Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 23.März 2023 Uhr

 
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
ProlixLetter
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
Gruene-quellen
wodsch

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Tanzschule Fritz

Prolix-Verlag
Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger StudienfĂŒhrers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix StudienfĂŒhrer


Verschiedenes 

Strandbad verlÀngert die Badesaison

Strandbad verlÀngert die Badesaison
Strandbad Freiburg / Foto: Freiburger BĂ€der

‱ HallenbĂ€der öffnen ab 12.09.2022
‱ Energiesparmaßnahmen in HallenbĂ€dern umgesetzt

Am 11.09.2022 mit dem Ende der Schulferien, endet die Badesaison in den FreibĂ€dern der Regio BĂ€der GmbH. Jedoch nicht im Strandbad. Aufgrund des guten Wetters wird die Saison im Strandbad um eine Woche bis Sonntag, den 18.09.2022 verlĂ€ngert. Allerdings gelten dann verkĂŒrzte Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr.

Am 12.09.2022 werden die HallenbĂ€der geöffnet und sind fĂŒr Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit wieder zugĂ€nglich. Bereits am 12.09.2022 beginnt der erste Schwimmkurs. Die Öffnungszeiten der einzelnen BĂ€der sind online zu finden (klicke unten auf "mehr")

„Die angekĂŒndigten sommerlichen Temperaturen möchten wir fĂŒr eine VerlĂ€ngerungsrunde im Strandbad nutzen.“, so SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter, „damit die Schwimmbegeisterten, Familien, Kinder und Jugendliche noch ihre Bahnen bis einschließlich 18. September ziehen können.“ Eine lĂ€ngere Öffnungszeit des Strandbades ist aus Personalmangel nicht möglich. Rechtzeitig mit dem Schulbeginn können alle HallenbĂ€der wieder geöffnet und deren Betrieb sichergestellt werden. Damit können die Schulen und Vereine ihre Schwimmausbildung und ihr Training durchfĂŒhren und die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit kontinuierlich zu schwimmen.“

FĂŒr den Weiterbetrieb des Strandbades in der Nachsaison wird Energie benötigt. Die VerlĂ€ngerung der Badesaison um eine Woche ist ein Kompromiss zwischen den WĂŒnschen der Freiburgerinnen und Freiburger und der Notwendigkeit, Energie zu sparen. Mit dem Beginn der Hallenbadsaison werden die im FrĂŒhjahr begonnenen Energiesparmaßnahmen in den HallenbĂ€dern weitergefĂŒhrt. Die Wasser- und Raumlufttemperatur in der Badhallen wird um zwei Grad Celsius im Vergleich zum Normalbetrieb abgesenkt. Die Saunen im Faulerbad und Haslacher Bad werden nicht betrieben. Warmbadetage finden nicht statt. FilterrĂŒckspĂŒlungen werden bei gleichzeitiger Einhaltung der Vorschriften so wenig wie möglich und so viel wie nötig vorgenommen. ZusĂ€tzlich wird bei den LĂŒftungsanlagen eine Nachtabsenkung durchgefĂŒhrt. DarĂŒber hinaus sind die Unterwasser-Beleuchtungen sowie die Innen-Beleuchtungen in den BĂ€dern mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet oder werden, wie im Faulerbad, in KĂŒrze in der Badehalle auf LED-Technologie umgestellt. Ferner wird der Betrieb der Pumpen der Wasseraufbereitungsanlagen zur Energieeinsparung frequenzgesteuert.

Weiteres Einsparungspotenzial bietet das Absenken der Lufttemperatur in VorrÀumen und Umkleidebereichen, sowie in den Personal- und NebenrÀumen.

Mehr




Veranstaltungen 

Frugalité Créative - Weniger ist genug

Frugalité Créative - Weniger ist genug
Ancy-Dornot, Christophe Aubertin © Olivier Mathiotte

Ausstellung vom 20.09.-25.11.2022 im Centre Culturel Français Freiburg

Am Freitag, den 16. September, dem Abend der Freiburger Nocturne, eröffnen wir im Centre Culturel Français Freiburg die zweisprachige Wanderausstellung „FrugalitĂ© crĂ©ative – weniger ist genug“.

