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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Mensa-To-Go – Jetzt unsere Glasboxen kaufen

Das Studierendenwerk Freiburg bietet in den Mensen Rempartstraße und Institutsviertel Essen zum Mitnehmen an. Für noch mehr Nachhaltigkeit kann man ab sofort praktische Glasboxen erwerben.

In den Mensen Rempartstraße und Institutsviertel gibt es montags bis freitags von 11.30 – 14.00 Uhr ein warmes Mittagessen zum Mitnehmen. Ab sofort kann man sich vor Ort für 5 € eine praktische und nachhaltige Glasbox für das To-Go-Essen kaufen.

Weiterhin zu beachten ist, dass das Essen nicht vor Ort verzehrt werden darf und dass bei der Abholung alle erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht.

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Verschiedenes 

„Ich übernehme Verantwortung“

„Ich übernehme Verantwortung“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

Für Ann-Kathrin (19) war nach ihrem Abitur klar; vor dem Studium will sie sich sozial engagieren und erste Berufserfahrungen sammeln. Sie entschied sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Schulkindbetreuung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V. an einer Freiburger Grundschule.

Nachdem Sie die Schule erfolgreich abgeschlossen haben, sind Sie jetzt ja wieder in einer Schule. Wie kam das denn?

Ann-Kathrin: Ich wäre auch gerne als Au Pair ein Jahr ins Ausland gegangen, aber das ist coronabedingt ausgefallen. Und da ich nach der langen Schulzeit nicht direkt studieren wollte, bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich habe mich beim Caritasverband Freiburg-Stadt beworben. Dort gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Freiwilligendienst. Ich wollte sehr gerne mit Kindern im Grundschulalter arbeiten. Dieser Wunsch konnte berücksichtigt werden und so kam ich zur Schulkindbetreuung.

Was haben Ihre Eltern und Freunde dazu gesagt?

Ann-Kathrin: Meinen Eltern war es wichtig, dass ich einen konkreten Plan habe für die Zeit nach dem Abi. Unter meinen Freunden bin ich die einzige, die ein FSJ macht. Die anderen studieren, haben eine Ausbildung angefangen oder wissen noch nicht genau, wie es weiter geht. Nicht alle wussten, dass es die Möglichkeit gibt, ein FSJ zu machen und finden es gut, dass ich mich jetzt in der Schulkindbetreuung einbringe und noch ein Jahr Zeit habe, Erfahrungen zu sammeln und schon etwas Geld verdiene, bevor ich mich um einen Studienplatz bewerbe.

Was sind Ihre Aufgaben in der Schulkindbetreuung?

Ann-Kathrin: Die Grundschulkinder kommen nach dem Unterricht zu uns in die Betreuung. Wir empfangen sie, gehen gemeinsam zum Mittagessen. Anschließend werden die Hausaufgaben gemacht, das Team von der Schulkindbetreuung hat dabei im Blick, welches Kind Unterstützung braucht und welches gut selbständig arbeiten kann.
Nach den Hausaufgaben beginnt die Zeit, die wir gemeinsam mit den Kindern gestalten. Dabei stehen gemeinsame Spiele, Projekte und Bewegung im Vordergrund. Uns geht es darum, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Gleichzeitig ist unser Ziel, die Interessen und Stärken eines jeden Kindes zu entdecken und zu fördern.

Das klingt sehr vielseitig. Können Sie dabei eigene Ideen einbringen?

Ann-Kathrin: Da ich ja in die Planungen von Aktivitäten und Projekten der Schulkindbetreuung voll mit eingebunden bin, sind meine Ideen immer willkommen. Ich bin sehr kreativ und bastle zum Beispiel gerne mit den Kindern. Ich übernehme die Verantwortung genauso wie meine Kolleginnen. Das gibt mir das Gefühl, richtig dazu zugehören.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr?

