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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Ein Jahr Frelo: Alle Erwartungen weit übertroffen

Ein Jahr Frelo: Alle Erwartungen weit übertroffen
Frelo-Station in Freiburg / Foto: Daniel Jäger

Das Netz wird weiter ausgebaut

Das Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo hat Geburtstag und es gibt einen Grund zu feiern: Mit rund 220.000 Ausleihen im ersten Jahr gehört Frelo bundesweit zu einem der erfolgreichsten Bike-Sharing-Angebote. Und dabei wären sogar noch höhere Zahlen möglich gewesen, doch auch hier hinterlässt die Covid-19-Pandemie ihre Spuren: Im Vergleich zum Januar ist die Zahl der Ausleihen im April um knapp 40 Prozent zurückgegangen.

Mittlerweile sind rund 16.500 Nutzerinnen und Nutzer für Frelo registriert. Darunter sind etwa 2.400 RVF-Abokundinnen und –kunden sowie 4.700 Studierende der kooperierenden Hochschulen. Für diese beiden Kundengruppen gibt es spezielle Vergünstigungen.

„Frelo wird von den Freiburgerinnen und Freiburgern sehr gut angenommen. Das ist für mich ein Zeichen dafür, dass unsere Strategie, die urbane nachhaltige Mobilität weiter voranzutreiben, voll aufgeht“, teilt Baubürgermeister Martin Haag mit, der seine Worte mit einem Dank an den Gemeinderat abschloss, der Frelo durch seinen Beschluss erst möglich gemacht hatte.

Die markanten rot-weißen Achtgangräder sind längst ein Teil des Stadtbildes geworden und an den verschiedensten Stellen zu sehen“, freut sich VAG Vorstand Oliver Benz. Und sein Kollege Stephan Bartosch stellt fest: „Wir sind Beide vom Frelo-Erfolg schlicht und einfach begeistert. Das Fahrradverleihsystem zeigt sich für Freiburg als ideale Ergänzung zum ÖPNV“.

„Im Schnitt wird jedes der 400 Räder zwei Mal pro Tag ausgeliehen und das ist in der Tat eine sehr gute Ausleihfrequenz – auch im nationalen Vergleich“, sagt Onur Semerci, Projektmanager bei nextbike.

Die VAG Vorstände sehen, dass ihre strategischen Pläne aufgehen: „Die VAG ist auf dem Weg zur multimodalen Mobilitätsdienstleisterin. Spätestens seit Frelo werden wir nun nicht mehr nur als Unternehmen gesehen, das Busse und Bahnen betreibt, sondern auch als universelle Ansprechpartnerin für Mobilität in Freiburg.“

Wichtiger Bestandteil für die einfache und komfortable Nutzung des Verleihsystems ist die VAGmobil-App, über die alle notwendigen Schritte zum Ausleihen, zum zwischenzeitlichen Parken und zur Rückgabe der Frelos gemanagt werden können. Gleiches ist auch in der App des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg /RVF) möglich. Die Funktionen der App werden ständig weiterentwickelt, wie zum Beispiel jüngst mit der Funktion „Schloss wieder auf“.

Dankeschön-Gutschein zum Geburtstag

Zu einem Geburtstag gehören auch Geschenke. Deshalb erhalten alle registrierten Frelo-Nutzerinnen und -Nutzer zur Feier des Tages einen 30-Minuten-Freifahrt-Gutschein, den man an Freunde oder Familie verschenken kann. Der Coupon ist bis Ende 2020 gültig. Um ihn zu nutzen muss der Gutschein-Code „654565“ bei www.frelo-freiburg.de oder in der nextbike-App eingeben werden.

Frelo wird weiter ausgebaut

In den kommenden Monaten wird Frelo weiter ausgebaut und geht probehalber auch in einzelne Ortsteile. Von Juni bis November wird es Probestationen in Munzingen, Tiengen, Opfingen, St. Nikolaus, Waltershofen und Hochdorf sowie nach dessen Wiedereröffnung auch beim Thermalbad, mit provisorischen Schildern und Markierungen geben. Wenn die Stationen gut angenommen werden, werden daraus dann im Anschluss dauerhafte Stationen.

