Prolix Studienführer - Freiburg
Samstag, 03.Dezember 2022 Uhr

 
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
ProlixLetter
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
Gruene-quellen
wodsch

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Tanzschule Fritz

Prolix-Verlag
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix Studienführer


Veranstaltungen 

SOUNDCITY FREIBURG: Sub-, Club- & Popkultur Festival

SOUNDCITY FREIBURG: Sub-, Club- & Popkultur Festival
soundcity-Freiburg-Collage (c) SUBCULTURE URBAN MEDIA

Samstag 8. Oktober 2022 @ Stadtgebiet Freiburg

Grundgedanke dieser Veranstaltung (eine Kooperation von subculture urban media x kulturaggregat e.V.) ist, die Vielfalt und den Facettenreichtum der Freiburger Sub-, Club- & Popkultur zu repräsentieren - sicht- und erlebbar zu machen. Als Leinwand für Diversität und Dynamik regionaler Freizeitaktivist*innen, als Werkschau interdisziplinärer urbaner Kunst und Kultur.

Das soundcity Festival möchte animieren und beitragen, dass sich die Freie Szene auch weiterhin als Experimentierfeld und Inkubator für Innovationen in Musik, Mode, Design, Technik, Literatur, Kunst und Gastronomie sowie als Schule für kreative, soziale und kommunikative Kompetenzen entfalten kann.

Die Freiburger Innenstadt als Resonanzraum für Musik, Tanz & Kunst - das vorläufige Programm (9 von 15 Programmpunkten, Stand 15. August 2022) gestaltet sich wie folgt:

01) Ausstellung @ Hilda5
90er Rave Art & Style: Flyer, Fotos, Fashion – Nostalgie vs. State of the Art

02) Lesung @ The Great Räng Teng Teng
Christian Elster (ehem. The Seducers, Freiburg): Pop-Musik sammeln: Zehn ethnografische Tracks zwischen Plattenladen und Streamingportal

03) Workshop I
Three Songs, no Flash! – Konzertfotografie mit Michaela Klaehn

04) Workshop II
LoopStation – Musikproduktion mit Lisa Supertramp

05) Breaking @ Ganter Unterführung
Street Show mit Directors Cut Crew

06) Symposium @ Das JOS
Queer Pop Culture – Multimedia-Vortrag mit Bettina Papenburg und Kathrin Dreckmann

07) Cinema @ Kommunales Kino
Filmvorführung: Italo Disco – Der Glitzersound der 80er (Alessandro Melazzini, Deutschland/Italien 2021)

08) Tonträgermarkt @ Haus der Jugend
CD- & Schallplattenbörse – eine halbe Million Tonträger auf 600 Quadratmetern

09) Skate Dance @ Schauenberghalle, Freiburger Turnerschaft
Rollerdisco – mit DJ, Spiegelkugeln, Kaltgetränken und allem Pipapo

… 10) 11) 12) 13) 14) 15)

Das soundcity Festival 2022 wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie durch das Kulturamt der Stadt Freiburg.

Mehr




Verschiedenes 

Jazzfestival Freiburg

Jazzfestival Freiburg
Hammond Jazz Night (c) Thomas Bauser

17.-25. September 2022
E-WERK Freiburg | Jazzhaus Freiburg

Das Freiburger Jazzfestival ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt der internationalen Jazzszene. Veranstaltet von E-WERK und Jazzhaus Freiburg finden sich hier Neuentdeckungen der europäischen Musikszene ebenso wie Auftritte gefeierter Jazzgrößen. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause eröffnet nun wieder der Minigipfel in den Lokalitäten im Stühlinger und Sedanviertel/Grün das Festival.

