Prolix Studienführer - Freiburg
Montag, 01.März 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger StudienfĂĽhrers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Oper: Opera Factory | Narcissus & Echo

Oper: Opera Factory | Narcissus & Echo
Opera Company; Narcissus & Echo / Foto: Heiko Hentschel

Kammeroper von Jay Schwartz nach Ovids Metamorphosen in zwei Akten (2003/2009)

Premiere: Sa 17.10 | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Vorstellungen: So 18.10. | 18:00 Uhr || Mo 19.10. | 20:00 Uhr || Sa 24.10. | 20:00 Uhr || So 25.10. | 18:00 Uhr || Saal

Freiburger ErstauffĂĽhrung | AuffĂĽhrungen in lateinischer Originalsprache mit Ăśbertiteln

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass Narziss sich in sich selbst verliebte. Freud definierte den psychologischen Begriff des Narzissmus; er bezeichnet eine Persönlichkeitsstörung, auf die auch Begriffe angewendet werden wie Selbstverliebtheit – Selbstbezogenheit – Selbstbewunderung – Egoismus. Ach, wenn es nur das gewesen wäre! Narcissus war so wenig ein Narzisst, wie Marx ein Marxist. Sein Schicksal war viel härter: Er verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild! Er sah es im Wasser, und sobald er es berührte, verschwand es wieder – das Objekt seines Begehrens war wahrhaft unerreichbar ...

Jay Schwartz hat alle musikalischen Momente seiner Kammeroper den Momenten des Textes von Ovid abgelauscht. Der Text wird bis in die feinste Verästelung verfolgt und in Klänge umgesetzt – ein sehr sensibles Verfahren der Textvertonung. Es geht hier nicht um eine Handlung, sondern um eine Wandlung. Die Handlung ist minimal, die Musik minimalistisch. Ovids Text erlebt selbst eine Metamorphose in Musik. Die Empfindungen, die der Dichter im Leser auslöst, entfalten ein Eigenleben als Klänge. Der Text erobert sich einen Raum, in dem er nachhallt. Der Zuschauer soll nicht die allbekannte Geschichte bebildert bekommen, sondern er soll den Gefühlen nachspüren, die sie in ihm auslöst.

Für einen Komponisten ist die Klang gewordene Echo ein wunderbarer Ausgangspunkt. Jay Schwartz erzählt die Geschichte von Narciss und Echo nach Ovids „Metamorphosen“ und konzentriert sich dabei auf wenige Sätze. Es sind die Sätze, in denen Narcissus und Echo, aber auch der Seher und der Dichter in direkter Rede sprechen. Und selbstverständlich arbeitet der Komponist entsprechend dem Motiv des Spiegelbildes mit vielfältigen Spiegelungen, wie sie seit dem Barock ein beliebtes Mittel der Formtechnik sind. Im ersten Akt begegnet uns das akustische, im zweiten Akt das optische Spiegelbild des Narcissus: Zweimal nimmt er eine Spiegelung wahr und deutet sie mit fatalen Folgen falsch. Beim ersten Mal ist es der Nachhall seiner eigenen Wort aus dem Mund der Echo, beim zweiten Mal sein Spiegelbild im Wasser. Spiegelungen und Symmetrien sind daher fundamental in der Komposition von „Narzissus und Echo“.

Eine Produktion der Opera Factory Freiburg in Kooperation mit dem E-Werk Freiburg.

Gefördert von der Stadt Freiburg und dem LAFT BW, der Sparkasse Freiburg/Nrdl. Brsg und dem Carl-Schurz-Haus Freiburg

MIT
Ä–GLE Ĺ IDLAUSKAITÄ– | Mezzosopran bzw. Narcissus
AIDA-CARMEN SOANEA |Viola bzw. Echo
Holst-Sinfonietta
Lee Ferguson und Seorim Lee, Schlagzeug
Klaus Simon, Orgel

Musikalische Leitung | Klaus Simon
Inszenierung und Ausstattung | Heiko Hentschel
Regie- und Ausstattungsassistenz | Ann-Marie Najderk
Dramaturgie | Cornelius Bauer

Eintritt: 30 € / 14 €





Veranstaltungen 

Veranstaltungsprogramm des Studierendenwerk Freiburg

Lesereihe „Bauschen&biegen“ und Herbstfest im MensaGarten

Mit Beginn des Wintersemesters 2020/21 starten auch die Veranstaltungen des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald wieder. Dieses Wochenende geht es los: Bei der siebten Ausgabe „Bauschen&biegen“ am Donnerstag, 8. Oktober, kommt die Autorin Verena Güntner zu Besuch und liest aus ihrem zweiten Roman „Power“ vor. Außerdem wird sie mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin der parapsychologischen Beratungsstelle Freiburg Nicole Bauer über Fragen nach Normalität und Spuk in unserer Gegenwart sprechen. Beginn der Lesereihe ist um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr, auf dem Abenteuerspielplatz Freiburg, Bugginger Str. 81B.

