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Verschiedenes 

Petit-Landau: kein guter Standort für das gigantische Microsoft Rechenzentrum

Petit-Landau: kein guter Standort für das gigantische Microsoft Rechenzentrum
(c) mitwelt.org

Ein Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung

Der US-amerikanische Konzern Microsoft plant den Bau eines sehr großen Rechenzentrums (Hyperscale-Rechenzentrum) im elsässischen Petit-Landau, direkt gegenüber von Bad Bellingen. Digitale Anwendungen wie KI-Chatbots, soziale Netzwerke, Online-Streaming und Cloud-Dienste sind auf enorme Rechenleistung angewiesen. Die Begeisterung im Elsass ist groß und dennoch gibt es auch Kritik. Die regionale französische Umweltbehörde (MRAE) hat das Projekt kritisiert. Neben der Flächenversiegelung bemängelte die Behörde den immensen Stromverbrauch. Pro Jahr soll das Rechenzentrum so viel Strom verbrauchen wie 375 000 bis 500 000 Haushalte in Deutschland. Das Projekt bietet relativ wenige Jobs im Verhältnis zur Größe. (36 Hektar, zuzüglich einem nur dafür notwendigen Umspannwerk mit 20 Hektar in Ottmarsheim). Ob die gefährliche, digitale Abhängigkeit Europas von US-Tech-Konzernen wie Google, Meta, NVIDIA oder Microsoft durch europäische Rechenzentren dieser Großkonzerne beendet werden kann ist fraglich. Wenn wir nicht gegensteuern, könnten die zunehmend demokratiefeindlichen US-Tech-Giganten unser Leben immer mehr kontrollieren.

"Naturschutzverbände wie Alsace Nature kritisieren, dass die Flächen nicht mehr der Landwirtschaft zur Verfügung stehen und versiegelt werden. Der ehemalige Bürgermeister von Hombourg, Thierry Engasser, lehnt das Projekt ebenfalls ab. Die Fläche, auf der das Rechenzentrum entstehen soll, sei ein strategischer Ort in unmittelbarer Nähe zu Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit Anbindung an die Autobahn, die Eisenbahn und die Binnenschifffahrt. "Ein Rechenzentrum braucht nichts davon", sagt Engasser. In den zahlreichen Treffen mit den Projektverantwortlichen habe er außerdem den Eindruck bekommen, dass Microsoft kein verlässlicher Partner sei. Zu Beginn des Projektes sei von drei Gebäuden die Rede gewesen. Bei einer späteren Veranstaltung habe Microsoft plötzlich nur noch von einem Gebäude gesprochen, das man bauen wolle. "Das ganze Projekt verändert sich andauernd. Es ist aberwitzig", sagt Engasser."
Quelle: Badische Zeitung

Was können wir Microsoft glauben?
"Europa baut in schwindelerregendem Tempo neue Rechenzentren. In den nächsten fünf Jahren sollen 176 Milliarden Euro investiert werden, die Rechenzentrumskapazität soll sich verdreifachen. Zu jedem Rechenzentrum müssen die Betreiber wichtige Kennzahlen wie Energieeffizienz und Wasserverbrauch an die Europäische Kommission melden. Die Informationen zu einzelnen Anlagen bleiben jedoch geheim, denn das Gesetz von 2024 wurde auf Druck der Branche so geändert, dass sie als vertraulich und wirtschaftlich sensibel eingestuft werden.

Die Geheimhaltungsklausel verstößt womöglich gegen Transparenzvorschriften der EU, wie zehn europäische Rechtswissenschaftler im Lauf unserer Recherche bestätigten. Insbesondere verletze die Europäische Union, warnen die Juristen, möglicherweise ihre Pflichten im Rahmen der Aarhus-Konvention. Die Konvention ist ein internationales Abkommen, das den Zugang zu Umweltinformationen regelt."
Quelle: Die Zeit

Energie woher - Abwärme wohin?
Der Energieverbrauch von 1500 Gigawattstunden Strom im Jahr (Quelle BZ) entspricht ungefähr dem jährlichen Stromverbrauch von 375 000 bis 500 000 Haushalten in Deutschland. Die gesamte verbrauchte elektrische Energie des Rechenzentrums wird zu Abwärme. Das entspricht einem mittleren Kohlekraftwerk, das ununterbrochen läuft, nur um aus dem erzeugten Strom wieder Wärme zu produzieren.
Das zentrale Argument der Abwärme fehlt bisher in der veröffentlichten Debatte.

Die ungenutzte, nicht nutzbare Abwärme ist eines der größten Probleme (nicht nur) des geplanten Hyperscale-Rechenzentrums im elsässischen Petit-Landau.