Ein Bestandteil des Jazzfestivals ist der im zweijährigen Turnus stattfindende Pianowettbewerb, der im Laufe der Zeit ein immer internationaleres Format gewonnen hat. Beim diesjährigen Jazzfestival werden wieder junge Pianist*innen versuchen, eine hochkarätig besetzte Jury von ihrem Talent zu überzeugen. Die traditionelle 'Open-Air-Veranstaltung' des Jazzfestivals findet dieses Jahr in der schönen Urachstraße in der Mittelwiehre in Freiburg statt. Der Akzent liegt dabei auf der regionalen Jazzszene und bietet für alle Musikinteressierten ein abwechslungsreiches Programm.

www.jazzfestival-freiburg.de

Das Jazzfestival Freiburg ist gefördert von der Sparkasse Freiburg / Nördlicher Breisgau, der Brauerei Ganter und dem Pianohaus Lepthien. Der Pianowettbewerb wird gesponsert von der FREYLER Unternehmensgruppe, der Haufe-Lexware Services GmbH & Co. KG, der freien Holzwerkstatt GmbH und der Sparkasse Freiburg / Nördlicher Breisgau.



PROGRAMMÜBERSICHT

Samstag, 17.09.2022

12:00 Uhr | Maddis‘son Brass Band | Tour durch die Innenstadt, Start am Martinstor
20:00 Uhr | Minigipfel | Jazzhaus & Kneipen und Gaststätten (AK 7 €)


Sonntag, 18.09.2022

20:00 Uhr | Michelle David & The True-tones | Jazzhaus (VVK: 28 €/23€ / AK 30 €)*


Montag, 19.09.2022

16:30 Uhr | 1. Vorrunde Pianowettbewerb | E-WERK Saal (Eintritt frei)
20:00 Uhr | Carmen Souza Duo | Gasthaus Schützen (VVK: 21 € / 16 € erm. / AK 23 €)


Dienstag, 20.09.2022

19:30 Uhr | 2. Vorrunde Pianowettbewerb | E-WERK (Eintritt frei)

20:00 Uhr | Hammond Jazz Night „Hammond meets Piano” | Jazzhaus (VVK: 16 € / 11 € erm./ AK 18 €)
22:00 Uhr | Jazznight – Jamsession | Jazzhaus (Eintritt frei)


Mittwoch, 21.09.2022

20.00 Uhr | Endrunde Pianowettbewerb | Jazzhaus (VVK 18 € / 13 € / AK 20 €)
21:00 Uhr | Klangformator | E-WERK Foyer (Eintritt frei)


Donnerstag, 22.09.2022

20:00 Uhr | Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt Quartet | Jazzhaus ( VVK: 23 € / 18 € erm. / AK 25 €)
20:00 Uhr | The Jakob Manz Project | Forum Merzhausen (Tickets ab 15 €)


Freitag, 23.09.2022

20:00 Uhr | AYNUR | E-WERK Saal (VVK: 36 € / 31 € erm. / AK 38 €)


Samstag, 24.09.2022

20:00 Uhr | Ill Considered feat. Tamar Osborn | Neue Grafik Ensemble | E-WERK Saal (VVK: 28 € / 23 € erm. / AK 30 €)


Sonntag, 25.09.2022

14:00 Uhr | Jazz in der Wiehre | Urachstraße
20:00 Uhr | Julia Hülsmann Quartett | Jazzhaus (VVK: 28 € / 23 € erm. / AK 30 €)
19:00 Uhr & 21:30 Uhr | Summer of Soul (Film) | Kommunales Kino

*Preise inkl. Geb.

Mehr




Verschiedenes 

Kopfhörer: Gut klingende Modelle gibt‘s ab 37 Euro

Die Stiftung Warentest zieht Bilanz nach mehreren Tests von insgesamt 90 Kopfhörern: Die Testsieger kosten rund 130 bis 500 Euro. Gut klingende Modelle gibt es aber auch schon ab 37 Euro.

Klanglich vorn liegt Apple mit seinen Airpods Max. Der ohrumschließende Kopfhörer klingt als einziger sehr gut. Mit fast 500 Euro ist er aber auch das deutlich teuerste Modell im Test.

Im Gesamturteil gleichauf liegen Bügelkopfhörer von Audio-Technica, Austrian Audio und JBL, die alle unter 200 Euro kosten. Auch drei In-Ear-Kopfhörer von JBL, Samsung und Sony können im Qualitätsurteil mithalten.

