Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 18. Oktober 2018 Uhr

 
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
ProlixLetter
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
Gruene-quellen
wodsch

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Besuchen Sie uns auf facebook

 
Tanzschule Fritz

Prolix-Verlag
Guten Mittag liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix Studienführer


Verschiedenes 

BAföG Hotline

BAföG Hotline
© SWFR

Ab Oktober ist die zusätzliche BAföG-Hotline wieder aktiv

Vom 1. Oktober bis zum 7. November steht zukünftigen Studierenden und deren Eltern für alle Fragen und Probleme rund ums BAföG täglich unsere BAföG Direkt-Hotline zur Verfügung: Montag bis Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr, sowie Freitag von 11:00 bis 13:00 Uhr ist diese durch Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der BAföG-Abteilung besetzt. Die Telefonnummer lautet: 0761 2101-307.

Zum Wintersemester wird es erfahrungsgemäß eine höhere Anzahl von BAföG-Anträgen geben. Um dennoch die telefonische Erreichbarkeit der allgemeinen BAföG-Beratung zu gewährleisten, wurde auch in diesem Semester wieder eine extra BAföG-Hotline eingerichtet. Hier können Unsicherheiten geklärt und erste Fragen zum Antrag schnell und unkompliziert beantwortet werden.

Natürlich findet auch weiterhin die BAföG-Kurzberatung von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Infoladen in der Schreiberstraße statt. Außerdem gibt es die Möglichkeit die BAföG-Abteilung persönlich während der Sprechzeiten am Dienstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und am Donnerstag von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr zu erreichen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich.

Weitere Informationen online ...

Mehr




SWR


Verschiedenes 

Facebook Supertricks

Facebook Supertricks

333 Funktionen für mehr Likes, Freunde und Privatsphäre

Deutschlandweit teilen mehr als 38 Millionen Nutzer auf Facebook ihre Hobbys, Urlaubserlebnisse und persönliche Meinungen. Gleichzeitig sammelt Facebook so viele Informationen wie möglich über seine Nutzer, um sie zu unterhalten, aber auch um Werbung zu schalten. Facebook Supertricks, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest, hilft dabei, seinen Facebook Account richtig zu nutzen und seine Daten zu schützen.

Gerade in der Zielgruppe 40+ wird Facebook immer beliebter. Doch die wenigsten Nutzer wissen, was diese Plattform eigentlich zu bieten hat. Es gibt hunderte versteckte Einstellungsmöglichkeiten: Kreativ zu sein und eigene Beiträge, Alben und Titelbilder zu gestalten und sich zu vernetzen mit Leuten, die eigene Interessen teilen. Natürlich geht es auch darum, die eigene Privatsphäre zu schützen und nur die Meldungen, Veranstaltungshinweise, Nachrichten und Werbung zu bekommen, die wirklich interessieren.

Der Ratgeber Facebook Supertricks schafft den Durchblick und filtert aus den vielen Optionen die 333 wirklich relevanten heraus, ob am PC, mit dem Facebook Messenger oder als App auf dem Smartphone. Der Ratgeber erscheint in der beliebten Supertricks Reihe. Alle Tipps werden mit Screenshots erklärt. So sind alle Funktionen auf einen Blick schnell erfasst.

Facebook Supertricks hat 176 Seiten und ist ab dem 18. September für 14,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/facebook-supertricks.

Mehr




Veranstaltungen 

Interkultur: CORDIALE – von Herzen

Interkultur: CORDIALE – von Herzen
Kunsthandwerksbörse / Foto: Lena Litov

24. September – 7. Oktober 2018

Ein kreatives Kulturprogramm gestaltet und kuratiert von und mit Menschen mit Migrationsgeschichte bzw. Migrations_grund aus Freiburg. Ausgehend von der Idee, im E-WERK nicht nur ab und zu eine interkulturelle Veranstaltung anzubieten, sondern den Expert*innen selbst die Programmverantwortung in die Hand zu geben, gibt es zwei Wochen lang Gastspiele, Konzerte, Jam-Sessions, Party, Workshops, Literatur, Diskussionen, Kunsthandwerksbörse und vieles mehr.
Info & Karten: www.ewerk-freiburg.de
Für Geflüchtete ist der Eintritt bei allen Veranstaltungen der CORDIALE frei!

CORDIALE - VON HERZEN. Ein Projekt von: E-WERK Freiburg, Eschholzstr. 77, 79106 Freiburg
Projektleitung: Laila Koller
Produktionsleitung: Olena Lytvynenko
Programm-Jury: Viktoria Balon, Viktoriya Dimcheva, Jan Keetman, Lubi Kimpanov, Cezar Gholam Mohammed, Orhan Nassif, Laila Sahrai, Emeka Udemba, Elena Weber
In Kooperation mit der InZeitung, dem iz3w – informationszentrum 3. welt und dem Kommunalen Kino
Gefördert von: Fonds Soziokultur; dem Kulturamt der Stadt Freiburg; dem Land Baden-Württemberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und unterstützt von den Stiftungen der LBBW

Programmübersicht:

Mo 24.9. | Workshops
KAMMERTHEATER
20.00 Uhr
Tanzworkshop
mit der Tanzcompany „Mit Händen und Füßen“
Kosten: pro Workshop 5 €
FOYER
Keramikworkshop „Material Gestures“
Mo 24.9. bis Mi 26.9. je 18 bis 20 Uhr
Kosten: 30 €

Do 27.9. | Eröffnung
FOYER
18:30 Uhr
CORDIALE – von Herzen | Eröffnung
Multimediale Installation „Harakuka
SAAL
19:00 UHR | Tanzperformance
„Mit Händen und Füßen“
KAMMERTHEATER
20:00 Uhr
Lesung von Doğan Akhanlı
In Kooperation mit dem Iz3w

