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Donnerstag, 22.Oktober 2026 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Beim ZMF 2027 wird gelacht, getanzt und gestaunt!

Beim ZMF 2027 wird gelacht, getanzt und gestaunt!
Siegfried & Joy (c) Anna Wyszomierska

Vier weitere Programm-Perlen sind für die 43. Ausgabe des Zelt-Musik-Festivals Freiburg bestätigt: Siegfried & Joy, Mathias Richling, Gringo Mayer und die Zucchini Sistaz ergänzen das Line-Up 2027.

Nur zwei Wochen nach der ersten Programmankündigung legt das Zelt-Musik-Festival nach: Für den Sommer 2027 stehen vier weitere hochkarätige Acts fest, die das Freiburger Publikum begeistern werden.

Den Auftakt im Badische Zeitung Zelt macht am 14.07.2027 das akustische Retro-Pop-Trio Zucchini Sistaz. Mit ihrer Show Eleganz oder gar nicht! bringen die Musikerinnen eine schwungvolle Mischung aus Swing, Retro-Pop und Chanson auf die Bühne und parlieren zwischen den Nummern so charmant und schlagfertig wie eine dreiköpfige Late-Night-Hydra. Ihre eigenen deutschen Songs sind klug, optimistisch und voller augenzwinkernder „Lebensgrünheiten“.

Mit nicht weniger Energie zündet Gringo Mayer gemeinsam mit seiner Kegelband am 24.07.2027 ein musikalisches Feuerwerk im Zelt des Musikfestivals. Seine Songs bewegen sich irgendwo zwischen Pop, Polka und Funk und bringen an diesem Abend die Diskokugel garantiert zum Strahlen. Den besonderen Funken verleiht Mayer seiner Musik mit der Mundart seiner kurpfälzischen Heimat – eine Einladung zum Mittanzen, der man sich kaum entziehen kann.

Der Festivalabschluss am 01.08.2027 verspricht beste Unterhaltung, viel Humor und eine Prise Magie:

Siegfried & Joy kehren zum ZMF zurück und geben gleich zwei Shows im Haufe Group Zirkuszelt zum Besten! Am Nachmittag verzaubern die beiden Künstler Kinder und ihre Familien mit ihrem Kinderprogramm Las Vegas für Kinder, am Abend wird es dann die Show Las Vegas in Freiburg für das erwachsene Publikum geben. Egal ob groß oder klein – das Magier-Duo lässt seine Zuschauer:innen mit sprühendem Witz und schillerndem Charme an das Unglaubliche glauben.

Am selben Abend bringt Kabarettist und SWR-Größe Mathias Richling spitzzüngige Satire ins Badische Zeitung Zelt. In seinem aktuellen Programm Keine Identität widmet er sich gewohnt treffsicher den Phänomenen unserer Zeit: Künstliche Intelligenz, Algorithmen und digitale Überforderung. Richling brilliert dabei mit seiner präzisen Beobachtungsgabe und einer ordentlichen Portion Selbstironie.
Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

43. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 14. Juli - 01. August 2027

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Veranstaltungen 

Europameisterschaft der Gehörlosen im Schwimmen zu Gast im Westbad

- Europäischer Spitzensport: Rund 120 gehörlose Schwimmerinnen und Schwimmer aus 20 Ländern treten bei der EM an
- Live dabei: Zuschauer können von der Westbad-Tribüne aus kostenlos mitfiebern
- Schwimmalternative: Westbad während der EM vom 23. Oktober bis 1. November geschlossen – Hallenbad Haslach öffnet in den Herbstferien länger

Das Freiburger Westbad wird Ende Oktober zum Treffpunkt für den europäischen Schwimmsport: Vom 25. bis 31. Oktober findet dort die Europameisterschaft der Gehörlosen im Schwimmen statt. Rund 120 Sportlerinnen und Sportler aus 20 Ländern werden zu den Wettkämpfen erwartet. Mit dabei sind unter anderem Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Belgien, Kroatien, Griechenland, Irland, den Niederlanden, Portugal, Schweden und der Türkei. Die letzte Europameisterschaft der Gehörlosen im Schwimmen in Deutschland fand 2010 in Dortmund statt.

Westbad wird Bühne für europäischen Spitzensport

„Eine Europameisterschaft im Westbad ist etwas ganz Besonderes – für unsere Bäder und für Freiburg. Wir freuen uns sehr, Sportlerinnen und Sportler aus 20 Ländern bei uns begrüßen zu dürfen und ihnen mit dem Westbad beste Bedingungen für ihren Sport zu bieten“, sagt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH.

