Prolix Studienführer - Freiburg
Samstag, 16.Oktober 2021 Uhr

 
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Mirais & Yins Tandemkochen

Mirais & Yins Tandemkochen
Dumplings zubereiten (c) SWFR

So liefen die Kochabende bisher

Während der Corona-Pandemie ist vieles anders, so auch der Studienalltag von Studierenden in Freiburg und Umgebung. Anstatt sich gemeinsam zum Kochen zu treffen, zum Feiern oder ins Kino zu gehen, sitzen die Studierenden überwiegend alleine zuhause. Besonders für internationale Studierende ist es da nicht einfach, neue Freunde kennenzulernen oder sich mit anderen Studierenden auszutauschen.

Dem möchte der Internationale Club (IC) des Studierendenwerks Freiburg entgegen wirken. Zwei Mal im Monat veranstalten Mirai aus Japan und Yin aus China darum einen Online-Kochabend. Seit Mitte Februar haben die beiden bereits verschiedene traditionelle Gerichte aus Japan und China mit den teilnehmenden Studierenden gekocht, darunter Tofu und Aubergine auf chinesische Art, japanischer Kartoffelsalat, Sushi und die beliebten Teigtaschen.

„Der erste Teigtaschen-Kochabend war sofort ausgebucht“, sagt Yin Lin, die im Internationalen Club arbeitet und die regelmäßigen Kochabende leitet, „darum haben wir gleich einen zweiten Termin für die Teigtaschen angeboten.“ Um mit allen Teilnehmenden ins Gespräch kommen zu können, lassen Mirai und Yin maximal zehn Kameras zu. Dabei können die Studierenden entweder alleine mitkochen oder sich zu zweit oder mit der gesamten WG am Kochabend beteiligen. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten alle eine Einkaufsliste, damit es zum Tandemkochen direkt mit den Zubereitungen der Speisen losgehen kann.

Ursprünglich war die Idee, Studierenden auch während der vorlesungsfreien Zeit eine Möglichkeit zu bieten, sich untereinander auszutauschen und unter Kontaktbeschränkungen an einem gemeinsamen Kochabend teilnehmen zu können. „Das Angebot kam so gut an, dass wir die Kochabende jetzt auch während der gesamten Vorlesungszeit des Sommersemesters anbieten“, sagt Yin. Bis Juli haben sie und Mirai bereits alle Kochabende geplant.

Viele der Teilnehmenden machen an mehreren Abenden mit. Den geselligen Kochkurs empfehlen sie gerne weiter. „Für Studierende ist es manchmal aus Kostengründen nicht möglich, immer Essen to-go zu bestellen, darum gefällt ihnen unser Angebot, japanische und chinesische Gerichte ganz einfach zuhause zu kochen, sehr gut. Die Studierenden sind auch immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspiration für ihre eigene Küche und während des Kochabends können sie sich zudem mit uns und mit anderen Studierenden über Verschiedenes austauschen. Damit schaffen wir eine Möglichkeit für Kulturaustausch und Vernetzung unter den Studierenden, auch wenn die Kontaktbeschränkung aufgrund der Pandemie-Lage immer noch sehr präsent ist“, sagt Yin vom IC.

Sehr erfreut ist sie zudem darüber, dass sie mit dem Tandemkochen auch Studierende der Hochschulen aus Villingen-Schwenningen oder Furtwangen erreichen. „In den Semesterferien kam es auch schon vor, dass die Studierenden von ihren Eltern aus teilgenommen haben“, so Yin. Für den Sommer hofft sie darauf, dass die Kochkurse in kleiner Gruppe auch wieder in Präsenz stattfinden können. Bis dahin laden sie und Mirai weiterhin Studierende online ein, mit ihnen gemeinsam traditionelle Gerichte der asiatischen Küche zu kochen und nebenbei mehr über die japanische und chinesische Kultur zu erfahren.

Alle Termine und Infos zur Veranstaltung gibt es im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks online ...