Fr 28.9. | Dance & Party
FOYER
ab 20:00 Uhr
DJ Arman & DJ Tony

Sa 29.9. | Mehrsprachige Begegnungen
FOYER
18:00 Uhr
Lese-Café und Interaktionen „Verdichten. Versprachlichen“
SAAL
19:00 Uhr
Impulsvortrag „Zwischen den Sprachen: Grenzen und Chancen“
KAMMERTHEATER
20:00 Uhr
Viva Babilonia: Mehrsprachige literarische Begegnung

S0 30.9. | Musikalische Begegnungen
FOYER
16:00 Uhr
Musikworkshop „Jam für Kinder“ ab 5 Jahren
KAMMERTHEATER
18:00 Uhr
Jam – Session „Geige trifft Oud und vieles mehr“

Di 02.10. | Vocals and Dance
SAAL
20.00 Uhr
Vocals & Dance
mit dem SÜDUFER-Chor und der KEIGA-Dance Company aus Uganda

Mi 03.10. | Tag der deutschen Vielfalt
KAMMERTHEATER
11.00 Uhr
„Wählen alle Russen Erdoğan und alle Türken Putin?“
Politisches Podium mit den Journalistinnen Canan Topçu und Lena Gorelik
KOMMUNALES KINO
19.30 Uhr
Leben in Alamanya – außergewöhnliche filmhistorische Dokumente über Migration
Zu Gast: Filmemacher Hans A. Guttner

Do 04.10. |Theatergastspiel & Film
KOMMUNALES KINO
19.30 Uhr
Die Gentrifzierung bin ich – Beichte eines Finsterlings
Zu Gast: Filmemacher Thomas Haemmerli
Weiterer Termin: Fr 05.10. | 21.30 Uhr

Do 04.10. | 19:30 Uhr | Fr 05.10. | 21:30 Uhr |Kommunales Kino
SAAL
20.00 Uhr
Kherson
Theater „Mykola Kulisch“ und Staatstheater Stuttgart

Fr 05.10. | Interkulturelle Begegnungen
KAMMERTHEATER
18.30 Uhr (auch 06.10., 18.30 Uhr)
Augen zu und durch
Theater mit Cezar Gholam Mohammed & TeamGeist
SAAL
20.00 Uhr
Shkoon
Live Oriental Slow-House

Sa 06.10. - So 07.10. | Kunsthandwerk
FOYER
Sa 14 – 19 Uhr, So 11 – 16 Uhr
Zurück zu den Wurzeln
Designer aus Freiburg und aller Welt

So 07.10. | Finale
KAMMERTHEATER
16.00 Uhr
„Soziologie des Zusammenlebens“
Diskussion: Finale Grande der Cordiale

Kurs
Tanzworkshop mit der Company „Mit Händen und Füßen“
Mo 24.09. & Mo 01.10. | jew. 20 Uhr | Kammertheater
Wenn das Tanzen im Herzen innewohnt, entwickelt der Körper die Sehnsucht nach der choreographischen Entfaltung. Zusammen mit der Company „Mit Händen und Füßen“ wird den Teilnehmenden die Erfahrung der Übereinstimmung des Seins mit dem Tun ermöglicht. Die Workshop-Teilnehmer*innen werden Teil einer Gruppe von Menschen, die irgendwann sich für das Tanzen entschieden haben. Experimentell und offen wird die Gruppe von professionellen Tänzern und den Choreographen Lubi Kimpanov und Hanna Oberlin Decker empfangen und geführt.
Kosten: pro Workshop 5,00 €

Kurs
Keramikworkshop „Material Gestures“
Mo 24.09. - Mi 26. 09. | jew. 18.00 – 20.00 Uhr | Foyer
Was kann entstehen, wenn die Idee der aktuellen Ausstellung im E-WERK „Material Gestures“, kuratiert von Heidi Brunnschweiler, auf die künstlerische Dynamik von Workshop-Teilnehmer*innen wirkt? Verschiedene Materialien, aber vor allem Ton, werden sich in Objekten manifestieren, deren Geschichte noch geschrieben werden könnte und deren Spuren zum CORDIALE-Erbe gehören werden. Kurator und Mitglied des CORDIALE-Teams Emeka Udemba, der bereits ein Mobile Museum mit dem Projekt "Strechted Terrains" auf dem Weg zur Dak`Art-Biennale führte, wird die Teilnehmenden des Workshops dabei begleiten, wie sie sich dem Thema „Heimat“ nähern.
Kosten: 30,00 €
Anmeldung bis 20. September unter:
Olena Lytvynenko (Produktionsleitung), litovelena@googlemail.com

Installation
Harakuka
Multimediale Installation
Do 27.09. & Sa 29.09. | Do ab 18.30 Uhr, So ab 18.00 Uhr | Foyer
„Harakuka“ ist eine interaktive multimediale Installation, die für die bewusste Wahrnehmung der Sprache und ihrer vielen Facetten plädiert. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit einer Fremdsprache als Chance, die Muttersprachen besser als Schlüssel zu eigenem und zu fremden Denkraum wahrzunehmen.
Gestaltung hat viel mit Sprache zu tun, mit Begriffen, in denen beschrieben und gedacht wird. Inspiriert wurde die Installation von einem japanischen Begriff aus dem 9. Jahrhundert: „Harakuka“. Die Bedeutung ist komplex und kann ungefähr so beschrieben werden: „Etwas verschwindet, sobald man es sieht, aber man muss sich erst Mühe geben, richtig zu sehen“. Der Begriff verschwand im Laufe der Zeit und ist nur in der alten japanischen Literatur zu finden.
MIT:
Lena Litov | Künstlerin und Cordiale Team

