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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Buchtipp: Hans Dieter Knapp, Siegfried Klaus und Lutz Fähser "Der Holzweg"

Buchtipp: Hans Dieter Knapp, Siegfried Klaus und Lutz Fähser "Der Holzweg"

Wald im Widerstreit der Interessen

Drei Trockenjahre in Folge haben in Deutschland Waldschäden bislang nicht gekannten Ausmaßes sichtbar werden lassen. Davon sind besonders Fichten, Kiefern und nicht heimische Baumarten, vereinzelt auch Eichen und Buchen betroffen. Die Ursachen liegen nicht nur im Klimawandel, sondern auch im Umgang mit den Wäldern seit 200 Jahren. Die bisher vorwiegend vom Holzerlös abhängigen Erfolgsbilanzen der Forstbetriebe haben sich als falsche, für die Zukunft unserer Wälder schädliche Messlatte erwiesen.

Mit diesem Buch wird besorgten und kritischen Stimmen zur Situation des Waldes in Deutschland Raum gegeben. 36 fachlich ausgewiesene Autorinnen und Autoren legen ihre Einsichten und praktischen Erfahrungen in aller Klarheit dar - als Kritik an verfehlten Forstpraktiken, als Weckruf an die Zivilgesellschaft und als dringender Appell an die Politik, die längst überfällige ökologische Waldwende einzuleiten. Vor allem der öffentliche Wald muss mit der ihm gesetzlich auferlegten Vorbildfunktion der Daseinsvorsorge Natur und Menschen dienen.

oekom Verlag 2021, 480 Seiten, € 39,00 (D)
ISBN 978-3-96238-266-7

Die drei Herausgeber des Titels:

Hans Dieter Knapp
ist als Geobotaniker und Landschaftsökologe seit vielen Jahren mit Wäldern befasst. Er hat als Leiter der Außenstelle Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz eine europäische Buchenwaldinitiative angestoßen und ist heute ehrenamtlich im Naturschutz tätig.

Siegfried Klaus
war als Molekularbiologe in der Grundlagenforschung tätig und in der Thüringer Landesanstalt für Umwelt für den Artenschutz verantwortlich. Er hat jahrzehntelang über die Ökologie der Raufußhühner in der Paläarktis geforscht und ist ehrenamtlich für den Schutz der Wälder engagiert.

Lutz Fähser
hat als Leitender Forstdirektor des Lübecker Stadtwaldes dort 1994 das Konzept der »Naturnahen Waldnutzung« eingeführt, war in zahlreichen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und als Lehrbeauftragter an der Universität Kiel tätig und ist bis heute ehrenamtlich aktiv.

zum Oekom Verlag:

Unsere Inhalte – die guten Seiten der Zukunft:

Verlag für OEkologische KOMmunikation – unser Name ist unser Programm. Seit 1989 setzt sich oekom für die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit ein. Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Autor*innen, Kooperationspartner*innen und Förderern bündeln wir Wissen und Know-how für eine zukunftsfähige Entwicklung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Klimaschutz, Artenvielfalt, ökologischer Lebensstil, Postwachstumsökonomie oder Agrarwende – 11 Zeitschriften und über 70 Buchneuerscheinungen pro Jahr bieten Ihnen Überblick, Basiswissen und detaillierte Informationen. Unsere Publikationen inspirieren zu einem neuen Denken abseits eingetretener Pfade und geben konkrete Tipps, wie jede*r selbst Teil der Lösung aktueller Herausforderungen sein kann.

Unsere Philosophie:

oekom entstand aus dem Wunsch, grünen Ideen und alternativen Konzepten eine intellektuelle Plattform und publizistische Heimat zu bieten. Mit unseren Büchern und Zeitschriften liefern wir seit 1989 Denkanstöße für eine zukunftsfähige Entwicklung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Ökologie und Nachhaltigkeit sind bei uns nicht nur Worte auf dem Papier, sondern bilden das Fundament unserer Unternehmensphilosophie. Kooperation statt Egoismus, umweltschonende Produktion statt maximalen Umsatzzahlen, Vielfalt statt Einfalt – wir möchten mit unseren Publikationen Alternativen aufzeigen und dabei selbst eine Alternative sein.