In Planung sind auch 15 bis 20 weitere Stationen im Stadtgebiet, die im Laufe des Sommers in Betrieb genommen werden sollen.

Ab Spätsommer sollen darüber hinaus bis zu 20 LastenFrelos mit elektrischer Tretunterstützung (Lastenpedelecs) an ausgewählten Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden können.

Die Historie

Nach einem Gemeinderatsbeschluss wurde die VAG zusammen mit dem Garten- und Tiefbauamt beauftragt, ein Fahrradverleihsystem aufzubauen. Nach einer Ausschreibung wurde die Leipziger Firma nextbike mit der Installation und dem Betrieb eines Verleihsystems beauftragt. Als Vertragspartnerin fungiert dabei die VAG. Zusammen mit den Planern des Garten- und Tiefbauamtes, wurden 57 Standorte für Frelo-Stationen gesucht die möglichst in der Nähe von Bus- oder Stadtbahnhaltestellen, in bevölkerungsreichen Gebieten, nahe an vielen Arbeitsplätzen oder universitären Einrichtungen und im Bereich touristisch attraktiver Punkte liegen sollten.

Die Tarife:

Pro 30 Minuten Fahrt wird in der Regel 1 Euro fällig; der maximale Tagespreis beträgt 12 Euro. Es gibt aber auch einen 3-Tage-, einen Monats- und einen Jahrestarif.

Für alle, die eine RegioKarte über eines der RVF-Abos beziehen (RegioKarte Erwachsene im Abo; SchülerAbo; RegioKarte Job; JobTicket BW), sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt umsonst.
Gleiches gilt für Studierende der Albert-Ludwigs-Universität, der Hochschule für Musik und der Pädagogischen Hochschule, die im Rahmen einer Kooperation für eine geringe, im Semesterbeitrag enthaltene Summe, die Räder für die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos nutzen können und für die darauffolgenden Nutzungszeiten nur den halben Preis zahlen werden. Studierende der Evangelischen Hochschule erhalten ebenfalls vergünstigte Konditionen zur Frelo-Nutzung.

Ebenso ist für all jene, die mit nextbike einen Zeittarif für bestimmte Nutzungszeiträume abschließen, ist die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos.

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Veranstaltungen 

Corona: Diese Demonstrationen meiden

Campact-Vorstand Felix Kolb warnt vor Teilnahme an “Hygiene-Demos”

In einer ungewöhnlichen E-Mail hat Campact-Vorstand Felix Kolb heute die 2,3 Millionen Unterstützerinnen und Unterstützer der Bürgerbewegung Campact eindringlich vor der Teilnahme an sogenannten “Hygiene-Demos” oder ähnlichen Protesten gegen die Corona-Auflagen gewarnt. Obwohl Campact selbst seit über 15 Jahren Entscheidungen von Politik und Regierung kritisiert und Großdemonstrationen organisiert, sieht der Verein in diesen Protesten eine große Gefahr.

“Wenn nicht mehr Vorsicht und Wissenschaft die Corona-Politik bestimmen - sondern Ideologien und Emotionen - schweben bald viele Menschen in Lebensgefahr” sagt Felix Kolb und warnt vor einer möglichen zweiten Infektionswelle. Viele Demonstrantinnen und Demonstranten verweigerten Masken und missachteten Abstandsregeln. Damit gefährdeten sie völlig unnötig sich und ihre Familien, Angehörige der Polizei, des medizinischen Personals oder der Supermärkte.