Die zweisprachige Wanderausstellung „FrugalitĂ© crĂ©ative – weniger ist genug“ prĂ€sentiert eine Vielfalt an Beispielen frugaler Architektur und bietet einen deutsch-französischen Austausch zu nachhaltigem Bauen, Wohnen und Leben. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet.

Hintergrund des Projekts:

Der Bausektor erzeugt etwa 40% der Treibhausgase und 40% der AbfĂ€lle und verbraucht dabei mehr als 40% der natĂŒrlichen Ressourcen. Sowohl in der Architektur als auch in der Stadt- und Raumplanung ist daher ein Paradigmenwechsel hin zu einer ressourcen-schonenden und kreativen Herangehensweise unumgĂ€nglich. Um diesen voranzutreiben haben Dominique Gauzin-MĂŒller (Architektin und Publizistin), Alain Bornarel (Ingenieur) und Philippe Madec (Architekt und Stadtplaner) im Januar 2018 die Bewegung „FrugalitĂ© heureuse” (www.frugalite.org) ins Leben gerufen und das „Manifest fĂŒr eine glĂŒckliche und kreative GenĂŒgsamkeit“ verfasst. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat im Mai 2019 einen Text mit Ă€hnlichem Inhalt unter dem Titel „Haus der Erde“ veröffentlicht. Das gemeinsame Ziel ist eine Architektur, die respektvoller mit natĂŒrlichen Ressourcen umgeht, die das Wissen aus tradierten Bauweisen nutzt und ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne sucht.

Die Ausstellung „FrugalitĂ© crĂ©ative - weniger ist genug“ bietet einen deutsch-französischen Austausch und beleuchtet die verschiedenen Positionen anhand von Beispielen frugaler Architektur, die auf beiden Seiten des Rheins entstanden sind. Die Kuratorinnen Dominique Gauzin-MĂŒller und Kyra Bullert haben 20 beispielhafte Bauten in Frankreich (Grand-Est) und 15 im deutschsprachigen Raum (Baden-WĂŒrttemberg, Schweiz und Vorarlberg) fĂŒr die Ausstellung ausgewĂ€hlt. Studierende der UniversitĂ€t Stuttgart haben die Recherche und die ergĂ€nzende Dokumentation der 15 deutschsprachigen Projekte ĂŒbernommen. Gemeinsam mit der Kommunikationsdesignerin Anna Kraus schuf der Architekt und Ausstellungsgestalter Thomas Rustemeyer eine zeitgenössische Szenografie, die das Publikum zur Interaktion einlĂ€dt. Die zweisprachige Wanderausstellung wurde am 15. MĂ€rz 2021 im Wechselraum des BDA in Stuttgart eröffnet. Nach zahlreichen Stationen in Deutschland und Frankreich ist sie nun ab dem 20. September im Centre Culturel Français Freiburg zu sehen.

Was ist nachhaltige Architektur?

Auf regionale Ressourcen und traditionelle Bautechniken zurĂŒckzugreifen, ist eine Strategie, die in der Architektur an Bedeutung gewinnt. In Deutschland und erst recht in Frankreich werden immer mehr GebĂ€ude nach dem Prinzip der „FrugalitĂ€t“ gebaut: Reduzierung des FlĂ€chen-, Rohstoff- und Energieverbrauchs. Kurze Lieferketten und der Einsatz regionaler Materialien helfen, Kosten und schĂ€dliche Emissionen zu minimieren und gleichzeitig lokale ArbeitsplĂ€tze zu schaffen. Bauen mit Strohballen? Skeptiker gibt es immer noch viele, aber Hunderte von großen öffentlichen Einrichtungen und Sozialwohnungen, die im letzten Jahrzehnt in Frankreich gebaut wurden, sind mit diesem reichlich vorhandenen Nebenprodukt der Landwirtschaft gedĂ€mmt.

