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Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Jetzt den Antrag für Januar stellen!

Auch im Jahr 2021 können Studierende, die aufgrund der Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, einen Online-Antrag auf Überbrückungshilfe des Bundes stellen. Jetzt können betroffene Studierende einen Antrag für Januar 2021 stellen. Für jeden weiteren Monat muss dann ein Folgeantrag gestellt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, bis März 2021 mit finanziellen Zuschüssen. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Bedingungen für den Erhalt einer Unterstützung wurden vom BMBF vorgegeben und gelten einheitlich für die gesamte Bundesrepublik. Die Studierendenwerke sind mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt. Die Entscheidungen über die Anträge orientieren sich ausschließlich an den vorgegebenen Kriterien.

Weitere Informationen und Online-Antrag:
www.swfr.de/geld/corona-nothilfe

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Veranstaltungen 

ONLINE-STREAM | ART’S BIRTHDAY 2021

ONLINE-STREAM | ART’S BIRTHDAY 2021
Arts Birthday (c) Rana Hamadeh, The Destiny Project

MASCHINENLÄRM UND METAMORPHOSEN
EIN KUNSTPARCOURS DURCH DAS E-WERK FREIBURG
ONLINE-PREMIERE: SO 17. JANUAR 20:00 UHR

Wie wird im Freiburger E-WERK der Kunstgeburtstag 2021 gefeiert? Ohne 1.000 Gäste. Ohne Talks und Drinks. Ohne Schlendern und Genießen. Dafür mit einem einzigartigen filmischen Kunstparcours, der durchs ganze Haus führt – und dabei auch schon mal labyrinthische Wege geht.

Die Online-Ausstellung Maschinenlärm und Metamorphosen kreist um Themen wie "das nackte Leben", Mensch-Maschine-Symbiose, Hybridität, digitale Räume, monströse Körper. Die Kunst stellt ihre seismographischen Fühler aus – und erkundet aktuelle Befindlichkeiten ...

Gezeigt werden Medienkunst, Installationen und Performances. Am Eingang der Bildhauerhalle wartet die geheimnisvolle Moderatorin (Laura Angelina Palacios, Theater Freiburg), die jede Menge über die Kunst und das Haus weiß. Wir freuen uns auf Sie!

Die Positionen
Acimo und DreamWave Visuals: Shadow Remix mit Schattenorchester I, 2021
BBM: Blei! Performative Installation in der Gießereihalle, Theaterfestival Lust auf Hölle, 1991
Cod.Act: πTon/2, interaktive Installation, Leihgabe Haus für Elektronische Künste Basel, 2017
Rana Hamadeh: The Destiny Project /The Soft-Measure Fables, Video, Courtesy Steirischer Herbst, 2020
Emi Miyoshi: Tanzperformance mit πTon/2, 2021
Stefan Panhans und Andrea Winkler: If You Tell Me When Your Birthday Is, Video/Machinima Version, 2020
PERFORMANCE AG (Metamorph): Julia Bernard, Mailin Deininger, Benedikt Kessel, Jürgen Oschwald, Anna Pflug, Lisa Marie Pflug, 2021
Eleonora Roano: Naked Lunch, Video, Courtesy VisualContainer Milano, 2015
Max Philipp Schmid: Membran, Kurzfilm, freihändler Filmproduktion Basel, 2019
Lea Torcelli: Dear Machine Ghosts From Another Demolished World, Performance, 2021
Peter Vogel: Schattenorchester I, interaktive Klanginstallation, Courtesy Peter Vogel Heritage, 1989
Ephraim Wegner: musikalische Auszüge aus Spectral Variations for 10 Partials (Live @ Chamber Remix Cologne) und Energy from Waste (Composition for DE/Globalize)

Zu Gast aus der Regionale-Ausstellung "Songs from the End of the World":
Daniel Dressel und Lynne Kouassi: Habitat, Videoinstallation, 2019
Paula Mierzowksy und Johann Diel: Mudafi_In die Leere gehen, Installation, 2020
Lea Torcelli in Interaktion mit Inga Kummernuß: Phyto_Lotis (3031), Multimediale Installation, 2020

