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Veranstaltungen 

Musik: Andrea Toffanelli & Kilian-Heitzler-Bigband

Musik: Andrea Toffanelli & Kilian-Heitzler-Bigband
Kilian Heitzler Big Band (c) Veranstalter

Gillhaus Jubiläumskonzert
Fr 19.11. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Musik Gillhaus präsentiert zu seinem Jubiläum: Andrea Toffanelli & Kilian-Heitzler-Bigband

Andrea Tofanelli wurde 1965 in Italien geboren. Er schloss sein Studium 1987 an der Musikhochschule Luigi Boccherini in Lucca mit „cum laude“ und Bestnoten ab. Er ist unter anderem mit Maynard Ferguson, Randy Brecker, Eric Marienthal, Claudio Roditi, Peter Erskine und Kenny Wheeler aufgetreten, um nur einige zu nennen. Außerdem trat er beim Maynard Ferguson Tribute in St. Louis auf. In den letzten 25 Jahren ist er in Hunderten von TV-Sendungen aufgetreten und hat in den renommiertesten Studios in Italien als Studiomusiker an Aufnahmen von Film-Soundtracks, TV-Werbespots, Gold- und Platin-Alben und Videos mitgewirkt. Er hat mit dem Paul-Anka-Orchester und Gino Vannelli zusammengearbeitet und ist in Italien mit internationalen Popkünstlern wie George Michael, Burt Bacharach und Gloria Gaynor aufgetreten. Seine Auftritte und Meisterklassen finden regelmäßig überall auf der ganzen Welt statt. Andrea Tofanelli ist Professor für Trompete an der Musikhochschule ISSM Vecchi-Tonelli in Modena und Professor für Jazztrompete und Blechblasinstrumente an der Musikhochschule Fiesole in Florenz (Italien).

Das musikalische Profil der Kilian Heitzler Big Band wird am besten durch zwei Aspekte beschrieben, die seit 1986 im Zentrum der musikalischen Entwicklung stehen. Zum einen geht es darum, den klassischen Big Band-Sound in bestmöglichster Qualität zu präsentieren, andererseits soll dies keine Sackgasse sein. Deshalb bildet die Einstudierung und Aufführung zeitgenössischer Big Band-Literatur einen gleichwertigen Gegenpart. Stilistisch liegt der Schwerpunkt dabei im Rock/Pop-Bereich und in den heutigen, oft grenzüberschreitenden Jazzstilistiken. Die Besetzung vereint Profis und Amateure aus der Region und ist seit vielen Jahren konstant. Die zahlreichen herausragenden Solisten sowie die konsequente Probenarbeit haben die Band auf ein musikalisches Niveau gebracht, das professionellen Ansprüchen genügt. Freiburgs Top Big Band ist über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Ihr Leiter ist seit 1986 der diplomierte Jazz-Musiker, Arrangeur, Komponist und Pädagoge Kilian Heitzler. Seine Leidenschaft für den Big Band-Jazz wurde durch die Count Basie-Platte "Basie Straight Ahead" geweckt. Heitzler hat als Drummer schon mit Jazzgrößen wie Albert Mangelsdorf, Ack van Royen, Jon Faddis und Bobby Burges zusammengearbeitet und ist bekennender Liebhaber großorchestraler Formationen.

Eintritt: VVK 18,00€ / AK 22,00€





Veranstaltungen 

„Shinrin Yoku“ - Waldbaden

„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Freitag, den 12. November 2021, um 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad mit Natur- und Landschaftsführerin Veronika Sumser statt.

Am Freitag, den 12. November 2021 ab 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, bietet Natur- & Landschaftsführerin Veronika Sumser eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad in Bollschweil – St. Ulrich an. Bei dieser Wanderung geht es darum, in Bewegung zu kommen und alle Sinne bewusst zu aktivieren. Die Teilnehmer werden angeleitet, sich auf die wohltuende Kraft des Waldes einzulassen und ihr Tempo zu drosseln. Bei einer kleinen Verkostung können sie den Wald genießen und sich bei einer wohltuenden Ruhepause erfrischen. Die Wanderung (Rundwanderung) ist 8 km lang und es sind verschiedene Steigungen zu bezwingen. Für diese Tour sollten die Teilnehmer keine körperlichen Einschränkungen haben sowie festes Schuhwerk oder Wanderschuhe tragen. Hier bringt jeder Vesper und Getränke selbst mit.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenüber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis beträgt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.

Eine weitere Wanderung zum Waldbadepfad findet am Freitag, den 3. Dezember 2021, von 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, statt.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.