- Wird zusätzlich auch ein örtliches Kraftwerk gebaut?
- Soll die Abwärme in Zeiten der Energieknappheit verschwendet werden?
- Soll diese gigantische Abwärmemenge in Zeiten des Klimawandels in den schon jetzt viel zu warmen Rhein geleitet werden?
- Müssen klimaverändernde große Kühltürme gebaut werden?
- Plant Microsoft tatsächlich „Closed-Loop“-Kühlsysteme, oder werden Öffentlichkeit und Behörden getäuscht?
- Auch „Closed-Loop“-Kühlsysteme bedeuten eine gigantische Energieverschwendung von potenziell nutzbarer Abwärme. Auch geschlossene Systeme müssen Wärme letztlich an die Umgebung abgeben.

Es gibt inzwischen mehrere sehr große Rechenzentrumsprojekte, bei denen die Abwärme systematisch in Fernwärmenetze, Gewächshäuser oder industrielle Prozesse eingespeist wird. Die technisch besten Beispiele kommen vor allem aus den nordischen Ländern, weil dort Fernwärme-Infrastruktur verbreitet ist. Das große Rechenzentrum von Meta in Odense speist überschüssige Wärme in das städtische Fernwärmenetz ein. Die Wärme wird über Wärmepumpen auf ein nutzbares Temperaturniveau gebracht und versorgt tausende Haushalte. Auch im Großraum Paris und in Universitätsstädten wie Lyon und Grenoble gibt es wegweisende Projekte, die Serverwärme in Fernwärme oder Biomasse umwandeln.

Ein Rechenzentrum-Standort ohne Abwärmenutzung
wäre in Zeiten der Klimakatastrophe ein Umweltverbrechen!

Wenn tatsächlich ein Microsoft Rechenzentrum im Elsass gebaut werden soll, dann braucht es einen Standort, wo ein Großteil dieser Abwärme auch ganzjährig genutzt werden kann. Das bedeutet ein Standort in der Nähe einer Großstadt oder aber in der Nähe von vielen, vielen Wärme abnehmenden extrem großen Betrieben. All dies ist in Petit-Landau nicht gegeben. Aktuell sieht die Standortfindung eher nach politischer Kungelei aus. Der elsässische Politiker Olivier Becht war Beauftragter für Standortattraktivität in der Regierung und schlug die Fläche in Petit-Landau vor. Zuvor war Microsoft mit Projekten in den Regionen Nouvelle-Aquitaine und Hauts-de-France gescheitert.

Unabhängig von der wichtigen Standort- und Abwärmefrage muss die Umweltbewegung (wer sonst) zumindest auch die Risiken von (Un-)sozialen Netzwerken und der KI ins Gespräch bringen, auch wenn das nicht zum unkritisch-technikbesoffenen Zeitgeist passt. Mit der zunehmenden Zahl von Rechenzentren geht die global so verheerende „Große Beschleunigung“ in eine Phase der „Superbeschleunigung“ über. Viele prominente DenkerInnen und KI-Forschende warnen vor Risiken fortgeschrittener KI. Die technologische Singularität ist ein hypothetischer Zeitpunkt in der nahen Zukunft, an dem Künstliche Intelligenz (KI) die menschliche Intelligenz übertrifft und eine Art Bewusstsein entwickelt und sich rasant selbst verbessert. Wir müssen die Frage stellen, was diese „KI-Singularität“, insbesondere in Kombination mit Transhumanismus für die Menschheit bedeutet.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (alt-) BUND-Geschäftsführer





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Freiburger Friedensfilm und Friedens-Podium

Donnerstag 18. Juni 2026, Universität KG 1, HS 1221

Der Freiburger Friedensfilm „Tun wir. tun wir. was dazu - Pazifisten, Widerständige, Visionäre" zu 900 Jahren Krieg und Frieden in und um Freiburg i.Br., ein Gemeinschaftsfilm (2022, 88 min) von 12 Autoren aus 9 Vereinen samt Filmemacher Stefan Ganter, wird gezeigt beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Donnerstag, 18. Juni 2026 ab 19:00 Uhr in der Universität Freiburg i.Br. im Hörsaal 1221 des KG 1, Stadtmitte, Platz der Universität, Einlass ab 18:30 Uhr. Es geht um Krieg und Frieden, Gerechtigkeit und Verständigung zwischen Menschen und mit der Natur in Stadt sowie Region und weit darüber hinaus samt 2 Weltkriegen. Es folgt ab 20:30 bis 21:45 Uhr ein moderiertes Podium "Was tun für Frieden?" mit Prof. Dr. Melanie Hussak, Leiterin des Friedensinstituts Freiburg an der Evangelischen Hochschule, und SprecherInnen von Freiburger Friedensvereinigungen: Dr. Ludwig Brüggemann, IPPNW Regionalgruppe, Jürgen Grässlin, RüstungsInformationsBüro und Friedensstadt Freiburg, Franziska Schopf, Pax Christi Freiburg, Luka Kersting, Peace for Future, sowie Dr. Barbara Henze, Co-Autorin des Films. Der Eintritt ist frei.