Wer weniger Geld ausgeben möchte, findet in den Testtabellen auch einige Preistipps. Guten Ton gibt es bei einem In-Ear-Kopfhörer für 37 Euro, der günstigste Kopfhörer mit gutem Qualitätsurteil kostet 40 Euro.

Neben den Testurteilen gibt die Stiftung Warentest auch Tipps zur Auswahl eines Kopfhörers und nennt Stärken und Schwächen der einzelnen Bauformen. So unterscheiden sich die Akkulaufzeiten zum Beispiel erheblich. Die längste Akkulaufzeit liegt bei fast 86 Stunden, der Airpods Max kommt nur auf 22,5 Stunden und alle In-Ear-Modelle liegen noch darunter.

Die detaillierten Hitlisten der besten Kopfhörer finden sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test, unter www.test.de/kopfhoerer sind die Testergebnisse von mehr als 200 geprüften Modellen abrufbar.

Mehr




Veranstaltungen 

Campus der Zukunft: Nachhaltig, sozial, digital

- Französische und deutsche Studierendenwerke diskutieren über den „Campus der Zukunft“
- 41. Deutsch-Französisches Kolloquium des Deutschen Studentenwerks (DSW) beim Studierendenwerk Freiburg
- Themen: Nachhaltigkeit, sozialer Zusammenhalt, Digitalisierung, Transport
- Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK): Erfahrungen aus der Pandemie für das studentische Leben

Freiburg/Berlin, 23. August 2022. Wie sieht der Campus der Zukunft für die Studierendenwerke in Deutschland und Frankreich aus? Was können sie tun, um diesen Campus für alle Studierenden sozial, nachhaltig und digital zu gestalten? Diese Fragen diskutieren ab heute Dienstag, den 23.8.2022, mehr als 110 Expertinnen und Experten beim 41. Deutsch-Französischen Kolloquium des Deutschen Studentenwerks. Gastgeber ist das Studierendenwerk Freiburg

Ausgerichtet wird das Kolloquium vom Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammen mit seinem französischen Partner-Verband, dem Centre nationale des Œuvres Universitaires et Scolaires“ (Cnous) in Paris. Rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Hochschulen und Studierendenwerken oder vergleichbaren „Student Services“-Organisationen aus zehn europäischen Ländern nehmen an der mehrtägigen Konferenz teil.

Ziel der Veranstalter ist es, die Lehren aus der Corona-Pandemie für das Leben auf dem Hochschul-Campus zu ziehen und Perspektiven für dessen nachhaltige Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dazu spricht heute, 23. August 2022, Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Das Kolloquium richtet seinen Fokus beim Thema Nachhaltigkeit vor allem auf die Bereiche Wohnen und Hochschulgastronomie. Auch die Förderung des sozialen Miteinanders bei der Ausgestaltung der Zukunftsperspektiven ist ein besonderes Anliegen der Studenten- und Studierendenwerke, ebenso wie die Verbesserung der eigenen Arbeit durch die Digitalisierung.

Am 24. August 2022 werden zudem in Freiburg die Preise des siebten Deutsch-Französischen Fotowettbewerbs für Studierende zum Thema „Solidarität“ verliehen. Über eintausend Studierende aus Deutschland und Frankreich hatten eigene Arbeiten eingereicht.

Mehr




Veranstaltungen 

Ausstellung zum Deutsch-Französischen Fotowettbewerb „Solidarität“

Ausstellung zum Deutsch-Französischen Fotowettbewerb „Solidarität“
Foto: Maria Semenova (c) Studierendenwerk Freiburg

Ausgezeichnete Bilder des 7. Deutsch-Französischen Fotowettbewerbs unter dem Motto „Solidarität“ sind vom 24. August bis 21. Oktober im Pavillon der Mensa Rempartstraße zu sehen.

