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Verschiedenes 

Wett­bewerb „Jugend testet 2020“

Wett­bewerb „Jugend testet 2020“
(c) Stiftung Warentest

Sieger-Teams arbeiten über Haar­schutz­mittel und Schulplaner-Apps

Die Siegerinnen und Sieger stehen fest: Aus 618 einge­reichten Wett­bewerbs­beiträgen hat die Jury des Wett­bewerbs „Jugend testet“ jetzt die sechs besten Arbeiten ausgewählt. Mehr als 2.300 junge Leute im Alter von 12 bis 19 Jahren haben um die Haupt­preise konkurriert. Dabei testeten die Jugend­lichen alles, was ihnen unter die Finger kam: Back­fische und Bienenwachs­tücher, Diäten und Döner­imbisse, Panzertape und Puddingpulver, Navigations- und Meditations-Apps – nichts war vor ihrem prüfenden Blick sicher.

Verbraucher­schutz­ministerin Christine Lambrecht, Schirmherrin des Wett­bewerbs, lobt nicht nur die diesjäh­rigen Preisträgerinnen und Preisträger, sondern alle Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre beein­druckenden Projekte: „Bei ‚Jugend testet‘ zeigen uns Jugend­liche, was es heißt, unsere Konsumwelt kritisch und konstruktiv zu hinterfragen“.

Insgesamt 12.000 Euro gab es in den beiden Wett­bewerbs­kategorien Produkttests und Dienst­leistungs­tests zu gewinnen. Der mit 2.500 Euro dotierte 1. Preis in der Kategorie Produkttests geht an eine Schülerin der Liebigschule in Gießen (Hessen) für ihren Test von Hitzeschutzmitteln für Haare. Nach dem Auftragen der Mittel strapazierte sie Haar­strähnen systematisch mit Föhn und Glätt­eisen und analysierte im Raster­elektronenmikroskop, wie gut die Produkte die Haare tatsäch­lich schützen.

Auch bei den anderen Preisträgerinnen in dieser Wett­bewerbs­kategorie dreht sich alles ums Haar. Für ihren Test von Zopfgummis erhalten drei Schüle­rinnen des Gymnasiums Markt­breit in Franken (Bayern) den mit 2.000 Euro dotierten 2. Preis. Sie wollten unter anderem wissen, wie reiß­fest die Haar­gummis sind, ob sie zum Ausleiern tendieren, auch beim Schwimmen unter Wasser guten Halt geben oder beim Heraus­nehmen aus dem Haar ziepen.

Der 3. Preis und 1.500 Euro gehen an vier Realschüle­rinnen aus Schöll­nach (Bayern) für ihren Test von festen Haarwaschmitteln. Sie prüften nicht nur, wie ergiebig die Mittel sind und ob der Schaum die Augen reizt. Wichtig war ihnen vor allem das Wasch­ergebnis: Lief es gut, waren die Haare nach dem Waschen glänzend, locker und leicht kämm­bar. Bei den schlechteren Mitteln sahen die Haare hinterher fettiger aus als zuvor.

In der Kategorie Dienst­leistungs­tests geht der 1. Preis an einen Schüler des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums in Berlin für seinen Test von digitalen Schulplanern. Akribisch untersuchte er den Funk­tions­umfang der Apps. Dabei interes­sierte ihn vor allem, ob sich neben der Stundenplan­funk­tion auch die Haus­aufgaben digital notieren, Noten­systeme einstellen und Noten­durch­schnitte für jedes Fach berechnen lassen. Außerdem prüfte er, ob die Apps daten­schutz­konform sind und wie leicht sie sich konfigurieren lassen.

Ebenfalls mit einer App hat sich eine Schülerin der beruflichen Oberschule Straubing (Bayern) beschäftigt. Sie untersuchte mit 20 Probandinnen, wie intuitiv sich kostenfreie Zykluskalender-Apps bedienen lassen und ob Anwende­rinnen ihre Daten mit Pass­wort oder Code sichern können. Wichtig war ihr außerdem, was die App-Anbieter laut ihrer Daten­schutz­richt­linien mit den erhobenen Daten zu Zyklus, Verhütungs­methoden, Größe und Gewicht der Frauen machen. Dafür erhielt sie 2.000 Euro und den 2. Preis.