Konzept, Buch und Regie: Nicoletta Torcelli
Projektleitung E-WERK: Wolfgang Herbert
Kamera, Ton und Schnitt: Behring Film & Klotz Media

Der Art's Birthday ist ein Kooperationsprojekt von E-WERK und SWR2, Medienpartner ist szenik. In Kooperation mit der Galerie für Gegenwartskunst im E-WERK anlässlich der Regionale21, kuratiert von Heidi Brunnschweiler. Gefördert von Pro Helvetia, Kulturamt der Stadt Freiburg und im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Online verfügbar ab dem 17. Januar unter http://ewerk-freiburg.de/event/arts-birthday-2021/ bis zum 31. März

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Veranstaltungen 

Katholische Akademie Freiburg legt neues Programm vor

Katholische Akademie Freiburg legt neues Programm vor
(c) Katholische Akademie Freiburg

Viele digitale Angebote im ersten Halbjahr 2021

Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg veröffentlicht ihr neues Veranstaltungsprogramm für Januar bis Juli 2021 und rückt den Fokus auf das Thema „Ressourcen“. Mitten in der Corona-Pandemie stellen sich neue Fragen und alte neu und verschärft. In vielfältiger Weise sind unsere „Ressourcen“ und deren Belastbarkeit herausgefordert, sozial und wirtschaftlich, aber auch körperlich, psychisch und ethisch. Wie kommen wir möglichst gesund durch die Krise? Nach welchen Kriterien treffen wir Entscheidungen, wenn zur Verfügung stehende Kapazitäten knapp werden? Und nicht zu vergessen: Wie gehen wir um mit unseren ökologischen und Sinn-„Quellen“, aus denen wir leben? Diese Fragen und Herausforderungen will die Katholische Akademie in ihrem neuen Programm angehen und diskutieren.

Zum Fokusthema „Ressourcen“ bietet die Katholische Akademie am 27. Januar einen Vortrag unter dem Titel „Das Ende der Evolution“ an. Mathias Glaubrecht, Professor für Zoologie, spricht über das rapide Verschwinden der Artenvielfalt und den Einfluss des Menschen. Der Studientag „CRISPR/Cas: Patentrezept für die Landwirtschaft?“ am 6. März diskutiert den Einsatz neuer Gentechniken in der Landwirtschaft. Das Podiums- und Werkstattgespräch zum Welterschöpfungstag 2021 findet am 3. Mai mit prominenten Gästen statt: mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger, mit der Bundesministerin für Umwelt a. D. Barbara Hendricks MdB und mit der Professorin für Politikwissenschaften in Göttingen Tine Stein. Auch das Seminar „Spiritualität in der Begleitung sterbender Menschen“ am 12. März, das sich an Ehrenamtliche in Pflege, Hospiz und Begleitung richtet, steht unter dem Fokus „Ressourcen“. Es geht um die Frage, wie Begleitung am Lebensende gelingen kann und welche Bedürfnisse und Nöte, Hoffnungen und Ressourcen ein sterbender Mensch hat. Die Tagung „New Work. Digitales Fließband oder paradiesische Freiheit?“ am 18./19. Juni nimmt die ‚schöne neue New Work-Welt‘ in den Blick: Welche Auswirkungen sind für den Einzelnen erwartbar und wie ist das Miteinander in Gesellschaft und Arbeitswelt neu und weiter zu gestalten?

Zwei Ausstellungen sind in diesem Halbjahr in der Katholischen Akademie zu sehen: Vom 26. Januar bis 9. April sind Objekte, Malerei und Gezeichnetes von Marco Schuler unter dem Titel „OMG – Oh My God!“ ausgestellt. Die Kunstwerke von Harald Herrmann zum Thema „Legenden der Übertreibung – Heilige“ werden in der Katholischen Akademie sowie an mehreren weiteren Orten vom 26. April bis 30. Juli gezeigt.

Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben weiterhin fest im Griff. Daher bietet die Katholische Akademie reine Online-Veranstaltungen wie auch Livestream-Übertragungen an. Etliche Veranstaltungen sind nachträglich zu sehen und zu hören auf der Website: https://www.katholische-akademie-freiburg.de/service/videos/ oder auf dem YouTube-Kanal der Akademie.