Veranstaltungen 

E-Musik: LinieZwei | 100 Jahre Donaueschinger Musiktage

E-Musik: LinieZwei | 100 Jahre Donaueschinger Musiktage
SWR Linie Zwei: Titus Engel (c) Kaupo Kikkas

SWR Symphonieorchester | Leitung: Titus Engel
Fr 12.11. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Mit Kammermusik fing alles an. Paul Hindemith, selbst im Leitungsteam und Miterfinder des Donaueschinger Festivals, brachte in den frühen 1920er-Jahren dort sein Opus 24 für 12 Soloinstrumente zur Uraufführung; ein frühes Beispiel für die im 20. Jahrhundert so wichtige Besetzung größeres Ensemble. Beim Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Südwestfunk in die künstlerische Planung ein – und nahm sein Sinfonieorchester mit. Igor Strawinsky reiste zu Proben nach Baden-Baden; 1957 und 1958 war er zu Gast in Donaueschingen und beim Fürsten Max Egon zu Fürstenberg persönlich eingeladen. Nach dessen Tod 1959 entstand Strawinskys Epitaphium; bei den Musiktagen im selben Jahr wurde es uraufgeführt.

Next Generation: 1957 hörten die Festivalbesucher auch das ersten Orchesterstück des jungen Luigi Nono. Geschrieben wurde es für den Geiger Rudolf Kolisch, der die Donaueschinger Uraufführung spielte. Am Pult des SWF Sinfonieorchesters aus Baden-Baden: dessen erster Chefdirigent Hans Rosbaud.

Es folgten Jahrgang auf Jahrgang, (fast) ununterbrochen bis heute, und internationale Komponist*innen aller Generationen trafen in Donaueschingen ein und aufeinander. Der Oboist, Dirigent und Komponist Heinz Holliger war in verschiedenen Jahren und in mehrfacher Mission dabei; „Pneuma“ entstand für die Donaueschinger Musiktage 1970.

Im letzten Jahr pandemiebedingt nicht aufgeführt, aber für den Rundfunk aufgezeichnet wurde Cathy Millikens „Piece 43 For Now“. Es reflektiert die besondere, innerlich brodelnde Situation des Alleinseins, auch mit den aktuellen politischen Nachrichten, während des kulturellen Lockdowns. Im September 2021 erhielt es den Arts Music Award, Australia.

Titus Engel wurde 2020 vom Magazin Opernwelt zum Dirigenten des Jahres gekürt. Durch seinen umfassenden Blick auf Repertoire verschiedenster Epochen begreift er Werke stets in ihrer vielfältigen Beziehungshaftigkeit. Geschätzt für seine Expertise auf dem Gebiet historischer Aufführungspraxis ebenso wie für seine präzisen Dirigate komplexer zeitgenössischer Projekte, ist der in Berlin ansässige geborene Zürcher regelmäßig auch mit zentralen Werken der Opernliteratur zu erleben – zuletzt begeisterte er mit Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl. Immer bereit, in der Auseinandersetzung mit szenischen Konzepten am Pult neue Wege zu beschreiten, versteht er Musiktheater als Experimentierfeld, auf dem gesellschaftliche Utopien gedeihen können.

MIT
Ilya Gringolts, Violine
Mitglieder des SWR Symphonieorchesters
Titus Engel, Dirigent
Lydia Jeschke, Moderation

PROGRAMM:

ENNO POPPE
Speicher V (Uraufführung in Donaueschingen im Jahr 2013)

HEINZ HOLLIGER
Pneuma für Bläser, Schlagzeug, Orgel und Radio
(Uraufführung in Donaueschingen im Jahr 1970)

IGOR STRAWINSKY
Epitaphium »Für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg«
(Uraufführung in Donaueschingen im Jahr 1959)

LUIGI NONO
Varianti für Violine, Streicher und Holzbläser
(Uraufführung in Donaueschingen im Jahr 1957)

PAUL HINDEMITH
Kammermusik Nr. 1 für 12 Soloinstrumente op. 24 Nr. 1
(Uraufführung in Donaueschingen im Jahr 1923)

Tickets über SWR Classic Service: 16,00€





Veranstaltungen 

Kabarett/Comedy: Das ist Kunst

Ansgar Hufnagel
Do 11.11. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Mit Fernglas und mit Lupe blickt Ansgar Hufnagel auf die Unmöglichkeiten und das Banale in uns und um uns und um uns herum. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und gibt seinem ersten Soloprogramm voller Überzeugung den Titel: „Das ist Kunst.“ Die Kunst zu leben? Die Kunst zu lieben? Die Kunst zu schwadronieren? Was ist, wer ist, wo ist Kunst und warum überhaupt?

Ansgar Hufnagel stellt die Welt auf den Kopf. Zielstrebig wie eine Zündschnur drückt der den roten Knopf. Damit kein Stein auf dem anderen bleibt … Poetry Kabarett heißt Wortwitz und Reime, heißt eintauchen, abtauchen und das nicht alleine. Das ist Kunst.

Unterhaltsam. Konkret. Absurd. Mit Liebe fürs Detail.

