Prolix Studienführer - Freiburg
Freitag, 13.März 2026 Uhr

 
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Ihre Redaktion Prolix StudienfĂŒhrer


Verschiedenes 

„Ich bin selbstĂ€ndiger geworden“

„Ich bin selbstĂ€ndiger geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

Interview mit einer Teilnehmerin eines Freiwilligen Sozialen Jahres

Nach ihrem Abi begann Sarah (19) ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Wir haben mit ihr ĂŒber ihre Erfahrungen gesprochen.

Wie sind Sie ausgerechnet auf eine WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung gekommen?

Sarah: Meine Eltern arbeiten beide mit Menschen mit Behinderung zusammen, daher war mir der Beruf nicht fremd. Und da ich nach dem Abi nicht sofort studieren, sondern lieber etwas Soziales machen und gleichzeitig etwas Geld verdienen wollte, bin ich auf die CaritaswerkstÀtte gekommen. Nach einem Praktikumstag war ich mir dann sicher, dort mein FSJ zu machen.

Was genau machen Sie in der WerkstÀtte?

Sarah: Ich bin im Berufsbildungsbereich der WerkstĂ€tte eingeteilt. Die Aufgaben dort sind sehr unterschiedlich. Ich bin sowohl in der Einzelförderung von Menschen mit Behinderung, als auch in der Gruppenarbeit tĂ€tig. Ich assistiere und unterstĂŒtze die Menschen in der WerkstĂ€tte. Wir lernen zum Beispiel gemeinsam gĂ€ngige Computerprogramme, um die Menschen mit Behinderung auf TĂ€tigkeiten in der Verwaltung vorzubereiten.

Haben Sie dabei einen eigenen Gestaltungsspielraum?

Sarah: Ja, ich habe einen großen Spielraum, eigene Ideen einzubringen. Wir besprechen uns morgens im Team, wer was macht. Meine VorschlĂ€ge werden dort besprochen und berĂŒcksichtigt. Die Kolleginnen und Kollegen sind fĂŒr mich da, wenn ich Hilfe brauche, sie geben mir aber auch die Möglichkeit, sehr eigenstĂ€ndig zu arbeiten.

Wir war der Übergang zwischen Schule und Einstieg ins FSJ fĂŒr Sie?

Sarah: Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich an den neuen, anderen Alltag zu gewöhnen. Nach einem Arbeitstag in der WerkstĂ€tte war ich in den ersten Wochen schon manchmal sehr k.o. Ein Arbeitstag ist anders anstrengend, als ein Schultag. Hinzu kommt, dass ich nicht mehr zu Hause wohne und jetzt selbst fĂŒr meinen Haushalt verantwortlich bin. Ich muss selbst die WĂ€sche waschen, kochen und alle diese Dinge. Aber mittlerweile ist das alles kein Problem mehr.

Haben Sie das GefĂŒhl, dass Sie sich persönlich verĂ€ndert oder weiterentwickelt haben?

Sarah: Auf jeden Fall. Ich bin viel selbstĂ€ndiger geworden und ĂŒbernehme mehr Verantwortung fĂŒr mich und andere. Ich habe jetzt auch einen ganz anderen Blick auf Menschen mit Behinderung und darauf, wie sie von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ich habe jetzt viel mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr die Probleme, mit denen sie im Alltag konfrontiert sind.

Welche EindrĂŒcke nehmen Sie aus dem FSJ fĂŒr sich oder fĂŒr Ihre Berufswahl mit?

Sarah: Es war gut, nach dem Abi erst mal praktische Berufserfahrung zu sammeln, zu lernen, sich in ein Team zu integrieren, fĂŒr sich und andere Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Das sind alles Erfahrungen, die ich hier jeden Tag mache und von denen ich immer profitieren werde, egal was nach dem FSJ kommt.





