssen und was können wir für unsere Zukunft tun?
Prof. Jutta Allmendinger (c) Ingahaar komp.

„Was können und was müssen wir für unsere Zukunft tun?“ Dieser Frage geht die Berliner Soziologin Jutta Allmendinger in ihrem Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ am Sonntag, 29. September um 17.00 Uhr im Theater Freiburg nach. Sie beschäftigt sich damit, wie wir den Herausforderungen der Gegenwart gegenüberstehen: In einigen Bereichen sind wir in der Lage, selbst zu handeln, in anderen aber auch hilflos. Wie ist damit umzugehen? Um Anmeldung wird gebeten über www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180. Eintritt: Pay after

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Verschiedenes 

Stadt Freiburg: Wohnen für Hilfe

Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden, Azubis, Berufsanfängerinnen, Senioren und Familien

Städtische Unterstützung erschließt dem Erfolgs-Programm „Wohnen für Hilfe“ neue Zielgruppen

Das Programm läuft seit 2002 und war von Anfang ein Erfolg: Unter dem Namen „Wohnen für Hilfe“ vermittelt das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) generationenübergreifende Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Seniorinnen, Senioren oder Familien. Auf Beschluss des Gemeinderates finanziert künftig die Stadt Freiburg eine neue Stelle zur Vermittlung von Wohnpartnerschaften. Damit können nun auch Nicht-Studierende an „Wohnen für Hilfe“ teilnehmen. Ab sofort haben auch Azubis, Berufsanfänger/innen und ältere alleinstehende Menschen Zugang zu Wohnpartnerschaften mit Seniorinnen und Senioren.

Viele ältere Vermieterinnen und Vermieter möchten zwar in der angestammten Wohnung bleiben, empfinden mit der Zeit aber die Belastung einer großen Wohnung oder eines Hauses als zu groß und wünschen sich Unterstützung im Alltag. Im Gegenzug entsteht durch die Wohnpartnerschaften für die Mieterinnen und Mieter günstiger Wohnraum.

So trägt „Wohnen für Hilfe“ als Baustein dazu bei, den angespannten Wohnungsmarkt in Freiburg zu entlasten. Seine erfolgreichen Grundzüge und neuen Ergänzungen haben Renate Heyberger vom Studierendenwerk Freiburg, Boris Gourdial, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren, Sabine Recker, Leiterin des Referats für bezahlbares Wohnen, und Anja Schwab vom städtischen Seniorenbüro heute bei einem Pressegespräch vorgestellt.

Dabei wurde deutlich, dass „Wohnen für Hilfe“ ein sehr individuell konzipiertes Projekt ist, das keine Massen bewegt, als Mosaikstein aber – neben Wohnheimen und Privatzimmervermittlung die SWFRAngebote für Studierende ergänzt. 60 neue Wohnpartnerschaften pro Jahr, von denen manche jahrelang halten, entsprechen einem Studierendenwohnheim, das dann nicht gebaut werden muss.

Das Programm wollte von Anfang an stille Ressourcen aktivieren, also Menschen dazu bewegen, nicht genutzten Wohnraum zur Verfügung zu stellen – und zwar gerade bei Wohnungs- oder Hausbesitzern, die bisher nicht vermietet hatten. Der Erfolg stellte sich rasch ein: Seit 2002 hat das Studierendenwerk rund 1.000 Wohnpartnerschaften vermittelt.

Wohnen für Hilfe: vermittelte Wohnpartnerschaften nach Jahren (Zahlen: Studierendenwerk Freiburg) 2002: 23 2003: 37 2004: 46 2005: 49 2006: 53 2007: 47 2008: 59 2009: 82 2010: 61 2011: 106 2012: 62 2013: 58 2014: 49 2015: 58 2016: 58 2017: 46 2018: 64

Diese Zahlen werden nun vermutlich deutlich ansteigen: Dank eines städtischen Zuschusses von 40.500 Euro pro Jahr wurde die bisher bestehende Teilzeitstelle im SWFR ab dem 1. August in eine Vollzeitstelle umgewandelt. Das erschließt dem Programm neue Zielgruppen. Zum einen wird allen Menschen mit geringem Einkommen preisgünstiger Wohnraum geboten. Zum anderen werden Vermieter/innen im persönlichen Lebensumfeld entlastet, etwa durch Hilfeleistungen, die es zum Beispiel Senior/innen erlauben, länger in ihren Wohnungen zu bleiben. Zu guter Letzt entlastet die Erschließung neuen (vorhandenen) Wohnraums den angespannten Wohnungsmarkt. Denn viele Vermieter/innen, die an „Wohnen für Hilfe“ teilnehmen, würden ohne das Programm und die institutionelle Unterstützung ihren Wohnraum nicht vermieten.