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Veranstaltungen 

Über Moral in Zeiten der Klimakrise

Online-Vortrag im Rahmen des Studientages „Welterschöpfungstag 2021, Deutschland“

Anlässlich des deutschen Welterschöpfungstages 2021 spricht die Göttinger Politikwissenschaftlerin Tine Stein in ihrem Online-Vortrag am Montag, 3. Mai um 10 Uhr „Über Moral in Zeiten der Klimakrise“. Nach Einschätzung des Global Footprint Network haben inzwischen die Menschen in Deutschland mit ihrem durchschnittlichen Konsumverhalten bereits Anfang Mai die jährliche Biokapazität Deutschlands verbraucht. Diese Entwicklung birgt eine ungerechte Pointe: Die ökologischen Folgen unseres Lebensstils treffen vor allem diejenigen, die global gesehen bislang am wenigsten zum Ausstoß klimarelevanter Gase beigetragen haben. Tine Stein fragt in ihrem Vortrag, auf welcher Basis wir zu allgemeinverbindlichen Regeln kommen können, die geeignet sind, dem Ziel einer klimaneutralen Produktion und Konsumtion näher zu kommen.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.

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Veranstaltungen 

Tipps zum Umgang mit Stresssituationen im Studium

... diese bekommen Studierende im Online-Seminar „Stress- und Zeitmanagement“ des Studierendenwerks

Das vergangene Jahr hat Studierende vor große Herausforderungen gestellt. Statt eines sozialen Miteinanders, regem Austausch während und zwischen den Vorlesungen und privaten Unternehmungen mit Freunden müssen sich die Studierenden während der reinen Online-Semester stark einschränken. Die Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studierendenwerks-Freiburg (PBS) bietet darum verschiedene Online-Seminare für Studierende an, die Hilfe im Umgang mit der Pandemie suchen oder Tipps gegen Stress oder Motivationsprobleme im Studienalltag oder während Klausurenphasen brauchen.

Im Seminar "Stress- und Zeitmanagement", das am Mittwoch, 5. Mai beginnt, lernen Studierende, wie sie besser mit Stresssituationen umgehen können und sich ihre Zeit in Vorbereitung auf Klausuren besser einteilen können. Das Seminar findet insgesamt an vier Abenden statt (05./11./18. und 25. Mai). Dabei werden zwei Einheiten behandelt: Im ersten Teil lernen die Studierenden verschiedene Entspannungstechniken, im zweiten Teil geht es dann vermehrt um effektive Kommunikation und Sprache: Wie benutze ich Sprache bewusst? Wie kann ich besser mit anderen kommunizieren?

Das Seminar findet jeweils online von 18:30 bis 20:00 Uhr statt, den Zugangslink erhalten die Teilnehmenden nach erfolgreicher Anmeldung vorab per E-Mail. Das Seminar gibt es im Jubiläumsjahr des Studierendenwerks zum Jubiläumspreis von zehn Euro. Anmelden können sich Studierende noch bis Mittwoch, 5. Mai,11:00 Uhr.

Alle Infos zur Veranstaltung gibt es im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks.

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Veranstaltungen 

Tanz/Performance: My Blue is Your Green

Tanz/Performance: My Blue is Your Green
© Loida De Vargas

VAYA Art of Human Movement (Halford/Martinez)

PREMIERE: Do 29.04. | 20:00 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Fr 30.05. - S0 02.05. | jew. 20:00 Uhr
Live-Stream am 02.05. um 20:00 Uhr über #infreiburgzuhause.de:
https://www.infreiburgzuhause.de/my-blue-is-your-green/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der gesetzlichen Corona-Bestimmungen statt. Sie kommt also nur zur Aufführung, wenn die Inzidenzwerte dies erlauben. Den Vorverkauf öffnen wir dementsprechend kurzfristig!

Wer kennt das nicht? Man ist neugierig, fühlt sich angezogen, möchten sich kennenlernen. Doch, ohne dass man es merkt, werden plötzlich Grenzen ausgelotet: der eigene StandPUNKT wird verteidigt, man will haben, was der andere hat, sein wo der andere ist, sich messen, angreifen, sich wehren, weglaufen oder einfach nur Recht behalten.