Tanz
Mit Händen und Füßen
Tanzperformance
Do 27.09. | 19 Uhr | Saal
Monatelang erarbeiten sich 16 Tänzerinnen und Tänzer festes choreografisches Material.
Währenddessen arbeitet ein Musiker ganz unabhängig am eigenen Klangmaterial. Tanz und Musik treffen erst zu Beginn der Aufführung aufeinander. Die Zuschauer*innen werden Zeugen einer völlig neuen Begegnung.
Die Freiburger Tanzcompany „Mit Händen und Füßen“ lädt zu einer weiteren Auflage einer Performance ein, bei der man das „Hier und Jetzt“ ganz besonders spüren kann.
MIT:
Musiker: Überraschungsgast
Choreografie: Lubi Kimpanov
Künstlerische Leitung der Company: Hanna Oberlin Decker, Lubi Kimpanov
Eintritt: 5,- €

Lesung
„Verhaftung in Granada“ – Meinungsfreiheit in Gefahr
Buchvorstellung und Diskussion mit Doğan Akhanlı
Do 27.09. | 20:00 Uhr | Kammertheater
19. August 2017: Spanische Polizisten verhaften Doğan Akhanlı, einen deutschen Staatsbürger, in Granada. Die Türkei hatte ihn über Interpol zur Festnahme ausgeschrieben. Die Tür seiner Zelle schließt sich hinter ihm – wieder einmal: Wie in einer Zeitkrümmung durchlebt er erneut die Monate und Jahre, die er in der Türkei als politischer Häftling verbracht hat: 1975, 1985–1987 und ab August 2010. »Verhaftung in Granada« ist, bei aller Grausamkeit und allem Unrecht, von denen die Rede ist, eine abenteuerliche, poetische und oft auch humorvolle Reise durch die letzten 40 Jahre, die uns hilft zu verstehen, warum in der Türkei noch immer und wieder Willkür und Gewalt herrschen.
»Hier spricht ein Geflüchteter, ja ein mitunter Gejagter zu uns. Auf seiner Odyssee zwischen Gefängnissen und Freiheit hat er zu sich selbst und zu wachsender Klarheit über diese so bedrohlichen Zeiten gefunden.« Aus dem Vorwort von Günter Wallraff
Doğan Akhanlı wurde 1957 in der Türkei geboren und lebt seit 1992 als Autor in Köln. Er hat zahlreiche Romane und
ein Theaterstück verfasst. In seinem Roman »Die Richter des jüngsten Gerichts« (dt. 2007) thematisiert er den Völkermord an den Armeniern 1915. Weitere Werke: »Die Tage ohne Vater« (dt. 2016), »Der letzte Traum der Madonna« (türk. 2005), »Fasilistan« (türk. 2010), »Sag ihr, dass ich sie liebe« (türk. 2016). 2013 erhielt er in Köln den Pfarrer-Georg- Fritze-Preis.
Eine Veranstaltung des iz3w – informationszentrum 3. welt, im Rahmen der Reihe „50 Jahre iz3w“
Eintritt frei

Party
Cordiale-Party
Fr 28.09. | 20.00 Uhr | Foyer
Das Cordiale-Team möchte gerne zusammen mit allen feiern. Zum ersten Mal wurde ein Programm im Dialog zwischen einem neunköpfigen Team von Menschen mit der Mehrfachzugehörigkeit entwickelt und gestaltet. Auch die Party ist ein Herzenswunsch des Cordiale-Teams. Eingeleitet wird der Abend mit jungen Hip-Hop und Break-Dancern aus Freiburg. Ab 20 Uhr legt DJ Arman Hip Hop, arabische Beats und House-Musik auf. Weiter geht es mit DJ Tony, der zu Afro-Beats, Balkan- und Cordiale-Beats wechselt.
MIT:
DJ Arman & DJ Tony (K Fellows Freiburg) | Junge Hip-Hop und Break-Dance Szene Freiburgs
Eintritt: 5,- €

Mehrsprachigkeit I
Verdichten – versprachlichen
Lese-Café und Interaktionen
Sa 29.09. | 18:00 Uhr | Foyer
Verdichten – versprachlichen – sich zwischen den Sprachen bewegen. Der deutsche Künstler Johannes Itten schrieb 1916, dass alle Künstler Dichter seien, weil sie das Wesentliche – ob Farben und Formen, Töne oder Worte – verdichten und es in der Sprache der Kunst ausdrücken.
Das Lese-Café bietet die Gelegenheit, sich informell kennenzulernen und kreativ mit Sprache umzugehen. Hier werden Bücher von Autoren gelesen, die das CORDIALE-Team inspiriert haben (Doğan Akhanlı, Robert Menasse, Hartmut Rosa, Niklas Maak und andere), die Installation „Harakuka“ sowie interaktive Aktionen wie „Vermisste Worte“ präsentiert.
Eintritt frei

Mehrsprachigkeit II
Viva Babilonia
Mehrsprachige literarische Begegnungen
Sa 29.09. | 20:00 Uhr | Kammertheater
Einführung mit Halyna Petrosanyak | 19:00 Uhr | Saal
„Viva Babilonia“ ist ein besonderes Format, entwickelt vom Centro Culturale Italiano Freiburg und der Italienerin Irene Pacini. Die mehrsprachige und partizipative Veranstaltung veranschaulicht die Tatsache, dass alles, was in die Sprache, die wir beherrschen, nicht übersetzt wurde, für uns quasi nicht existent ist. Die Teilnehmer*innen, die im Vorfeld auf verschiedenen Wegen angesprochen werden, lesen kurze literarische oder philosophische Texte oder Gedichte in der Sprache des Originals vor. Diese vorgelesenen Texte werden direkt nach dem Vorlesen in der deutschen Übersetzung vorgelesen.
Das Besondere dabei ist, dass einige der Texte nur für diese Veranstaltung ins Deutsche übersetzt werden. Die Teilnehmer*innen entscheiden frei über die Inhalte, die sie in die Veranstaltung einbringen. „Viva Babilonia“ wurde bereits im Theater Freiburg mit Erfolg realisiert.
Bereits um 19 Uhr setzt sich die Linguistin Halyna Petrosanyak in einem Impulsvortrag mit demselben Thema auseinander: Unter dem Titel "Zwischen den Sprachen – Grenzen und Chancen" geht es um viele sprachlichen Facetten. Sie beschäftigt sich mit „unübersetzbaren“ Gedichten, Sprache als Schlüssel zur Kultur und Geschichte, Ausgrenzung und Diskriminierung auf Grund der Nichtmuttersprachlichkeit und mehr.
Halyna Petrosanyak wurde in den ukrainischen Karpaten geboren. Sie gewann den Literaturpreis für junge osteuropäische Lyrik 2010, publizierte in mehreren Zeitschriften und Anthologien (darunter in deutschsprachigen Literaturzeitschriften Manuskripte und Lichtungen), wurde Literaturstipendiatin von der Villa Waldberta (2011) und der Stadt Graz (2013) und übersetzte deutsche Literatur ins Ukrainische. Seit 2016 lebt sie in der Schweiz.
Eintritt: Vortrag 5,00 €, Eintritt: Viva Babilonia 5,00 €