Weiter geht es zum Wochenende mit dem Herbstfest im MensaGarten. Am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, wird hier ein buntes Musikprogramm mit verschiedenen Bands geboten. Am Freitag gibt es von 17:00 – 21:00 Uhr einen Mix aus Musik, Poetry und Tanz. Mit dabei sind Tänze von Lavanya und Vanshika aus Indien, ein Poetry und Lied.Gut im Wechsel mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern sowie eine fulminante Trommeleinlage des japanischen Trommlers Akaishi Daiko.

Am Samstag geht es dann von 18:00 – 21:00 Uhr weiter mit einem Konzert von Fatcat und Support. Für die acht Musiker gibt es seit Jahren nur eine Richtung – durch die Decke. Ihr Konzert verspricht korpulente Beats, stramme Horns und deftige Soli. Eine vorherige Anmeldung ist für das Herbstfest im MensaGarten nicht nötig, der Eintritt basiert auf Spendenbasis.

Da die Veranstaltungen drauĂźen und unter Einhaltung der aktuellen Hygieneauflagen stattfindet, empfehlen wir warme und wetterfeste Kleidung. Aufgrund der Hygieneauflagen ist jedoch ein Mund-Nasen-Schutz mitzunehmen.

Alle Infos zu unseren Veranstaltungen gibt es online ...

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Veranstaltungen 

Das Freiburg Spiel Uni-Cosmos ist zurĂĽck

Das Freiburg Spiel Uni-Cosmos ist zurĂĽck
(c) Studierendenwerk Freiburg

Aufgepasst: Das Freiburg Spiel Uni-Cosmos ist zurück! Hier können Studierende wie Nicht-Studierende ihr Wissen über Freiburg und die Umgebung unter Beweis stellen und noch einiges Neues dazu lernen. Wie viele Partnerstädte hat Freiburg? Woher hat die Albert-Ludwigs-Universität ihren Namen? Oder: Was sind die Studitours des SWFR Freiburg?

Das Frage-Antwort-Spiel bietet Wissenswertes ĂĽber die Stadt und ihre Umgebung, ĂĽber die Hochschulen, das Studium, Freizeit- und Kulturangebote und vieles mehr.

Und als kleine Motivation gibt es jeden Monat 10€ Guthaben für die Hochschulkarte zu gewinnen. Die monatliche Gewinner*in wird per E-Mail von uns über den Gewinn informiert. Teilnahmeberechtigt an der monatlichen Verlosung sind alle Studierende des Hochschulstandortes Freiburg-Hochschwarzwald: Freiburg, Offenburg, Gengenbach, Furtwangen, Lörrach, Villingen-Schwenningen, Kehl. Also kommt vorbei und spielt mit!

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Verschiedenes 

Zimmer fĂĽr Studierende gesucht!

Studierendenwerk Freiburg startet Plakatkampagne

Auch in diesem Jahr suchen wieder viele Studienanfängerinnen und –anfänger zu Semesterbeginn ein Zimmer oder eine Wohnung in Freiburg. Aber Wohnraum in Freiburg ist knapp, auch in Zeiten der Pandemie. Daher bittet das Studierendenwerk alle Freiburgerinnen und Freiburger mit einer Plakatkampagne, Wohnraum an Studierende zu vermieten.

Vom 11. Oktober an werden die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die Rektorin der Albert-Ludwigs-Universität, Frau Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Martin Horn sowie der Student Lucas Flach, Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, auf Plakaten im Stadtgebiet für die Vermietung an Studierende werben.

Willkommen sind übrigens auch nur vorübergehend zur Verfügung stehende Zimmer. Denn erfahrungsgemäß entspannt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt bereits wenige Monate nach Semesterbeginn.

Es ist gerade angesichts der speziellen pandemiebedingten Situation besonders wichtig, dass die Studierenden am Hochschulort präsent sein können. Vor allem die Erstsemester sollen bei ihrem Einstieg einen normalen Studienbetrieb erfahren können. Daher bieten die Hochschulen vorwiegend für diese Gruppe viele Präsenzveranstaltungen an. Aber auch für die höheren Semester ist es wichtig, sich nicht zu sehr vom „realen“ Studienalltag zu entfernen. Sowohl die Hochschulen als auch das Studierendenwerk haben umfangreiche Hygienekonzepte entwickelt, um die Studierenden dabei zu unterstützen.

Angebote nimmt die Zimmervermittlung des Studierendenwerks telefonisch unter 0761 – 2101 204 und per E-Mail unter zimmer@swfr.de entgegen. Zimmerangebote können auch selbst online auf der Website des Studierendenwerks eingestellt werden: www.swfr.de/freierwohnungsmarkt

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Veranstaltungen 

dies|seits - Annette Pehnt: Leben erzählen – Leben schreiben

dies|seits - Annette Pehnt: Leben erzählen – Leben schreiben
diesseits: Annette Pehnt (c) Daniel Kunzfeld

In der Reihe dies|seits ist am Montag, 5. Oktober um 20 Uhr die Freiburger Schriftstellerin Annette Pehnt in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu Gast. An diesem Abend unter dem Titel „Leben erzählen – Leben schreiben“ gibt Annette Pehnt Einblick in ihre Erfahrungen als Schriftstellerin. Die Freiburger Autorin beobachtet und beschreibt Menschen in ihren alltäglichen Lebensvollzügen ebenso wie in ihrer biographischen Suche nach Orientierung. Annette Pehnt inspiriert zur eigenen Suche, auch weil sie selbst als Suchende erfahrbar wird.