Veranstaltungen 

„Die AfD ‚wegregieren‘ funktioniert nicht. Was jetzt?“

Juristische und politische Chancen eines AfD-Verbotsverfahrens

Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 28. Oktober 2025 | 19:00 Uhr
UniversitÀt Freiburg | Hörsaal 3044 (EG, KollegiengebÀude III)
Paul-Rahner-Platz / Ecke Humboldtstraße

Die Ausgangslage:
Die Strategie, die AfD durch politische Abgrenzung oder durch das Übernehmen rechter Positionen zu schwĂ€chen, ist gescheitert. Trotz (oder gerade wegen) dieser Taktiken wĂ€chst der RĂŒckhalt fĂŒr die AfD in der Bevölkerung weiter – das zeigen aktuelle Umfragen (z. B. ARD-Deutschlandtrend). Ein AfD-Verbotsverfahren wird inzwischen parteiĂŒbergreifend diskutiert – offen zeigen sich SPD, GrĂŒne und Linke, wĂ€hrend die CDU bislang zögert.

Unsere Referentin:
Angela Furmaniak, RechtsanwÀltin und Vorsitzende des Republikanischen AnwÀltinnen- und AnwÀltevereins (RAV)
Sie erlĂ€utert die juristischen Möglichkeiten und politischen Voraussetzungen eines Parteiverbotsverfahrens – und diskutiert mögliche gesellschaftliche und rechtliche Folgen.

Im Anschluss:
Diskussion mit Politiker*innen und Bundestagsmitgliedern aus Freiburg:
- Chantal Kopf (MdB, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen)
- Vinzenz Glaser (MdB, Die Linke)
- Viviane Sigg (SPD-GemeinderÀtin & Landtagskandidatin)
- Katrin Kern, (CDU GemeinderÀtin & Landtagskandidatin)

Eintritt frei – alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Eine Veranstaltung des Freiburger Appells in Kooperation mit dem Arbeitskreis kritischer Jurist*innen Freiburg (akj).

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Veranstaltungen 

Konzert: Duo Stiehler / Lucaciu

Jazz/Pop/Klassik-Fusion

Vorderhaus Freiburg
Donnerstag, 23.10.25 // 20.00 Uhr (bestuhlt, freie Platzwahl)

Hinter jedem Ton ein Wort, hinter jedem Song eine Geschichte. Duo Stiehler/Lucaciu erzĂ€hlen sie, die Geschichten des Alltags, die auf dem Gehsteig liegen und darauf warten entdeckt zu werden – mehr mit dem Instrument, als mit dem Mund. Denn Deine Fantasie sind ihre Texte.

Die beiden Leipziger sind zwei der renommiertesten Musiker der Deutschen Szene, spielten mit Musik GrĂ¶ĂŸen wie Clueso, Daniel Hope, Max Prosa, GĂŒnther „Baby“ Sommer, Elif oder Sarah Lesch und traten in zahlreichen TV Formaten wie den Tagesthemen, Ina’s Nacht oder Late Night Berlin auf.

Sascha Stiehler - Klavier, Synthesizer
Antonio Lucaciu - Saxofon, Gesang





Veranstaltungen 

Workshop: Von der konservativen Revolution zum Rechtspopulismus

Die Entwicklung eines rechtspopulistischen Widerstands in der Weimarer Republik beleuchtet ein Workshop am Mittwoch, 22. Oktober um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, in Freiburg.

Eugen Schmid, Erwachsenenbildner aus Freiburg, zeigt anhand exemplarischer Texte auf, wie Demokratie, politisches Establishment, VerstĂ€dterung und fremdlĂ€ndische EinflĂŒsse damals kritisiert wurden. Gefordert wurde nicht eine liberale, sondern eine konservative Revolution, die eine völkische, autoritĂ€re und lĂ€ndliche Kultur anstrebte. Auch heute sind Ă€hnliche Tendenzen sichtbar: Die Freiheit des Volkes rĂŒckt in den Mittelpunkt, und die Suche nach einem sogenannten authentischen Leben gewinnt an Bedeutung.

Kosten: Pay after. Anmeldung: www.katholische-akademie-freiburg.de

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Veranstaltungen 

Seminarreihe | Landeskunde: Frankreich

Am Mittwoch, den 15. Oktober um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg der erste Termin unserer Seminarreihe „Landeskunde: Frankreich“ statt.