Musik
Geige trifft Oud
Jam-Session mit Katharina Mlitz-Hussain / Abid Hussain
So 30.09. | 18.00 Uhr | Kammertheater
Die Jam-Session unter dem Motto „Geige trifft Oud“ wurde aus der Idee des jüngsten Cordiale-Mitgestalters Namens Cezar geboren. Das Ehepaar Katharina Mlitz-Hussain und Abid Hussain ermöglichen die Verwirklichung dieser Idee, indem sie Musiker zum Jammen einladen. Die Jam-Session ist deren Lieblingsformat und wird von beiden seit Jahren immer wieder veranstaltet. Dabei sind sie mit Musikern aus aller Welt aufgetreten: von Afrika bis Costa Rica, von Italien bis Indien. Im „Hier und Jetzt“ laden sie alle ein, dem Puls des Lebens zu lauschen.
Abid Hussain (Gesang und Harmonium), Dichter, Sänger und Komponist, stammt aus Pakistan und ist ein bedeutender zeitgenössischer Urdu-Poet. Katharina Mlitz-Hussain (Violine) ist klassisch ausgebildete Geigerin und spielt neben europäischer Musik noch World Music, Jazz, Blues und Chansons. Bereits um 16 Uhr geben die beiden einen Musikworkshop „Jam für Kinder“ (ab 5 Jahren, Eintritt: 5,- €, max. Teilnehmerzahl 10 Kinder, Anmeldung erforderlich).
MIT: Katharina Mlitz-Hussain | Violine und Abid Hussain | Gesang und Harmonium
Eintritt: 7,- €

Musik und Tanz
Vocals and Dance
mit dem SÜDUFER-Chor und der KEIGA-Dance Company aus Uganda
Di 02.10. | 20.00 Uhr | Saal
Im Cordiale-Programm darf der internationale-Chor des E-WERKs nicht fehlen: Im SÜDUFER-Chor erklingt neben Liedern aus den Herkunftsländern der ChorsängerInnen auch Musik, die in der Tradition der imaginären oder imaginierten Folklore steht. Die Leitung haben der Sänger und Komponist Jan F. Kurth und die Musikerin und Schauspielerin Carla Wierer
Dauer: ca 30 min
Als besondere Gäste treten anschließend die expressiven Tänzer der Keiga-Dance-Company aus Uganda auf. Die Keiga Dance Company war bereits mehrfach in den vergangenen Jahren auf ihren Deutschland-Touren auch im E-WERK aufgetreten. Die Keiga-Dance Company zeigt Tanzstücke zu politisch brisanten Themen und wird an diesem Abend ein showing als Einblick in ihre Arbeit geben.
Dauer: ca 30 min
Und danach ist das Publikum ebenfalls zum Tanzen eingeladen!
Eintritt: 12/9 €

Tag der deutschen Vielfalt I
„Wählen alle Russen Erdoğan und alle Türken Putin?“
Politische Podiumsdiskussion zum Tag der deutschen Vielfalt
Mi 03.10. | 11.00 Uhr | Kammertheater
Der Titel der Podiumsdiskussion zielt darauf, sich grundsätzlich zu fragen: Sind die Ängste in der deutschen Gesellschaft vor Geflüchteten und vor den Umbrüchen in Ländern an den Außengrenzen Europas auf die Migrantenmilieus übertragbar? Welche Rolle spielen sie in der innenpolitischen Dynamik? Warum stellen wir einigen Gruppen der Mitbürger*innen mit Migrationshintergrund in Verantwortung für das, für was wir selbst keine Verantwortung bereit sind zu tragen? Verstehen wir überhaupt, was um uns herum politisch passiert? Sind wir bereit, uns damit ernsthaft und unvoreingenommen auseinanderzusetzen?
Canan Topçu, Mitbegründerin der Neuen Deutschen Medienmacher (NDM), und die Schriftstellerin Lena Gorelik bringen ihre Perspektive als aktive Journalistinnen und Autorinnen in die Diskussion.
MIT:
Canan Topçu | Journalistin, Autorin
Lena Gorelik | Journalistin, Schriftstellerin
Eintritt frei


Tag der deutschen Vielfalt II
Leben in Alamanya
Außergewöhnliche filmhistorische Dokumente über Migration
Mi 3.10. | 19.30 Uhr | Kommunales Kino
Obwohl die so genannten „GastarbeiterInnen" der ersten Generation die deutsche Gesellschaft nachhaltig veränderten, gerieten sie bis in die 1990er Jahre hinein kaum in den Blick des Filmschaffens. Zum Tag der deutschen Vielfalt zeigen wir zwei besondere Filme von Hans A. Guttner, der an diesem Abend auch zu Gast sein wird.
Alamanya Alamanya – Germania Germania
Regie: Hans A. Guttner | mit: Franco Biondi, Aras Ören, Yüksel Pazarkaya | D 1979 | DF | 22 Min.
Hans A. Guttners Dokumentarfilm ist einer der frühesten Versuche, sich mit der Innensicht der in Deutschland lebenden ArbeitsmigrantInnen cinematographisch auseinanderzusetzen. Der Film kombiniert Bilder vom Alltag der ArbeitsmigrantInnen mit Texten der sogenannten „Gastarbeiterliteratur“. Ein außergewöhnliches filmhistorisches Dokument über Migration, das von der Kraft der Bilder und Gedichte lebt.