In der neuen Tanztheater-Produktion »My Blue is your Green« der Freiburger Company VAYA laden zwei Tänzerinnen ihr Publikum ein, einer sich entwickelnden zwischenmenschlichen Beziehung beizuwohnen, oszillierend zwischen Neugierde, Konflikt, Erschöpfung und Hoffnung. Welche Rollen und Machtverhältnisse ergeben sich aus dieser Begegnung? Die gewohnt energiegeladene Performance von VAYA zeigt das spannende Aufeinandertreffen zweier Frauen, die Freundinnen, Familie oder ein Paar sein könnten, begleitet von der eigens für dieses Stück komponierten Musik von Adele Madau.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg

MIT
Tina Halford (Choreographie, Tanz) | Raúl Martínez (Choreographie) | Agnes Sales Martin (Tanz) | Adele Madau (Musikalische Komposition) | Stefanie Wyen & Bianka Heck (Kostüm), Steffen Melch (Licht) | Vitalis Neufeld (Foto) | Marc Costa (Video) |

www.vayamovement.com

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg, Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg, Reha Fitness, Yoiki, Kari Tanzhaus (Kempten) und Studio ProArte (Merzhausen).

Eintritt: 15,00€/11,00€
Beitrag für das Onlineformat (freiwillig):
5€ Standard-Beitrag
10€ Gönner-Beitrag
20€ Premium-Beitrag

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Veranstaltungen 

Demokratie – verunsichert

Gregor Gysi spricht am Donnerstag, 29. April um 19.30 Uhr über aktuelle politische Fragen unserer demokratischen Grundordnung und deren Infragestellung. Viele bisherige Gewissheiten der deutschen Gesellschaftsordnung scheinen angesichts von neuen autoritären und populistischen Strömungen, einer zunehmenden sozialen Spaltung und hasserfüllten politischen Debatten fraglich geworden zu sein. Ein diffuses Gefühl der Verunsicherung ist in unserer demokratischen Gesellschaft entstanden. Darüber sprechen Karsten Kreutzer und Julia Söhne in der Online-Veranstaltung „Demokratie – verunsichert“ mit dem streitbaren Linken-Politiker Gysi.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.

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Veranstaltungen 

Veranstaltungen des Studierendenwerks vom 26. bis 30. April

Immer dienstags findet das beliebte Sprachcafé Café Multilingua @Online über den Discord-Server des Internationalen Clubs statt. Das Online-Café wird in Kooperation mit dem Erasmus Student Network Freiburg (ESN) veranstaltet und bietet Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit, sich über verschiedene Kulturen und Themen auf unterschiedlichen Sprachen zu unterhalten. Dafür erhält jede Sprache einen eigenen virtuellen „Tisch“. Jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr können sich Interessierte online anmelden und sich an den verschiedenen Sprachinseln austauschen.

Wer sich für asiatische Küche interessiert, ist bei „Mirai & Yins Tandemkochabend“ genau richtig. Am Donnerstag, 29. April, zeigen Mirai aus Japan und Yin aus China von 18:00 bis 20:00 Uhr per Online-Meeting, wie man angebratene Teigtaschen ganz einfach zuhause zubereiten kann. Nach einer Anmeldung per E-Mail an lin@swfr.de erhalten die Teilnehmenden eine Einkaufsliste und den Link zum Live-Workshop. Der Workshop findet auf Deutsch mit bis zu zehn Personen statt, damit Mirai und Yin mit allen Teilnehmenden ins Gespräch kommen können.

Wer lieber an der frischen Luft unterwegs ist kann sich bei „Tours4Two“ Ausflugsziele in Freiburg und der Umgebung über unsere Website herunterladen (swfr.de/veranstaltungen/tour-for-two). Zudem vermittelt das Studierendenwerk eine Ausflugspartnerin oder einen Ausflugspartner. Die neueste Tour ist als Picknickrunde durch den Freiburger Westen angelegt, denn auch der Freiburger Westen hat spannende Orte vorzuweisen, die es zu erkunden gilt. Dort kann man an der Dreisam oder am Moosweiher die Picknickdecke ausbreiten und ins kühle Nass abtauchen.