Der 3. Preis geht an zwei Schüle­rinnen des Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums in Siegen (NRW) für ihren Test von Gemüsekisten-Lieferanten. Sie beur­teilten nicht nur Kundenfreundlich­keit und Flexibilität der Anbieter bei der Zustellung sowie Angebots­vielfalt und Frische des gelieferten Gemüses. Ihnen war vor allem wichtig, wie nach­haltig das Angebot der Lieferanten ist, also Regionalität, Saison­alität, Verpackung, Anbaubedingungen und Lieferwege.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie fällt die fest­liche Preis­verleihung dieses Jahr aus. Dafür erhalten die Preisträger*innen neben ihren Geld­preisen Einladungen zu einer drei­tägigen Berlin-Reise im nächsten Jahr.

Neben den sechs Haupt­preisen vergibt die Stiftung Warentest zahlreiche Anerkennungs­preise und Urkunden. Die nächste Runde startet im September 2020.

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Verschiedenes 

Atomkraftwerk Fessenheim: Ein erster Rückblick

Atomkraftwerk Fessenheim: Ein erster Rückblick
(c) Mitwelt.org

Am 22.2.2020 wurde Reaktor I in Fessenheim (F) abgeschaltet und die Stilllegung von Reaktor II soll am 30.6.2020 folgen.
Schon 1962 gab es erste Überlegungen der Électricité de France (EDF) für den Bau von Atomkraftwerken in Fessenheim.
Ursprünglich angedacht waren gasgekühlte graphitmoderierte Reaktoren, gebaut wurden Druckwasserreaktoren.
Mit dem Bau von Block 1 im Erdbebengebiet am Oberrhein wurde am 1. September 1971 begonnen. Die Kernspaltung begann am 7. März 1977.
Der Bau von Block 2 wurde am 1. Februar 1972 begonnen. Die Kernspaltung begann am 27. Juni 1977.
Der EDF gehören 67,5% der Strombezugsrechte der Anlage, die EnBW hält 17,5% und die übrigen 15 % gingen an eine Schweizer Kernkraftwerks-Beteiligungsgesellschaft AG (KBG).
Schon in der Planungsphase gab es eine Anti-Atombewegung in Frankreich und im Elsass, die erst später aus Frankreich nach Südbaden und in die Nord-Schweiz getragen wurde.
Die erste Demonstration gegen ein französisches AKW fand am 12. April 1971 in Fessenheim statt.
Der "Höhepunkt" der Umweltbewegung am Oberrhein 1975, die erfolgreichen Besetzungen des Bleichemiewerks in Marckolsheim und der AKW Wyhl (D) und Kaiseraugst (CH) kamen für Fessenheim zu spät. Der festungsähnliche Zaun war nicht überwindbar.
Ab März 1976 wurde in Heiteren die Baustelle des letzten noch nicht fertig gestellten Hochspannungsmastes für die Stromleitung des in Fessenheim produzierten Atomstroms besetzt. Auch der große Hungerstreik französischer Umweltschützer in Roggenhouse konnte die Inbetriebnahme nicht verhindern. Sie erzwangen aber die Gründung der ersten französischen Kontrollkommission.
1976-1977 verhinderte die elsässisch-badische Bevölkerung mit einer Bauplatzbesetzung den Bau des AKW Gerstheim bei Straßburg. Auch in Plogoff in der Bretagne führte massiver Widerstand zum Nichtbau eines AKW.
Das grenzüberschreitende "Nai hämmer gsait" zur Atomkraft genügte den Aktiven nicht. Im Sommer 1976 veranstalteten die Badisch-Elsässischen BI´s und der damals frisch gegründete BUND die weltweit erste große Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl.
Ab der Inbetriebnahme 1977 begann die große Gefahr für die Menschen am Oberrhein. Menschen starben bei der Gewinnung von Uranerz. Über den Schornstein und das Abwasser wurde ständig Radioaktivität abgegeben.
Die Katastrophenschutzpläne für das AKW Fessenheim waren noch bis 1977 geheim. Doch Umweltaktive "entliehen nicht ganz legal" die geheimen Seiten 144 bis 401 des Katastrophenschutzplans aus dem Landratsamt Lörrach und veröffentlichten diese.
Nach der Inbetriebnahme begann eine unendliche Kette von technischen Problemen, Schlampereien, Störfällen, Pleiten, Pech und Pannen.
Zwischen 1971 und 2020 gab und gibt es einen massiven, langsam und kontinuierlich anschwellenden Protest im Elsass, in Südbaden und der Schweiz, ein Protest in den eine Vielzahl von Kulturschaffenden tief eingebunden ist. Anti-Atom-Protest war und ist auch ein wichtiger Teil der alemannischen Regionalkultur.
Hunderttausende von Flyern, Plakaten, Bannern, Aufklebern und Ansteckern wurden produziert und verteilt.
Mit Presseerklärungen, Büchern, Broschüren, Newslettern und Internetseiten wurde die Bevölkerung informiert.