Eine Anmeldung unter www.dies-seits.de oder www.katholische-akademie-freiburg.de ist erforderlich. Der Eintritt beträgt 8,00 €, ermäßigt 4,00 €.

Die Reihe dies|seits findet in Zusammenarbeit mit dem c-punkt/Münsterforum und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Freiburg statt und eröffnet Räume der Orientierung und Zeit für Einsichten für die vorletzten, aber durchaus entscheidenden Fragen zwischen Himmel und Erde.

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Veranstaltungen 

Online-Seminar fĂĽr internationale Wohnheimbewohner*innen

Das Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald hat erfolgreich ein erstes Online-Seminar für alle internationalen Wohnheimbewohner*innen organisiert. Insbesondere ausländischen Studierenden stellen sich in Corona-Zeiten viele Fragen zu ihrer zukünftigen Wohn- und Lebenssituation in Freiburg. Was muss ich machen, wenn ich in Deutschland ankomme? In welchen Fällen muss ich nach meiner Ankunft in Quarantäne? Wo kann ich mich auf Covid19 testen lassen? Wie kann ich versorgt werden, wenn ich in Quarantäne muss?

Das erste Online-Seminar wurde positiv vor allem von den internationalen Studierenden angenommen. Weitere Online-Seminare, die sich an die Wohnheimbewohner*innen richten, sind geplant.

Darüber hinaus bietet das Studierendenwerk erstmals eine „Online-Sprechstunde“ für alle internationalen Studierenden, die neu nach Freiburg kommen, speziell zu Fragen in Zusammenhang mit Corona, zum Beispiel „Wo bekomme ich seriöse Informationen über das Pandemie-Geschehen?“, oder: „Was muss ich beachten, wenn ich in einer Wohngemeinschaft wohne?“, etc.

Weitere Informationen zur Situation in Wohnheimen in Zeiten von Corona gibt es online ...

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Veranstaltungen 

soundcity Freiburg (10.10.2020) @ Stadtjubiläum Freiburg

Für das im Rahmen des Stadtjubiläums „900 Jahre Freiburg“ stattfindende Festival „soundcity“ eine Übersicht mit aktualisierten und komplettierten Informationen ...


Galerie: Das Freiburger Nachtleben von 1970 bis 2020

Die Ausstellung zeigt u.a. Flyer, Plakate, Fotos und Memorabilien aus Freiburger Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen der vergangene 50 Jahre. Der Club als Projektionsfläche, Inspiration und Auftraggeber für Musik, Kunst und Kultur. Eine retrospektive Bestandsaufnahme von soziokultureller Ästhetik und Population der Freiburger Clubkultur im Wandel der Zeit.
GruĂźwort: Erster BĂĽrgermeister von Kirchbach / EinfĂĽhrung: Ludger Kreilos-Erichsen / Host: Kulturaggregat e.V. / Location: Kulturamt Freiburg
Wo: Offspace, Karlsruher StraĂźe 52, 79108 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 17 - 22 Uhr + Sonntag 11. Oktober 2020, 14 - 20 Uhr + Freitag 16. Oktober, 16 - 22 Uhr + Samstag 17. Oktober, 14 - 22 Uhr + Sonntag 18. Oktober, 14 - 18 Uhr
Anmeldung / Kosten: keine vorherige Anmeldung nötig / Eintritt frei / bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen

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Soundperformance: Sascha Brosamer & Chi Him Chik

Sascha Brosamer - Soundkünstler aus Freiburg - befasst sich intensiv mit dem Grammophon als frühe Technologie der Klangreproduktion und Urahn heutiger Club-Kultur. Chi Him Chik - multidisziplinärer Künstler aus Hongkong - oszilliert zwischen Computerkunst, freier Improvisation und Komposition. Wenn sich die zwei zu einer audiovisuellen Noise-Performance addieren, geht das ab wie Mentos in der Cola.
Wo: ArTik, Haslacher StraĂźe 43, 79115 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 20 Uhr
Anmeldung / Kosten: Ausschließlich VVK-Tickets (keine Abendkasse) via www.freiburg-subculture.reservix.de. Die Veranstaltung ist bestuhlt. 10 €