Veranstaltet wird die Europameisterschaft von der Europäischen Gehörlosen-Sportorganisation EDSO und dem Deutschen Gehörlosen-Sportverband, unterstützt vom Gehörlosen Sportverein Freiburg. Auch der SSV Freiburg unterstützt vor Ort.

Den Auftakt bildet am Sonntag, 25. Oktober, die Eröffnungsfeier. Ab 11 Uhr ziehen die Delegationen mit Fahnen und Schildern in die Schwimmhalle ein. Neben Grußworten steht auch eine Turmsprung-Vorführung auf dem Programm. Die ersten Wettkämpfe beginnen um 17 Uhr. Von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober, starten die Wettkampfblöcke jeweils um 10 Uhr und um 17 Uhr. Am Samstag, 31. Oktober, beginnen die letzten Wettkämpfe um 10 Uhr.

Kostenlos auf der Tribüne zuschauen

Wer mag, kann die Wettkämpfe live von der Tribüne des Westbads aus verfolgen. Der Eintritt ist kostenlos. Im Zusammenhang mit der Europameisterschaft bleibt das Westbad ab Freitag, 23. Oktober, für den regulären Badebetrieb geschlossen. Damit während der Herbstferien zusätzliche Schwimmmöglichkeiten zur Verfügung stehen, erweitert die Regio Bäder GmbH die Öffnungszeiten des Hallenbads Haslach: Von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober, ist es täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstag, 31. Oktober, gelten in den übrigen Freiburger Bädern die regulären Öffnungszeiten. An Allerheiligen, Sonntag, 1. November, sind das Hallenbad Haslach und das Faulerbad jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Mehr Schwimmen? Informationen, Kursangebote und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online

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Veranstaltungen 

MUNDOLOGIA in Bad Krozingen

MUNDOLOGIA in Bad Krozingen
Sizilien (c) Martin Engelmann

Die MUNDOLOGIA und die Kur & Bäder GmbH Bad Krozingen setzen erfolgreiche Zusammenarbeit mit der MUNDOLOGIA-Vortragsreihe fort

BAD KROZINGEN. Auch in der kommenden Saison 2026/2027 wird die erfolgreiche Vortragsreihe der MUNDOLOGIA in Zusammenarbeit mit der Kur & Bäder GmbH Bad Krozingen fortgeführt. Von November 2026 bis März 2027 können sich die Besucher auf drei spannende Highlights im Kurhaus Bad Krozingen freuen.

Die MUNDOLOGIA-Reihe startet am Mittwoch, den 11. November 2026, um 19:30 Uhr mit dem Vortrag „Sizilien“ von Martin Engelmann. Vom pulsierenden Palermo hinauf in die Bergwelt der Madonie, weiter zum aktiven Vulkan Ätna und zu den schönsten Stränden von Cefalù und Taormina. Fotograf und Filmemacher Martin Engelmann zeigt eine traumhafte Bilderreise durch großartige Landschaften und erzählt berührende Geschichten von Begegnungen mit Menschen, die mit ihrer Kultur und Tradition fest verwurzelt sind.

Weiter geht es am Mittwoch, den 20. Januar 2027, um 19:30 Uhr mit „Kanada und Alaska“ von Pascal Violo. Kanada und Alaska – Synonym für Natur, Freiheit und Abenteuer, für Begegnungen mit Bären, Elchen, Walen und für am Himmel tanzende Nordlichter. Die Sehnsucht nach unberührter Wildnis und Weite führt den Reisejournalisten Pascal Violo auf eine abenteuerliche Tour in den hohen Norden des amerikanischen Kontinents.

Die Reihe endet am Dienstag, den 23. März 2027, um 19:30 Uhr mit „Schottland“ von Reiner Harscher. Schottland hautnah auf großer Leinwand erleben: Das nördlichste Land Großbritanniens wartet mit schroffen Berglandschaften, Gletschertälern und verträumten Seen auf. Bezaubernde Schlösser, Kulturmetropolen und eine faszinierende Geschichte bilden den Kontrast zur Natur. Wer schon immer wissen wollte, wo der Whisky seine Heimat hat, sollte sich diese bildgewaltige Reportage nicht entgehen lassen.

Tickets sind im Vorverkauf bei der Tourist-Info Bad Krozingen, beim BZ-Kartenservice, bei allen Reservix-VVK-Stellen und auf www.MUNDOLOGIA.de erhältlich.