Ansgar Hufnagel wurde 1987 in Schwäbisch Hall geboren und aufgewachsen. Schon in seiner Jugendzeit suchte er für seinen Unternehmergeist und seine Kreativität immer neue Ausdrucksweisen. Ob im freien Radio eine wöchentliche Sendung zu moderieren, mit Freunden die Party-Reihe „Step to Move“ durchzuführen, selbst als DJ aufzulegen, Songs zu schreiben und diese im Schlafzimmer der Eltern von einem Freund aufzunehmen, Langeweile kam nicht auf. Als er 2012 das erste Mal bei einer Kleinkunstbühne an der Hochschule mit einem eigenen Text die Bühne betrat, hätte er sich nicht träumen lassen, dass er ein paar Jahre später Teil eines Bühnenduos sein würde, um mit eigenem Bühnenprogramm durch die Lande zu ziehen. Mittlerweile hat Ansgar Hufnagel an über 400 Poetry Slams, offenen Bühnen, Lesebühnen und ähnlichen Veranstaltungen im ganzen deutschsprachigen Raum teilgenommen. Mit seinem Soloprogramm „Das ist Kunst“ geht das Abenteuer in die nächste Runde. Es geht weiter. Einfach so.

Gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Eintritt: 13,00€/10,00€





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Theater: Cargo Theater | Fragen an Charlotte

Eine Performance auf den Spuren der Künstlerin Charlotte Salomon
Do 11.11. - Sa 13.11. | jew. 20:00 Uhr | Südufer Freiburg

Als die Berliner Künstlerin Charlotte Salomon 1940 im südfranzösischen Exil ihr Werk „Leben? Oder Theater?“ begann, war sie gerade 23 Jahre alt. In ihrer Erzählung zeichnet sie expressionistische Welten im Stile von Graphic Novel oder Comic, die uns das Zeitgeschehen der 1930er-Jahre nahe bringen. Vier Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Musik, Schauspiel und Licht-Design setzen sich forschend mit Charlottes einzigartigem Werk und dessen existentiellen Themen auseinander, die auch heute hochaktuell sind: Erfahrung von Ausgrenzung, Heimat(losigkeit) und Identität. Die junge Künstlerin wurde 1943 in Auschwitz ermordet. Welche Fragen hätten wir heute an sie?

„Es ist ein prallbuntes Spiel mit ganz unterschiedlichen Theatermitteln, Materialien, Räumen und Perspektiven. So werden Folien ihrer Gemälde mit Overheadprojektor übergroß auf Wände und Stellagen geworfen – und überraschend zum Leben erweckt: Die Schauspieler schlüpfen in die Bilder, lassen sie tanzen und doubeln deren Figuren. Dazwischen weben sich Originaltexte und Zeitungsmeldungen, es gibt übereinander projiziert und so atmosphärisch verdichtet Papier- und Objekttheater, Tanz, Schatten- und Schauspiel zu erleben. Wie kann Erinnerung sichtbar werden? – so eine der Fragen des Ensembles: Hier gelingt es!“ Badische Zeitung, 30.09.19, M. Klötzer

In Kooperation mit dem E-WERK

MIT
Spiel | Carla Wierer, Marie Dolderer, Rense Hettinga, Viola Schmitzer
Regie | Margit Wierer

Gefördert vom Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg und dem Kulturamt Stadt Freiburg

Eintritt: 16,00 € / 10,00 €





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Islamisches Denken im Dialog mit den Naturwissenschaften

Tagung der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“

Während in der Geschichte des Islams ein offeneres Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft, Theologie und Wissenschaft bestand, gilt der Islam heute als antimodern und wissenschaftsfeindlich. Mit dieser Entwicklung beschäftigen sich Islam- und Naturwissenschaftler*innen bei der Tagung „Islamisches Denken im Dialog mit den Naturwissenschaften“ von Freitag, 12. November, 18 Uhr, bis Sonntag, 14. November, 12 Uhr. Die Tagung in der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ wird in Präsenz und online angeboten und findet in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Karlsruhe statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, ermäßigt 20 Euro zzgl. Übernachtung und Verpflegung. Die Online-Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de

Zwei Vorträge innerhalb dieser Tagung können online auch separat gebucht werden:

Der Zürcher Islamwissenschaftler und Kenner der islamischen Geschichte Ulrich Rudolph zeichnet in seinem Vortrag „Religion und Wissenschaft in islamischer Tradition“ am Freitag, 12. November um 19 Uhr das Verhältnis des islamischen Glaubens zu den sich entwickelnden (Natur)Wissenschaften nach. Anmeldung zur kostenfreien Online-Teilnahme: www.katholische-akademie-freiburg.de