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Lesung: Gottfried Haufe

Gottfried Haufe ist ein Gestaltenwandler. Mal ist er als Moderator unterwegs, mal als Autor, mal als Projektentwickler und Kreativmensch. Immer aber geht es ihm um die Erweiterung des Kulturangebots, um innovative Formate und hybride Formen verschiedener Kulturgenres. Hochkultur und Subkultur muss nicht voneinander getrennt existieren, wenn man an Kulturprojekte herangeht wie er es tut. Aus diesem Grund wird er im Rahmen von „soundcity“ eine wohlsituierte Lesung mit elektronischen Klängen kombinieren. Text auf Ton, ein Soundtrack zu seinen Kurzgeschichten und Gedichten, die er im November erstmals als Buch „Auf sie mit Gedöns!“ veröffentlicht.
Wo: Liebes Bisschen, KomturstraĂźe 33, 79106 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 19 Uhr
Anmeldung / Kosten: Eintritt inkl. Snack-Büffet 10 €. Tickets und Anmeldung ausschließlich via www.freiburg-subculture.reservix.de. Die Kapazität ist begrenzt und die Veranstaltung bestuhlt.

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Führung: Zentrum für Populäre Kultur und Musik

PD Dr. Knut Holtsträter führt durch die im April 2014 gegründete Forschungseinrichtung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der „Schatz von internationaler Strahlkraft“ (Erstevaluierung 2019) beschäftigt sich u.a. mit der Hinterfragung und Aufhebung der wertenden Unterscheidung zwischen musikalischer Hoch- und Populärkultur. Zu sehen und zu hören gibt es u.a. auditive Wiedergabegeräte der populären Kultur in Deutschland der letzten hundert Jahre.
Wo: RosastraĂźe 17-19, 79098 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 13, 15 und 17 Uhr
Anmeldung / Kosten: Kostenlose Tickets und Anmeldung ausschlieĂźlich via www.freiburg-subculture.reservix.de. Bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen.

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Stream / Watch Party: Raving Society

10 DJs aus Freiburg widmen die persönlichen Signature-Tracks ihres 60-Minuten Sets jeweils einer Stilrichtung, einer Stadt, einem Label oder einer Epoche, die für die Geschichte der Dance Music prägend war. Gehostet von Signal_403, betreut von Jonas Klingberg und Shaddy - auf den Weg gebracht von United We Stream: Soundsystemrelevante Schallwellen der Begeisterung für gesellschaftliche Akzeptanz der Clubs und die kulturelle Würdigung der Szene.
Wo: Facebook (www.facebook.com/unitedwestream.upperrhine), YouTube, Twitch
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 12 bis 22 Uhr

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Soundboutique: CD- & Schallplattenbörse

Knapp eine halbe Million LPs, CDs, Singles, EPs, DVDs und Bücher von Anbietern (alle Standplätze ausgebucht!) aus ganz Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf knapp 600 Quadratmetern. Die größte, älteste und regelmäßigste Plattenbörse im Südwesten lädt zum beschwingten Tonträgershopping in das lichtdurchflutete Foyer der architektonischen Designperle aus den 50ern.
Wo: Stadthalle (Alter Messplatz), SchĂĽtzenallee 72, 79117 Freiburg
Wann: Samstag 10. Oktober 2020, 10 bis 16 Uhr
Teilnahme / Eintritt: keine vorherige Anmeldung nötig / 3 €

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FilmvorfĂĽhrung: Denk ich an Deutschland in der Nacht

Im Jahr 2002 begann der 1965 in Wiesbaden geborene Regisseur Romuald Karmakar seine Arbeit zu dem Thema Clubkultur mit dem Film „196 BPM“.

Nach dem Abschluss seiner „Club Land“-Trilogie hat er mit „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ einen vierten Dokumentarfilm nachlegt. Der Fokus liegt auf dem Rhein-Main-Gebiet, als eines der Epizentren von Techno und House. Gezeigt werden die fünf DJs Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Ata, Sonja Moonear und David Moufang aka Move D. bei der Arbeit im Studio, im Club und auf der Bühne. Inklusive persönlicher Reflektionen über Werdegang und die weite Welt der elektronischen Musik, Bilder von leeren Clubs bei Tageslicht und von vollen Tanzflächen in der Nacht. Club-History, dicht und authentisch. (Dokumentarfilm, Deutschland 2017, 105 Minuten)
Wo: Harmonie Kino, Grünwälderstraße 16 - 18, 79098 Freiburg
OBACHT, abweichender Termin / Wann: Montag 12. Oktober 2020, 19.40 Uhr
Tickets (ab 7,50 €): an der Abendkasse & via www.friedrichsbau-kino.de

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Poster-Edition: my #soundcityfreiburg

Die Freiburger Künstler Andreas Ernst aka Zoolo, Michael Genter, Martin Fischer alias Frankenstoner, Julian Waldvogel aka Warjul und Sebastian „Kidpone“ Rauch interpretieren das Thema soundcity Freiburg im konzertüblichen Poster-Format. Die wertigen DIN A1 Offset-Drucke (200 g/qm, Soporset Preprint) zur Aufhübschung der eigenen Komfortzone gibt es für 25 € pro Motiv in der Nische, im Urban Record Store, im yum yum und still ill. Limitiert (50 Stück), signiert und nummeriert!
Wo: Die Nische, Grünwälderstraße 23, 79098 Freiburg + Urban Record Store @ Hilda 5, Hildastraße 5, 79102 Freiburg + yum yum, Universitätsstraße 15, 79098 Freiburg + still ill, Turmstraße 16, 79098 Freiburg
Wann: Erstverkaufstag bzw. ab Samstag 10. Oktober 2020
Kosten: 25 € pro Motiv