Familie Viallano kehrt nicht zurück
Regie: Hans Andreas Guttner |D 1981 | OmU | 110 Min.
„Familie Villano kehrt nicht zurück“ ist Teil einer fünfteiligen Filmreihe (Europa – ein transnationaler Traum) Hans A. Guttners, die dokumentiert, welche politischen, menschlichen und sozialen Folgewirkungen die Arbeitsimmigration der letzten Jahrzehnte mit sich brachte. Aus der Innenperspektive der Beteiligten erzählen diese Filme von enttäuschenden Grenzüberschreitungen, von der Suche nach einer neuen Heimat, von versuchten Annäherungen und wahrgenommenen Entfremdungen, von einem Leben zwischen Selbstbehauptung und Assimilation. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Familie Villano kehrt nicht zurück“ widmet sich dem Alltag einer italienischen Großfamilie, die nach fünfmaliger Rückkehr in ihre Heimat – in ein kleines Dorf bei Neapel – beschlossen hat, in Deutschland zu bleiben. Der Film macht deutlich, wie es zu ihrer Entscheidung kam; er zeigt, mit welchen Problemen sie zurechtkommen müssen, was es bedeutet, wenn man als „Ausländer“ unter Deutschen lebt auf Dauer: hier wohnt, arbeitet, lernt, aufwächst.
Zu Gast: Regisseur Hans A. Guttner
In Kooperation mit dem Centro Culturale Italiano, dem iz3w (informationszentrum 3. welt), dem Kommunalen Kino und dem Wahlkreis 100%
Eintritt: 7,00 €

Film
Die Gentrifzierung bin ich – Beichte eines Finsterlings
Schweiz 2018 | Regie: Thomas Haemmerli | 99 Min.
Do 04.10. | 19:30 Uhr | Fr 05.10. | 21:30 Uhr |Kommunales Kino
Thomas Haemmerli (»Sieben Mulden und eine Leiche«) hielt sich für einen linken Freigeist. Bis er feststellen musste: Sein Verhalten sorgt für die Umwandlung ganzer Stadtviertel. In dem ihm eigenen, persönlichen, bisweilen sarkastischen und ausgesprochen witzigen Stil verarbeitete er diese Erkenntnis zu einer klugen und unterhaltsamen Betrachtung zum Thema Wie sollen und wollen wir wohnen? Wie sollen unsere Landschaften und Städte in Zukunft aussehen? Stimmt es, dass die Reichen immer die weniger Zahlungskräftigen verdrängen und dadurch »Ghettos« entstehen? Und was hat das alles mit São Paulo zu tun?
Zu Gast: Thomas Haemmerli | Do 04.10., 19:30
Eintritt: 7,00 €

Theater
Kherson
Eine deutsch-ukrainische Produktion
Theater „Mykola Kulisch“ und Staatstheater Stuttgart
Do 04.10. | 20.00 Uhr | Saal
Kherson ist eine Stadt in der Ukraine und gleichzeitig titelgebend für diese deutsch-ukrainische Theaterproduktion, die im Staatstheater Stuttgart im Rahmen des Festivals „The Future of Europe“ entwickelt wurde. Das Stück von Maksym Kurochkin – Komödie und Drama in einem – bewegt sich zwischen Zeiten, Nationalitäten, Grenzen und Welten. Es erzählt eine persönliche Geschichte, eingebettet in ein komplexes Weltgeschehen.
Wie wirken die geografische und soziale Herkunft auf das menschliche Dasein? Wo bleibt Platz für den freien Willen, ja für Freiheit überhaupt? Bewegen wir uns zwischen der Notwendigkeit, im Rahmen der Gegebenheiten zu handeln, und dem Wunsch, diesen Rahmen zu verlassen?
Selten wird die Grenze zwischen Intimem und Individuellem so gelungen in einen großen historischen Rahmen gesetzt. Kherson wird dabei nicht nur zum Ort im Süden der Ukraine, sondern zur imaginären Stadt, in der sich der Eiserne Kanzler Otto von Bismarck, der Regisseur Andriy May, Enkel eines ethnischen Deutschen, der sich im 19. Jahrhundert in Kherson niedergelassen hat, und der vielarmige hinduistische Gott Shiva treffen.
Die Zuschauer*innen schweben wie Vögel zwischen den Welten über Zeiten, Ereignisse und Schicksale hinweg. Der Regisseur Andriy May spielt mit ihren Erwartungen und Vorstellungen. Er fragt, was ein Theater überhaupt sein kann, und bewegt sich zwischen den Sprachen und Sparten. Unter seiner Regie werden die Schauspieler*innen auch zu Tänzer*innen und Sänger*innen. Er lässt das Dokumentarische und das Biographische mit dem Künstlerisch-Kreativen verschmelzen. Die eigens hierfür komponierte Musik des Berliner Komponisten und Musikers Florian Schirmacher und das Bühnenbild mit seinen Video- und Lichtprojektionen schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.
Deutsch-ukrainisch mit Übertiteln
MIT
Andriy May | Regie, Bühnenvideo, Schauspiel
Maksym Kurochkin, Katrin Spira | Dramaturgie
Kateryna Markush | Kostüme
Olga Sanina | Choreografie
Julia Gonchar, Alina Aleshchenko | Produktionsleitung
Florian Schirmacher | Musik
Natalia Burenko, Lelyzaveta Nehlyadyuk, Oleksandr Ustymenko, Kim Vanessa Földing, Christopher Vantis | Schauspiel
Eintritt: 16,00 / 12,00 €