Ann-Kathrin: Außer natürlich die Arbeit mit den Kindern, sind die Seminartage sehr gut. An den Seminartagen lerne ich auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines FSJ von anderen Einsatzorten kennen. Es ist interessant, von deren Erfahrungen zu hören und sich untereinander auszutauschen. Man lernt dabei viele Berufe und andere junge Menschen kennen.

Wissen Sie schon, wie es nach dem FSJ für Sie weitergeht?

Ann-Kathrin: Die Erfahrungen, die ich in meinem FSJ mache, bestärken mich darin, dass ich auch in Zukunft etwas mit Kindern in diesem Alter machen möchte. Grundschullehramt zu studieren, kann ich mich daher sehr gut vorstellen.





Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Jetzt den Antrag für März stellen!

Auch im März 2021 können Studierende, die aufgrund der Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, noch einmal einen Online-Antrag auf Überbrückungshilfe des Bundes stellen. Studierende, die bereits im Februar einen Antrag gestellt haben, können jetzt einen Folgeantrag für März 2021 einreichen. Wer noch keine Überbrückungshilfe beantragt hat, kann einen Erstantrag stellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die betreffenden Studierenden bis März 2021 mit finanziellen Zuschüssen. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Bedingungen für den Erhalt einer Unterstützung wurden vom BMBF vorgegeben und gelten einheitlich für die gesamte Bundesrepublik. Die Studierendenwerke sind mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt. Die Entscheidungen über die Anträge orientieren sich ausschließlich an den vorgegebenen Kriterien.

Weitere Informationen und Online-Antrag:
www.swfr.de/geld/corona-nothilfe

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Verschiedenes 

2020: 300.038 Frelo-Fahrten

2020: 300.038 Frelo-Fahrten
Frelo-Station in Freiburg / Foto: Daniel Jäger

Probestationen am Tuniberg werden zu dauerhaften Stationen

Stolze 300.038 Mal wurden im vergangenen Jahr Fahrten mit den Frelo-Leihfahrrädern in Freiburg unternommen. Das sind im Schnitt gut 820 Ausleihen am Tag. „Die COVID-19-Pandemie hatte 2020 glücklicherweise nur geringe Auswirkungen auf das Fahrradverleihsystem Frelo. Wir sind somit von einer guten Basis aus ins Jahr 2021 gestartet“, sagt VAG Vorstand Oliver Benz.

Betrachtet man den Jahresverlauf, so kann man feststellen, dass sowohl die Jahreszeiten wie auch die beiden Lockdowns die Zahl der Nutzungen beeinflusst haben: Stärkster Monat war der Juli mit 39.494 Ausleihen. Dem standen im März und April – den Monaten des ersten harten Lockdown – nur jeweils knapp 14.000 und 13.000 Nutzungen gegenüber. Im Januar 2020 kurz vor der Pandemie gab es immerhin 20.685 Fahrten mit den rotweißen Rädern. „Ein Indiz für die wachsende Akzeptanz des Angebots ist auch die ständig steigende Zahl der registrierten Nutzerinnen und Nutzer. Diese hat sich im Jahresverlauf auf 26.372 knapp verdoppelt,“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch.

Frelo ist seit dem 17. Mai 2019 am Start. Das Jahr 2020 war somit das erste vollständige „Frelo-Jahr“. Im Jahr 2019 waren rund 151.000 Fahrten registriert worden.

Nach Testlauf: Frelo bleibt am Tuniberg und in Hochdorf

Seit Juni letzten Jahres konnte die Bevölkerung der Ortsteile am Tuniberg und von Hochdorf das Fahrradverleihsystem Frelo durch mehrere Probestationen kennenlernen und vor Ort testen. Nach einem Dreivierteljahr steht nun fest, dass Frelo als ein festes nachhaltiges Mobilitätsangebot am Tuniberg und in Hochdorf bestehen bleibt. Lediglich der Standort in St. Nikolaus wird aufgrund mangelnder Ausleihen und Rückgaben aufgegeben.