Das aktuelle Programm mit allen Veranstaltungen ist auf der Homepage der Katholischen Akademie Freiburg unter www.katholische-akademie-freiburg.de zu finden. Das gedruckte Programm ist erhältlich bei der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de.

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Veranstaltungen 

Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital

Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital
(c) FWTM

Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
18. – 20. Januar 2021, Messe Freiburg

IKF.digital 2021 - Tickets ab 18. Dezember erhältlich

In der Kultur- und Kreativbranche ist es – angesichts erschwerter äußerer Bedingungen – wichtiger denn je, im Austausch miteinander zu bleiben, sich zu vernetzen, sich Inspirationen zu holen und die Anbahnung von Geschäften voranzubringen. Die IKF.digital bietet sich hier als geeignete und, gerade in der Zeit der Pandemie, sichere Plattform an. Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM wünscht sich daher, „dass das digitale Angebot intensiv genutzt und in der Zeit vom 18. – 20. Januar 2021 unter www.kulturboerse-freiburg.de ein reger, aktiver Austausch zwischen Ausstellern, Künstlern und Fachpublikum stattfinden wird.“

Ab 18. Dezember können über die Website der IKF Online-Tickets à 33,00 € für den Besuch der IKF.digital gekauft werden. Nach anschließender Registrierung ist der Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich geöffnet, in dem die Teilnahme an allen Angeboten der IKF.digital möglich ist.

Dabei können registrierte Teilnehmer untereinander Kontakt aufnehmen, alle Aussteller und deren Angebote sehen sowie sich über einen Online-Terminkalender zu Meetings im Videochat verabreden. Künstler, die bei der 33. IKF live vor Ort für einen Showcase vorgesehen waren, können an prominenter Stelle ihre Videos präsentieren.

Die Kommunikation funktioniert in alle Richtungen: Selbstredend haben auch Aussteller und Künstler die Gelegenheit, mit registrierten Fachbesuchern in Kontakt zu treten.

Das umfangreiche Online-Rahmenprogramm, bestehend aus Seminaren, Vorträgen und Talks zu aktuellen und branchenrelevanten Themen, bietet zahlreiche Gelegenheiten, neue Impulse zu erhalten. Das inhaltliche Spektrum ist breit gefächert. So kann man u. a. nicht nur etwas über „Vertragsrecht in Corona-Zeiten“, „Virtuelle Events & Kollaborationen“, „Strategische Planung in Krisen für Veranstalter und Künstler“ und „Veranstaltungssicherheit in Coronazeiten“ erfahren, sondern auch die neuesten „Förderprogramme der Initiative Musik“ und „Neue Fundraising-Modelle“ kennenlernen. Ergänzt wird das Programmangebot durchmehrere Vorträge und Kurzpräsentationen neuer Projekte aus den Bereichen „Theater im Öffentlichen Raum“ und „Zeitgenössischer Zirkus“.

Susanne Göhner, Projektleiterin der IKF, ist davon überzeugt, „dass die IKF auch in ihrer digitalen Ausgabe für die Branche ein zentraler, inspirierender Treffpunkt sein wird.“

Weitere Details zur IKF.digital können ab 18. Dezember unter www.kulturboerse.de nachgelesen werden.

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Verschiedenes 

Hörbuchtipp: Barack Obama "Ein verheißenes Land"

Hörbuchtipp: Barack Obama "Ein verheißenes Land"

Gelesen von Andreas Fröhlich und mit Originalton Barack Obama
Übersetzt von Sylvia Bieker, Harriet Fricke, Stephan Gebauer, Stephan Kleiner, Elke Link, Thorsten Schmidt

In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt. In erstaunlich persönlichen Worten beschreibt er seinen politischen Werdegang wie auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen und Turbulenzen.

Obama nimmt die Leser und Leserinnen mit auf eine faszinierende Reise von seinem frühesten politischen Erwachen über den ausschlaggebenden Sieg in den Vorwahlen von Iowa, der die Kraft basisdemokratischer Bewegungen verdeutlichte, hin zur entscheidenden Nacht des 4. Novembers 2008, als er zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde und als erster Afroamerikaner das höchste Staatsamt antreten sollte.