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Verschiedenes 

Jazzfestival 2020

Sa 19.09. - So 27.09. | Jazzhaus, E-WERK, Gasthaus SchĂĽtzen

Das Freiburger Jazzfestival ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt der internationalen Jazzszene. Veranstaltet von E-WERK und Jazzhaus Freiburg finden sich Neuentdeckungen der europäischen Musikszene hier ebenso wie Auftritte gefeierter Jazzgrößen. Corona-bedingt fällt die diesjährige Ausgabe des Festivals etwas kleiner aus und gleichzeitig liegt der Schwerpunkt auf deutschem und europäischem Jazz.

Um möglichst viele Zuschauer*innen in den Genuss der Konzerte kommen zu lassen, spielen die meisten Acts jeweils zwei Mal pro Abend. Hochkarätig ist die Besetzung allemal: Zum Auftakt ist einer der besten Trompeter weltweit zu hören – Markus Stockhausen spielt vor zwei Mal 50 Gästen am 19. September im Jazzhaus, am Tag darauf präsentieren sich die norwegischen Jazz-Promis Bugge Wesseltoft, Dan Berglund und Magnus Öström alias Rymden. Auch 2020 wird wieder ein Pianowettbewerb ausgetragen: Der alle zwei Jahre stattfindende, mit 5.000 Euro dotierte Internationale Jazzhaus Pianowettbewerb gewinnt immer mehr ein eigenes, internationales Format (21.-23. September).

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Markus Stockhausen
QUADRIVIUM
Sa 19.09. | 19:00 & 21:00 Uhr | Jazzhaus

Markus Stockhausen gilt als einer der besten Trompeter weltweit. Im Schnittfeld von Jazz, Klassik, Neuer Musik und elektronischen Experimenten forscht er unablässig nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Seit 2004 spielt er im Trio „Lichtblick“ mit dem Pianisten Angelo Comisso und dem Perkussionisten Christian Thomé. QUADRIVIUM baut auf die Erfahrungen des Trios auf und integriert nun den Klangreichtum des Cellovirtuosen Jörg Brinkmann, der die perfekte Ergänzung der Gruppe ist. In den Stücken von Stockhausen, Comisso und Brinkmann, einer Synthese zwischen aktuellem Jazz und europäischer Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe, eine klangliche Weite, aber auch eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen.
Pressestimmen:
„[…] entstanden ist so ein unglaublich homogener Ensemblesound, der dem scheinbar schwerelosen Spiel des Quartetts Flügel verleiht.“ Focus

„Der Trompeter Markus Stockhausen hat auf seinem Instrument einen ganz eigenen Ton entwickelt, der sofort identifizierbar ist. Der umtriebige Musiker, der im Mai 60 Jahre alt geworden ist, unterhält eine Vielzahl von Projekten vom Duo bis zur spektakulären Großformation. Seine neue Band Quadrivium, die sich mit dem Album „Far Into The Stars“ und einer Deutschlandtournee im Oktober vorstellt, ist ein Ensemble in Aufbruchsstimmung. […] Quadrivium haben einen Sound kreiert, der im Raum zu schweben scheint, dabei aber auch nicht um zupackende Grooves verlegen ist, die fast schon eine Anmutung von Jazzrock ins Spiel bringen. Hinzu kommen freie Stücke […], die vom Einfallsreichtum der vier Musiker zeugen und für eine ganz besondere Atmosphäre stehen.“ Jazzthing

„Die Musik besitzt viele klassische Anmutungen, wirkt choralhaft, elegisch fließend, gestalterisch versöhnlich. Immer, wenn es in Plakatives zu münden droht, schafft es Stockhausens unglaublicher Trompetenton, das Pathos zugunsten intellektueller Kraft und hinreißender Melodieführung hinter sich zu lassen.“ Audio, CD des Monats

MIT
Markus Stockhausen Trompete
Jörg Brinkmann Cello
Angelo Comisso Piano
Christian Thomé Perkussion
Eintritt: VVK 34€ / AK 35€

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Rymden
Space Sailors
So 20.09. | 19:00 & 21:00 Uhr ENTFĂ„LLT

Aufgrund der Verschärfung der norwegischen Aus- und Einnreisebedinungen im Kontext der Covid-19-Pandemie kann Rymden kurzfristig die vorgesehenen Konzerte am 20.09.2020 beim Freiburger Jazzfestival 2020 nicht spielen. Ob das Konzert zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann, ist noch nicht entschieden. Bereits gekaufte Karten werden zurückerstattet.

