Prolix Studienführer - Freiburg
Mittwoch, 29.Juni 2022 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Aktion Bio-Fleisch in den Freiburger Mensen

Überraschung bei der Befragung zur Aktion

Im Februar gab es für einen Aufpreis von 70 Cent in den Freiburger Mensen jeweils ein Gericht aus Bio-Fleisch bzw. Fisch nachhaltigem Fang.

Die Befragung der Studierenden brachte nun ein überraschendes Ergebnis: Über 90% der Mensa-Gäste fanden es grundsätzlich gut, dass die Mensa Bio-Fleisch anbietet. 75% der Befragten wären auch zukünftig bereit, dafür einen Aufpreis zu bezahlen. Die Hälfte der Fleisch-Essenden würde dann weniger Fleisch essen, die andere Hälfte bliebe trotz Aufpreis beim bisherigen Fleischkonsum. Dies zeigt, dass die Mehrheit der Befragten bereit ist, für Nachhaltigkeit und Klimaschutz auch auf dem Teller einzutreten.

Ende März wird die Aktion auch in den Außenstellen-Mensen des Studierendenwerks stattfinden.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit in den Mensen und Cafeterien online.

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SWR


Verschiedenes 

Das Studierendenwerk Freiburg unterstützt Studierende aus der Ukraine

Das Studierendenwerk Freiburg unterstützt Studierende aus der Ukraine

Das Studierendenwerk Freiburg möchte den vom Krieg betroffenen Studierenden mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Seite stehen und bietet Unterstützung und Hilfe an.

Gesprächskreis und psychologische Beratung:

Unsere Psychotherapeutische Beratung bietet allen, die Gesprächsbedarf haben und Unterstützung brauchen, einen sicheren Raum für Gruppengespräche an. Darüber hinaus stehen wir Ihnen auch für psychologische Einzelberatung zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Frau Rosa Meyer, 0761 2101 269 oder r.meyer@swfr.de

Sozialberatung:

Sollten Sie Beratung in allgemeinen sozialen Fragen benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Sozialberatung. Sie erreichen sie per E-Mail an sozialberatung@swfr.de oder telefonisch unter 0761 2101 233.

Finanzielle Unterstützung:

Sollten Sie aufgrund der aktuellen Situation finanzielle Schwierigkeiten haben, steht Ihnen unsere Finanzberatung zur Verfügung. Sie können Unterstützung aus dem Notfonds erhalten und/oder kostenfreies Mensa-Essen. Die Finanzberatung erreichen Sie per E-Mail an stufi@swfr.de oder telefonisch unter 0761 2101 253.

Wohnheime:

Falls Ihr Mietvertrag mit uns aktuell endet, können Sie diesen verlängern. Falls Sie aktuell in einem unserer Wohnheime wohnen, können Sie Mietstundungen vereinbaren. Sie erreichen unsere Wohnheimabteilung per E-Mail an wohnen@swfr.de oder telefonisch unter 0761 2101-382.

"Wir laden betroffene Studierende zunächst herzlich ein, sich an die Fachkräfte unserer Beratungsstellen zu wenden und unsere Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Um Studierenden aus der Ukraine zu helfen, die finanziell aus dem Heimatland unterstützt wurden und deren Geldmittel jetzt wegbrechen, werden wir Wege finden. Auch Studierenden aus Russland, die aufgrund von freiheitlich-demokratischen Äußerungen, beispielsweise in den sozialen Medien, unter Druck aus der Heimat geraten und die deshalb Unterstützung brauchen, gilt unsere Solidarität", so Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerk Freiburg.