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Veranstaltungen 

Studierendenwerk Freiburg bietet eine Reihe von Online-Veranstaltungen an

Solo-Jazz-Tanzkurs, Café Multilingua, MensaBar Quiz, Acoustic Slam u.v.m.

Zum Ende des Wintersemesters bietet das Studierendenwerk Freiburg nochmal eine ganze Reihe von Online-Veranstaltungen an. Neu mit dabei ist ein Online Solo-Jazz-Tanzkurs für Anfänger*innen.

An fünf Dienstagabenden können Studierende nun zur Swing Musik der 20er/30er Jahre tanzen. Mit Hilfe von Zoom geht das ganz bequem von zuhause aus. Vorkenntnisse sind keine nötig. Beginn ist Dienstag, 2. Februar. Jeweils von 20:00 bis 21:00 Uhr lernen die Teilnehmenden erste Solo Jazz Moves und auch die eine oder andere Solo Jazz Routine.

In der MensaBar gibt’s am Mittwoch, 3. Februar, um 20:30 Uhr einen Online Slam. Über Youtube und Facebook können Studierende den Online Slam verfolgen, bei dem Live-Musik-Videos der Teilnehmenden gezeigt werden. Wer möchte, kann online über den besten Beitrag abstimmen.

Immer montags um 20:00 Uhr findet das Online MensaBar Quiz statt. Dabei werden jeweils fünf Fragen plus einer Zusatzfrage gestellt, die die Teilnehmenden bis Sonntagabend schriftlich an info@mensabar.de schicken können. Zu gewinnen gibt es jeweils eine Kiste Bier.

Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg ist online ebenfalls sehr aktiv. Jeden Dienstag gibt es bei Café Mulitilingua Online die Möglichkeit, Studierende aus aller Welt zu treffen und neue Sprachen zu üben. Auch der Austausch über die Vielfalt an Kulturen kommt dabei nicht zu kurz und bietet ein inspirierendes wie lehrreiches Miteinander.

Am Freitag, 12. Februar, wird das chinesische Neujahr gefeiert! Dabei können Studierende ab 18:30 Uhr gemeinsam die traditionellen chinesischen Maultaschen, auch „jiaozi“ genannt, kochen und ganz nebenbei Wissenswertes über die chinesische Küche erfahren. Der Live-Kochabend findet in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Freiburg statt.

Anmeldeinfos zum Online Tanzkurs und zum chinesischen Kochabend sowie Infos zu allen Online-Veranstaltungen gibt es online ...

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Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Jetzt den Antrag für Februar stellen!

Auch im Jahr 2021 können Studierende, die aufgrund der Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, einen Online-Antrag auf Überbrückungshilfe des Bundes stellen. Studierende, die bereits im Januar einen Antrag gestellt haben, können jetzt einen Folgeantrag für Februar 2021 stellen. Wer noch keine Überbrückungshilfe beantragt hat, kann einen Erstantrag einreichen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die betreffenden Studierenden bis März 2021 mit finanziellen Zuschüssen. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Bedingungen für den Erhalt einer Unterstützung wurden vom BMBF vorgegeben und gelten einheitlich für die gesamte Bundesrepublik. Die Studierendenwerke sind mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt. Die Entscheidungen über die Anträge orientieren sich ausschließlich an den vorgegebenen Kriterien.

Weitere Informationen und Online-Antrag:
www.swfr.de/geld/corona-nothilfe

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Veranstaltungen 

Tanz: FALL INTO PLACE oder was wa(h)r ist

Tanz: FALL INTO PLACE oder was wa(h)r ist
Fall into Place: Laura Heinecke (c) Foto: Dieter Hartwig

Laura Heinecke & Company
Live-Stream aus dem E-WERK Freiburg
ONLINE-PREMIERE: Sa 06.02. | 20:00 Uhr | Live-Stream über #infreiburgzuhause.de

In der neuen abendfüllenden Tanz-Produktion von Laura Heinecke (Freiburg/Potsdam) begeben sich drei Tänzer*innen, zwei Autor*innen und ein Sound-Designer auf eine multimediale Wahrheitssuche. Interdisziplinäre Schnittstellen zwischen Tanz und Text sowie Video-Projektion und Körper, begleitet von atmosphärischen Sound-Texturen, machen die individuellen physischen Wahrheiten der Performer*innen erlebbar. Definierte Lichträume mit wechselnder Farbigkeit bestimmen den Moment und die Realität des Betrachters immer wieder neu.