1977 wurde als deutsch-französisches Projekt der illegale Piratensender Radio Verte Fessenheim gegründet, aus dem später Radio Dreyeckland wird.
Bei einer Demonstration gegen den schnellen Brüter Superphénix in Malville mit 60.000 Teilnehmern wurde am 31. Juli 1977 ein Demonstrant von einer Polizeigranate getötet. Die außergewöhnliche Brutalität des Polizeieinsatzes hat die französische Anti-Atom-Bewegung jahrzehntelang geschwächt.
Die radioaktive Wolke der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 "endete genau" an der französischen Grenze. Der Fessenheimer Dauerprotest bekam neuen Auftrieb.
Ursprünglich war auf dem eingezäunten Fessenheimer AKW-Gelände der Bau von vier Reaktoren vorgesehen; erst 1991 wurde der Bau der Blöcke III und IV durch den anhaltenden Protest und den Atomunfall in Harrisburg, endgültig gestoppt.
Um der Atomkraft ein grünes Image zu geben erhält das AKW im Jahr 2003 für den "Schutz von Fauna, Flora und Orchideen um das Kernkraftwerk, für Mülltrennung u.a." die Umweltzertifizierung nach ISO 14001. "Umweltzertifikate" werden gezielt für Greenwash missbraucht.
Um die Umweltbewegung zu kaufen gründen EDF und EnBW im gleichen Jahr den Umweltverein "Au fil du Rhin" (dt.: "Am Rhein entlang)". Der Versuch den Begriff der Nachhaltigkeit für sich zu besetzen und die Umweltbewegung zu spalten scheitert.
2005 wurde der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) gegründet. Er arbeitet intensiv am Ziel, auf dem Rechtsweg und mit qualifizierten Gutachten eine Stilllegung der Reaktoren des KKW Fessenheim zu erreichen.
Im Jahr 2007 kritisierten die französische Umweltorganisation CSFR und der BUND die gefährlichen Pläne des französischen Staatspräsidenten Sarkozy, Atomkraftwerke und damit Atomkraftwaffen nach Libyen und in andere Spannungsgebiete des Nahen Ostens zu exportieren. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi galt zu diesem Zeitpunkt noch als "guter, nützlicher" Diktator.
Um auch sprachlich Akzeptanz zu schaffen wurden die Katastrophenschutzpläne zu Notfallschutzplänen und aus der Katastrophe wurde das Ereignis...
Bei einer der größten der unzähligen, gewaltfreien Fessenheim-Demos im Jahr 2009 wurde die Stadt Colmar von der Polizei in eine Festung verwandelt. Vor der Demo wurde wieder einmal gezielt versucht, Angst vor "ausländischen" Umwelt-Aktiven zu schüren.
Die Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 erschütterte die Welt, leitete den deutschen Atomausstieg ein und stärkte den Fessenheim-Protest. Auf der badischen Rheinseite wurde der Widerstand parteiübergreifend Mehrheitsmeinung und auch Gemeinden mit konservativer Mehrheit traten dem TRAS bei.
In den sich häufenden Hitzesommern muss das kühlturmlose AKW, das wie ein gigantischer Tauchsieder den Rhein erhitzt, immer häufiger abgestellt werden.
Seit der Atomkatastrophe von Fukushima gab es am Oberrhein kontinuierliche Mahnwachen gegen Atomkraft und das AKW Fessenheim.
Der Neubau des „Druckwasserreaktors der Zukunft“ in Flamanville wurde zum hochriskanten finanziellen Fiasko. Der Bau des Reaktors sollte knapp über drei Milliarden Euro kosten und viereinhalb Jahre dauern. Nun ist er mehr als vier Mal teurer und braucht über 15 Jahre Bauzeit. Fehlerhafte Schweißnähte in einem schwer zugänglichen Bereich des Sicherheitsbehälters sind nicht reparierbar.
Zum Entsetzen der weltweiten Atomlobby bekommen die Visionäre der Sonnentage von 1976 in Sasbach Recht. Strom aus Wind und Sonne ist kostengünstiger als Atomstrom.
Umso aggressiver, mit neuen Durchsetzungsstrategien und industrienahen Schein-Bürgerinitiativen wie "Nuklearia" werden jetzt die alternativen Energien bekämpft um neue AKW politisch durchzusetzen.
Die Aktien der EDF (Électricité de France) sind im Keller und der Atomkonzern wies 2016 einen Schuldenstand von 37,4 Milliarden Euro auf. Aus Verzweiflung plante der Konzern die Gefahrzeit der französischen AKW über 40 Jahre hinaus zu verlängern; angestrebt werden hochriskante 60 Jahre.
Im Jahr 2012 kam die erste Abschaltankündigung für die Fessenheimer Reaktoren von Staatspräsident Hollande. Viele weitere Abschaltankündigungen, aber auch Demos und Aktionen folgten.
Am 22.2.2020 wurde der marode Reaktor I von Fessenheim abgeschaltet und die Stilllegung von Reaktor II soll am 30.6.2020 folgen.