Sein Rückblick auf seine Präsidentschaft bietet eine einzigartige Reflexion über Ausmaß und Grenzen präsidialer Macht und liefert zugleich außergewöhnliche Einblicke in die Dynamik US-amerikanischer Politik und internationaler Diplomatie. Wir begleiten Obama ins Oval Office und in den Situation Room des Weißen Hauses sowie nach Moskau, Kairo, Peking und viele Orte mehr. Er teilt seine Gedanken über seine Regierungsbildung, das Ringen mit der globalen Finanzkrise, seine Bemühungen, Wladimir Putin einzuschätzen, die Bewältigung von scheinbar unüberwindlichen Hindernissen, um das Gesetz für eine allgemeine Gesundheitsversorgung zu verabschieden. Er beschreibt, wie er mit US-Generälen über die amerikanische Strategie in Afghanistan aneinandergerät, die Wall Street reformiert, wie er auf das verheerende Leck der Bohrplattform Deepwater Horizon reagiert und die Operation „Neptune’s Spear“ autorisiert, die zum Tode Osama bin Ladens führt.

»Ein verheißenes Land« ist ungewöhnlich intim und introspektiv – die Geschichte eines einzelnen Mannes, der eine Wette mit der Geschichte eingeht, eines community organizer, dessen Ideale auf der Weltbühne auf die Probe gestellt werden. Obama berichtet offen vom Balanceakt, den es bedeutet, als Schwarzer Amerikaner für das Amt zu kandidieren und damit die Erwartungen einer Generation zu schultern, die Mut aus der Botschaft von „Hoffnung und Wandel“ gewinnt, sowie den moralischen Herausforderungen von Entscheidungen auf höchster Ebene zu begegnen. Er spricht freimütig über die Kräfte, die sich ihm in In- und Ausland entgegenstellten, gibt ehrlich Auskunft darüber, wie das Leben im Weißen Haus seine Frau und seine Töchter prägte, und schreckt nicht davor zurück, Selbstzweifel und Enttäuschungen offenzulegen. Und doch verliert er nie den Glauben daran, dass innerhalb des großen, andauernden amerikanischen Experiments Fortschritt stets möglich ist.

In diesem wunderbar geschriebenen und eindrücklichen Buch bringt Barack Obama seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Demokratie kein Geschenk des Himmels ist, sondern auf Empathie und gegenseitigem Verständnis gründet und Tag für Tag gemeinsam geschaffen werden muss.

Mit Original-Ton von Barack Obama, der mit diesen Passagen sehr persönlich zu hören ist: Die Widmung an seine Frau Michelle und an seine Töchter, zwei Gedichte und das Vorwort.

der Hörverlag 2020, 4 CDs (MP3), 38h 5min, € 42,00 (D), 43,20 (A) / SFr 55,50
ISBN 978-3-8445-2965-4





Verschiedenes 

Gleichgeschlechtliche Beziehungen und häusliche Gewalt in Namibia

In Namibia kämpfen Frauen* und LGBTIQs für die Ankerkennung ihrer Rechte. Dabei machen sie auf vielen Ebenen sichtbar, welche Repressionen, institutionellen Diskriminierungen und Alltagsaggressionen sie erfahren und nicht länger hinnehmen wollen. Um die Sichtbarkeit von Frauen* und LBTIs in der namibischen Öffentlichkeit zu stärken und auf ihre Belange und Rechte aufmerksam zu machen, gehen Aktivist*innen auf die Straße, organisieren Festivals, schreiben Schattenberichte, veröffentlichen Bücher, lancieren Bildungsprogramme.

Eine von ihnen ist Liz Frank, die Programmkoordinatorin des Women‘s Leadership Centre. Der südnordfunk sprach mit ihr unter anderem über die (kolonialen) Ursprünge von Homophobie und Frauen*- & Lesbenfeindlichkeit in Namibia. ► Ein Interview von Martina Backes ...

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Verschiedenes 

#TAKECARE-RESIDENZEN

#TAKECARE-RESIDENZEN
Vanessa Valk: Hundeherz1 (c) Julia Pogerth

DER FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE KOOPERIERT MIT FLAUSEN+ UND DEM E-WERK FREIBURG
Künstler*innen- und Arbeitsstipendien vom 01.12.2020 – 31.03.2021

Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert flausen+ und sein Netzwerkmitglied E-WERK Freiburg mit dem Fonds Darstellende Künste, um mit seinem Stipendiennetzwerk flausen+ freischaffende Künstler*innen zu unterstützen.