Eine sinnliche Erforschung der Frage: Gibt es sie überhaupt, die allgemein gültige Wahrheit, auf die wir uns einigen können? Oder ist sie nicht vielmehr ein individuelles, subjektives Gut?

Mit freundlicher Unterstützung des E-WERK Freiburg und der fabrik Potsdam im Rahmen des Artist in Residence Programms.

MIT

Künstlerische Leitung: Laura Heinecke
Choreografie/Tanz: Laura Heinecke, Aura Antikainen, Sarantoula Sarantaki
Sounddesign: Nicolas Schulze
Bühnenbild + Video: Clemens Kowalski
Lichtdesign: Ralf Grüneberg
Dramaturgie: Jo Koppe
Choreografische Begleitung: Günter Klingler
Texte: Magdalena Weber, Emma Charlott Ulrich
Kostüm: Heather Mac Crimmon
Produktion: Frauke Niemann
www.lauraheinecke.blogspot.com

Regulärer Ticketpreis: 16,00 €/ 12,00 €

PREMIERE im Live-Stream: (klicke auf "mehr!)

Mein Beitrag für das Onlineformat (freiwillig)
5€ Standard-Beitrag
10€ Gönner-Beitrag
20€ Premium-Beitrag

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, dem Landesverband Freie Tanz-und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, von der Landeshauptstadt Potsdam und der Stadt Freiburg im Breisgau.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesverband Soziokultur, sowie durch die Fördermaßnahme NEUSTART Kultur.

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Veranstaltungen 

Tanz: Eden

Tanz: Eden
Eden: Glück und das Gegenteil - Phase1 © Foto: Jennifer Rohrbacher

com.dance e.V.
Live-Stream aus dem E-WERK Freiburg
PREMIERE: Sa 30.01. | 19:30 Uhr | Live-Stream über #infreiburgzuhause.de

„Wenn ich mir was wünschen dürfte, möchte ich etwas glücklich sein, wenn ich gar zu glücklich wär, hätt ich Heimweh nach dem Traurig sein.“ F. Holländer/ M. Dietrich

Die Suche nach dem Glück … Der Werbeindustrie schärfste Waffe? Wenn du das hast, wenn du dies tust und jenes Risiko vermeidest, dann findest Du das Glück. Die Suche nach dem Glück, ein Jagen nach materiellem Wohlstand, einer besseren Beziehung, mehr Selbsterfahrung und Selbstoptimierung, einer neuen Spiritualität. Das Glück scheint direkt vor oder knapp hinter uns zu liegen.

Was ist der Schlüssel zum Glück? Kann es sein, dass das, was sich da hinter geschlossener Tür befindet, gar nicht so besonders ist? Nur das bekannte Leben im Duett zwischen guten und weniger guten Momenten, aus Harmonie und Irritation, Stagnation und Bewegung, zwischen Gelingen und Scheitern, der (Selbst-)Liebe und Ablehnung, Spannung und Entspannung, zwischen Freude und Melancholie …

Sechs Tänzer*innen und zwei Musiker*innen forschten über das Glück und das Gegenteil von Glück in einer Gesellschaft, in der es uns anscheinend an nichts fehlt und kreierten unter der künstlerischen Leitung von Katja Gluding eine berührende Tanzperformance.

In Kooperation mit Caritas Stadt Freiburg, Musikhochschule Freiburg und E-WERK Freiburg.

MIT
Choreografie & Künstlerische Leitung: Katja Gluding
Produktionsleitung: Belinda Winkelmann
Dramaturgische Begleitung: Nadine Gerspacher
Choreographische Assistenz: Anna Lena Frucht
Tanz: Tobias Hergt, Amith Wijesinghe, Christina Bischof, Antonia Bischof, Rica Matthes, Anna Kempin
Musik: Leonie Flaksmann, Maria Beatriz Picas de Carvalho Magalhães

www.com-dance.de

Hier geht es zum Live-Stream (klicke auf "mehr!)