Die bislang nur provisorischen Stationen in Hochdorf, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen hingegen werden in den kommenden Monaten in feste, dauerhafte Standorte umgewandelt. „Auch, wenn die Stationen in den Ortsteilen natürlich nicht die Nachfrage haben, wie jene in der Innenstadt, möchten wir die Stationen fortführen, um ergänzend zu unseren Buslinien ein zusätzliches nachhaltiges Mobilitätsangebot zu bieten,“ sagt Luisa Stenmans, die für Frelo-verantwortliche Mitarbeiterin der Freiburger Verkehrs AG.

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Veranstaltungen 

Landtagswahlen 2021 in Baden-Württemberg

Wie wollen sich die Parteien für die Studierenden einsetzen?

- Jetzt online: Die Reaktionen auf die Wahlprüfsteine der Arbeitsgruppe der Studierendenwerke BaWü

- Hohe Hürden bei der Inanspruchnahme der für die Studierendenwerke eingerichteten 30 Millionen Euro Corona-Soforthilfe des Landes

Freiburg, 23. Februar 2021 – Der Erhalt der Chancengerechtigkeit beim Studium und die Sicherung der Attraktivität des Hochschulstandorts Baden-Württemberg sind eine soziale Verpflichtung des Landes. Im Vorfeld der am 14. März 2021 stattfindenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat die Arbeitsgruppe der Studierendenwerke BaWü daher sechs Wahlprüfsteine erstellt und um eine Stellungnahme gebeten. Die Wahlprüfsteine sollen den Wahlberechtigten als Entscheidungshilfe dienen. Konkret geht es um zentrale Themen wie die finanzielle Sicherstellung ihres umfassenden Leistungsangebots vor Ort, den Bürokratieabbau beim BAföG, die Unterstützung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Finanzierung eines günstigen und ausgewogenen Mensaessens sowie die Beibehaltung eines kostenfreien Beratungsangebots. Die Reaktionen der im Landtag vertretenen Fraktionen CDU, DIE GRÜNEN, FDP und SPD können jetzt online unter www.wahlpruefsteine-stw-bw.de nachgelesen werden. Die Landesgeschäftsstelle der AfD gab keine Rückmeldung.

Trotz pandemiebedingter Mehraufwände nur geringe Chancen auf Corona-Hilfe

Die Dringlichkeit der finanziellen Sicherung der Studierendenwerke und ihres Leistungsangebots hat sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft. Wie das für die Studierendenwerke zuständige Wissenschaftsministerium bereits in seiner Pressemitteilung vom 20. Juli 2020 festgestellt hat, haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Studierendenwerke vor große Herausforderungen gestellt und tun dies bis heute. Die Einstellung des Präsenzbetriebs an den Hochschulen, die Schließung der gastronomischen Einrichtungen und der Kitas, Mietausfälle in den Wohnhäusern sowie die erhöhten Anforderungen an den Hygiene- und Arbeitsschutz haben weitreichende finanzielle Konsequenzen nach sich gezogen. Durch rasches unternehmerisches Handeln ist es den Studierendenwerken gelungen, Millionenverluste zu vermeiden und gleichzeitig die größtmögliche Unterstützung und Sicherheit für die Studierenden sowie für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter aufrechtzuerhalten. Neben Hygiene-Konzepten für Gastronomie, Kita, Wohnanlagen und Verwaltung waren die kurzfristige Umstellung der Beratungsleistungen auf digitale Kommunikationsformen (Video, Chat, E-Mail, Hotline) zu bewältigen und Möglichkeiten des effizienten mobilen Arbeitens für die eigenen Beschäftigten zu schaffen. Darüber hinaus haben sich die Studierendenwerke für die vom Land und Bund zur Verfügung gestellten Not- und Überbrückungshilfen für Studierende eingesetzt und deren Abwicklung übernommen. Durch diese weiteren Maßnahmen ist neben den pandemiebedingten Einnahmeausfällen ein signifikanter Mehraufwand entstanden.