Aussichten:

Nach der Abschaltung beider Reaktoren bleibt die Gefahr eines schweren Atomunfalls noch 3 bis 4 Jahre, solange die schlecht gesicherten "Abklingbecken" nicht entleert sind.
Schon jetzt beginnt die grenzüberschreitende Umweltbewegung den Abriss kritisch und konstruktiv zu begleiten, auch um einen gefährlichen Billigabriss zu verhindern.
Nach den Erfolgen in Wyhl, Gerstheim, Kaiseraugst und Fessenheim werden die maroden AKW in Beznau (CH) und Leibstadt (CH) und die Verteidigung der Energiewende noch stärker in den Fokus der Umweltbewegung rücken.
Der in Fessenheim produzierte Atommüll wird noch ca. eine Million / 1.000.000 Jahre strahlen und über 33.000 Generationen gefährden.
Die Reaktor-Schließung ist kein Anlass für Triumph. Sie gibt der Region am Oberrhein ein wenig mehr Sicherheit und ist Grund für Erleichterung und Freude. Im großen, globalen Krieg des Menschen gegen die Natur und damit gegen uns selber, haben wir die Zerstörungsprozesse entschleunigt und einen kleinen, wichtigen, regionalen Teilerfolg erzielt. Es lohnt, sich zu engagieren. Mein Dank geht an die unzähligen Aktiven, an Freundinnen und Freunde.


Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, Vizepräsident TRAS, Kreisrat, (Alt-) BUND-Geschäftsführer und seit 1974 in der grenzüberschreitenden Umwelt- und Naturschutzbewegung am Oberrhein aktiv

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Veranstaltungen 

Die Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ geht online

Die Vorträge der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ sind ab Donnerstag, 18. Juni einmal wöchentlich online zu hören. Die Professorin für Politikwissenschaft in Gießen Nikita Dhawan beginnt die Online-Reihe mit ihrem Vortrag „Die Aufklärung vor den Europäern retten“ am 18. Juni um 19.30 Uhr. Ziel ihres Vortrages ist es, die widersprüchlichen Konsequenzen der Aufklärung zu verstehen ohne einen Anti-Aufklärungs-Standpunkt einzunehmen.

Weitere Online-Vorträge in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ finden donnerstags um 19.30 Uhr online statt:
„Die postmigrantische Gesellschaft“ von Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik, HU Berlin am 25. Juni;
„Theorie der digitalen Gesellschaft“ von Armin Nassehi, Professor für Soziologie in München am 2. Juli;„Plausible Klima-Zukünfte der Gesellschaft“ von Anita Engels, Professorin für Soziologie, Hamburg am 9. Juli.
Die Online-Veranstaltungen der Katholischen Akademie Freiburg werden in Zusammenarbeit mit dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg über das Video-Konferenz-System Zoom durchgeführt.

Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei. Bitte melden Sie sich an unter www.katholische-akademie-freiburg.de oder mail@katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink. Anschließend sind die Vorträge zum Nachhören unter www.video-zukunft-gesellschaft.de abrufbar.