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Soirée Pétanque mit dem Centre Culturel Français Freiburg

Am Mittwoch, den 17. Juni von 17:00-20:30 Uhr feiert das Centre Culturel Français den Sommeranfang mit einer Soirée Pétanque. Gespielt wird auf dem Gelände des TSV Alemannia Zähringen, wo Boule-Kugeln kostenlos ausgeliehen werden können. Außerdem werden erfrischende Getränke verkauft. Interessierte können ab 17 Uhr kommen, der Platz ist bis 20.30 Uhr reserviert.

Eintritt: frei. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. TSV Alemannia Freiburg-Zähringen e.V. (Hinterkirchstr. 21, 79108 Freiburg).





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Slow Food Youth Akademie 2026:

Slow Food Youth Akademie 2026:
Sommer Youth Akademie 2025 (c) Friedemann Lätsch

Ernährung der Zukunft mitgestalten

Die Slow Food Youth Akademie 2026 findet vom 27. Juli bis 2. August 2026 in Leipzig statt. Das Bildungsprogramm bietet jungen Erwachsenen eine großartige Gelegenheit, sich mit innovativen Ansätzen für Ernährung, Landwirtschaft und Umweltschutz auseinanderzusetzen.

Die Slow Food Youth Akademie (SFYA) ist ein Weiterbildungsprogramm für junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren und richtet sich an Auszubildende, Studierende und Berufstätige, beispielsweise aus Gastronomie, Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und -handel, sowie an alle, die neugierig auf die Zukunft unseres Ernährungssystems sind und diese aktiv mitgestalten möchten. Slow Food Deutschland und seine Kooperationspartner und -unterstützer, u.a. die Dr. Rainer Wild Stiftung, vereinen ihre Expertise und Leidenschaft für nachhaltige Ernährung, regionale Wertschöpfung und fair erzeugte Lebensmittel. Gemeinsam bieten sie ein inspirierendes Lernumfeld und ein starkes Netzwerk aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Wissenschaft und Praxis.

Regionale Lebensmittelproduktion und die Landwirtschaft von morgen

Die Slow Food Youth Akademie verbindet fundiertes Wissen mit unmittelbaren Erfahrungen. Neben theoretischen Grundlagen zu Anbau- und Verarbeitungsmethoden, verschiedenen Formen der Landwirtschaft und den Herausforderungen des heutigen Ernährungssystems sammeln die Teilnehmenden wertvolle praktische Einblicke direkt vor Ort. Sie erwartet ein vielseitiges Bildungsprogramm, das die regionale Lebensmittelproduktion im Raum Leipzig und zentrale Zukunftsfragen rund um Landwirtschaft und Ernährung lebendig und mit allen Sinnen erfahrbar macht. Zu Fuß, per Fahrrad, Boot, Bus und Bahn entdecken sie Lebensmittelproduzent*innen, innovative Betriebe und Forschungszentren. Exkursionen, Führungen, Kochaktionen und Diskussionen eröffnen spannende Perspektiven auf nachhaltiges Wirtschaften und zeigen konkrete Wege für die Landwirtschaft der Zukunft auf.

Vom Acker zur Pilzzucht

Unter dem Motto „Wissen, wo unser Gemüse herkommt“ besuchen die Teilnehmenden die Genossenschaft „KOLA Leipzig – Kooperative Landwirtschaft“. Seit 2018 betreibt sie solidarische Landwirtschaft und versorgt wöchentlich rund 1.500 Haushalte mit frischem Bio-Gemüse. Bei einem Ackerspaziergang geht es direkt aufs Feld: Es wird geerntet, gefragt, diskutiert – und anschließend gemeinsam gekocht. Unterstützt wird die Gruppe dabei von einem Koch der Slow Food Chef Alliance, einem Netzwerk engagierter Köch*innen, die sich für gutes, sauberes und faires Essen für alle einsetzen. Denn Genuss und Wissen gehören hier untrennbar zusammen. Gemeinsam gekocht und gegessen wird auch bei der Leipziger Pilzmanufaktur Steinbiss, wo die Teilnehmenden in die faszinierende Welt der Edelpilze eintauchen und erfahren, wie innovative Lebensmittelproduktion aussehen kann.