Auf einem Planeten, dessen Ressourcen und Artenvielfalt schwinden, sollten „Bescheidenheit und Angemessenheit“ ein Leitmotiv werden.

Das „Manifest fĂŒr eine glĂŒckliche und kreative GenĂŒgsamkeit“ ist der Ausgangspunkt des Projekts. Es appelliert an eine kollektive Intelligenz, denn „die GenĂŒgsamkeit lehnt den technologischen Ansatz ab und setzt auf die aktive Beteiligung der Nutzer. Nicht das GebĂ€ude ist intelligent, sondern seine Bewohner“ schreiben die drei Co-Autoren in ihrem engagierten Text, der im Januar 2021 bereits von mehr als 11.500 Menschen weltweit unterzeichnet wurde (www.frugalite.org).

Unter den etwa dreißig Gruppen, die sich in Frankreich und im Ausland gebildet haben, um lokale Lösungen zu unterstĂŒtzen, sind die in der Region Grand Est besonders aktiv. In Lothringen wird die Gruppe von Christophe Aubertin geleitet, im Elsass von François Liermann. Beide sind auch Partner in diesem Ausstellungsprojekt. Die in der Ausstellung prĂ€sentierte Kartierung der regionalen Materialien und Bezugsquellen (SĂ€gewerke, SteinbrĂŒche, etc.), der Handwerksbetriebe und inspirierenden GebĂ€ude, sollen die Besucher anregen sich abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen und sie ermutigen sich am notwendigen ökologischen und gesellschaftlichen Wandel zu beteiligen.

Mehr




Verschiedenes 

AtommĂŒll Schweiz: Ein Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung

AtommĂŒll Schweiz: Ein Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung
(c) mitwelt.org

Die Schweizer Regierung gibt am 12.9.2022 bekannt, wo das "Endlager" fĂŒr atomare AbfĂ€lle gebaut werden soll. Zur Auswahl stehen drei Standorte in der NĂ€he der Grenze zur Hochrhein-Bodensee-Region. Drei Standorte sind im GesprĂ€ch: Die Gebiete Jura Ost, Nördlich LĂ€gern und ZĂŒrich Nordost in den Kantonen Aargau, ZĂŒrich und Thurgau.