#TakeCareResidenzen hat zum Ziel, ausgewählte, frei produzierende Künstler*innen und Gruppen, die durch die Covid-19 Pandemie und die Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen sind, für jeweils mindestens zwei Monate zu begleiten und zu stärken.

Das Förderprogramm #TakeCareResidenzen ist Teil des #TakeThat-Maßnahmenpakets des Fonds Darstellende Künste, das im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das Zukunftsprogramm für den Kulturbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) – initiiert wurde.

„Das Stipendienprogramm flausen+ hat uns mit seiner langjährigen Förderstruktur überzeugt. Es setzt sich bundesweit vor allem für Künstler:innen abseits von Ballungsgebieten ein, die zu vielen Förderprogrammen einen schwierigeren Zugang haben. Diese Künstler:innen in der Fläche möchten wir noch besser erreichen, daher freuen wir uns sehr über diese Zusammenarbeit.“
Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR, dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, führt der Fonds Darstellende Künste die erfolgreiche #takecare-Initiative zur Stärkung der durch bundesweite Ausfälle betroffenen frei produzierenden Künstler*innen nun mit dem Programm #takecare aktualisiert und in breitenwirksamer Form weiter. Die stipendienartige Förderung richtet sich an bundesweit bemerkenswerte frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Der Fonds fördert die vielgestaltige Arbeit freischaffender Künstler*innen in der frei produzierenden bundesdeutschen Tanz- und Theaterlandschaft in Kooperation mit knapp 40 freien Produktionshäusern, die ebenfalls #takecare-Förderungen in Form von Residenz-Stipendien vergeben und trägt damit zur Sicherung bundesweit honorierten und kontinuierlichen künstlerischen Schaffens in den Freien Darstellenden Künsten bedeutender Einzelkünstler*innen und Kollektive bei – auch unter den derzeitig geltenden Rahmenbedingungen.

Das vom theater wrede+ in Oldenburg aufgelegte und initiierte Programm flausen+ ist mittlerweile als bundesweit und international vernetzte Kompetenz be- und anerkannt. flausen+ ist einzigartig in seiner Vernetzung und Förderung von freischaffenden Künstler:innen mit kleinen freien Theatern vor allem abseits von Ballungsgebieten.

29 Theater aus fast allen Bundesländern unterstützen innerhalb des Bundesnetzwerks flausen+ 350 Künstler*innen als Partner*innen des Fonds Darstellende Künste mit der Förderung #TakeCareResidenzen. In diesem Rahmen werden bis zu 5.000 Euro an Einzelkünstler*innen bundesweit vergeben. Das dafür vorgesehene Gesamtvolumen beträgt 1.740.000 Euro. Die Förderung ist Teil von „NEUSTART KULTUR“, der finanziellen Unterstützung der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie steht im Mittelpunkt der Förderung die Sicherung der beruflichen Existenz von professionellen Künstler*innen. Künstler*innen werden in ihren Vorhaben von den Residenzhäusern unterstützt und so können sich die Verbindungen zwischen Künstler*innen und Theaterhäusern stärken. Dabei bietet die Förderung Freiraum, um neue künstlerische Arbeits- und Produktionsweisen zu erforschen und neue Formate im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu erproben. Aus diesen Forschungsarbeiten können sich ggf. auch Produktionen langfristig entwickeln, die die Spielstätten somit ebenfalls nachhaltig fördern.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Netzwerk ausgewählt wurden, um mit unserem Know-How bei der Koordination, Vernetzung und Beratung zu unterstützen und somit insbesondere in dieser harten Zeit für den Kunst- und Kulturbereich zu helfen. Wir wissen, wie unsere Kollegen:innen gerade in kleineren Städten und ländlichen Gebieten besonders hart getroffen werden. Das ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit, die wir in den letzten zehn Jahren mit unserem stetig wachsenden Netzwerk des Stipendienprogramms flausen+ zusammen aufgebaut haben“, so Winfried Wrede, Modellinitiation und Leitung flausen+.