„Dass die Studierendenwerke im Land trotz dieser Herausforderungen recht gut dastehen, ist das Ergebnis eines effizienten Krisenmanagements und des Engagements aller Beschäftigten vor Ort. Neben dem Kurzarbeitergeld, welches zügig bei den Arbeitsagenturen beantragt wurde, haben uns vor allem erhebliche Kosteneinsparungen geholfen, die finanzielle Situation zu stabilisieren. Wir alle haben bereits geplante Maßnahmen für Instandhaltungen zurückgestellt sowie Investitions- und Nachhaltigkeitsprojekte auf Eis gelegt. Auch etliche offene Personalstellen blieben in den Studierendenwerken unbesetzt, befristete Arbeitsverträge wurden nicht verlängert, Renteneintritte vorgezogen und zahlreiche Aushilfen nicht weiter beschäftigt. Für die Studierendenwerke ist es daher ein wichtiges Zeichen der Unterstützung gewesen, dass Ende Juli 2020 die 30 Millionen Euro Corona-Soforthilfe in der zitierten Pressemitteilung bekannt gegeben worden war“, so Michael Postert, Vorsitzender der ARGE der Studierendenwerke.

Sowohl Hochschulen als auch die Studierenden gehen nun davon aus, dass die 30 Millionen Euro bereits an die Studierendenwerke verteilt wurden und adressieren entsprechende Ansprüche. Deshalb wollen die Geschäftsführenden darauf hinweisen, dass seit der offiziellen Ankündigung nur knapp 15 Prozent der Gesamtsumme für das Geschäftsjahr 2020 abgerufen werden konnten. Gegenüber den Studierendenwerken beruft sich das Wissenschaftsministerium in Bezug auf die Vorgehensweise bei der Verteilung auf haushaltsrechtliche Gründe. Demzufolge könne nur für ein ausgewiesenes Defizit im Zusammenhang mit der Pandemie ein finanzieller Ausgleich gewährt werden. Da die erheblichen Einsparmaßnahmen der Studierendenwerke in der Kostenrechnung allerdings nicht als Minus verbucht werden können, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der 30 Millionen Soforthilfe keine Verwendung finden wird.

Die Geschäftsführenden der betroffenen Studierendenwerke wissen es zu schätzen, dass das Land Baden-Württemberg die besonderen Herausforderungen der Pandemie wahrnimmt und im Notfall finanzielle Hilfen gewähren würde – auch wenn die bereitgestellten Gelder nun bei weitem nicht vollumfänglich verteilt werden können. Gleichzeitig unterstreichen sie die Bedeutung der von Ministerin Bauer in der bereits zitierten Pressemitteilung vom 20. Juli 2020 getroffenen Aussage: „Studierendenwerke können diesen Mehraufwand nicht mit eigener Kraft stemmen. Wir wollen, dass unsere Studierenden auch künftig starke Studierendenwerke als verlässliche soziale Dienstleister an ihrer Seite haben und dass sie ihr Studium unter den bestmöglichen Bedingungen abschließen können. Damit sichern wir auch die Attraktivität Baden-Württembergs als exzellenten Bildungs- und Forschungsstandort.“

Über die ARGE Studierendenwerke Süd-West - Arbeitsgruppe BaWü:

Die acht baden-württembergischen Studierendenwerke unterstützen gemeinsam rund 360.000 Studierende von 70 Universitäten und Hochschulen in ihrem Studium. Dabei stellen sie über 28.500 kostengünstige Wohnheimplätze zur Verfügung und betreiben 75 Mensen. Gemeinsam beschäftigen die Studierendenwerke rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ARGE Studierendenwerke Süd-West – Arbeitsgruppe BaWü setzt sich aus sechs Studierendenwerken zusammen: Studierendenwerk Freiburg, Studierendenwerk Heidelberg, Studierendenwerk Karlsruhe, Studierendenwerk Mannheim, Studierendenwerk Seezeit Boden-see, Studierendenwerk Stuttgart. Länderübergreifend schließen sich die Arbeitsgruppen der Studierenden-werke Süd-West zusammen, um den fachlichen Austausch zu fördern und Synergien zu nutzen. Gemeinsames Ziel ist, allen Studierenden die bestmögliche Unterstützung bei der Bewältigung des Studiums zu bieten - insbesondere in sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesundheitlichen Belangen.