- Die kleine Schweiz betreibt heute noch vier (von ehemals fĂŒnf) Atomreaktoren, darunter das Ă€lteste AKW der Welt in Beznau.
- Drei dieser AKW stehen nahe an der deutschen Grenze. Dazu kommt das grenznahe, hochgefĂ€hrliche atomare Zwischenlager mit atomarem Verbrennungsofen in WĂŒrenlingen.
- Auch die jetzt in der Diskussion befindlichen Gebiete Jura Ost, Nördlich LĂ€gern und ZĂŒrich Nordost in den Kantonen Aargau, ZĂŒrich und Thurgau liegen nicht weit von der Grenze entfernt.
- Die Frage muss erlaubt sein, wie die Schweiz regieren wĂŒrde, wenn ein Nachbarstaat alle seine atomaren Risiken im Grenzgebiet ballen wĂŒrde?
- Es geht nach Betreiber-SchĂ€tzungen um rund 9.300 Kubikmeter hochradioaktive AbfĂ€lle sowie um rund 56.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive AbfĂ€lle, von denen rund die HĂ€lfte beim RĂŒckbau von Kernkraftwerken anfallen. Dazu kommen rund 16.000 Kubikmeter, die im Bereich Medizin, Industrie und Forschung anfallen. Der Großteil der RadioaktivitĂ€t findet sich im hochradioaktiven MĂŒll, der eine Million Jahre sicher eingeschlossen werden muss.
- Weil "wir Menschen zu schlecht sind, um AtommĂŒll dauerhaft oberirdisch zu lagern", hat die Umweltbewegung zĂ€hneknirschend frĂŒh die Notwendigkeit eines "möglichst sicheren" Endlagers akzeptiert.
- Weil die Umweltbewegung mit dieser ethisch notwendigen Haltung in den Konflikt gegangen ist, wurde sie nach dem Prinzip der Salamitaktik ĂŒber den Tisch gezogen und in unendlichen "dialogischen Prozessen" aufgerieben.
- Die von der Atomindustrie abhĂ€ngige NAGRA (Nationale Genossenschaft fĂŒr die Lagerung radioaktiver AbfĂ€lle) hat die Erzeugung der Illusion von Beteiligung sehr gut gemanagt. Je direkter die Demokratie, desto perfekter die PR- und Durchsetzungsstrategien.
- Die NAGRA hat geologisch eine seriöse wissenschaftliche Arbeit geliefert. Sie hat aber frĂŒhzeitig die Illusion geweckt, die Schweiz wĂ€re in der Lage, hochradioaktiven MĂŒll zu lagern.
- Die Arbeit der NAGRA war so langwierig und teuer, dass sie heute "too expensive to fail" ist.
- Die Schweiz ist ein geologisch sehr aktives Land. Die immer noch wachsenden Alpen kommen fĂŒr ein atomares Endlager nicht infrage. Die frĂŒh angedachte "Granitoption" war aus geologischen GrĂŒnden nicht machbar. Nicht nur die Geologie, sondern auch die politische Akzeptanz scheint leider eine wichtige Rolle bei der Standortauswahl zu spielen.
- Der jetzt als Enlagerformation gepriesene Opalinuston hat Vor- und Nachteile, kommt theoretisch aber fĂŒr ein atomares Endlager aber infrage.
- Offen ist die Frage, ob es noch sinnvoll ist, AtommĂŒll in nur 600 bis 900 Metern Tiefe vergraben. Die Nutzung des Untergrunds wird in den nĂ€chsten Jahrzehnten und Jahrhunderten massiv zunehmen.
- "Die Standorte Bözberg und Nördlich LĂ€gern liegen ĂŒber einem Permo-Karbon-Trog, dessen Bedeutung bisher einfach nicht sauber abgeklĂ€rt wurde. Findet man tatsĂ€chlich Erdgas in diesem Trog, dĂŒrften die Tage eines Endlagers in diesen Gebieten gezĂ€hlt sein" sagt der unabhĂ€ngige Experte Marcos Buser
- Die Opalinustonschichten in der Schweiz sind im internationalen Vergleich sehr dĂŒnn, auch wenn die NAGRA gerne die darĂŒber und darunter liegenden tonhaltigen Schichten dazurechnet.
- Kritische Geologen und Geologinnen weisen auf Schwachstellen der bisherigen Ergebnisse hin. Offen ist die zentrale und entscheidende Frage, ob sich unter den drei vorgeschlagenen Standorten wirklich mindestens einer findet, der den SicherheitsansprĂŒchen an ein geologisches Tiefenlager fĂŒr eine Zeitdauer von 1 Million Jahren wirklich genĂŒgt.
- Ein Standort am Rhein muss eine GefÀhrdung der Unterlieger und der Wasserentnahme aus dem Rhein vermeiden.

Politisch unkorrektes Fazit:
Der jetzt am Montag vorgestellte "eine" Standort fĂŒr das Endlager muss kritisch und unabhĂ€ngig geprĂŒft werden. Doch was tun, wenn der beste aller schlechten Schweizer Standorte nicht geeignet ist AtommĂŒll ĂŒber einen Zeitraum von 33.000 Menschheits-Generationen sicher zu verwahren? Es ist politisch korrekt zu fordern, dass jedes Land, das AKW betreibt, den AtommĂŒll auf eigenem Boden endlagert. Es ist wissenschaftlich korrekt anzunehmen, dass AtommĂŒll eine lĂ€ngere Halbwertszeit hat als Nationalstaaten. Wenn nicht wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen werden kann, dass das Schweizer Endlager den SicherheitsansprĂŒchen an ein geologisches Tiefenlager fĂŒr eine Zeitdauer von 1 Million Jahren wirklich genĂŒgt, dann mĂŒssen internationale Lösungen angedacht werden. Dann muss die Schweiz "Abnehmer" fĂŒr den langlebig-hochradioaktiven MĂŒll suchen, dafĂŒr aber als Ausgleich große Mengen an leicht- und mittelaktivem MĂŒll importieren. FĂŒr die Lagerung von leicht- und mittelaktivem MĂŒll dĂŒrfte der Schweizer Opalinuston geeignet sein. Sich mit dem Export des ganzen AtommĂŒlls aus der Verantwortung zu stehlen, geht nicht.