Im Wintersemester 2020/21 fand der siebte Deutsch-Französische Fotowettbewerb statt. Studierende aus Frankreich und Deutschland wurden dazu aufgerufen, ihre Fotos zum Thema "Solidarität" einzusenden. Über 1.100 Studierende reichten Fotos ein.

Eine binationale Jury wählte die Gewinner/innen aus:

· Der I. PREIS (1.000€): Terence Li: „Solidarität gibt es immer. Wir müssen sie nur aufdecken“ / “La solidarité existe toujours. Il suffit de la découvrir“, StudierendenWERK Berlin

· Der II. PREIS (500€): Erwan Egreteau: „Eine ausgestreckte Hand“ / „Une main tendue“, Crous de Bordeaux - Aquitaine

· Besondere Würdigung für die Deutsch-Französische Freundschaft geht an Theo Ikareth: „Alle einzigartig, alle vereint, leidenschaftlich!“ / „Tous uniques, tous unis, passionnément!“, Crous de Rennes-Bretagne

· Besondere Würdigung für die Solidarität mit der Ukraine geht an Maria Semenova: „Auf der anderen Seite der Grenze“ / „De l'autre cà´té de la frontière“, Crous de Montpellier – Occitanie

Darüber hinaus wurden weitere 20 Fotos ausgewählt, die während der Wanderstellung 2022/23 in den teilnehmenden Studenten- und Studierendenwerken und in den französischen Crous präsentiert werden.

In Freiburg wird die Ausstellung am Mittwoch, 24. August im Rahmen eines Deutsch-Französischen Kolloquiums eröffnet. Sie wird anschließend montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Mensa Rempartstraße zugänglich sein.

Mehr




Veranstaltungen 

Campus der Zukunft: nachhaltig, sozial und digital

Das Studierendenwerk Freiburg ist Gastgeber des 41. Deutsch-Französischen Kolloquiums für Studierendenwerke.

Vom 22. bis 26. August findet in Freiburg das 41. Deutsch-Französische Kolloquium für Studierendenwerke statt. Das Kolloquium wird ausgerichtet vom Deutschen Studentenwerk (DSW), den französischen Crous und dem European Council for Student Affairs (ECStA) und unterstützt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

Unter dem Thema „Campus der Zukunft: nachhaltig, sozial und digital“ werden rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich und Europa über ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen der Pandemie auf das studentische Leben und über die aktuellen Entwicklungen im Hochschulbereich diskutieren. Auch zukünftige Herausforderungen und Chancen werden besprochen.

Das Studierendenwerk Freiburg freut sich, Gastgeber des diesjährigen Kolloquiums zu sein.

Mehr




Verschiedenes 

Marktplatz: Arbeit Südbaden

Nur noch wenige Ausstellerplätze kurz vor Meldeschluss

Die Messe für Karriere, Studium, Aus- und Weiterbildung marktplatz:ARBEIT SÜDBADEN, die am 18. und 19. November 2022 bereits zum 17. Mal in der Messe Freiburg stattfindet, erlebt auch in diesem Jahr einen regen Ausstellerzuspruch: Bereits Wochen vor der Anmeldedeadline ist die Halle 1 der Messe fast komplett ausgebucht, und Unternehmen, die sich als Arbeitgeber oder Ausbilder präsentieren möchten, müssen sich beeilen:
Anmeldeschluss ist am 31. August 2022.

Für Ausbildungsplatzsuchende und angehende Studierende sowie für alle Interessierten an den Themen Weiterbildung und Karriere bedeutet dies schon jetzt: Die Messe wird auch in diesem Jahr wieder viel zu bieten haben. Zahlreiche Unternehmen, Arbeitsmarkt- und Karriereexperten stehen für Information, Kontaktanbahnung und individuelle Beratung zur Verfügung. Dazu kommt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Live-Bewerbertraining, Vorträgen und Workshops rund um Studium, Aus- und Weiterbildung und Karriere und vieles mehr!

marktplatz:ARBEIT SÜDBADEN
Messe für Karriere, Studium, Aus- und Weiterbildung
Messe Freiburg, Halle 1
18. und 19. November 2022
Öffnungszeiten:
Freitag: 16 - 19 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr