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Die Messe im Gewand der Oper

Gioachino Rossinis „Petite Messe solennelle“

Mit der ungewöhnlichen Verbindung von Kirchenmusik und Oper in Gioachino Rossinis „Petite Messe solennelle“ beschäftigt sich ein Gesprächsabend am Montag, 2. November um 19 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Freiburg.

Rossinis „kleine feierliche Messe“ ist keineswegs klein, sondern ein abendfüllendes Werk für vier Vokalsolisten, Chor, zwei Flügel und Harmonium. In seiner späten Schaffensphase verbindet der Komponist die Tradition geistlicher Chormusik mit dramatischen Elementen der Oper. So gleicht etwa die Friedensbitte „Dona nobis pacem“ einer eindrucksvollen Opernszene. Auch humorvolle Einfälle prägen dieses Werk, das Rossini als „die letzte Todsünde meines Alters“ bezeichnet hat.

Dirigent Frank Markowitsch, Pianist Martin Müller und der Theologe und Musikwissenschaftler Meinrad Walter erläutern im Gespräch und mit musikalischen Beispielen die Hintergründe und die vielfältige Klangwelt der Messe. Auch das Publikum ist zur Diskussion eingeladen.

Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Menschen unter 27 Jahren ist der Eintritt frei. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de.

Hinweis: Der Freiburger Bachchor führt Rossinis „Petite Messe solennelle“ am Sonntag, 8. November um 19 Uhr in der Kirche St. Johann in Freiburg auf. Karten für das Konzert sind über die üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich, nicht über die Katholische Akademie.

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„Können wir nur noch moralisieren?“

Zukunftsprobleme erfordern Verständigung und die Vermeidung von Kränkungen

Wie können Umwelt- und Klimaschutz diskutiert und umgesetzt werden, ohne gesellschaftliche Gräben weiter zu vertiefen? Darüber spricht der Mainzer Sozialethiker Gerhard Kruip am Donnerstag, 29. Oktober um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg. Die Veranstaltung wird auch online übertragen.

Gerade bei Umwelt- und Klimapolitik stehen sich unterschiedliche Positionen häufig unversöhnlich gegenüber. Gegenseitig werden Moralisierung, Provokation und Populismus beklagt. Gerhard Kruip geht der Frage nach, wie notwendige Veränderungen so gestaltet und vermittelt werden können, dass unterschiedliche Positionen, Ängste und Befürchtungen ernst genommen werden und Verständigung möglich bleibt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.

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Filmtipp: DER FUHRMANN DES TODES – KÖRKARLEN

Stummfilm mit Live Musik: Skandinavien
Schweden 1921, schwed. ZT, engl. UT, 103 Min.
Regie & Buch nach der gleichnamigen Novelle von Selma Lagerlöf: Victor Sjöström

Wer am Silvesterabend als Letzter vor Mitternacht stirbt, dem fällt im kommenden Jahr eine ebenso ehrenvolle wie unheimliche Aufgabe zu: Als FUHRMANN DES TODES – so der deutsche Titel – muss er durch die Welt ziehen und jene zu sich holen, deren Stunde geschlagen hat. So erzählt es eine alte schwedische Volkssage.
Den Trinker David ereilt nun dasselbe Schicksal wie schon viele vor ihm. Doch er weigert sich, sein neues Amt anzunehmen. Stattdessen wird er noch einmal mit den Stationen seines verpfuschten Lebens konfrontiert. Zwischen Milieustudie, metaphysischer Parabel und virtuoser Mehrfachbelichtung entfaltet Victor Sjöström eine ebenso düstere wie faszinierende Fantasterei. Sjöström, der hier vor und hinter der Kamera steht, verbindet das Unheimliche mit großer emotionaler Kraft – und zeigt eindrucksvoll, weshalb er zu den bedeutendsten Künstlern des Stummfilms zählt.

Kommunales Kino Freiburg
Sa 23.10., 19:30, an Klavier & Geige: Günter A. Buchwald





Verschiedenes 

25 Jahre nach Kriegsbeginn: Wie viel hat uns der Afghanistan-Krieg gekostet?

25 Jahre nach Kriegsbeginn:  Wie viel hat uns der Afghanistan-Krieg gekostet?
(c) mitwelt.org

Der US-geführte Angriff auf Afghanistan begann am 7. Oktober 2001. Auch 25 Jahre nach dem verlorenen Krieg in Afghanistan gibt es kein öffentliches Interesse an der Frage, ob der Krieg Deutschland 17,3 Milliarden Euro (Regierung) oder bis zu 47 Milliarden Euro (DIW und ZDF) gekostet hat. Auch der von mir 2021 angefragte Bundesrechnungshof konnte diese enorme Differenz nicht auflösen.