Die Produktion von hochradioaktivem AtommĂŒll, der 33.000 Menschheitsgenerationen gefĂ€hrdet, hat Probleme geschaffen, die sich leider mit politischer Korrektheit und dem alten Denken in engen Nationalstaatsgrenzen nicht immer lösen lassen.
Wenn die Badewanne ĂŒberlĂ€uft, dann beginnt man nicht mit dem Aufwischen, sondern stellt zuerst die Wasserzufuhr ab. Die weitere Produktion von AtommĂŒll, gerade auch im Ă€ltesten AKW der Welt, muss auch in der Schweiz schnell beendet werden.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Der Autor war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und ist Mitglied im Vorstand des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS)

Mehr




Veranstaltungen 

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September
ArchÀologisches Museum Colombischlössle / Foto: Patrick Seeger

Buntes Programm in ArchĂ€ologischen Museum Colombischlössle und Museum fĂŒr Stadtgeschichte. Eintritt frei

Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall fĂŒr den Denkmalschutz“ findet am Sonntag, 11. September, der diesjĂ€hrige bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Aus diesem Anlass ist der Eintritt ins ArchĂ€ologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, und ins Museum fĂŒr Stadtgeschichte, MĂŒnsterplatz 30, an diesem Tag frei. In beiden Museen gibt es ein buntes Programm fĂŒr Groß und Klein.

Im ArchĂ€ologischen Museum Colombischlössle stehen um 10.30, 11.30, 15 und 16 Uhr KurzfĂŒhrungen mit dem Titel „Das Colombischlössle – ein Traumhaus und Kulturraum“ auf dem Programm. Besuchende lernen den neugotischen Baustil des Hauses kennen und wandeln auf den Spuren europĂ€ischer Kulturgeschichte. Bei der Entdeckungstour „Cooles Campen oder Fußbodenheizung?“ erforschen Familien mit Kindern ab 5 Jahren um 14 Uhr, wie Leben und Wohnen von der Steinzeit bis zu den Römern aussahen. Mutige Museumsdetektivinnen und -detektive können außerdem bei einem Escape Game von 11 bis 16 Uhr das RĂ€tsel um einen gestohlenen MĂŒnzschatz knacken.

Die 1859 bis 1861 im Stil englischer Neugotik erbaute Villa entstand nach PlĂ€nen des Freiburger Architekten Georg Jakob Schneider (1809–83). Das GebĂ€ude steht auf der einstigen Bastion St. Louis, einem der wenigen Reste der Stadtbefestigung von Vauban aus dem 17. Jahrhundert. Mit dem Namen Colombischlössle wurde die Villa nach ihrer Bauherrin, der GrĂ€fin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode (1809–63), benannt.

Von 1909 bis 1924 war hier die stĂ€dtische Altertumssammlung zu sehen. Es folgten Nutzungen als Hochbau- und Standesamt. Von 1947 bis 1952 regierte dann Leo Wohleb vom Colombischlössle aus den selbststĂ€ndigen Staat Baden. Danach zogen das Stadtarchiv und das Oberlandesgericht ein. Seit 1983 zeigt das Museum fĂŒr Ur- und FrĂŒhgeschichte hier seine SchĂ€tze. 2007 wurde es in „ArchĂ€ologisches Museum Colombischlössle“ umbenannt.