Regulärer Ticketpreis: 14€ / 12€

Mein Beitrag (freiwillig)
5€ Standard-Beitrag
10€ Gönner-Beitrag
20€ Premium-Beitrag

Gefördert von Kulturamt Freiburg, Laft BW, Aktion Mensch, Homann Stiftung, Renate und Waltraut Sick Stiftung, Sparkasse

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Veranstaltungen 

Online Tanzkurs für Studierende

Online Tanzkurs für Studierende
Maren und Steve (c) The Lindy Corner

Ab Februar bietet das Studierendenwerk Freiburg einen Solo Jazz Tanzkurs an

Da Paartanzkurse aufgrund der zurzeit geltenden Kontaktbeschränkungen schwierig durchzuführen sind, bietet das Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald in Kooperation mit der Tanzschule „The Lindy Corner“ ab Februar einen wöchentlichen online Solo Jazz Tanzkurs für Studierende an.

An fünf Terminen können musik- und tanzbegeisterte Studierende jeweils dienstags für eine Stunde etwas Bewegung in ihren Alltag bringen! Zur Swing Musik der 20er/30er Jahre kann man super alleine tanzen. Mit Hilfe des Online-Tools Zoom können die Teilnehmenden die Tanzstunde live mitverfolgen und sich mit den anderen Mittanzenden austauschen.

Kursbeginn ist Dienstag, 2. Februar, von 20:00 bis 21:00 Uhr, online.
Anmelden können sich Studierende auf der Homepage des Studierendenwerks Freiburg (siehe Link unten).

Im Kurs werden erste Solo Jazz Moves erlernt und auch die ein oder andere Solo Jazz Routine getanzt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Sollte es genügend Nachfrage geben, besteht die Möglichkeit, zusätzlich einen Lindy Hop Tanzkurs anzubieten, vorausgesetzt dies ist unter den gegebenen Kontaktbeschränkungen möglich.

Der originale Solotanzstil aus den 30er Jahren, heute Solo Jazz oder auch Authentic Jazz genannt, lebt von kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und ist tief im Feeling des Jazz verwurzelt. Außerdem kommen bei diesem Tanz Koordination und Fitness nicht zu kurz.

Die Anmeldung und weitere Informationen zum Kurs gibt es unter:
https://www.swfr.de/veranstaltungen/sport

Infos zur Tanzschule gibt es unter:
https://thelindycorner.com/tanzkurse/

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Veranstaltungen 

Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital

Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital
Gewinner Freiburger Leiter: Andrina Bollinger © Sonja Berta

Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
18. – 20. Januar 2021, Messe Freiburg
Die erste IKF.digital ist mit Erfolg zu Ende gegangen

Erstmals in der Geschichte der Internationalen Kulturbörse Freiburg hat die größte Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events im deutschsprachigen Raum nicht live vor Ort, sondern ausschließlich digital stattgefunden.

Auch im digitalen Format ist es der Veranstalterin Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) gelungen, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Kulturschaffende austauschen und vernetzen konnten: Registrierte Teilnehmer_innen hatten die Möglichkeit, per Nachricht miteinander Kontakt aufzunehmen und über einen Online-Terminkalender konnten Meetings mit Aussteller_innen im Videochat vereinbart werden.

220 Aussteller_innen und knapp 500 Fachbesucher_innen haben an der IKF.digital teilgenommen. Zahlreiche Künstler_innen, die bei der 33. IKF live vor Ort für einen Kurzauftritt ausgewählt wurden, präsentierten Videos ihrer Produktionen.

Besonders großen Anklang fand das an aktuellen Themen ausgerichtete Seminar- und Vortragsprogramm. Hier wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es gerade jetzt für die in der Kultur und Eventbranche tätigen Menschen ist, miteinander im Gespräch zu sein und sich Impulse, Best Practice Beispiele und Anregungen für die tägliche Arbeit zu holen. Sei es bei Vorträgen wie „Veranstaltungssicherheit in Corona-Zeiten“ oder „Strategische Planung in Krisen für Veranstalter und Künstler“, immer wieder wurde thematisiert, was man aus der seit knapp einem Jahr andauernden Zwangspause für die zukünftige Arbeit lernen und wie man trotz allem gestaltungsfähig bleiben kann. Das Feedback der an den Vorträgen und Seminaren Teilnehmenden war denn auch durchweg positiv: „Super Impulse“, „Danke für die Inspiration“, „Danke fürs Mutmachen“, “motivierend“, „hoch informativ“, so der Tenor der Beiträge in den Chatforen.