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Veranstaltungen 

Stampede Disaster Control

Stampede Disaster Control
Stampede (c) Foto: Marc Doradzillo

Eine Tanz und Musik Performance | moving orchestra Freiburg

PREMIERE: Do 03.03. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Weitere Termine: Fr 04.03. & Sa 05.03. | jew. 20:00 Uhr | Saal

Das Tanz- und Musikstück „Stampede Desaster Control“ befasst sich mit den Verhaltensweisen von Individuen sowie kollektiven Verhaltensweisen in Angstsituationen. Der Begriff „Stampede“ bezeichnet ursprünglich eine unmittelbare Fluchtbewegung innerhalb einer Tierherde. Die Akteur*innen befassen sich unter der künstlerischen Leitung von Michael Langeneckert in einer konzeptionellen Darstellung um aktuelle Geschehnisse progressiv mit den Auswirkungen von Stampedes und übertragen diese auf das menschliche Verhalten. Es entsteht ein zeitgenössisches Tanzstück, in dessen Verlauf ungünstige Entwicklungen in Menschenmengen erforscht und beschrieben werden. Das vom Musiker Bernd Wegener live kreierte Soundscape gestaltet und ergänzt den visuellen Raum und intensiviert durch das Zusammenspiel mit den Tänzer*innen die Wahrnehmung des Kommunikators Körper. In dieser Inszenierung für die Bühne werden Turbulenzen erforscht, das Chaos durchbrochen und bei genauem Hinsehen unter der Fassade der Unruhen die Möglichkeit eröffnet, eine der Situation übergeordnete primäre Ordnung zu finden. Es ergibt sich ein komplexes Spiel der Beteiligten mit dem Verschieben und Erweitern der Grenzen des Möglichen.

In Koproduktion mit dem E-WERK Freiburg

MIT:
Idee/Choreographie/Organisation: Michael Langeneckert
Musik/Komposition: Bernd Wegener
Outside Eye/Dramaturgie: Unita Guy Galiluyo
Tänzer*innen: Tina Halford, Robin Rohrmann, Raul Martinez, Rebecca Weingartner

Kostümbild: Juliane Hollerbach
Grafik: Bernd Wegener
Fotografie/Video: Mark Doradzillo
PR: Birke Schings
Produktion: moving orchestra Freiburg, Koproduktion: E-WERK Freiburg
www.movingorchestra.com

Gefördert vom Landesverband freier Theater Baden-Württemberg und dem Kulturamt der Stadt Freiburg

Eintritt: 17,00 € / 13,00 €

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Veranstaltungen 

Internationaler Frauentag am Dienstag, 8. März

Aktionstage bis zum 16. März mit facettenreichem Programm

Am Dienstag, 8. März, ist der Internationale Frauentag. Aus diesem Anlass finden in Freiburg wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, die Mädchen und Frauen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen. Das diesjährige Programm zeugt von einer Vielfalt der Perspektiven mit Angeboten für Alle.

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Verschiedenes 

Apfelsaft: Nur sechs von 26 Produkten im Test sind gut

Apfelsaft: Nur sechs von 26 Produkten im Test sind gut
Apfelsaft aus einem Supermarkt (c) Foto: Daniel Jäger

Deutschlands Apfelsaft-Regale sind vielfältig gefüllt. Die Produktauswahl ist groß – und die Unterschiede auch, zeigt ein neuer Test der Stiftung Warentest. Sie hat für die März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test 26 Apfelsäfte verkostet und im Labor untersucht. Das Ergebnis: Nur sechs davon – alles naturtrübe Direktsäfte – sind gut, drei nur ausreichend, ein Bio-Saft kassierte ein Mangelhaft, und der Rest kommt über ein Befriedigend nicht hinaus. Auch die Preisunterschiede sind groß.

„Ganz vorn in der Tabelle finden wir naturtrübe Direktsäfte für knapp unter 1 Euro bis zu 4 Euro pro Liter“, so test-Redakteurin Sara Waldau, „und der teuerste Saft war geschmacklich spitze.“ Spitze, das heißt in diesem Fall: Er schmeckt aromatisch und intensiv nach vollreifem Apfel.