Die Studierendenwerke in Baden-Württemberg sind in der Rechtsform einer "Anstalt des öffentlichen Rechts" verfasst und unterliegen dabei der Rechtsaufsicht des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die rechtlichen Grundlagen sind im Gesetz über die Studierendenwerke im Land Baden-Württemberg (Studierendenwerksgesetz - StWG) festgelegt.

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Verschiedenes 

„Saal 101“: SWR2 sendet 12-Stunden-Hörspiel über den NSU-Prozess

„Saal 101“: SWR2 sendet 12-Stunden-Hörspiel über den NSU-Prozess
© SWR/BR/Gila Sonderwald

Protokolle der ARD-Gerichtsreporter*innen als Grundlage (Produktion: ARD und Deutschlandfunk, Federführung: BR) / 19. und 20.02., 20 Uhr / ARD Audiothek ab 19.02.

ARD und Deutschlandfunk haben den größten Rechtsterrorismusprozess der deutschen Geschichte als Dokumentarhörspiel aufbereitet: „Saal 101“ ist der Titel der 12-stündigen Produktion. Sie ist benannt nach dem Gerichtssaal des Oberlandesgerichtes München, in dem das Verfahren gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) stattfand. SWR2 sendet alle 24 Teile zeitgleich mit den anderen Kultur- und Informationsradios der ARD und dem Deutschlandfunk am 19. und 20. Februar 2021, jeweils ab 20 Uhr. Die Federführung für die Produktion lag beim Bayerischen Rundfunk. „Saal 101“ zeichnet ein facettenreiches und differenziertes Bild des NSU-Prozesses und ermöglicht beklemmende Einblicke in Abgründe der deutschen Gesellschaft. Alle Folgen „Saal 101“ ab 19. Februar 2021 auch in der ARD Audiothek.

SWR Expert*innen als Berichterstatter und als Berater

Das Dokumentarhörspiel beruht auf einer Sammlung von Prozessprotokollen der ARD-Gerichtsreporter*innen. Die Berichterstatter*innen der ARD protokollierten die Verhandlung an jedem der 438 Prozesstage. Diese mehr als 6.000 Seiten umfassenden Protokolle sind ein einzigartiges Stück Zeitgeschichte, denn es gibt keinen Prozessmitschnitt in Ton oder Bild. Zu den Autor*innen zählen auch die SWR Berichterstatter*innen Frank Bräutigam, Leiter der ARD-Rechtsredaktion beim SWR, sowie Gigi Deppe, Jana Lange und Holger Schmidt. Der ARD Terrorismusexperte und Leiter der SWR Redaktion „Datenjournalismus und Reporter“ Holger Schmidt hat zudem als Berater an dem Dokumentarhörspiel mitgewirkt: „Über den NSU-Prozess wurde viel geredet, aber kaum jemand kann ermessen, was wirklich vor Gericht geschehen ist. Mir war es wichtig, einerseits die Akribie des Gerichts, aber auch die vielen offenen Fragen, die dunklen Seiten der Unklarheit deutlich zu machen.“

Ein Hörbild aus Radikalisierung, rechten Netzwerken und Ermittlungspannen der Polizei

Mosaikartig setzt sich in „Saal 101“ ein Hörbild zusammen: die Sozialisation der Täter, ihre Radikalisierung in der Nachwendezeit, das Leben im Untergrund, die rechten Netzwerke und die Unterstützerszene, die Rolle des Verfassungsschutzes, die Pannen bei den polizeilichen Ermittlungen (der Taten), die Hoffnung der Opferangehörigen auf Aufarbeitung und Aufklärung durch den Prozess und ihre Enttäuschung, die Strategien der Verteidigung sowie die Fragetechnik des Gerichts. Jede der 24 Folgen von knapp 30 Minuten widmet sich einem Themenkomplex aus der Beweisaufnahme. Dabei folgt das Dokumentarhörspiel nicht der Chronologie des Prozesses. Vielmehr bringt es Zeugenaussagen zusammen, die tatsächlich vielleicht weit auseinanderlagen, jedoch dieselbe Fragestellung behandeln.