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Internationaler Jazzhaus Pianowettbewerb
Mo 21.09. | 16:0o Uhr || Di 22.09. | 20:00 Uhr | jew. E-WERK
Mi 23.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus (Endrunde)

Alle zwei Jahre findet der Internationale Jazzhaus Pianowettbewerb im Rahmen des Freiburger Jazzfestivals statt und gewinnt immer mehr ein eigenes, internationales Format. Letztjährige Preissieger wie Florian Favre, David Tixier, Lajos Toth oder Rainer Böhm belegen die Qualität dieses hochpreisigen Piano-Preises mit insgesamt 5000 € genauso wie die Jury um Prof. Helmut Lörscher, Michael van Gee, Anke Helfrich und Olivia Trummer.
Montag:
16:00 Uhr Teil 1 Vorspiel Pianist*innen
18:00 Pause
19:30 Uhr: Teil 2 Vorspiel Pianist*innen
Dienstag:
20:00 Uhr: Vorspiel im Trio mit Matthias Daneck (dr) und Arne Huber (cb)
Mittwoch:
20:00 Uhr: Finale im Trio im Trio mit Matthias Daneck (dr) und Arne Huber (cb)
21:30 Uhr: Preisverleihung

Eintritt (Endrunde): VVK 13 € / AK 14 €

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Franziska Schuster
Ameli in the woods
Mo 21.09. | 20:30 Uhr | Gasthaus SchĂĽtzen

Ameli in the woods ist eine Einladung in eine ureigene düsterschöne Welt voller vielgestaltiger Formen. Verträumte und schwermütige Harmonien legen sich wie ein Nebel über die Verästelungen des Rhythmus und werden von einer warmen und ebenso wandlungsfähigen Stimme durch Gefühlshöhen und -tiefen begleitet, die durchaus auch an Lichtungen vorbeiführt. Vier Musiker*innen folgen ihren abenteuerlichen Instinkten, suchen nach Klängen und Ausdrucksformen und streifen die Gefilde der elektronischen, klassischen, experimentellen und nicht zuletzt auch der Jazz-Musik.

Für Ameli, die bereits mit neun Jahren erste Songs schreibt und zahlreiche Konzerte als Frontsängerin im In-und Ausland spielt, ist diese Band das Fazit ihrer vielen musikalischen Abbiegungen. Für die Umsetzung ihrer Ideen hat sie sich mit geistesverwandten Mitstreitern umgeben, die sie nicht nur künstlerisch inspirieren, sondern mit denen sie auch menschlich eng verbunden ist. Das Resultat ist ein von Leidenschaft und Energie strotzender, offenherziger Bandsound, der durch den spielerischen und unverblümten Umgang mit verschiedenen Einflüssen von Bands und Künstlern wie Nicolas Jaar, Thom Yorke, Portishead und Sidsel Endresen den Wunsch formuliert, sich von Grenzen und Scheuklappen zu befreien.

MIT
Franziska Ameli Schuster Gesang, Piano, Synthesizer, Effekte
Marvin Holley Gitarre, Piano, Gesang, Effekte
Sebastian Schuster Kontrabass, Synthesizer, E-Piano
Daniel Mudrack Schlagzeug, Syhnthesizer

Eintritt: VVK 23€ / AK 24€

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Tini Thomsen’s Max Sax
Shift
Di 22.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus

Für Tini Thomsen ist ein künstlerisches Leben ohne die Lust auf Neues, ohne die Weitung ihres musikalischen Horizonts nicht vorstellbar. Die Baritonsaxophonistin und Komponistin ist stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, -formen und Betätigungsfeldern. So hat sie Sergej Prokofjews musikalischem Märchen Peter und der Wolf ein jazzmusikalisches Gewand verpasst, Big Band-Arrangements für die Jazz Baltica Allstar-Band geschrieben und für ihr Saxophonquartett Q4 oder das Streichquartett Quartet Quinetique komponiert und arrangiert. Ihre wahre Liebe aber gilt ihrem Quintett MaxSax. Seit die Band 2014 ihr Debütalbum „MaxSax“ auf den Markt gebracht hat, schwimmt sie auf einer regelrechten Welle des Erfolgs. Viele fragten sich ob der so bislang nie zuvor gehörten und hochenergetischen Verschränkung von Rock und Jazz verwundert, warum denn bislang niemand auf diese Idee gekommen sei. „Meine Lieblingsbands sind halt nicht das Miles Davis Quintet oder die Pat Metheny Group. Ich steh' eher auf die Foo Fighters oder Queens of the Stone Age“, erzählt Tini Thomsen. Drei Jahre später folgte „The Long Ride“.

Mittlerweile durch Altsaxophonist Nigel Hitchcock zum Quintett aufgestockt und mit den frischen Kräften Tom Trapp an der Gitarre, Mark Haanstra am Bass und Satindra Kalpoe am Schlagzeug besetzt, kam die Musik von MaxSax nicht mehr nur mit der brachial-rüpelhaften Urgewalt des Debüts daher. Vielmehr hatte sich, wie das Jazz Podium konstatierte, eine subtile, leicht angeraute Funkyness, wie man sie von Defunkt oder den seligen Slickaphonics kennt, still und leise in die Musik geschlichen.