Bisher konnte und durfte das Studierendenwerk nur für Studierende aktiv werden; Anfragen von nicht-studentischen Mietinteressierten wurden nicht erfasst, sondern abschlägig beantwortet. In letzter Zeit hat sich jedoch gezeigt, dass sich die Nachfragen der Studierenden immer mehr auf den Studienbeginn im Wintersemester konzentrieren. Gewünschter Einzug war dann stets zum 1. Oktober.

Die Nachfrage der Senioren dagegen blieb das ganze Jahr über durchgehend und relativ konstant. Dadurch ergaben sich in den übrigen Monaten zunehmend „Lücken“. Jenen Vermieter/innen, die sich dann ans SWFR wandten, konnte das Studierendenwerk keine studentischen Interessent/innen vermitteln, weil alle bereits versorgt waren. Dank der städtischen Unterstützung wird dieser Bedarf nun aufgegriffen. Nicht-studentische Mietinteressierte können jederzeit vermittelt werden.

Durchschnittlich dauern „Wohnen für Hilfe“-Mietverhältnisse bisher nach SWFR-Schätzung zwei bis zweieinhalb Jahre (genaue Zahlen liegen nicht vor, da nicht immer das Ende einer Wohnpartnerschaft gemeldet wird). Im Extremfall gab es aber auch schon Mietverhältnisse mit einer Dauer von sechs oder gar sieben Jahren.

Eine weitere Erkenntnis nach 17 Jahren „Wohnen für Hilfe“: Das Programm ist stadtweit erfolgreich. Aktuell gibt es Angebote in allen Stadtteilen. Am häufigsten werden derzeit Mietverhältnisse in (Reihenfolge nach Häufigkeit) Haslach, Oberau, Wiehre, Herdern, Waldsee, Littenweiler und St.Georgen angeboten.

Derzeit gehören 33 Städte der Bundesarbeitsgemeinschaft „Wohnen für Hilfe – Deutschland“ an. Die Liste umfasst unter anderem Aachen, Bamberg, Bayreuth, Bonn, Bremen, Erlangen, Göttingen, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Koblenz, Köln, Münster, Stuttgart und Wuppertal. Freiburg ist aber der Standort mit den meisten Angeboten und den meisten abgeschlossenen Mietverhältnissen.

Übrigens: Inzwischen gibt es in Freiburg auch eine Reihe von Senioreneinrichtungen, in denen Studierende im Programm „Wohnen für Hilfe“ wohnen.


Zwei Beispiele für Wohnpartnerschaften

Vermieter 1 ist ein kürzlich verwitweter Senior mit leicht eingeschränkter Mobilität. Er wünscht sich jemanden, mit dem er sich unterhalten kann, über das Tagesgeschehen, über Sport oder den Garten und der/die gemeinsam mit ihm Zeit im Garten verbringt. Vermittelt wurde eine spanische Studentin der Naturwissenschaften. Sie spricht fließend Deutsch, beschreibt sich als sozial und engagiert und hat, bevor sie nach Deutschland kam, mit ihrem Großvater zusammen in Madrid gewohnt. Nun wohnt sie im Dachgeschoss, in einem 20 qm großen Zimmer mit einer kleinen separatem Küche und einem kleinen Bad/WC.

Vermieterin 2 ist eine 70jährige alleinstehende ehemalige Logopädin mit Einschränkungen beim Gehen. Gewünscht wurde eine Mitbewohnerin, die beim Einkaufen hilft, den Müll runterbringt und andere kleine Handreichungen übernimmt. Vermittelt wurde eine Studentin der Soziologie, die vorher schon in der Nachbarschaftshilfe und als Ehrenamtliche in einem Seniorenheim engagiert war. Sie wohnt in einem Zimmer mit eigenem Eingang, das über eine Pantryküche und ein separates Duschbad verfügt.







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