Kaffee auf Segeltörn

Bei der Genossenschaft Café Chavalo eG verkosten die Teilnehmenden fair gehandelten Bio-Kaffee aus Nicaragua, der auf besonders klimafreundliche Weise nach Europa gelangt: an Bord eines Segelschiffs. Vorgestellt wird das „Honey-Kaffee“- Projekt, bei dem Frauen den gesamten Produktionsprozess verantworten und dadurch wirtschaftlich gestärkt werden. Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren entwickeln die Bohnen ein besonders komplexes Geschmacksprofil, während gleichzeitig große Mengen Wasser eingespart werden. Hier wird deutlich, wie soziale Gerechtigkeit, Frauenrechte, Klimaschutz und Genuss zusammenwirken können. Kennenlernen werden die Teilnehmenden außerdem das Projekt „Stadt-Land-Küche“, das Gastronomiebetriebe in Sachsen dabei unterstützt, nachhaltige, regionale und zukunftsfähige Speiseangebote zu entwickeln.

Wie sehen Landwirtschaft und Ernährung der Zukunft aus?

Auch der Blick nach vorn kommt im Akademieprogramm nicht zu kurz. Gemeinsam wird über die Auswirkungen geopolitischer Entscheidungen auf das Agrar- und Ernährungssystem sowie über die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft diskutiert. Am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhalten die Teilnehmenden Einblicke in einen Nutzpflanzengarten, das Foodlab und moderne Klimakammern. Dort lernen sie innovative Ansätze kennen, mit denen die Landwirtschaft fit für die Zukunft gemacht werden soll: von klimaangepassten Kulturarten und neuen Anbausystemen über die Entwicklung innovativer Lebensmittel bis hin zu aktuellen Forschungsansätzen der Pflanzenzüchtung. In einer anschließenden Diskussionsrunde kommen sie direkt mit Wissenschaftler*innen der Arbeitsgruppen Pflanzenernährung und Bodenbiogeochemie ins Gespräch.

Austausch, Gemeinschaft und Genuss

"Die Slow Food Youth Akademie vermittelt nicht nur Wissen über Ernährung, Landwirtschaft und regionale Wirtschaftskreisläufe. Sie schafft auch Raum für Begegnungen, Reflexion und persönliches Engagement", so Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V. "Marktbesuche, Ausstellungen, Spaziergänge und gemeinsame Freizeitaktivitäten laden dazu ein, neue Menschen kennenzulernen, Ideen auszutauschen und Freundschaften sowie Netzwerke zu knüpfen. Wer mitmacht kann Teil einer Gemeinschaft junger Menschen werden, die sich für eine genussvolle, faire und nachhaltige Zukunft einsetzen."

Alle Infos auf einen Blick:
Anmeldung: bis 12.07.2026
Wann: 27. Juli bis 2. August 2026
Wo: Leipzig
Unterkunft: Hostel & Garten Eden, Demmeringstraße 57, 04177 Leipzig, https://www.eden-leipzig.de/

Teilnahmegebühren:
• Selbstzahlende: Der Standardbeitrag für Selbstzahlende beträgt 600,00 Euro.
• Stipendium: Bei Erhalt eines Stipendiums reduziert sich der Beitrag auf 230,00 Euro (Nachweis erforderlich, s. Infos im Anmeldeformular)
• Unternehmensbeitrag: Der Beitrag beläuft sich inkl. Unterstützung der Akademie auf 900,00 Euro.

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Filmtipp: Mamma Mia!

United Kingdom, Germany, United States 2008 |108 Min | OmU | FSK: 0
Regie: Phyllida Lloyd
Besetzung: Meryl Streep, Pierce Brosnan, Amanda Seyfried

Wer ist der Vater? Und ist es überhaupt wichtig, diese Frage eindeutig zu klären? Jedenfalls steht Sophie genau vor diesem Problem und möchte dieses gelöst wissen. Ohne dies ihrer Mutter zu erzählen, lädt sie drei ihrer Ex-Freunde auf eine griechische Insel zu ihrer Hochzeit ein, um herauszufinden, wer sie denn nun zum Traualtar führen darf. Auf dem Weg dorthin bekommen wir sonnendurchflutete Strände, perfekt hergerichtete Hotelzimmer und vor allem zahlreiche Screwball-Verwicklungen zu sehen. All das wird untermalt von neuen Aufnahmen der großen Hits von ABBA, in den Hauptrollen gesungen von allem, was in Hollywood Rang und Namen (wenn vielleicht auch nicht immer Stimme) hat.