Unsere Seminarreihe ist zurĂŒck – mit informellen Inputs, aber – wenn gewĂŒnscht – auch im gegenseitigen Austausch. Unser Nachbar Frankreich, so nah und doch so fern: Überblick ĂŒber unser Nachbarland, seine geographische Ausformung, seine historischen Wurzeln, seine politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten – im Vergleich zu Deutschland. FĂŒr alle, die mehr ĂŒber unser Nachbarland kennen lernen wollen als ĂŒbliche ClichĂ©s und touristische Allgemeinheiten. Insgesamt wird es von Oktober 2025 bis Juli 2026 acht Termine geben, die jedoch auch einzeln besucht werden können. Sie werden immer Mittwochs um 19:00 Uhr beginnen. Freuen Sie sich auf spannende VortrĂ€ge und intensive Diskussionen!

Bei dem ersten Termin wird es um die Besonderheiten des Naturraums gehen!

Eintritt: 5 € | € 1,- fĂŒr Studierende | gratis fĂŒr Mitglieder des Fördervereins. Sprache: D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de





Veranstaltungen 

Semestereröffnungsfilm: Der phönizische Meisterstreich

United States 2025 | LĂ€nge: 101 Min
Regie: Wes Anderson | Drehbuch: Wes Anderson, Roman Coppola
Besetzung: Benicio Del Toro, Mia Threapleton, Michael Cera

Der phönizische Meisterstreich erzĂ€hlt eine rĂ€tselhafte Spionagegeschichte einer exzentrischen Familie, eines zwielichtigen Familienunternehmens und einer angespannten Vater-Tochter-Beziehung. WĂ€hrend der Industrielle und WaffenhĂ€ndler Anatole „Zsa-Zsa“ Korda versucht, durch seine einzige Tochter, die Nonne Sister Liesl, sein Erbe zu sichern, wird er schon bald zum Ziel von intriganten Tycoons, auslĂ€ndische Terroristen und entschlossenen AttentĂ€tern, die sein geheimes Vorhaben, seinen ausgeklĂŒgelten Meisterstreich, zu vereiteln versuchen. Es beginnt ein Spiel aus Intrigen, Gefahr und dunklen Geheimnissen.

Akademischer Filmclub an der UniversitÀt Freiburg
Di 14.10.2025, 20:00 | GHS Biologie

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Verschiedenes 

„Ich bin selbstbewusster geworden“

„Ich bin selbstbewusster geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

RenĂ© (24) und Valentin (22) haben ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. absolviert. Kurz vor Ablauf ihres Freiwilligendienstes haben wir mit ihnen ĂŒber ihre Erfahrungen gesprochen.

Valentin, warum absolvieren Sie ein FSJ?

Valentin: Ich möchte Soziale Arbeit studieren, aber bevor ich ins Studium starte, wollte ich erst sichergehen, dass der soziale Bereich auch fĂŒr mich passt.

Wie sind Sie auf den Bereich Wohnungslosenhilfe gekommen?

Valentin: Ich hab mich zuerst im Internet informiert, was man machen kann und bin auf der der Seite des Caritasverbandes Freiburg-Stadt gelandet. Und hab mich da einfach mal beworben. Dann wurde ich eingeladen, da gab‘s dann verschiedene Möglichkeiten und Wohnungslosenhilfe hat sich gleich sehr spannend angehört. Deshalb hab‘ ich im Haus St. Gabriel hospitiert und dann war schnell klar, dass ich das machen will. Ich hab‘ gespĂŒrt, dass das ein Ort ist, an dem ich auch was fĂŒr mich, fĂŒrs Leben, mitnehmen kann.

René und Valentin, was sind Ihre Aufgaben im Haus St. Gabriel?