„Darüber hinaus finden wir die Förderung von Diversität essenziell, denn wenn auf den politischen Bühnen der Welt Ausgrenzung salonfähig wird, hat das Theater eine wachsende Verantwortung als Denk- und Freiraum der Demokratie. Um zu einer offenen Gesellschaft beizutragen, muss es Freiheit und Diversität sinnlich erfahrbar machen, nach unkonventionellen Formen suchen und die Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Gerade diese gesellschaftliche Funktion von Darstellenden Künsten ist jetzt umso wichtiger und muss mit einer Unterstützung freischaffender Künstler*innen als Organ der Denkanstöße und Sprachrohr marginalisierter Gruppen erhalten werden. Das unterstützen wir mit flausen+ und jetzt auch durch das Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste“, sagt Wrede abschließend.

Das E-WERK Freiburg begleitet bis Ende März 2021 zwölf Einzelstipendien mit 13 Künstler*innen, die aus allen Genres der professionellen Perfoming Arts zu unterschiedlichen Inhalten forschen und Konzepte entwickeln:

Atischeh Hannah Braun
„Modellentwicklung für ein Transkulturelles Jugendtheater“
Wie sieht ein zeitgemäßes transkulturelles Jugendtheater aus? Wie kann es partizipativ, digital und analog realisiert werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Suche von Atischeh Hannah Braun nach dem Gegenstand und Übungsformen zum transkulturellen Theater. Ihre Residenz erforscht die theoretischen und organisatorischen Voraussetzungen dazu, um modellhaft in der Praxis daran zu arbeiten.

Sascha Flocken
„Opa stirbt für sich alleine“
Sascha Flocken hinterfragt kritisch seine eigene und die gesellschaftliche Perspektive auf Alter, Einsamkeit und Sterben. Wie verändert Corona unseren moralischen Kompass? Welchen „Wert“ hat Alter im Zeitalter des Kapitalismus? Und wie lässt sich auch über Gebrechlichkeit und Sterben als demografische Realität tabufrei sprechen – in einer Gesellschaft, deren Zukunft das Alter sein wird.

Teresa Grebchenko
„Objekt, Körper, Künstliche Intelligenz“
Teresa Grebchenko forscht an der Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz, Schauspiel, Figurentheater und Musik. Was ist das für ein Spannungsfeld? Wie funktioniert die Übertragung der
inneren Zustände technisch? Wird Sprache, die man nicht versteht, zur Musik? Was passiert,
wenn man Instrumente wie Puppen animiert, also an der Grenze von KI und analoger Wirkung experimentiert?

Laura Heineke
„Tanzrecherche Schwingungen“
Während ihrer Residenz setzt sich die Tänzerin und Choreografin Laura Heinecke mit Schwingungen auseinander. Dabei geht sie der Frage nach, wie diese insbesondere in der Optik und Akustik auf den Körper von Performer*innen wirken und welchen Einfluss sie auf die Rezeption des Gezeigten beim Publikum entfalten. Aus den Erkenntnissen leitet sie neue Ansätze für ihre weitere künstlerische Arbeit ab.

Jan F. Kurth
„Prinzip Sequencer“
„Prinzip Sequencer“ ist ein exploratives, solitisches Vorhaben. Ziel ist die Erschaffung eines geschlossenen Kompositions-Systems aus Musik, Sprache, Text, Bewegung, Vortrag und „Hilfsmitteln". Das Prinzip ist der elektronischen Musik entnommen. Können komplette Theater- oder Tanz-Stücke nach ihm aufgebaut werden? Kann es zur Grundlage zukünftiger Kollaborationen werden?

Oliver Lange
„Getting into Media“
Oliver Lange recherchiert Möglichkeiten, digitale Produktionsformen einzusetzen. Er macht sich mit der Einbindung digitaler Technik in den Inszenierungsprozess vertraut. Thematisch nutzt er die Digitalität der sozialen Medien und der Verbreitung von Fakten versus Fake News und Verschwörungsmythen. Er forscht, wie diese Plattformen Inspiration für Inhalt und inszenatorische Umsetzung bieten können.