Ebenfalls hohen Zuspruch fanden die Kurzpräsentationen neuer Projekte und Produktionen, die vom Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e. V. und dem Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e. V. vorgestellt wurden. Bei den oftmals im Hinblick
auf Corona-Konformität entwickelten Produktionen zeigte sich einmal mehr das große innovative und kreative Potential, das es in diesen Kunstformen gibt.

„Die während der IKF.digital gemachten Erfahrungen zeigen, wie notwendig und wichtig es ist, dass wir zukünftig das ganze Jahr hindurch immer wieder Veranstaltungen auf unserer Online-Plattform anbieten, damit gerade in Zeiten, in denen sich unsere Branche nicht oder nur unter sehr erschwerten Rahmenbedingungen live treffen kann, gemeinsame Begegnungen stattfinden und in konzentrierter Form Informationen ausgetauscht werden können“, so Susanne Göhner, IKF-Projektleiterin bei der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe.

Eine Premiere gab es auch für die FREIBURGER LEITER, den Kulturbörsenpreis, der seit 2008 vergeben wird. Erstmals fanden sowohl Stimmabgabe als auch Preisverleihung online statt. Die Gewinner der FREIBURGER LEITER der IKF.digital sind:

Sparte Darstellende Kunst:
Elias Oechsner (DE) | Jonglage, Objektmanipulation

Sparte Musik:
Andrina Bollinger (CH) | Multiinstrumentalistin, Sängerin

Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM zieht eine positive Bilanz: „Es war eine Herausforderung in der Kürze der Zeit von der ursprünglich geplanten Live-vor-Ort-Ausgabe der IKF auf die IKF.digital umzustellen und es freut mich zu sehen, dass unser Angebot gut angenommen wurde.“

Die 34. Internationale Kulturbörse Freiburg findet vom 23. – 26.01.2022 in der Messe Freiburg statt.

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Verschiedenes 

Broken Arrows: Atomwaffen-Unfälle & Beinahe-Katastrophen

Broken Arrows: Atomwaffen-Unfälle & Beinahe-Katastrophen
(c) mitwelt.org

Atomwaffenverbot-Vertrag endlich unterzeichnen

Nach der Ratifizierung durch 50 Länder wird der von den Vereinten Nationen 2017 verabschiedete Vertrag zum Verbot von Atomwaffen am 22. Januar 2021 in Kraft treten - allerdings ohne die Teilnahme der Atommächte der Welt. Deutschland hat wegen der US-Atombomben in Büchel und wegen seiner atomaren Dienstbotenschaft den Vertrag bisher nicht unterzeichnet. Weltweit gab es im Jahr 2020, drei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges, immer noch mehr als 13.000 Atomwaffen. Im Falle eines Krieges lässt sich damit die Menschheit ausrotten. Doch nicht nur im Kriegsfall bedrohen Atomwaffen die Menschheit.

Broken Arrow, gebrochener Pfeil, lautet das Codewort des US-Militärs für Unfälle mit Atomwaffen.
Am 11. Januar 1985 kam es auf der Waldheide im Heilbronner Stadtwald zu einem schweren Unfall mit amerikanischen Atomwaffen. Zunächst beteuerten die amerikanischen Militärs Gefahr habe nie bestanden, es habe "ein wenig" gebrannt. Auch das Interesse der deutschen Medien war mitten im Kalten Krieg und in der Zeit einer erstarkenden Friedensbewegung erschreckend gering. Bald wurde klar: Das Triebwerk einer amerikanischen Pershing II Atomrakete war explodiert, drei Soldaten sind ums Leben gekommen, der nukleare Gefechtskopf aber war mit viel Glück heil geblieben. Eine Freisetzung von Radioaktivität wäre auch ohne Atomexplosion eine Katastrophe für Heilbronn gewesen und nicht nur das rund fünfzig Kilometer entfernte Stuttgart wäre schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Liste mit Unfällen und Beinahe-Katastrophen mit Atomwaffen ist erschreckend lang und unvollständig. Allein die USA "vermissen" aktuell immer noch mindestens acht voll explosionsfähige, verlorene Bomben. Außerdem weitere neun, die zwar nicht mit dem Spaltstoff Plutonium geladen waren, wohl aber andere radioaktive Substanzen enthielten. Die USA geben öffentlich 32 solch schwerer Unfälle bis 1980 zu. Die tatsächliche Zahl an Bränden, Fehlzündungen oder Abstürzen atomar bestückter Flieger dürfte weit größer sein. Ein fallengelassener Schraubenzieher reichte einmal bei einer Kontrolle aus, um eine konventionelle Explosion in einem Atomraketen-Silo auszulösen. Die thermonukleare Reaktion gab es bloß deshalb nicht, weil das radioaktive Material zu dem Zeitpunkt getrennt gelagert wurde. Dutzende Menschen starben bei vergleichbaren Unfällen.