Auch im Museum fĂŒr Stadtgeschichte am MĂŒnsterplatz erwartet Interessierte ein abwechslungsreicher Tag. Bei FĂŒhrungen mit dem Titel „Barocke Illusion im KĂŒnstlerhaus“ um 12.30 und 15.30 Uhr steht die Architektur des prĂ€chtigen Palais in prominenter Lage im Mittelpunkt. Wie die Handwerksleute im Mittelalter das Freiburger MĂŒnster ohne HebebĂŒhne und Kran gebaut haben, erfahren Familien mit Kindern ab 5 Jahren bei der FĂŒhrung „Achtung mittelalterliche Baustelle“ um 11 und 14 Uhr. Zur Erinnerung an die Entdeckungsreise prĂ€gt jedes Kind eine MĂŒnze mit dem Abbild des ersten Freiburger Rappenpfennigs.

Das Haus „Zum Schönen Eck" hat sich der Maler, Bildhauer, Architekt und Stifter Johann Christian Wentzinger (1710–97) im Jahr 1761 als Wohn- und Atelierhaus bauen lassen. Die aufwĂ€ndige Fassade und das anspruchsvolle Treppenhaus sind ein Höhepunkt spĂ€tbarocker Architektur. Das auch als „Wentzingerhaus“ bekannte GebĂ€ude kam 1905 in den Besitz der Stadt und nahm 1927 die GemĂ€ldegalerie des Augustinermuseums auf. Als eines von wenigen HĂ€usern am MĂŒnsterplatz blieb es 1944 von den Bomben verschont und beherbergte von 1946 bis 1983 die Staatliche Musikhochschule. Die Adelhausenstiftung, in deren Besitz es 1988 ĂŒberging, ließ das Wentzingerhaus bis 1993 umfassend fĂŒr das neu gegrĂŒndete Museum fĂŒr Stadtgeschichte instandsetzen. Es wurde 1994 eröffnet.

Ziel des Tages des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit fĂŒr die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse fĂŒr die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert.

Das vollstÀndige Programm der StÀdtischen Museen mit weiteren Infos steht auf www.freiburg.de/tag-des-offenen-denkmals.

zum Bild oben
ArchĂ€ologisches Museum Colombischlössle – StĂ€dtische Museen Freiburg
Foto: Patrick Seeger

Mehr




Verschiedenes 

Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.

Jetzt bewerben fĂŒr das Förderprogramm „Demokratie leben!“

Projekte, die sich fĂŒr Vielfalt, Teilhabe und demokratisches Verhalten, fĂŒr ziviles Engagement und gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus einsetzen, können auch im nĂ€chsten Jahr wieder durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert werden. Seit Montag, 5. September, können in Freiburg AntrĂ€ge fĂŒr 2023 gestellt werden.

Kommendes Jahr werden besonders Projekte gefördert, die sich fĂŒr Demokratie und Mitbestimmung in öffentlichen Institutionen einsetzen. Zwei weitere Schwerpunkte widmen sich den Themen Flucht und Migration sowie Armut und Klassismus.

Es werden besonders die AntrĂ€ge berĂŒcksichtigt, bei denen Vernetzung und Kooperation auf Augenhöhe stattfindet, Eigeninitiative und Selbstorganisation von Zielgruppen gefördert sowie zivilgesellschaftliches Engagement aktiviert wird. AusdrĂŒcklich werden migrantische Selbstorganisationen ermutigt, sich zu bewerben.

Die Frist fĂŒr AntrĂ€ge beginnt am Montag, 5. September und lĂ€uft bis zum 17. Oktober. Die Höchstfördersumme liegt bei 5000 Euro. Im Einzelfall können Projekte mit grĂ¶ĂŸerer Reichweite nach einem BeratungsgesprĂ€ch mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Projekte mĂŒssen im Jahr 2023 stattfinden.