Infos zu allen Angeboten und Anmeldungen gibt es auf der Website des Studierendenwerks ...

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Verschiedenes 

VAG: Fünf neue Urbos 100

VAG: Fünf neue Urbos 100
Foto: Patrick Seeger

Der Fuhrpark der Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat sich weiter verjüngt und modernisiert. Fünf Stadtbahn-Fahrzeuge des Typs Urbos 100 des spanischen Herstellers CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) die in den vergangenen Monaten ausgeliefert und fahrbereit gemacht wurden, können nach erfolgter Zulassung durch die Technische Aufsichtsbehörde jetzt in den Liniendienst gehen. Sie ersetzen die bislang ältesten noch eingesetzten Achtachser vom Typ GT8K aus den Baujahren 1981 und 1982. Die Investition von knapp 17 Millionen Euro wurde vom Land Baden-Württemberg aus dem Schienenfahrzeugförderprogramm mit 5 Millionen Euro unterstützt.

„Mit den fünf neuen Fahrzeugen wird der Freiburger ÖPNV noch attraktiver. Die neuen Niederflurbahnen bieten neben dem barrierefreien Zugang auch eine größere Kapazität und mehr Platz für Rollstühle, Kinderwägen und Rollatoren,“ sagt Oberbürgermeister Martin Horn bei der offiziellen Inbetriebnahme. „Ich danke dem Land Baden-Württemberg für die großzügige Unterstützung zur Modernisierung des Fuhrparks unserer VAG.“

Tatsächlich sind die neuen Fahrzeuge mit 42 Metern länger als die 40 Jahre alten Hochflurfahrzeuge, die sie ersetzen. Bei einer nahezu identischen Zahl an Sitzplätzen bieten sie erheblich mehr Aufstellflächen für in der Mobilität eingeschränkte Fahrgäste und deren technische Hilfsmittel.

„Den meisten Fahrgästen werden kaum Unterschiede zu den schon vorhandenen Urbos auffallen,“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Unsere bisherigen Stadtbahnen dieses Typs sind zusammengenommen schon rund 3,5 Millionen Kilometer gefahren. Die Erfahrungen, die wir dabei gesammelt haben, sind in die weitere Entwicklung der neuen Urbos eingeflossen.“ Ein Detail, das auffallen könnte, ist, dass die Innenbeleuchtung jetzt aus energiesparenden LED-Leuchtmitteln besteht. Und Anlieger von Stadtbahnstrecken werden mit Sicherheit von den an den Fahrwerken eingebauten Anlagen profitieren, die die Schienen in den Kurven mit einem biologisch abbaubaren Gleitmittel schmieren. Ähnliche Anlagen gibt es bereits in den 18 Fahrzeugen des Typs „Combino“. „In den älteren zwölf Urbos können diese nun nachgerüstet werden,“ verspricht Bartosch.

Vorstand Oliver Benz unterstreicht den Mehrwert für die Fahrgäste: „Wir können nun bei nahezu jeder Fahrt das Angebot von mindestens einem Niederflurabteil je Stadtbahn machen und die Kapazität in den Fahrzeugen spürbar erhöhen. In Pandemiezeiten heißt dies, dass die Fahrgäste mehr Distanz wahren können. In normalen Zeiten bedeutet es, dass wir mit einer Bahn mehr Personen befördern und so bestehende Engpässe abmildern können.“ Benz führt weiter aus, dass die neuen Wagen auf den Linien 1,3 4 und 5 zum Einsatz kommen werden.

Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung.

Zahlen und Fakten zu den Fahrzeugen:

Wagennummern: 313 – 317
Sieben Wagenteile je Fahrzeug
Länge: 41,975 Meter
Breite (außen): 2,30 Meter
Höhe (ohne Stromabnehmer) 3,61 Meter
Maximale Beschleunigung: 1,11 m/s2
Power: 660 Kilowatt
Höchstgeschwindigkeit: 62 km/h
Versorgungsspannung: 750 Volt/ Gleichstrom

zum Bild oben:
Auf dem Foto von links: VAG Vorstand Stephan Bartosch, Oberbürgermeister Martin Horn, VAG Vorstand Oliver Benz.
Foto: Patrick Seeger

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Veranstaltungen 

Internationaler Tag des kleinbäuerlichen Widerstands!