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Verschiedenes 

Stipendienvergabe des Studierendenwerks Frbg an sozial engagierte Studierende

Zum Wintersemester 2020/21 vergibt das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) erneut vier Stipendien an Studierende, die sich durch ehrenamtliches soziales Engagement verdient gemacht haben. Zum Beispiel bei der Unterstützung ausländischer Studierender, bei der Mitarbeit in studentischen Gruppen oder Hochschulgremien, in der Vereins- und Jugendarbeit oder in der Flüchtlings- oder Nachbarschaftshilfe. Die Stipendien sind mit jeweils 250 € monatlich dotiert und auf zwei Semester befristet. Die Stipendienvergabe erfolgt aufgrund von Vorschlägen durch Hochschulen, Vereine, Privatpersonen oder sonstige Institutionen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Vorgeschlagen werden können Personen, die an einer dem SWFR angeschlossenen Hochschule studieren. Die ehrenamtliche Tätigkeit soll seit mindestens einem Jahr bestehen und während des Bezugszeitraums des Stipendiums andauern. Das Engagement kann im Zusammenhang mit dem Studium stehen, sollte jedoch nicht Pflichtteil des Studiums ein. Bewerbungen werden noch bis 15. Juni 2020 entgegengenommen.

Alle Infos zum Stipendium und zum Bewerbungsverfahren finden Sie online ...

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Veranstaltungen 

Hubert von Goisern

Hubert von Goisern
Hubert von Goisern / Foto: Stefan Wascher

ZMF am Mittwoch, 28.7.21 20:00 Uhr, Zirkuszelt

Zeiten & Zeichen Tour

Lang ist's her - das letzte Konzert von Hubert von Goisern ging am 26. Oktober 2016 in München im Circus Krone über die Bühne. Danach hat er sich zurückgezogen, um zu schreiben. Herausgekommen ist ein Roman, gerade im Mai 2020 erschienen.

Seit der Fertigstellung arbeitete Hubert von Goisern wieder an neuer Musik. Die Veröffentlichung eines Studioalbums ist für Sommer 2020 geplant, im April 2021 wird er damit auf Tour gehen.

Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet wurde, und war damit konsequent erfolgreich. Von den Anfängen als Alpenrocker mit dem „Hiatamadl“ über seine Expeditionen nach Tibet und Afrika, die Linz-Europa-Tour auf einem umgebauten Lastschiff bis zum bahnbrechenden Erfolg von „Brenna tuats guat“. Noch immer steckt Hubert von Goisern voller Ideen und Energie, er bleibt neugierig und fordert sein Publikum heraus. Jedes Mal aufs Neue. Das ist wahrhaftig. Das begeistert.

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Veranstaltungen 

ZMF-Termine 2021

Nachdem das Zelt-Musik-Festival aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden musste, können nun die Ersatztermine einiger Konzerte für das ZMF 2021 bekanntgegeben werden.

Für 17 Shows wurde ein fester Termin auf dem ZMF 2021 in Zirkus- und Spiegelzelt gefunden. Aller dafür erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Außerdem kommt ein neues Konzert hinzu: Hubert von Goisern macht auf seiner Zeiten & Zeichen Tour am 28.07.2021auch Halt in Freiburg. Tickets dafür sind ab heute über die Webseite des Künstlers erhältlich und ab 11.06.2020 unter www.zmf.de.

Weitere Nachholtermine werden in Kürze bekanntgegeben.


Konzerte im Zirkuszelt:

22.07. Mnozil Brass verlegt vom 20.07.2020
23.07. Fettes Brot verlegt vom 01.08.2020
29.07. Bosse verlegt vom 30.07.2020
30.07. Helge Schneider verlegt vom 02.08.2020
31.07. Pixies verlegt vom 24.07.2020
01.08. Beth Hart verlegt vom 27.07.2020
04.08. Element Of Crime verlegt vom 16.07.2020
05.08. Martina Schwarzmann verlegt vom 29.07.2020
06.08. Dieter Thomas Kuhn & Band verlegt vom 17.07.2020
07.08. Meute verlegt vom 15.07.2020
08.08. Dieter Thomas Kuhn & Band verlegt vom 18.07.2020


Konzerte im Spiegelzelt:

21.07. Black Pumas verlegt vom 16.07.2020
22.07. Agnes Obel verlegt vom 29.07.2020
25.07. Saga verlegt vom 20.07.2020
30.07. Moka Efti Orchestra verlegt vom 18.07.2020
31.07. Äl Jawala verlegt vom 17.07.2020
05.08. Les Yeux D‘La Tête verlegt vom 24.07.2020

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Freiburger Planetarium hat ab Samstag, 6. Juni, wieder geöffnet

Freiburger Planetarium hat ab Samstag, 6. Juni, wieder geöffnet
Planetarium Freiburg: Sonnensystem Sternprojektor Starmaster (c) Stadt Freiburg

Besucher und Besucherinnen müssen sich an Abstands- und Hygieneregeln halten; Kinderprogramm startet erst im Juli

Das Planetarium, Bismarckallee 7g, öffnet ab Samstag, 6. Juni, wieder seine Pforten. Besucher und Besucherinnen müssen sich an Abstands- und Hygieneregeln halten.