Unter den 26 Säften im Test waren 16 Direktsäfte, also Saft, der direkt nach dem Pressen kurz erhitzt und abgefüllt wird, und zehn Säfte aus Konzentrat. Bei ihnen wird der gepresste Saft durch Verdampfen zu einem dickflüssigen Konzentrat verdichtet, das dann später mit aufbereitetem Trinkwasser rückverdünnt wird. Bei diesem Vorgang entwichene Aromastoffe müssen beim Rückverdünnen wieder zugesetzt werden, bevor auch diese Säfte pasteurisiert und abgefüllt werden. Apfelsaft ist zunächst immer naturtrüb. Durch Zentrifugieren und Filtern können ihm Trubstoffe entzogen werden und er wird klar. “Der Test zeigt, dass die naturtrüben Direktsäfte den Säften aus Konzentrat vor allem geschmacklich überlegen sind”, sagt Projektleiterin Janine Schlenker.

Insgesamt ist das Testergebnis mittelmäßig, so das Fazit der beiden Expertinnen. Gesundheitlich Bedenkliches wie Schimmelpilzgifte oder Keime waren allerdings in keinem Produkt nachweisbar. So beliebt Apfelsaft hierzulande ist, ihren Durst sollten Verbraucherinnen und Verbraucher lieber mit verdünntem Saft löschen, da er pur viel Zucker aus der Frucht enthält. Saft-Fans haben mit dem neuen Testergebnis immerhin eine große Auswahl von Säften, die sie bedenkenlos kaufen können.

Die ausführlichen Testergebnisse erscheinen in der Zeitschrift test 3/22 am 24.02.2022 und sind online abrufbar ab dem 23.02.2022 unter www.test.de/apfelsaft.

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Themenüberblick der Märzausgabe:

Ernährung und Kosmetik
Test Apfelsaft Die besten sind Direktsäfte
Test Naturhaarfarben Welche Pflanzenpulver Haare gut färben und glänzen lassen

Multimedia
Test Antivirenprogramme Die meisten schützen Rechner gut – auch mehrere kostenlose
Test In-Ohr-Kopfhörer Empfehlens­werte ab 66 Euro
Test Messenger-Apps Der Mehr­heit fehlt eine wichtige Sicher­heits­funk­tion

Haushalt und Garten
Test Kochfelder Felder mit Dunstab­zug mitunter besser als klassische Abzugs­hauben
Test Kochtöpfe Gute Sets schon für wenig Geld
Test Matratzen Auf drei Modellen liegen alle gut

Frei­zeit und Verkehr
Test Wallboxen E-Autos laden, aber sicher

Geld und Recht
Gemeinsame Wohnung Finanztipps für Menschen, die zusammenziehen

Gesundheit
Test Kopfhörer mit Hörverstärkung Zwei bessern leichte Hördefizite
Kinesiotapes Neuere Studien liefern Argumente fürs Kleben

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Veranstaltungen 

Weitere Termine für das ZMF 2022 bestätigt

Weitere Termine für das ZMF 2022 bestätigt
ZMF 2019 (c) Klaus Polkowski

Zuversichtlich blicken die Festivalmacher:innen dem Sommer 2022 entgegen. Für die bereits 2020 geplante A-cappella-Nacht und Bukahara stehen nun Ersatztermine fest. Weitere neue Spiegelzelt-Konzerte sind ebenfalls bestätigt.

Nach einer Pause 2019 geht die A-cappella-Nacht diesen Sommer wieder an den Start. Mit dabei: die neu besetzte The Real Group aus Schweden und der Freiburger Popchor Twäng! Am 21. Juli. stehen sie im Zirkuszelt auf der Bühne.

Das Kölner Quartett Bukahara lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Sie bewegen sich irgendwo zwischen Neo Folk, Arabic-Balkan, Reggae, Jazz und Singer-Songwriter, was sie so unverkennbar und einzigartig macht. Ganz ohne elektronisch erzeugte Klänge und mit einem singenden Gitarristen am Schlagzeug, bieten sie den Besucher:innen einen sehr fröhlichen und tanzbaren Konzertabend. Wer ihr letztes ZMF-Konzert verpasst hat, bekommt am 28. Juli die Möglichkeit im Zirkuszelt.