Anklage gegen Beate Zschäpe u. a. wegen Mittäterschaft an zehn Mordfällen

Der NSU verübte zwischen 2000 und 2007 zehn Morde, zwei Bombenanschläge und 15 Raubüberfälle. Bei den Morden starben acht türkische und ein griechischer Geschäftsmann sowie eine deutsche Streifenpolizistin. Die Anklage gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe umfasste u. a. die Mittäterschaft an den zehn Mordfällen sowie besonders schwere Brandstiftung. Das Urteil des OLG München ist noch nicht rechtskräftig.


„Saal 101“ in SWR2 und in der ARD Audiothek

ARD Radio Kulturnacht: Saal 101. Dokumentarhörspiel zum NSU-Prozess in 24 Teilen an 2 Abenden. SWR2, 19. und 20. Februar 2021, jeweils 20 Uhr bis 2 Uhr

ARD Audiothek, ab 19. Februar 2021: https://www.ardaudiothek.de/

zum Bild oben:
Zu den Sprecher*innen beim Dokumentarhörspiel „Saal 101“ zählt u. a. Bibiana Beglau.
© SWR/BR/Gila Sonderwald

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Veranstaltungen 

Mitmachaktionen zum 100-jährigen Bestehen des Studierendenwerks Freiburg

Mitmachaktionen zum 100-jährigen Bestehen des Studierendenwerks Freiburg
Essenausgabe Mensa Academica Freiburg 1956 (c) SWFR

Jetzt am Fotowettbewerb teilnehmen und tolle Preise gewinnen!

„Seit 100 Jahren an eurer Seite“ – so könnte man die Arbeit des heutigen Studierendenwerks und die seiner Vorgängerinstitutionen beschreiben. Zur Feier des 100-jährigen Bestehens haben wir viele tolle Veranstaltungen für die Studierenden der Hochschulregion Freiburg geplant.

Los geht es mit einem Fotowettbewerb für Studierende, die unter dem Motto #studylifeblackforest Eindrücke ihres Studienalltags in der Schwarzwaldregion mit uns teilen und mit etwas Glück einen unserer tollen Jubiläumspreise gewinnen können.

Was bedeutet #studylifeblackforest für Studierende? Sind es gemütliche Abende an der blauen Brücke in Freiburg, rauschende Mensapartys oder doch abenteuerliche Wanderungen im Schwarzwald?

Alle Studierende sind herzlich dazu eingeladen, ihre Fotos mit uns auf Instagram unter dem Hashtag #studylifeblackforest zu teilen! Die zehn besten Bilder werden dann ab Mai neben unserer historischen Ausstellung in der Universitätsbibliothek zu sehen sein.

Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 500€, 300€ und 100€ sowie Kochbücher, Mensaguthaben und IC-Mitgliedsausweise.

Einsendeschluss ist der 30. April 2021. Teilnehmen können alle Studierende, die an einer der Hochschulen im Betreuungsbereich des Studierendenwerks Freiburg eingeschrieben sind.

Weitere Informationen gibt es online ...

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Verschiedenes 

1921 – 2021: Das Studierendenwerk Freiburg feiert sein 100-jähriges Bestehen

1921 – 2021: Das Studierendenwerk Freiburg feiert sein 100-jähriges Bestehen
(c) SWFR

„Seit 100 Jahren an eurer Seite“ – so könnte man die Arbeit des heutigen Studierendenwerks und die seiner Vorgängerinstitutionen beschreiben. In diesem Jahr wird nun Geburtstag gefeiert. Mit einer historischen Ausstellung, vielen Veranstaltungen und zahlreichen Angeboten und Vergünstigungen für Studierende.