Der Bundesrechnungshof erklärte mir 2021: "Eine allgemeingültige Definition von „Einsatzkosten“ besteht nicht." Die Kosten seien davon abhängig, "welche Ausgaben aus dem Bundeshaushalt der Afghanistan-Einsatz unmittelbar oder auch nur mittelbar verursacht hat." Und weiter: "Vor diesem Hintergrund kann ich Ihnen keine allgemein akzeptierte Zahl zu den Kosten des Afghanistan-Einsatzes nennen."

Damit bleibt selbst 25 Jahre nach Kriegsbeginn die einfache Frage offen: Was hat dieser Krieg Deutschland tatsächlich gekostet? 17,3 oder 47 Milliarden Euro – ein Unterschied von rund 30 Milliarden Euro.
Eines der erstaunlichsten und erschreckendsten Phänomen dieses Krieges war und ist das geringe öffentliche Interesse am Krieg, seinen Opfern, Folgen, Menschenrechtsverletzungen und an den Kosten.

Laut dem Costs of War Project der Brown University hat der gesamte „Krieg gegen den Terror“, bei dem der Afghanistankrieg nur ein Teil war, seit dem Jahr 2001 schätzungsweise über 940.000 direkte Todesopfer und insgesamt bis zu 4,7 Millionen Tote gefordert. Auch die Frage nach den Menschen und Konzernen, die an diesem stark privatisierten Krieg viel Geld verdient haben, wird kaum gestellt.

20 teure afghanische Kriegsjahre lang wurde uns erzählt, die Menschen in diesem geschundenen Land stünden mehrheitlich hinter der den westlichen Besatzungstruppen und der von uns eingesetzten korrupten Regierung Karzai. Dann wurden unsere hochgerüsteten westlichen Armeen in wenigen Tagen verjagt. Afghanistan war das deutsche Vietnam.

Der Bundesrechnungshof und die fehlende Gesamtsumme
2021 wandte ich mich als ehemaliger Kreisrat an den damaligen Präsidenten des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, und bat um eine Klärung der unterschiedlichen Kostenangaben. Die Antwort machte deutlich, warum eine eindeutige Summe nicht genannt werden kann: Der Bundesrechnungshof verwies auf die komplexe Ermittlung der Kosten und darauf, dass eine allgemeingültige Definition von "Einsatzkosten" fehle.

Gleichzeitig erklärte der Rechnungshof: "Die Ausgaben für Auslandseinsätze sind in jedem Jahr Gegenstand der Verhandlungen über den Bundeshaushalt." Er unterstütze die politischen Entscheidungsträger dabei mit den Erkenntnissen aus seinen Prüfungen der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes.

Es gibt es bis heute keine allgemein akzeptierte Zahl für die tatsächlichen deutschen Gesamtkosten des Afghanistan-Krieges. 25 Jahre nach Kriegsbeginn wäre es Aufgabe der letzten Qualitätsmedien, der "vierten, kontrollierenden Gewalt", diese Kostenfrage gründlich zu recherchieren. Das öffentliche Interesse ist erschreckend gering.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

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Sisyphos im Maschinenraum

Über das Verhältnis von Mensch und Technik

In ihrer jüngst erschienenen „Geschichte der Fehlbarkeit von Mensch und Technologie“ mit dem schönen Titel „Sisyphos im Maschinenraum“ zeigt die Darmstädter Technikhistorikerin Prof. Dr. Martina Heßler, wie bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert versucht wird, fehlerhafte Menschen mit überlegenen Maschinen einzuhegen, zu ersetzen und zu übertreffen. Seit dem Anbruch des Anthropozäns verspricht auch die Künstliche Intelligenz die Welt zu einem besseren Ort zu machen und menschliche Grenzen zu überwinden. Jetzt ist die ganze Welt ein Maschinenraum geworden, indem die Menschen als technisierte Sisyphose unablässig damit beschäftigt sind, ihre Fehlerhaftigkeit durch immer noch mehr und immer noch raffiniertere Technik zu kompensieren.

Der Vortrag sowie ein Gespräch von Martina Heßler mit Christian Dries finden in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ am Donnerstag, 22. Oktober um 20.15 Uhr im Hörsaal 1098 der Universität Freiburg statt. Die Katholische Akademie veranstaltet den Abend in Zusammenarbeit mit der Günther-Anders-Forschungsstelle und dem Studium generale der Universität Freiburg. Der Eintritt ist im Rahmen der verfügbaren Plätze frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen und Livestream unter www.katholische-akademie-freiburg.de.

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