Bekannt gegeben werden von den US-Militärs immer nur die mindestens 50 Jahre zurückliegenden Unfälle. Was sich so lange verheimlichen lässt wird verheimlicht, was sich nicht verheimlichen lässt wird verharmlost und heruntergespielt. Im letzten Kalten Krieg wurden auch die Menschen in den Demokratien des Westens belogen und betrogen. Was im aktuellen, neuen Kalten Krieg geschieht, können wir nur vermuten.

Ebenso wenig wissen wir von den Unfällen der anderen Atomwaffenstaaten. Die mörderischsten aller Waffen besitzen die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und die Volksrepublik China, ferner Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea und selbstverständlich gab und gibt es auch dort verheimlichte Unfälle.

Auch in Büchel in Deutschland
werden die völkerrechtswidrigen Waffen gelagert. Im Kriegsfall müssen die "Teilhabe"staaten Nuklearwaffen unter US-amerikanischer Kontrolle einsetzen. Das Konzept der nuklearen Teilhabe sieht vor, dass die in den nichtnuklearen Staaten gelagerten Nuklearwaffen im Frieden stets unter US-Hoheit bleiben sollen und dass dies auch im Kriegsfall bis zu ihrer Zündung der Fall sein soll. Über die nötigen Codes verfügt demnach nur die US-Führung; sie unterliegen strengster Geheimhaltung. Das, was uns in Orwellschem Neusprech als Nukleare Teilhabe verkauft wird, ist ein mörderischer Dienstbotenjob!

"Zufällige" Atom-Explosionen gab es bisher noch nicht.
Doch führten Broken Arrow Unfälle in den USA, in Spanien und Grönland zu massiven radioaktiven Verseuchungen. Eine Broken Arrow Katastrophe könnte eine Großstadt oder eine Region auslöschen und doch gibt es (abgesehen von einem Atomkrieg) noch größere Schreckensszenarien.

Falscher Atomalarm: Atomkrieg durch technisches Versagen.
Im Jahr 1980 stand die Welt „Zwanzig Minuten am Rand eines Atomkriegs“. Ein fehlerhafter Computer hatte verrückt gespielt und einen sowjetischen Angriff gemeldet. 20 Minuten dauerte es, bis alle Atombomber-Triebwerke wieder abgestellt, bis die Raketen-Mannschaften wieder auf normale Alarmbereitschaft zurückbeordert waren.
1983 meldete ein sowjetischer Satellit fälschlicherweise den Start einer US-Rakete. Doch der damalige Soldat Stanislaw Petrow verhielt sich vorschriftswidrig und verhinderte einen Atomkrieg. Das gut verdrängte Risiko eines versehentlich ausgelösten Atomkrieges ist heute ähnlich hoch wie im Kalten Krieg.

Alle Atomwaffen gefährden den Frieden.
Weltweit gab es im Jahr 2020 noch rund 13.400 Atomwaffen, ein Potenzial mit dem sich die Menschheit ausrotten lässt. Mit dem Glück der Dummen sind wir bisher an der globalen Katastrophe vorbeigeschlittert. Atomwaffen sind ein Dorn im Fleisch unseres Landes. Der Dorn muss gezogen werden. Wenn gegen den Mehrheitswillen der Menschen in Deutschland immer noch US-Atomwaffen in Büchel gelagert werden, dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob Deutschland ein souveräner Staat ist.

Atomwaffenverbotsvertrag endlich unterzeichnen und Atomwaffen aus Büchel abziehen.
Der internationale Vertrag zum Verbot von Atomwaffen wird am 22.1.2021 endlich in Kraft treten. 50 Staaten haben das Abkommen inzwischen ratifiziert. Deutschland und die Atommächte boykottieren das Abkommen.

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Autor: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein






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