aka-Filmclub
Di 16.06.2026, 20:00 | GHS Biologie

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Mitmachen für den Klimaschutz

Onlinebeteiligung zum neuen Klimaschutzkonzept startet am 8. Juni

Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher, gleichzeitig steigen die weltweiten Treibhausgasemissionen weiter an. Freiburg hält dennoch an seinem Ziel fest, bis 2035 klimaneutral zu werden. Dafür überarbeitet die Stadt derzeit ihr Klimaschutzkonzept, das die Grundlage für die kommenden zehn Jahre bilden soll. Bürger*innen können sich dabei aktiv einbringen: Ab dem 8. Juni startet eine Onlinebeteiligung unter
www.mitmachen.freiburg.de.

Ziel ist es, Angebote zu entwickeln, die die Freiburger*innen dabei unterstützen, aktiv Klimaschutz zu betreiben. Das macht jedoch nur Sinn, wenn diese auch genutzt werden. Deshalb soll die Onlineumfrage herausfinden, welche Angebote die Freiburger*innen nutzen würden, wo sie Verbesserungsbedarf sehen und welche Wünsche sie haben. Die Teilnahme dauert zwischen fünf und 15 Minuten. Mehr Informationen zum Klimaschutz gibt es online unter www.freiburg.de/klima.

Das neue Klimaschutzkonzept hat die Stadt gemeinsam mit Gutachter*innen sowie externen Fachleuten entwickelt. Bereits zuvor gab es mehrstufige Workshops und Veranstaltungen mit engagierten Bürger*innen, Vereinen, Fridays for Future und den Initiator*innen des Klimaentscheids Freiburg. Mit der Onlinebeteiligung wird der Prozess nun für alle Freiburger*innen geöffnet.

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Filmtipp: Verflucht Normal

Filmtipp: Verflucht Normal
(c) Veranstalter

Großbritannien 2025 | Komödie, Biopic | Ab 12 Jahren | 120 Minuten
Regie: Kirk Jones (II)
Darsteller: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Maxine Peake, Peter Mullan

Mit dieser Melange aus sozialrealistischem Drama und warmherziger Underdog-Komödie gelingt LANG LEBE NED DEVINE!-Regisseur Kirk Jones ein großartiges Biopic über den Schotten John Davidson. Er erzählt, wie der in Großbritannien übrigens ziemlich berühmte John trotz Ausgrenzung und mangelnden Verständnisses für seine Tourette-Erkrankung seinen Weg findet – und zur Inspiration für andere wird… Erstklassiges Schauspiel, eine berührende Geschichte und ein gerüttelt Maß besten britischen Humors – allerschönstes Arthauskino!

Dass die Queen ein unkontrollierbares „Problemkind“ einmal mit dem Orden des British Empire auszeichnen würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980ern wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf. Im Alter von 12 Jahren beginnt er, unter heftigen Nerventics zu leiden. Unter der erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Mit Mitte 20 lebt John (Robert Aramayo) noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Die Nebenwirkungen der starken Medikamente, auf die er angewiesen ist, rauben ihm fast allen Lebensmut, als die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund und dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) endlich eine Wendung bringt. Dottie ist Krankenschwester, nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn. Langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind…

Kirk Jones’ wundervolles Außenseiter-Drama nach wahren Begebenheiten kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Der 33-jährige Newcomer Robert Aramayo spielt grandios auf, stellte mit seiner Rolle beim BAFTA, dem britischen Oscar-Vorglühen, Leonardo DiCaprio, Timothée Chalamet und Ethan Hawke in den Schatten und stand als Bester Hauptdarsteller auf dem Siegertreppchen – den Nachwuchspreis bekam der Brite obendrein, das gab es noch nie! VERFLUCHT NORMAL ist nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie, großartiges Arthauskino, das bewegt, beglückt, inspiriert – ein Crowdpleaser, so selten und schön wie ein Sechser im Lotto!

Läuft im Kandelhof Freiburg

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Ausstellungsgespräch und Brunch im Centre Culturel Français Freiburg

Am Freitag, den 5. Juni um 10:30 Uhr findet im Centre Culturel Français ein Ausstellungsgespräch mit der Künstlerin Manuela Marques und dem Fotografen Nicolas Bézard zu der aktuellen Ausstellung „Périmètre de transformations“ statt. Das Gespräch wird auf Französisch gehalten. Daran anschließend findet ein geselliger Brunch im CCFF statt. Für Interessierte kann ab 13:30 Uhr die Ausstellung „Sédiments de mémoire“ der Städtischen Galerie in den Morat-Hallen besucht werden.

Eintritt: frei. Sprache: Französisch. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de







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