RenĂ©: In erster Linie sind wir den ganzen Tag prĂ€sent und ansprechbar. Konkret unterstĂŒtzen wir die Bewohnerinnen und Bewohner bei bestimmten Arbeiten, zum Beispiel bei Putzdiensten. Dann kĂŒmmert sich immer einer von uns ums FrĂŒhstĂŒck, vom Einkaufen bis vorbereiten. Da gibt’s dann Kaffee und Weckle und alles was man so braucht. Und wir organisieren den Nachmittagskaffee, da können alle bei Kaffee und SĂŒĂŸem zusammenkommen und reden.
Valentin: Und dann versuchen wir ab und zu auch was außer der Reihe zu machen: Pizza zu backen, einfach mal etwas besonderes, damit die Leute spĂŒren, das sich etwas tut im Haus, wir uns Gedanken machen.
Gemeinsam mit dem Arbeitsanleiter arbeiten wir mit den Bewohnern auch in einer Werkstatt. Da können die Leute mit Holz arbeiten, sich zum Beispiel selbst Möbel fĂŒr ihre Zimmer bauen oder handwerklich kleine Dinge herstellen, zum Beispiel Sterne fĂŒr Weihnachten.

Haben Sie bei Ihren Aufgaben eigenen Gestaltungsspielraum?

RenĂ©: Ja, wir bekommen da großen Freiraum. Das ist super. Wir versuchen auch, die Bewohner mal in die KĂŒche zu locken und miteinzubinden. Auch da passieren coole Dinge. Wenn jemand nach Jahren zum ersten Mal wieder in einer ordentlichen KĂŒche steht, selbst etwas zubereitet und merkt: Hey, da geht ja was. Ich kann fĂŒr mich und andere was kochen.

Valentin, haben Sie durch Ihre Arbeit im Haus St. Gabriel etwas gelernt oder ĂŒber sich herausgefunden?

Valentin: Ich bin auf jeden Fall sicherer geworden, selbstbewusster wĂŒrde ich sagen. Im Kontakt mit anderen Menschen. Auch so dieses GefĂŒhl: Was soll noch kommen? Also, dass GefĂŒhl, dass ich mit jeder Situation irgendwie umgehen kann.

Und hat sich durch das FSJ ihr Studien- oder Berufswunsch verÀndert oder konkretisiert?

Valentin: Ja, ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, Soziale Arbeit zu studieren.

Und RenĂ©, wie geht es fĂŒr Sie danach weiter?

René: Ich möchte auf jeden Fall weiter mit Menschen arbeiten. Aber eher im Tourismus. Ich habe mich schon beworben und warte auf eine Zusage.





Veranstaltungen 

Filmtipp: Hannah Arendt - Denken ist gefÀhrlich

Filmtipp: Hannah Arendt - Denken ist gefÀhrlich
Foto: Veranstalter

Deutschland, USA 2025 | Dokumentation | Originalsprachen: Englisch, Deutsch
Regie: Jeff Bieber & Chana Gazit

Hannah Arendt – Aktivistin, Medienstar, Denkerin "ohne GelĂ€nder". BerĂŒhmt wurde sie mit ihrer Studie zur Entstehung totalitĂ€rer Herrschaft. Umstritten ist sie fĂŒr ihre Diagnose der "BanalitĂ€t des Bösen". Bewundert wird ihr unermĂŒdliches und furchtloses Eintreten fĂŒr die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Nina Hoss verleiht Arendts Essays, Briefen und Gedichten ihre Stimme. AtmosphĂ€rische Archivaufnahmen zeigen uns die Welt zwischen Königsberg und New York, wie Arendt sie selbst gesehen haben mag.

Nach einem guten Jahrzehnt widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin Hannah Arendt. Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen sowie atmosphĂ€rische Archivaufnahmen entsteht ein intimes PortrĂ€t einer Intellektuellen, die trotz Holocaust und Exil nie ihren Stolz verlor. Der Film zeigt, wie Arendt als JĂŒdin und WiderstandskĂ€mpferin die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken ĂŒber die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen. HANNAH ARENDT – DENKEN IST GEFÄHRLICH ist eine ergreifende NacherzĂ€hlung dieses Lebens- und Denkwegs.

Friedrichsbau Freiburg
Donnerstag, 09. Oktober, 15:00 Uhr
Sonntag, 12. Oktober, 13:40 Uhr

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