25 Jahre kleinbäuerliche Kämpfe für Ernährungssouveränität!

Am 17. April jährt sich das Massaker von Eldorado do Carajás (Brasilien) zum 25. Mal. Damals wurden 19 Aktivisten der brasilianischen Landlosenbewegung (MST) durch die brasilianische Polizei ermordet. Seitdem wird der Tag transnational als Tag des bäuerlichen Widerstands begangen.

Ebenfalls seit 25 Jahren kämpft La Via Campesina, die transnationale Dachorganisation der Kleinbäuer*innen, Fischer*innen und Hirt*innen für die Verbreitung und Umsetzung des Konzeptes der Ernährungssouveränität. Die Bevölkerungen aller Regionen sollen das Recht haben, selbst über ihr eigenes Ernährungssystem zu bestimmen.

In Anbetracht dessen, dass 70% der weltweiten Nahrungsmittel in kleinbäuerlicher Landwirtschaft produziert werden ist es wichtig, diese Strukturen zu schützen. Kleinbäuerliche Landwirtschaft braucht gesicherten langfristigen Zugang zu Land und Saatgut, denn nur so können nachhaltige und gesunde Lebensmittel für die Bevölkerung produziert und Verantwortung für Luft, Wasser, Böden und Landschaft übernommen werden. Doch die Agrarpolitiken der Industrienationen, Investor*innen sowie transnational agierende mächtige Agrarkonzerne gefährden weltweit Kleinbäuer*innen in ihrer Existenz. Aber es regt sich auch weltweit Widerstand, schon seit vielen Jahren.

In Verbundenheit mit den weltweiten kleinbäuerlichen Kämpfen wird am Samstag, den 17. April 2021 eine Fahrraddemo durch Freiburg stattfinden, um diese Bewegungen sichtbar zu machen und auf kleinbäuerliche Alternativen für Ernährungssouveränität in und um Freiburg aufmerksam zu machen. Berichtet werden wird über die bäuerlichen Realitäten der Kurd*innen in Rojava unter andauerndem Krieg und Embargo. Wir hören Stimmen aus Chile und Brasilien zur Situation von landlosen Arbeiter*innen in der industriellen Landwirtschaft und dem Zugang zu Land der indigenen Bevölkerung. In Frankreich ist der bäuerliche Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager in Bure harten staatlichen Repressionen ausgesetzt. Und in Indien formierte sich im vergangenen Herbst die größte bäuerliche Protestbewegung der letzten Jahrzehnte: hunderttausende Bäuer*innen stellten sich gegen eine weitere Bäuerliche Existenzen substanziell gefährdende neoliberale Agrarreform. Ein Keim der Hoffnung kommt aus Mexiko: Europa um einige Schritte voraus, realisieren die Zapatista in Chiapas bereits seit Jahren eine selbstbestimmte, souveräne und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Doch auch dort kämpfen Bäuer*innen weiterhin gegen agrarindustrielle Interessen und staatliche Repressionen.

Und was passiert eigentlich in Freiburg? Wieso dulden wir die Ausbeutung und Entrechtung der migrantischen Saisonarbeitskräfte, die nun wieder in den Folienwüsten vor Freiburgs Toren Spargel stechen und Erdbeeren ernten?
Wie können wir Ernährungssouveränität in und um die greencity Freiburg FÜR ALLE realisieren, ohne dass bio, fair und gesund ein Klassenprivileg bleibt und welche internationalen Kämpfe brauchen dringend unseren Support?

Dem wollen wir mit euch am 17.April mit einer Fahrradtour durch Freiburg mit Start auf der Wiese vom Stühlinger Kirchplatz um 12 bis 15 Uhr auf die Spur kommen.

Vermummt euch(medizinisch) und haltet den Corona-Mindestabstand ein.







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