Theater
Augen zu und durch
Theater mit Cezar Gholam Mohammed & TeamGeist
Fr 05.10. und Sa 06.10 | jew. 18.30 Uhr | Kammertheater
Mit viel Mut, Energie und Charisma gelingt es Cezar, einem jungen Mann aus Syrien, eine internationale Gruppe namens „TeamGeist“ aufzustellen und für seine Botschaft zu begeistern. Gemeinsam öffnen sie sich für Themen, die fast jeden Menschen bewegen, und die sich in Cezars Geschichte besonders deutlich offenbaren: Es geht darum, wie es sich anfühlt, in Deutschland anzukommen, und wie es überhaupt war, sich auf die Reise ins Unbekannte zu begeben.
„Teamgeist“ lässt die Zuschauer*innen „in ihre Köpfe schauen“ sowie am Erlebten, Gedachten und Gezweifelten teilhaben. Es geht dabei um Erfahrungen aus erster Hand, darum, wie es ist, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, ohne zu wissen, was sich hinter dieser Wand befindet. Ein ungeahnter kreativer Impuls öffnet nicht nur die Türen des E-WERKs für diese ungewöhnlich authentische Produktion, sondern eroberte auch die Herzen aller Cordiale-Mitglieder. Ein Theaterstück voller Vertrauen in die Menschen und die Menschlichkeit.
MIT
Cezar Gholam Mohammed | Konzept, Regie, Schauspiel
Orhan Nassif | Musik, Schauspiel
Eintritt: 10,00 / 7,00 €

Musik
Shkoon
Live Oriental Slow-House
Fr 05.10. | 20.00 Uhr | Saal
“Wir lieben es, live zu performen, auf der Bühne zu improvisieren und mit dem Publikum zu interagieren. Wir möchten Positivität verbreiten - einfach um zu beweisen, dass Musik in unseren Augen der eigentliche Schlüssel zum Frieden ist!”
Ameen, Thorben und Maher lernten sich eher zufällig in Hamburg kennen. Obwohl sie sehr unterschiedliche musikalische Backgrounds haben, war schnell klar: Die kreative Energie, die zwischen ihnen herrscht, musste eingefangen werden. Skoon war geboren. Schnell entwickelten sie ihren eigenen Sound, ndem sie typisch arabische Harmonien und traditionelle Folk Songs mit Einflüssen aus klassischer europäischer Musik verbanden. In ihren Sets verweben sie orientalische Melodien mit okzidentaler Elektronik und schaffen so eine mit Textur und klanglicher Würze angefüllte Atmosphäre.
Mit Piano, Violine, Synthesizern, Percussion und Gesang bauen sie einen spezifischen Sound auf, den Shkoon gerne als “Oriental Slow-House” bezeichnen. Dieser Sound ist manchmal tiefgängig, manchmal federleicht. Er kann dich zum Träumen und zum Schluchzen bringen. Eines aber ist sicher: Er wird dich auf den unterschiedlichsten Ebenen berühren, wenn du ihn lässt.
Eintritt: 9 €

Ausstellung/Kunst
Zurück zu den Wurzeln
Designer aus Freiburg und aller Welt
Sa 06.10 | 14 – 19 Uhr und So 06.10 | 11 – 16 Uhr | Foyer
„Zurück zu den Wurzeln“ ist das Motto dieser Kunsthandwerksbörse – ein ungewöhnliches E-WERK-Format. In Zeiten der Veränderung des Konsums in Richtung Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie entwickeln immer mehr Menschen nicht nur die Sehnsucht nach kreativen, individuellen Produkten, sondern verspüren auch ein Interesse, solche Produkte herzustellen. Beides ermöglicht diese Kunsthandwerksbörse. Designer*innen präsentieren Werke aus Keramik, Textil, Holz und Papier und bieten in Workshops Gelegenheit, sich handwerklich auszuprobieren. Musikalische Impulse sorgen für die richtige Atmosphäre.
Eintritt frei

Diskussion
„Soziologie des Zusammenlebens“
Finale Grande der Cordiale
So 07.10 | 16 Uhr | Kammertheater
Diese Podiumsdiskussion ist die große Abschlussveranstaltung des Cordiale-Projekts und gleichzeitig soll sie Anstoß für eine Diskussion sein, in welche Richtung sich die Stadt Freiburg sich in Zukunft entwickeln könnte. Wir nehmen das bevorstehende 900-jährige Stadtjubiläum zum Anlass, über das Zusammenleben in der Stadt nachzudenken.
Eintritt frei

Mehr




Gewinnspiele 

Freikarten für TONBANDGERÄT

Freikarten für TONBANDGERÄT
TONBANDGERÄT / Foto: Alex Bach

Wir verlosen für ein Konzert mit TONBANDGERÄT am Donnerstag, 25.10.2018, um 20:00 Uhr im Waldsee Freiburg 1x2 Freikarten. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 22.10.2018 einschreiben. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel Glück!

Mehr




Veranstaltungen 

Filmtipp: WACKERSDORF

Filmtipp: WACKERSDORF
Filmscene / Foto: Veranstalter

Deutschland 2018 | 123 Minuten

Regie: Oliver Haffner
Darsteller: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm, Peter Jordan, Fabian Hinrichs, Florian Brückner

Wackersdorf: Der Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage soll die Wirtschaft ankurbeln – doch Landrat Schuirer beschleichen zunehmende Zweifel an dem vermeintlich ungefährlichen Vorhaben… Hintergründiges Polit-Drama über den oberpfälzischen WAA-Protest in den Achtzigern!