Soziale Förderung und Betreuung der Studierenden standen immer im Zentrum der Arbeit der Studierendenwerke bzw. ihrer Vorgängerinstitutionen. Heute haben die Studierendenwerke den gesetzlichen Auftrag, den Studierenden optimale Voraussetzungen zu bieten und sie darin zu unterstützen, dass ihr Studium unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gelingt. Doch von der Gründung der „Freiburger Studentenhilfe“ im Jahr 1921 bis zum heutigen Studierendenwerk war es ein langer Weg:
Er führte von der frühen Selbsthilfeorganisation „Studentenhilfe“ der 20er Jahre über das nationalsozialistische „Reichsstudentenwerk“ zum „Studentenwerk e.V.“ der Nachkriegszeit und schließlich zur heutigen Anstalt des öffentlichen Rechts.

Zum 100-jährigen Jubiläum wird nun die wechselvolle Geschichte des Studierendenwerks Freiburg in einer historischen Ausstellung erfahrbar gemacht. Die Ausstellung ermöglicht interessante Einblicke in das Leben und die soziale Situation der Freiburger Studierenden im Rahmen der historischen Verhältnisse. Daneben wird die Entwicklung der Förder- und Unterstützungsleistungen durch das Studierendenwerk (bzw. die Vorgänger-Institutionen) über die vergangenen zehn Dekaden gezeigt. Und natürlich wird auch ein Blick in die Zukunft geworfen. Welches sind die Ziele, die das Studierendenwerk in den kommenden Jahren verfolgt?

Die Ausstellung wird ab 6. Mai 2021 in der Universitätsbibliothek Freiburg zu sehen sein. Begleitend erscheint Anfang Mai eine Festschrift mit vielen Fotos und Illustrationen aus den vergangenen hundert Jahren.

Neben der Ausstellung wird der runde Geburtstag mit einem abwechslungsreichen Jubiläumsprogramm gefeiert: Mit Mensaführungen, Kulturveranstaltungen, einem Flohmarkt, dem Open-Air-Sommerfestival im MensaGarten oder der Zwanziger-Jahre-Revue des studentischen MONDO Musiktheaters. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Neben den Veranstaltungen gibt es für die Studierenden spannende Mitmach-Projekte. Zum Beispiel einen Fotowettbewerb oder einen internationalen Kunst-Workshop. Und es gibt spezielle Jubiläums-Vergünstigungen, beispielsweise Gratis-Milchreis-Essen in der Mensa. Oder die Teilnahme an Fortbildungen und Seminaren des Studierendenwerks zum Schnäppchenpreis von 10 Euro während des gesamten Jubiläumsjahrs.

Die eigens eingerichtete Website www.swfr.de/100 (unser Jubiläumshashtag: #swfr100) informiert über das Jubiläumsprogramm, hält aber auch andere interessante, nützliche oder amüsante Schmankerl bereit. So kann man etwa die beliebtesten Mensagerichte nachkochen, die auf vier Personen heruntergerechnet im Online-Kochbuch nachzulesen sind. Oder man erfährt, wie sich ehemalige Freiburger Studierende an ihre Studienzeit erinnern. Übrigens: Alle, die gern selbst ihre Erinnerungen an ihr Studium in Freiburg teilen wollen, sind herzlich eingeladen, ihre Texte für die Jubiläums-Website an das Studierendenwerk zu schicken – gerne mit einem Foto von damals und heute.

Natürlich steht das gesamte Programm unter dem Vorbehalt der pandemiebedingten Einschränkungen. Sollten Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein, bieten wir Online-Varianten zu den meisten Programmpunkten. Aktuelle Informationen gibt es auf unserer Website.

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