Das Programm des Bundesministeriums fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es seit 2015, mit mittlerweile mehr als 300 teilnehmenden StĂ€dten. In Freiburg wird es im nĂ€chsten Jahr bereits zum achten Mal umgesetzt. DafĂŒr ist die Partnerschaft fĂŒr Demokratie verantwortlich, die durch das Amt fĂŒr Migration und Integration, zusammen mit dem Informationszentrum 3. Welt (iz3w) gebildet wird. Das Ziel ist es, Strukturen fĂŒr eine tolerante und gleichberechtigte Stadtgesellschaft zu schaffen und nachhaltig zu verankern. Im aktuellen Förderjahr laufen 26 Einzelprojekte und acht Jugendprojekte, die sich aktiv fĂŒr eine demokratische Stadtgesellschaft einsetzen. Das Programm richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch an Eltern, PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen sowie zivilgesellschaftliche Akteure.

Informationen zur Antragstellung sowie einen Projektleitfaden gibt es unter www.freiburg.de/demokratie-leben. Der Antrag kann dort online eingereicht werden. FĂŒr Fragen stehen Kathi King, 0761/707-52316 (iz3w – Informationszentrum 3. Welt, koordination@iz3w.org) und Friederike v. Freytag-Loringhoven, 0761/201-6336 (Amt fĂŒr Migration und Integration, demokratieleben@stadt.freiburg.de) zur VerfĂŒgung.

Mehr




Veranstaltungen 

Katholische Akademie startet Herbstprogramm

Das neue Herbstprogramm der Katholischen Akademie Freiburg startet mit Veranstaltungen zum Thema „verletzlich“.

Auf das Thema „verletzlich“ legt die Katholische Akademie ihren Fokus auch im zweiten Halbjahr 2022 und bietet Veranstaltungen zu theologischen, religiösen, gesellschaftlichen, ethischen, politischen und kulturellen Themen an. „Dass wir mit der Wahl des Fokus ‚verletzlich‘ richtig liegen, war vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie absehbar, dass sich die AktualitĂ€t durch den Krieg in der Ukraine noch erhöht hat, macht uns betroffen“, so der kommissarische Direktor Norbert Schwab.

Die Tagung „Globale Gesundheit“ am 7./8. Oktober geht der Frage nach, welche Lehren aus COVID-19 gezogen werden mĂŒssen, um kĂŒnftigen Pandemien effektiver begegnen zu können. Bei der Abendveranstaltung in der Reihe „Digitaler Diwan“ am 15. Dezember geht es konkret um digitale KriegsfĂŒhrung.

Weitere Veranstaltungen nĂ€hern sich anderen Formen von Verletzlichkeit: Beispielsweise nimmt der Studientag „Demenz und Trauer“ am 21. September den Umgang mit Angst, Abschied und Trauer in den Blick. Die Verletzlichkeit der Natur durchzieht auch den Themenbereich Nachhaltigkeit und ist u. a. Thema des Vortrags am 28. September ĂŒber menschengemachten LĂ€rm in den Ozeanen.

Das gesamte Herbstprogramm ist auf der Homepage der Katholischen Akademie Freiburg unter www.katholische-akademie-freiburg.de zu finden. Das gedruckte Programm ist erhÀltlich bei der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de.

Aktuelle Informationen oder Änderungen finden Sie rechtzeitig auf der Website, auf Facebook und Instagram sowie ĂŒber den Newsletter der Katholischen Akademie Freiburg, den Sie abonnieren können ĂŒber: www.katholische-akademie-freiburg.de/newsletter

Mehr




Veranstaltungen 

SchĂŒlerwettbewerb „Jugend testet“

SchĂŒlerwettbewerb „Jugend testet“
(c) Stiftung Warentest

Neue Runde startet jetzt

Selbertesten und Tops und Flops herausfinden. Darum geht es bei „Jugend testet“, dem bundesweiten SchĂŒlerwettbewerb der Stiftung Warentest. Von A wie Apps bis Z wie Zartbitterschokolade, die Jugendlichen können untersuchen, was sie interessiert. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro und Reisen nach Berlin. Die Anmeldung ist ab sofort unter jugend-testet.de möglich.