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an…
Heutzutage weiß man nur zu gut um die Risiken, die der Bau einer Wiederaufbereitungsanlage von Kernbrennstoffen mit sich bringt. 1985 befand man sich dagegen noch kurz vor dem ersten großen Super-GAU in der Menschheitsgeschichte und hatte die möglichen Folgen eines Atomunglücks massiv unterschätzt. Die bayerische Gemeinde Wackersdorf wurde in genau dieser Zeit zum Sinnbild aufkeimender Beunruhigung, als sich eine ganze Dorfgemeinschaft gegen den Bau eines solchen Betriebsgeländes engagierte und sich nicht zuletzt aufgrund der Tschernobyl-Katastrophe ein Jahr nach Baubeginn gegen die Pläne durchsetzen konnte. In seinem Tatsachen-Drama WACKERSDORF konzentriert sich Regisseur Oliver Haffner (EIN GESCHENK DER GÖTTER) konsequent auf die politischen Aspekte der Ereignisse. Im Zentrum seiner Erzählung steht das Engagement des Protagonisten Hans Schuirers – dessen unverhohlene Gespräche mit dem unangenehm-schmierigen Karl-Heinz (Florian Brückner) als Repräsentant des Bauvorhabens erzeugen eine Dynamik, deren Eindeutigkeit gefällt. Nach und nach kann sich das Publikum in die Gedanken der zunächst ein wenig hysterisch gezeichneten WAA-Gegner hineinversetzen, bis sich der auf der Leinwand entfaltende Zusammenhalt gegen die Baupläne gänzlich überträgt. Haffner inszeniert die Geschichte derart realistisch und bodenständig, dass man am Ende genau zu wissen glaubt, wie alles abgelaufen ist. Und die Fernsehausschnitte aus den Achtzigerjahre-Nachrichten unterstreichen wirkungsvoll, dass dieses packende Polit-Drama keine Fiktion ist, sondern einmal beklemmende Wirklichkeit war. Ein filmisches Denkmal an die couragierten Bürgerinnen und Bürger aus der Oberpfalz – und ein überzeugendes Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement!

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest München!

Filmgespräch mit Regisseur Oliver Haffner am Dienstag, 25.9., um 20.30 Uhr im Kandelhof!
Filmstart im Kandelhof Freiburg ab Donnerstag, 20.9.

Mehr




Verschiedenes 

Buchtipp: Marian Kopocz "Kleingeldhelden"

Buchtipp: Marian Kopocz "Kleingeldhelden"

Wissen, wie man auch mit wenig Geld viel erreicht

Für junge Ausbildungsabsolventen und Berufseinsteiger ist nichts mehr wie für ihre Eltern. Festanstellungen auf Lebenszeit sind Zeitverträgen gewichen, von ihnen wird permanente Mobilität, statt Sicherheit erwartet. Und manch einer hangelt sich von befristetem Arbeitsvertrag zu neuer Befristung. Die Arbeitswelt will sich nicht mehr binden. Sparen, ein Finanzpolster aufbauen für Lebensträume, ist da nicht möglich. Oder doch? Für genau diese Zielgruppe entwirft Marian Kopocz Finanzstrategien. Sein Buch „Kleingeldhelden“ und der gleichnamige Blog sind zum wichtigen Tippgeber für Studenten und Menschen geworden, die mit wenig Geld viel erreichen wollen.

Der junge Volkswirtschaftler Marian Kopocz denkt pragmatisch. Seine erste Aktieninvestition betrug gerade einmal 25 Euro. Für die Zielgruppe der 20- bis 30-Jährigen und für alle, die, wie er, Kleingeldhelden sind und auf ihre Ausgaben achten müssen, bietet das gleichnamige Buch viele praktische Ansätze. Es zeigt, dass man kein Großinvestor sein muss, um unter anderem auch an der Börse erfolgreich zu sein.

Selbstbestimmt das eigene Geld managen und dabei die eigene Lebensqualität beibehalten, das ist das Credo von Marian Kopocz. Er findet schlüssige Antworten auf die Fragen „Wo finde ich die besten Finanztipps?“ – „Werde ich von meiner Rente leben können?“ – „Welche Versicherungen brauche ich?“ – „Welche Aktien sind für Einsteiger geeignet und wie erkenne ich, ob der Kauf lohnt?“ – „Was kann man von Beispielen wie Amazon, MacDonald’s & Co lernen?“ Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortet Kopocz leicht verständlich, authentisch und immer gepaart mit seiner persönlichen Erfahrung. Die anschaulichen Rechenbeispiele, Tabellen und Checklisten bieten eine schnelle Übersicht und ermöglichen eine sofortige Umsetzbarkeit der Tipps und Empfehlungen.

Der Autor Marian Kopocz hat Medienwissenschaft und Volkswirtschaften studiert und absolviert momentan sein Volontariat bei FOCUS-MONEY, einem der größten deutschen Finanz-Magazine. Seit 2016 betreibt er mit inzwischen drei Kolleg(inn)en den „Kleingeldhelden-Blog“. Hier informiert er über alle relevanten Themen zum Umgang mit Geld für junge Leute. Marian Kopocz lebt und arbeitet in München.

Verlag Wiley 2018, 220 Seiten € 14,99 (D)
ISBN: 978-3-527-50956-0

Mehr




Promotion 

Tipps zur außergewöhnlichen Studienfinanzierung

Darlehen für Studenten

Obwohl das Studentenleben als eher einfach und wenig anspruchsvoll im finanziellen Sinne gilt, wird dennoch Geld benötigt. Schließlich fallen auch für Studenten Lebensunterhaltskosten, wenn auch vermindert, an. Das Budget eines Studenten liegt bei in etwa 600 bis 700 Euro pro Monat. Dieses Budget wird meist erreicht durch eine geringfügige Anstellung und durch den Zuschuss durch BAföG-Förderungen, Kindergeld, Wohngeld oder andere finanzielle Unterstützungen. Wer mit diesem Budget über die Runden kommen muss, der muss äußerst sparsam sein. Kommen aber dann auch noch Kosten für Ausbildung und Lernmaterial hinzu, so wird das Budget schnell überstrapaziert. Tatsächlich werden schnell etwas über 1.100 Euro pro Monat benötigt, um alle Ausgaben decken zu können. Wer nicht über ausreichend eigene finanzielle Mittel verfügt und staatliche Förderungen keine Aushilfe darstellen, der muss wohl oder übel zu einem Darlehen greifen.