Emi Miyoshi
„RESTEP“
In RESTEP recherchiert Emi Miyoshi die facettenreichen Merkmale des traditionsreichen Volkstanzes BON ODORI und versucht, die Energie und Atmosphäre in eine zeitgenössische moderne Variante zu übertragen. Dabei reflektiert und arbeitet sie kritisch mit den symbolhaften Bedeutungen und Hierarchien der Bewegungen, die geprägt sind durch alltägliche, kulturelle, rituelle und religiöse Einschreibung.

Raimund Schall
„Störung“
Wenn Störungen zum Wirkungsbereich künstlerischer Arbeit gehören, rückt die Betrachtung zukünftiger alternativer (ästhetischer) Darstellungsverfahren ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Corona fordert uns dazu heraus. Störung wird in diesem Recherchevorhaben nicht als destruktive Größe, sondern auch als konstruktives Prinzip begriffen.

Karolin Stächele
„BREAK THROUGH“
Ein BREAK, um Projekte zu verdauen, zu reflektieren und zu ordnen. Welche Ideen sind in den letzten Produktionen entstanden, welche überleben? Welche künstlerische Linie entsteht im forschenden Tiefgang und wie lässt sich diese in den kommenden drei Jahren schärfen? Und wer unterstützt mich dabei, meine künstlerischen Werte nach außen zu tragen und sichtbar zu werden? BREAK THROUGH in hard times!

Vanessa Valk
„Mein Opa und die Marshall-Inseln“
Eine persönliche Recherche über meinen Großvater, der als Kolonialherr in Mikronesien war. Ich mochte meinen Opa sehr. Ich habe als Kind viel Zeit mit ihm verbracht. Seine Geschichten über die Südsee und die Menschen dort haben sich in mein Gedächtnis eingegraben. Heute habe ich viele Fragen an ihn. War mein Opa Rassist? Oder war er „ein Kind seiner Zeit“?

Carla Wierer
„Instinkt“
Was sind „Instinkte“? Wilde Triebe oder biologische Weisheit? Carla Wierer erforscht das Thema aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven. Im Austausch mit Expert*innen aus Biologie, Verhaltensforschung, Anthropologie und Psychologie beleuchtet sie, wie sich der Instinkt auf gesellschaftliches Leben auswirkt und ihren persönlichen Schaffensprozess beeinflusst.

Belinda Winkelmann und Ewelina Kotwa
„Cycles“
Inspiriert von den mutigen, starken Frauen der aktuellen Weltpolitik werden sich Belinda Winkelmann und Ewelina Kotwa auf tänzerischer und choreografischer Ebene mit der weiblichen Kraft und den damit verbundenen Qualitäten auseinandersetzen. Dabei stellen sie die Gebärmutter ins Zentrum: Die Gaga Technik sowie Body-Mind Centering® werden Ausgangspunkte ihrer physischen Recherche sein.

„Dieses umfassende Residenzprogramm ist ein nächster Meilenstein in der Entwicklung der künstlerischen Forschung und auch der Förderung von Künstler*innen für das E-WERK Freiburg. Auf diese Weise bekommen 13 Kunstschaffende in den Performing Arts des E-WERK die Möglichkeit, nicht ergebnisorientiert zu arbeiten, sondern den Fokus auf die Entwicklung neuer Kunstformen, die experimentelle Erprobung und Weiterentwicklung der eigenen Darstellungsformate, Arbeitsfelder, Methoden und Inhalte zu legen.“
Jürgen Eick, Geschäftsführender Vorstand

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Veranstaltungen 

Tour 4 Two

Das Studierendenwerk Freiburg organisiert Stadtspaziergänge und kleinere Wanderungen für jeweils zwei Personen

Unser neues Angebot Tour4Two richtet sich an alle Studierende, die Freiburg und die nähere Umgebung besser kennen lernen möchten, aber keine Lust haben, alleine auf Entdeckungstour zu gehen.

Unsere Tours 4 Two führen zu vielen Insider-Orten in Freiburg oder durch tolle Landschaften in der Region. Außerdem vermitteln wir allen Interessierten eine/n Ausflugspartner/in, so dass trotz momentaner Kontaktbeschränkungen niemand alleine losziehen muss.

Weitere Informationen ...

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