Das Lumpenpack ist eine der gewitztesten, leidenschaftlichsten und ganz einfach besten Rockbands der Republik. Fünf Jahre nach ihrem bisher größten und 16 Millionen Mal geklickten Hit „Guacamole“, haben sie Ende letzten Jahres ihr neues Album veröffentlicht, auf dem es deutlich politischer zugeht. Mit dem „neuen Rest der Band“ eröffnen sie das Festival am 13. Juli im Spiegelzelt.

Nach über zehn Umzügen in vier Ländern ist Alice Merton schon als Kind viel herumgekommen. Die Aufnahme verschiedener Stile und Klänge halfen der Singer-Songwriterin bei der Entwicklung der weltlich-progressiven Pop-Neigungen auf ihrem Debüt-Album „No Roots“, das 2016 veröffentlich wurde. Mit ihrer gleichnamigen Single schaffte sie gleich einen Ohrwurm-Hit und nachfolgende wie „Hit The Ground Running“ oder „Why So Serious“ standen dem nichts nach. Nun hat sie gerade ihr neues Album veröffentlicht, das sie am 22. Juli auch ins Spiegelzelt mitbringt.

Die 1982 gegründete und 1997 aufgelöste Formation Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys starteten 2016 ihr Comeback. Mit ihren 2020 veröffentlichten „Greatest Hits“ stellten sie ihre Zugehörigkeit zur deutschen Indie-Pop und Schlagerlandschaft unter Beweis. Nun, 40 Jahre nach ihrer Gründung, zeigen sie mit „Mille Grazie“ ihr abwechslungsreiches Repertoire, das gefühlvoll, energetisch und rhythmisch ist. Am 25. Juli stehen sie auf der Spiegelzeltbühne und bringen MELE als Support mit.

Außerdem wurde Christin Nichols als Support von den Pixies am 31. Juli bestätigt. Elektronik und Post-Wave verschränken sich mit düsterem Weitwinkel-Pop und intimen, fast schon Chanson-artigen Momenten. Dazu Texte, deren Slogans man sich mit Tipp-Ex auf die imaginierte Lederjacke pinseln möchte. Texte, die aber immer auch Storys erzählen, einen tief in die Songs reinziehen - und vor allem halt auch glänzend unterhalten.

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Veranstaltungen 

Filmtipp: TRÜBE WOLKEN

Filmtipp: TRÜBE WOLKEN
TRÜBE WOLKEN (c) 2020 Salzgeber & Co. Medien GmbH

Deutschland 2021 | 105 Minuten
Regie: Christian Schäfer
Darsteller: Jonas Holdenrieder, Devid Striesow, Valerie Stoll, Valentino Fortuzzi

Experimentieren ist nicht nur das Vorrecht der Jugend, ihres aber besonders. Wenn schon Debütfilme konventionell geraten, was soll dann aus den Regisseuren werden, wenn sie sich einmal etabliert haben? Nicht nur insofern ist das Langfilmdebüt von Christian Schäfer zu bewundern. Es erzählt packend von einem Phänomen, das eigentlich gar nicht greifbar ist: der Einsamkeit und der Ungewissheit, was man mit seinem Leben anfangen soll. Bemerkenswerter Coming-of-Age-Thriller.