Staatliche Kredite

Ein Studium ist nicht zeitlich gesehen intensiv. Die Kosten hierfür werden oft unterschätzt, im Regelfall muss diese der Student selber tragen. Kann nicht mit Hilfsmitteln aus der Familie gerechnet werden, so stellt die erste Anlaufstelle der Staat dar. Nicht umsonst wurden von der deutschen Regierung zahlreiche Förderungsmöglichkeiten ins Leben gerufen. Neben Förderungen bietet der Staat aber auch spezielle Kredite für Studenten an.
Die richtige Anlaufstelle hierfür ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, abgekürzt KfW. Bei dieser Stelle können Bildungs- und Studienkredite beantragt werden. Im Normalfall fallen diese sehr zinsgünstig aus. Ebenso verzichtet die KfW auf eine Bonitätsprüfung des Studenten. Das Risiko eines Ausfalls wird hierbei vom Bund oder auch Staat getragen. Der effektive Jahreszins liegt beim Bildungskredit bei 0,72 Prozent und beim Studienkredit bei 3,55 Prozent. Im Vergleich zu anderen Kreditformen der ganz klare Sieger. Beim Bildungskredit sind allerdings nur monatliche Auszahlungen in der Höhe von 100 bis 300 Euro möglich. Die Höchstgrenze liegt hierbei bei 7.200 Euro. Beim Studienkredit liegen die Auszahlungsbeträge zwischen 100 und 650 Euro monatlich.
Um den Bildungskredit erhalten zu können, muss das Studium allerdings in Vollzeit durchgeführt werden, der Antragsteller darf maximal 35 Jahre alt sein.

Studentenkredite

Bei Kredite für Studenten handelt es sich um Darlehen, welche speziell auf diese Personengruppe zugeschnitten wurden. Der Vorteil dieser Kredite liegt vor allem darin, dass auch Studenten in den Genuss von fremden, geborgtem Geld kommen können. Normale Ratenkredite kommen meist auf Grund der geringen Bonität nicht in Frage. Ebenfalls kann der Bank im Normalfall keine ausreichende Absicherung geboten werden, da der eigene Besitz eher spärlich ist und kein festes Einkommen existiert. Herkömmliche Wege an ein Darlehen kommen hierdurch also eher nur selten in Frage.
Die Voraussetzungen für einen Studentenkredit lassen sich aber relativ einfach zusammenfassen. Ein Mindestalter von 18 Jahren ist genauso erforderlich wie ein deutsches Girokonto und auch ein deutscher Wohnsitz. Auch für Studentenkredite muss ein Nachweis eines regelmäßigen Einkommens nachgewiesen werden. Hier reicht aber in der Regel auch eine Bestätigung einer Förderung aus. Besteht in etwa Anspruch auf BAföG, Kinder- oder Wohngeld, oder auch ähnliche weitere Förderungen, so können auch diese als Einkommensnachweis verwendet werden.
Oft werden auch Studentenkredite mit äußerst geringer Laufzeit angeboten. Diese dienen lediglich dazu, eher kurze finanzielle Engstellen zu überbrücken.

Förderungen als weitere Unterstützung

Die Förderungsmöglichkeiten der BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetzt) richten sich vor allem an einkommensschwächere Personengruppen. Dies hat auch zur Folge, dass der Höchstsatz der Förderung nur von einem kleinen Teil der Antragsteller erreicht wird. Jeder Antragsteller wird individuell auf dessen finanzielle Lage überprüft. Das eigene sowie das familiäre Vermögen, aber auch Nebeneinkünfte oder andere Verdienste können die schlussendliche Förderhöhe beeinflussen. Zur Berechnung vorab, empfiehlt sich ein BAföG-Rechner.
Eventuell kann aber auch der Bezug von Kindergeld den Studierenden unter die Arme greifen. Eltern können das Kindergeld bis zum 25. Geburtstag erhalten und als Unterstützung weitergeben.
Ähnlich verhält es sich auch mit dem Wohngeld. Logiert der Student bereits außerhalb des Familienhauses, so kann Wohngeld zur Erhaltung der eigenen Wohnung beansprucht werden.
In vielen Fällen gleichen diese Förderungen aber wohl eher einem Tropfen auf dem heißen Stein und reichen nicht aus. Eine Kombination aus Förderungen und Kredit ist aber in jedem Fall möglich und auch ratsam.

Mehr




Veranstaltungen 

Saisonauftakt bei der Freiburger Blues Association im Gasthaus "Schiff"

Saisonauftakt bei der Freiburger Blues Association im Gasthaus "Schiff"
BQP / Foto: Veranstalter

Bei der Freiburger Blues Association steht im September der Auftakt der Herbst-Saison an, als erste Gäste im Gasthaus “Schiff” in der Schwarzwaldstraße im Stadtteil Waldsee haben sich für den Abend des 17. September Bluesquamperfect (“BQP”) angekündigt: Die Schwarzwälder Kultgruppe in Sachen Live-Musik lässt auch in diesem Jahr wieder die Bühne im Gewölbekeller im “Schiff” beben, wie gewohnt “mit einer schönen Garnitur aus witzigem, spritzigem und groovigem Showprogramm”, so die Band über sich selbst.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25