MIT
Tini Thomsen Baritonsaxophon
Nigel Hitchcock Altsaxophon
Tom Trapp Gitarre
Mark Haanstra Bass
Satindra Kalpoe Schlagzeug

Eintritt: VVK 21€ / AK 22€

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Jazznight
Jam Session
Di 22.09. | 22:00 Uhr | Jazzhaus

Was wäre ein Jazzfestival ohne eine Session? Wie SC ohne Stadionwurst, Schwarzwald ohne Schinken und wie Freiburg ohne vegane Alternativen. Zum vierten Mal laden die Macher des Klangformator Freiburger Musiker*innen ein, sich in der Improvisation zu begegnen. Direkt im Anschluss an das Konzert von Tini Thomsen startet die Jam Session im Jazzhaus. Jazz-Standards werden erklingen, aber auch Pop-Songs und Chart-Hits. Frisch durch den Impro-Häcksler gedreht und dampfend serviert.

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Hammond Jazz Night Special
Mears | Bauser | Mudrack
Do 24.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus

„Funky Audiolandschaften von glücklichen Marsmenschen“: Unter diesem verheißungsvollen Titel begeben sich drei Musiker auf eine sicher nicht alltägliche musikalische Reise. Adrian Mears hat neben seinem Hauptinstrument, der Posaune, so einiges an Elektronik im Gepäck, die den Sound der analogen Instrumente entsprechend erweitert und verbindet ohne sich dabei auf bloßen Effekt zu beschränken. Aber auch Thomas Bausers Hammond Orgel beschränkt sich nicht auf die gängigen Hammond Sounds, sondern spielt und bewegt sich im unendlichen Meer der Klangmöglichkeiten dieses analogen Instrumentes. Auch Daniel Mudrack am Schlagzeug erzählt Geschichten, in denen sich Rhythmik und Klangwelten vernetzen.

Der australische Posaunist Adrian Mears wurde bereits in seiner Heimat zum besten australischen Posaunisten ausgezeichnet, bevor er über New York und München nach Lörrach kam, wo er heute lebt. Schnell entwickelte er sich zu einer starken Stimme der deutschen und europäischen Jazzszene. Neun Jahre spielte er im Vienna Art Orchestra und u.a. mit der McCoy Tyner Big Band, Eddie Palmieri, Kenny Wheeler, Bob Brookmeyer New Art Orchestra oder Paquito D´Rivera. 380 seiner Kompositionen sind auf über 60 CD-Einspielungen veröffentlicht. Am Jazzcampus Basel ist er Professor für Posaune und Gehörbildung.

Der Mannheimer Schlagzeuger Daniel Mudrack und Hammond Spieler Thomas Bauser sind seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten ein eingespieltes Team und stehen für ein hohes Maß an Spontanität und bestem Groove zugleich.

MIT
Adrian Mears | Posaune & Elektronik
Thomas Bauser | Hammond Orgel
Daniel Mudrack | Schlagzeug

Eintritt: VVK 21€ / AK 22€

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Shake Stew
Gris Gris
Fr 25.09. | 19:00 & 21:00 Uhr | E-WERK

Wenn man an dieser Stelle oft von Shake Stew als Österreichs Jazzband „der Stunde“ liest, dann ist das nicht ganz aktuell. Was sich seit der Gründung dieser im Jahr 2016 vom Bassisten Lukas Kranzelbinder ins Leben gerufenen Ausnahmeformation entwickelt hat, lässt sich allerdings auch nicht so leicht zusammenfassen. Mit ihrer Premiere am Jazzfestival Saalfelden und dem darauffolgenden Debütalbum „The Golden Fang“ startete Shake Stew quasi aus dem Nichts einen Erfolgslauf durch die Ohren Europas, der seither nicht abzureisen scheint.

Nachdem sie im Frühjahr 2017 als Stage Band im Wiener Club Porgy & Bess für Furore sorgten, dauerte es nicht lange, bis auch die ganz großen Festivals auf sie aufmerksam wurden. Dass eine junge österreichische Formation bereits im dritten Jahr ihres Bestehens Einladungen zum Montreal Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Frankfurt Jazz Festival, Istanbul Jazz Festival, sowie Auftritte von Jazz au Chellah in Marokko bis hin zum Eurojazz Festival in Mexiko vorzuweisen hat, ist in dieser Form absolut einzigartig.

Von da an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch internationale Medien auf die Band des „Basssenkrechtstarters“ (Süddeutsche Zeitung) Lukas Kranzelbinder aufmerksam wurden. Im September 2018 schickte die ZEIT ihren Journalisten Ulrich Stock sogar für ganze fünf Tage nach München, um die Sommerresidenz der Band im Jazzclub Unterfahrt genau mitzuverfolgen und darüber zu berichten. Daraus entstand eine ganzseitige Reportage, die vor Euphorie nur so überkochte: „Was ich hörte, haute mich um. Grandiose Rhythmen, schmelzende Bläser, hypnotischer Funk-Beat-Swing-Afro-Jazz-Rock-Rhythm-and-Irgendwas. Ich war so gebannt, ich konnte kaum aufstehen. Inzwischen weiß ich, dass andere Hörer ähnliche Initiationserlebnisse hatten; etwas geht von dieser Band aus, das neu und besonders ist – und ungemein attraktiv.