Eintritt frei

Mehr




Verschiedenes 

Tag der indigenen Völker 2022

Tag der indigenen Völker 2022
Dali Nolasco Cruz (c) Slow Food

Slow Food Deutschland nimmt den internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass, um auf die Schlüsselrolle aufmerksam zu machen, die indigenen Völkern auf dem Weg zu einem resilienten und nachhaltigen globalen Ernährungssystem zukommt. Über 80 Prozent der weltweit verbliebenen Artenvielfalt befindet sich in den Ländern und Gebieten indigener Völker und lokaler Gemeinschaften. Diese Vielfalt als Garantin leistungsfähiger Ökosysteme werden wir nur dann bewahren, wenn wir das Leben und die Lebensweise der indigenen Menschen schützen.

Den weltweiten Verlust der Biodiversität aufzuhalten, zählt zu den aktuell wichtigsten Aufgaben für die Weltgemeinschaft. Slow Food engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten für Schutz und Bewahrung der Vielfalt an Arten und Sorten. 80 Prozent der global verbliebenen Artenvielfalt befindet sich in Territorien indigener Völker. Ihre Lebensweisen stehen bis heute zumeist in engem Einklang mit ihrer Umwelt – so auch ihre Lebensmittelerzeugung. Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkung zwischen Schutz der indigenen Kulturen, stabiler Ökosysteme und Ernährungsvielfalt betont Dali Nolasco Cruz, neu gewähltes Mitglied des internationalen Vorstands von Slow Food und langjährige indigene Aktivistin,: „Die Verteidigung der Biodiversität bedeutet auch die Verteidigung der kulturellen Vielfalt der indigenen Völker. Sie bedeutet die Verteidigung ihres Rechts auf Landbesitz, auf die Pflege ihres Lands, auf den Anbau von Lebensmitteln, die Viehzucht, das Jagen, das Fischen und das Sammeln, gemäß ihren eigenen Bedürfnissen und Entscheidungen. Der Schutz der Lebensweisen indigener Völker ist fundamental für die Bewahrung autochthoner Pflanzen- und Tierarten.“

Den einheimischen Arten kommt eine Schlüsselrolle beim Einsatz für globale Ernährungssicherheit und -souveränität zu. Sie sind an die Bedingungen in ihren Herkunftsregionen angepasst und dadurch resistenter als die standardisierten Kulturpflanzen, die aktuell unser Ernährungssystem dominieren.

Die Bewahrung des Wissens um lokale Pflanzensorten, der Schutz ihres Saatguts und die Förderung ihres Anbaus ermöglicht es gerade den Menschen im globalen Süden, sich selbst zu ernähren und somit unabhängiger von krisenanfälligen globalen Lieferketten zu leben.

Leider liegt gerade im industrialisierten Lebensmittelsystem eine der zentralen Bedrohungen für die Lebensweise indigener Völker. Gewalt, Landraub und Vertreibung sind seit Jahrhunderten traurige Realität für zahlreiche indigene Gemeinschaften. Nolasco Cruz fordert daher zum Tag der indigenen Völker die Menschen in den Industrienationen auf, sich bewusst zu machen, welchen Preis ihre Lebens- und Wirtschaftsweise im globalen Maßstab hat und wer diesen Preis zahlt: „Wer sich die indirekten Kosten der eigenen Lebensweise und die damit verbundenen Auswirkungen insbesondere auf die indigenen Völker der Welt bewusst macht, gelangt zwangsläufig zur Hinterfragung wirtschaftlicher und politischer Modelle, die unsere Ressourcen ausbeuten und zerstören. Im Namen der weltweiten Slow Food Bewegung appellieren wir an die Menschen in Deutschland, nicht als Beobachtende des Artenverlusts zu verharren, sondern als Protagonist*innen der Verteidigung des Lebens auf unserem gemeinsamen Planeten anzutreten, bis wir ein gutes, sauberes und faires Leben für alle erreichen.“

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25