Nicht nur der christliche Glaube hat sich in einer von naturwissenschaftlichem Denken geprägten Welt zu bewähren, sondern auch der islamische. Der bekannte islamische Münsteraner Theologe Mouhanad Khorchide stellt sich in seinem Vortrag „Ein Schöpfergott oder ein Physiker-Gott? Oder beides?“ am Samstag, 13. November um 9 Uhr den Anfragen der Naturwissenschaften an den Islam. Anmeldung zur kostenfreien Online-Teilnahme: www.katholische-akademie-freiburg.de

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THE AGE OF AQUARIUM

THE AGE OF AQUARIUM
(c) Studio Pro Arte – Foto: Tristán Pérez

ein zeitgenössisches Tanztheater von Cia. Nadine Gerspacher
präsentiert von Studio Pro Arte

„The Age of Aquarium“ untersucht, wie uns unsere Technologien zunehmend in virtuelle Realitätsblasen einsaugen, und ob und wie, wir in diesen (über)leben können. Das Paradox der gleichzeitigen Vernetzung und Entfremdung, die wir seit dem Eintritt in das Informationszeitalter erfahren, stellt uns vor die Herausforderung, in der Flut von Content Bedeutung und zwischenmenschliche Verbindung zu finden. Was uns berührt flackert über einen Bildschirm, und so gelten auch unsere Berührungen hauptsächlich seiner kühlen, glatten Oberfläche.

Wie gläserne Aquarien zeigen unsere persönlichen Kopfblasen ihren Inhalt, doch der Blick nach außen ist verzerrt. Die New-Age- Hymne “The Age of Aquarius” verhieß ein neues Zeitalter der Liebe und Harmonie - “The Age of Aquarium” stellt im Dekor einer post-apokalyptischen Landschaft die Frage, wie nah wir diesem Ziel gekommen sind.

Wie steht es um unsere Menschlichkeit, unsere Fähigkeit zu fühlen, zu denken, zu kommunizieren, uns zu umarmen? Das Stück stürzt den Zuschauer kopfüber in ein Wechselbad von brutalem Präzisionstanz und der Zerbrechlichkeit der Suche nach Nähe, Berührung und Verständnis. Abstrahierte, mechanisierte Alltagsbewegungen und Gesten erzeugen eisige dystopische Kälte, die mit der Wärme organischer, empfindsamer Körper- und Bildsprache wieder eingeschmolzen werden.

Es ist leichtfüßiges und zugleich verstörendes Tanztheater, das einen unverblümten Blick auf den Zustand der Kollektivseele wirft, ohne dabei Herz und Humor zu verlieren.

Künstlerische Leitung & Choreographie: Nadine Gerspacher
Dramaturgie und Regieassistenz: Anna Castells & Ombline Huvelle
Tanz: Paula Niehoff, Julien Rossin, Hedvig Edvall, Arias Fernández, Camille Lejeune
Kreation: Nadine Gerspacher In Zusammenarbeit mit Paula Niehoff, Julien Rossin, Lotta Sandborgh, Jefta Tanate, Mikkel Tøttrup
Musik: Josep Maria Baldomà
Lichtdesign: Zak Macro
Producer: Nicolas Ricchini
Produktion & Management Big Story Performing Arts
Venue: Studio Pro Arte – Tanz- & Kulturzentrum, Merzhausen

Freitag 06.11.2021
1. Performance: 11.00 Uhr (Matinee)
2. Performance: 19.00 Uhr
im Studio Pro Arte – Tanz-& Kulturzentrum
Am Rohrgraben 4a, 79249 Merzhausen
Tickets: 15,-€ / 10,- € ermäßigt
Tickets sind erhältlich unter www.studioproarte.de/tickets oder an der Tages- / Abendkasse!

Eine Produktion von Cia. Nadine Gerspacher mit dem E-WERK Freiburg.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Freiburg und dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden- Württemberg.

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Veranstaltungen 

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans im Knast?

Wie umgehen mit straffälligen Jugendlichen?

Wenn Jugendliche immer wieder straffällig werden und im Jugendstrafvollzug landen, hat dies meist eine längere Vorgeschichte. Der klassische Strafvollzug scheint nicht die bestmögliche Antwort der Gesellschaft auf die Herausforderung zu sein, die Straffällige im Jugendalter darstellen. Bei der Online-Veranstaltung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans im Knast? Wie umgehen mit straffälligen Jugendlichen?“ am Montag, 8. November um 19 Uhr spricht Heinz Cornel, Professor für Jugend- und Strafrecht in Berlin, über Zusammenhänge von langandauernder Straffälligkeit und frühen (familiären) Beziehungserfahrungen. Sarah Fehrmann aus der Justizvollzugsanstalt Heinsberg berichtet aus der Praxis. Auch die Sicht von Betroffenen soll an diesem Abend Raum haben.

Die Online-Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg findet im Rahmen der „Aktionstage Gefängnis“ in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe und dem Deutschen Caritasverband statt.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.

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