MIT
Lukas Kranzelbinder Bass, Bandleader
Clemens Salesny Alt Saxofon
Johannes Schleiermacher Tenor Saxofon
Martin Eberle Trompete
Oliver Potratz Bass
Christian Eberle Schlagzeug, Percussion
Herbert Pirker Schlagzeug, Percussion

Eintritt: VVK 34€ / AK 35€

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Mirabassi | Di Modugno | Balducci
Amori Sospesi
Sa 26.09. | 19:00 & 21:00 Uhr | E-WERK

Der Klarinettist Gabriele Mirabassi gilt als einer der wichtigsten europäischen Vertreter an seinem Instrument. Nando Di Modugno ist einer der wenigen italienischen Gitarristen, der sich sowohl in der klassischen Musik als auch im Jazz auszeichnet. Vollendet wird das Trio durch Pierluigi Balducci, einem der aktivsten Bassisten aus Italien. Das akustische Trio entführt das Publikum auf eine eindrucksvolle Reise vom Mittelmeer nach Südamerika, auf einem Weg, auf dem sich Jazz, Folklore und Echos klassischer Traditionen kreuzen.

Das Trio taucht in ein originelles Kompositionsgebiet sowie in uralte Melodien ein und verbindet diese bewundernswert mit einem magischen Lateinamerika, das von italienischen Immigranten bevölkert ist, die dort gelandet sind und in einem ewigen Gefühl der Suspension wohnen.
Die Konzerte von Mirabassi, Di Modugno und Balducci sind eine beeindruckende Erfahrung, die Emotionen und Pathos übermitteln. Das Publikum spürt eine Verbindung zwischen dem mediterranen Geist und dem magischen Südamerika, das die Erfahrung italienischer Auswanderer der Heimat viel nähergebracht hat, als man denkt.

Ihre CD 'Amori sospesi' (Suspended Loves) wird von Dodicilune veröffentlicht. Es enthält Meisterwerke von M. Rojas, H. Mancini, M. Schneider und Metheny / Mays, die mit Liebe und Leidenschaft ausgewählt und aufgeführt wurden, sowie Originalkompositionen der drei italienischen Musiker.

MIT
Gabriele Mirabassi Klarinette
Nando Di Modugno Klassische Gitarre
Pierluigi Balducci Akustischer Bass

Eintritt: VVK 34€ / AK 35€

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Dieter Ilg Trio
„Cuvée 2020“ mit Rainer Böhm und Patrice Héral
So 27.09. | 19:00 & 21:00 Uhr | Jazzhaus

Ein besonderes Jahr, ein besonderes Trio. Eine Melange dreier Individualisten, die befähigt sind, eine Dreieinigkeit zu bilden. Mehr als zehn Jahre schon tüfteln die drei etablierten Improvisatoren den ein oder anderen Streich aus. Den Anfang machten Bearbeitungen von Giuseppe Verdis Operndrama Otello, gefolgt von Richard Wagners Bühnenweihfestspiel Parsifal, den leidenschaftlichen Werken Ludwig van Beethovens, denen des Meisters Johann Sebastian Bach, und zu guter Letzt erklangen Auftragsarbeiten zu Justin Heinrich Knecht sowie Georg Friedrich Händels Wassermusik samt Alexanderfest. Komponisten, auf denen die wert- und zeitgenössische Musik fußen.

Hand und Fuß hat sowohl das unfassbare Handwerk wie das unprätentiöse Aufeinander eingehen der drei Charakterköpfe. Mit Schlagzeuger Patrice Héral wirkt der verspielte Expressionismus, mit Rainer Böhm funkt die virtuose Zauberei und mit Dieter Ilg glimmt die irdene Tonkunst. Kammerjazz pur und tiefgründig, lustvoll und facettenreich. Formvollendet und gleichzeitig frei. Im Grunde genommen eine formidable Cuvée. Wie aus mehreren Traubensorten stammend, ist das Jubiläumsprogramm eine Art komprimierter Fokus auf das bisher erarbeitete Triorepertoire. Ein Brennglas. Eine Premiere. Eine Cuvée.

MIT
Dieter Ilg Kontrabass – dreifacher ECHO-Jazz-Preisträger mit badischer Herkunft und internationalem Renommee
Rainer Böhm Piano – hochgehandelter Handwerker mit schwäbischer Herkunft und extremstem Feingefühl der Sonderklasse
Patrice Héral Schlagzeug – prämierter Gran Cru mit südfranzösischer Herkunft und mannigfaltigsten Talenten

Eintritt: VVK 34€ / AK 35€







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