So müssen alle Gäste bei ihrem Besuch den Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten. Im Foyer ist das Tragen eines Mund-NasenSchutzes Pflicht. Während der Vorstellung können die Besucher und Besucherinnen die Masken absetzen. Nebeneinander sitzen darf jedoch nur, wer aus einem Haushalt stammt. Daher finden im Kuppelsaal statt der üblichen 140, zurzeit nur etwa 40 Menschen Platz. Die Toilettenräume dürfen jeweils nur von Personen aus einem Haushalt gleichzeitig aufgesucht werden.

Zunächst startet das Planetarium mit den Familien- und den Hauptprogrammen. Sobald sich der Betrieb mit den Einschränkungen eingespielt hat, können im Juli auch Kinder ab fünf Jahren den Blick wieder in die Sterne richten. Derzeit gilt das Mindestalter von acht Jahren für die Familienprogramme. Für die Hauptprogramme sollen die Besucher und Besucherinnen mindestens zwölf Jahre alt sein.

Immer um 15 Uhr starten die Familienprogramme. Sie bieten ganz unterschiedliche Blickweisen auf den Kosmos. Ein Thema, das dabei nicht fehlen darf ist die erste Mondlandung von Menschen vor 50 Jahren. Immer mittwochs geht es bei „Der Mond – unser Nachbar im All“ um Mondphasen, Finsternisse und das Rätsel, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Die Gäste reisen auf den Spuren der Apollo-Astronauten zum Mond, erkunden die Landschaft und ihre Entstehung. Außerdem zeigt das Planetarium samstags die „Reise durch die Nacht“. Sonntags und in den Pfingstferien donnerstags geht es um „Schwarze Löcher“.

Im Hauptprogramm bietet das Planetarium jeden Dienstag die „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“. Freitags gibt es eine Vorstellung zum Thema „Einsteins Universum“ und samstags dreht sich alles um die Frage, wer oder was außer uns noch im All lebt. Der Veranstaltungstitel lautet „EXO – Sind wir allein im All?“. Den Sternenhimmel des Monats können Erwachsene und Jugendliche am Montag, 8. Juni, bestaunen. Alle Veranstaltungen im Hauptprogramm finden um 19.30 Uhr statt.

Das Planetarium ist barrierefrei. Derzeit gibt es allerdings wegen der Abstandsregeln nur zwei Rollstuhlplätze. Daher sollen Rollstuhlfahrende unbedingt vorher anrufen.

Platzreservierungen sind online (info@planetarium-freiburg.de) und telefonisch 0761-38906-30 (Mo bis Fr: 9 bis 12 Uhr) möglich. Reservierte Karten müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn einer Veranstaltung abgeholt werden. Bis dahin nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf. Die Kasse öffnet 30 Minuten vor Beginn einer Veranstaltung. Der Eintritt ins Planetarium Freiburg kostet für Kinder 5 Euro, für Erwachsene 7,50 Euro. Familienkarten sind ab 8 Euro (ein Erw./ein Kind) bzw. ab 12 Euro (zwei Erw./ein Kind) erhältlich.

Den genauen Veranstaltungsplan gibt es im Internet

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Verschiedenes 

Landesmittel für Studierende in finanziellen Notlagen

Mit dem Notfallfonds in Höhe von einer Million Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Nebenjobs verloren haben und damit in eine finanzielle Notlage geraten sind. Im Juni können Studierende noch einen Antrag beim Studierendenwerk stellen.

Mit dem Nothilfefonds stellt das Land zinslose Darlehen in Höhe von bis zu 450 Euro pro Monat für Studierende zur Verfügung, wenn sie nachweisen, dass ihr Verdienst aus dem Nebenjob aufgrund der Corona-Pandemie entfallen ist. Das Darlehen kann für zwei bis drei Monate beantragt werden. Die Höhe des Darlehens richtet sich individuell nach den Einkünften, die die betroffenen Studierenden im März 2020 hatten.

Antragsberechtigt sind immatrikulierte Studierende der Mitgliedshochschulen der Studierendenwerke Baden-Württembergs, die keine anderen ausreichenden Leistungen, wie zum Beispiel BAföG oder Stipendien, beziehen.

Weitere Informationen und das Antragsformular gibt es online ...

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