Mitmachen können SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die zwischen 12 und 19 Jahre alt sind – einzeln, als Team oder ganze Klasse. Sie mĂŒssen nur eine Schule in Deutschland besuchen. Was es braucht: eine gute Testidee, sinnvolle PrĂŒfkriterien und Untersuchungsmethoden sowie eine nachvollziehbare Dokumentation des Tests.

Streamingdienste oder SupermĂ€rkte, Textmarker oder TiefkĂŒhlpizza, Lieferdienste oder Lippenstifte – das Thema ist frei wĂ€hlbar. Hauptsache, es passt in eine der beiden Wettbewerbskategorien Produkttests oder Dienstleistungstests.

Zu gewinnen gibt es in jeder Kategorie drei Hauptpreise mit 2.500 Euro, 2.000 Euro und 1.500 Euro sowie Reisen nach Berlin.

Wer jetzt schon eine gute Idee fĂŒr einen Test hat, braucht nur noch eine Lehrkraft, die das Projekt unter www.jugend-testet.de anmeldet. Und dann kann es losgehen. Anmeldungen sind ab sofort bis 30. November 2022 möglich.

Mehr




Veranstaltungen 

Tag der offenen TĂŒr im Haus auf der Alb

Tag der offenen TĂŒr im Haus auf der Alb
Haus auf der Alb / Foto: Steffen Roller

30 Jahre Tagungszentrum der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB):
Das „Haus auf der Alb“ in Bad Urach lĂ€dt zum Tag der offenen TĂŒr am 11. September 2022 ein

Mit einem abwechslungsreichen Programm lĂ€dt die Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) zum Tag der offenen TĂŒr am Sonntag, 11. September 2022 in das „Haus auf der Alb“ ein. Seit nunmehr 30 Jahren kann sie das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende GebĂ€ude im Stil des “Neuen Bauens” im SĂŒdwesten als Tagungszentrum nutzen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den vergangenen Jahren ist das denkmalgeschĂŒtzte Haus wieder zugĂ€nglich und bietet mit seinen großzĂŒgigen RĂ€umlichkeiten und moderner Technik einen gelungenen Rahmen fĂŒr Veranstaltungen und Tagungen.

FĂŒr alle Interessierten öffnet das Haus am 11. September 2022 seine TĂŒren. Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“¼ können nachmittags von 13 bis 17 Uhr verschiedene Angebote genutzt werden:

- HausfĂŒhrungen zur wechselvollen Geschichte, zur Architektur des Kulturdenkmals und zu einzelnen Kunstwerken im Haus.
- Ein Seminar-Dokumentationsfilm, der Einblicke in die politische Bildungsarbeit vor Ort gibt: zum aktuellen Thema Zukunft der Arktis.
- Foto-Ausstellung „on democray“ – SchauplĂ€tze der Demokratie: Hintergrundinformationen und GesprĂ€chsangebot mit den Fotografen Andreas Langen und Kai Loges, die arge lola.
- Angebote fĂŒr Familien unter dem Motto „Was bedeutet Frieden fĂŒr dich?“
- „Digitale Schnitzeljagd“ in und um das Haus zu den Aspekten Umwelt, Nachhaltigkeit, Geschichte und Architektur.
- Mitmach-Stationen fĂŒr die ganze Familie zum Thema Kinderrechte.

Zum Verweilen laden die großzĂŒgige Terrasse und der angrenzende Park ein, von 14 bis 16.30 Uhr wird zudem Kaffee und Kuchen angeboten. ParkplĂ€tze stehen am Haus in begrenzter Anzahl zur VerfĂŒgung, die Fußwege zum „Haus auf der Alb“ (nicht barrierefrei) sind vom Busbahnhof bzw. Bahnhof Bad Urach an ausgeschildert.

Weitere Informationen und das Programm siehe online.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25