Der 17-jährige Paul (Jonas Holdenrieder) interessiert sich für seltsame Dinge: für Schleichpfade und verlassene Gebäude, geflüsterte Gespräche und liegengelassene Taschen. Ansonsten hat der stille Einzelgänger scheinbar keine Eigenschaften. Auf seine Mitschülerin Dala (Valerie Stoll) und seinen kunstsinnigen Lehrer Bulwer (Devid Striesow), die von verborgenen Sehnsüchten getrieben werden, übt er gerade deswegen eine merkwürdige Faszination aus. Bis eines Tages ein Jugendlicher tot im Wald aufgefunden wird... Nebel, Dunst und dunkler Schauer. In Christian Schäfers vielschichtigem Regiedebüt bricht sich das Unheimliche vom Grund der tristen Normalität eines grauen Provinzstädtchens unaufhaltsam Bahn. Schäfers Coming-of-Age-Thriller ist nicht nur ein atmosphärisch dichtes Außenseiterporträt, sondern erzählt auch eindrucksvoll von einer Gesellschaft, in der mangelhafte Kommunikation und „perfekte Durchschnittlichkeit" gewaltiges Unheil anrichten. Es ist faszinierend, wie eine Erzählung vom undefinierbaren Zustand der Entfremdung des vielleicht nicht nur pubertären Suchens einen derartigen Sog ausüben kann. Paul bewegt sich in kunstvoll komponierten Räumen wie ein Tagträumer, losgelöst und schwerelos, wie hinter einem Schleier und manchmal wie umstellt von Spiegeln. Der Thrill der Bilder und der Tonspur schaffen eine Atmosphäre, die Lücken der Erzählung verdecken. Neben Kinostar Devid Striesow glänzen die beiden Newcomer Jonas Holdenrieder und Valerie Stoll in den Hauptrollen.

Läuft ab Donnerstag im Friedrichsbau Freiburg

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Verschiedenes 

Messenger-Apps

Signal liegt vorn, Marktführer Whatsapp nur im Mittelfeld

Von 16 Messenger-Apps weisen 15 essenzielle Mängel in der Datenschutzerklärung auf. Das gilt auch für Testsieger Signal. Dennoch empfiehlt die Stiftung Warentest die App als Alternative zu Marktführer Whatsapp, denn sie ist funktional besser und auch technisch vielseitiger.

Alle Messenger-Dienste wurden sowohl für Android als auch für iOS geprüft, sofern sie für beide Systeme angeboten werden. Beim wichtigen Thema Sicherheit können acht Apps mit voreingestellter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung punkten. Bei weiteren der größtenteils kostenlosen Apps muss diese erst aktiviert werden. In einigen Fällen landen die Chats unverschlüsselt auf den Servern der Anbieter.

Daneben prüfte das Testteam die Bandbreite der Funktionen, ob die Apps leicht zu bedienen sind und wie sparsam sie mit Nutzerdaten umgehen. Bei der Kernfunktion Nachrichten überzeugten fast alle Dienste. Wenn es ums Telefonieren bei schlechtem Empfang ging, überzeugte nur Whatsapp. Weitere Unterschiede offenbarten sich bei Gruppen-Funktionen, dem Anhängen von Dateien, der Durchsuchbarkeit von Chats und der Emoji-Suche auch auf Deutsch.

Erhebliche Schwächen zeigen 15 von 16 geprüften Diensten bei der Datenschutzerklärung, weshalb auch Testsieger Signal nicht über die Gesamtnote Gut (2,3) hinauskommt. Wire bildet hier die löbliche Ausnahme. Whatsapp, zum Facebook-Mutterkonzern Meta gehörend, erweist sich in diesem Punkt hingegen als lückenhaft und intransparent.

Kein Qualitätsurteil vergab die Stiftung für Telegram, da der Dienst inzwischen kein reiner Messenger mehr ist, sondern laut Bundesjustizministerium auch ein soziales Netzwerk. Gruppen können dort bis zu 200.000 Mitglieder haben. Daraus ergeben sich rechtliche Pflichten, deren Erfüllung im Rahmen des Tests nicht geprüft werden konnte. Telegram steht in der Kritik, weil auch gemeldete strafbare Inhalte dort oft nicht gelöscht wurden.

Der Test Messenger-Apps findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/messenger abrufbar. 

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