Auch Campact hat Corona-Maßnahmen kritisiert und zum Beispiel mehr Unterstützung für das Pflegepersonal oder Alleinerziehende gefordert oder dass die Hilfsprogramme für Soloselbständige nachgebessert werden. Insgesamt hält die Bürgerbewegung die von der Regierung anfangs gewählten Maßnahmen zum Infektionsschutz für richtig und angemessen. Die Folgen sind massiv, aber Deutschland ist bislang deutlich besser durch die Corona-Krise gekommen als viele andere Länder. “So haben wir gemeinsam unzählige Menschenleben gerettet, darauf dürfen wir stolz sein”, sagt Kolb.

Außerdem warnt Campact vor den Akteuren im Hintergrund der Demonstrationen. Dabei handelt es sich eben nicht nur um Menschen, die unter den Corona-Auflagen besonders leiden oder sich um die in der Verfassung garantierten Grundrechte sorgen. Viele der Proteste werden von einer beunruhigenden Mischung aus Rechtsextremen, Reichsbürgern und Anhängern diverser Verschwörungsideologien mit organisiert, die es schon vor Corona-Krise gab.

Weitere Informationen:
Den Text des Mailings finden Sie online ...

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Verschiedenes 

Klimaaktionsbündnis: Fahrrad-Demonstration am Freitag

Klimaaktionsbündnis: Fahrrad-Demonstration am Freitag

Die Coronakrise verändert alles. Damit der Neuanfang in die richtige Richtung geht, rufen die Fridays in Freiburg am Freitag um 15 Uhr zu einer Raddemo auf. Wir würden uns freuen, einige von euch dort zu sehen.

Wir protestieren wieder analog!

Für eine Verkehrswende, die gerade in Corona Zeiten voran getrieben werden muss! Wir brauchen keine weitere Abwrackprämie, wie die Autolobby es aktuell fordert, sondern ein zukunftsfähiges Konzept zur Stärkung von Fahrrad und ÖPNV.

Deshalb machen wir am Freitag eine Fahrraddemo; natürlich mit genügend Abstand (mindestens 1,5 Meter) und Maskenpflicht !

Seid dabei!

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Das Klimaaktionsbündnis ist ein Verein, der die aktuellen Projekte, Vorstellungen und Träume rund um ein klimaneutrales Freiburg sichtbar macht, zügig bündelt und für die überprüfbare Umsetzung der notwendigen Massnahmen entschieden einsteht.

Wir haben uns eine großes Ziel gesetzt. Es braucht das Engagement und den langen Atem vieler Menschen, um es zu erreichen. Bist auch du dabei? Das wäre großartig!

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Verschiedenes 

Unterrichtsreihe "Mach´ s klar!": Zwei neue Ausgaben

Wohnungsnot – wenn Wohnen Luxus wird

Warum Wohnungsnot entsteht und was dagegen getan werden kann – mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Unterrichtshandreichung „Mach´s klar!“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt die neue Ausgabe jetzt vor. Sie informiert über Begriffe wie Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Luxussanierung. Ebenso ist zu erfahren, welche Entwicklung als „Gentrifizierung“ bezeichnet wird. Ein Wimmelbild zeigt Situationen auf dem Wohnungsmarkt, wie sie vielerorts zu finden sind. Arbeitsvorschläge regen dazu an, über die damit verbundenen Herausforderungen nachzudenken und Lösungen zu diskutieren.

Technologie und Weltall – Chancen und Risiken

Diese Ausgabe von „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ bietet in vier Abschnitten eine gute Grundlage, um „Technologie und Weltall“ im Unterricht zu behandeln. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die auf eine Schulstunde konzipierte Handreichung für Lehrkräfte jetzt ebenfalls erschienen.

Einführenden Fakten und Bildern zur „Faszination Weltall“ folgt der Abschnitt „Mensch und All“, der sich mit Satelliten auseinandersetzt. Arbeitsaufgaben regen zur Diskussion über deren Nutzen an, auch im Alltag. Ebenso weisen sie auf Gefahren und Missbrauchsmöglichkeiten durch die Flugobjekte hin. Forschungschancen werden vorgestellt, die sich durch die Raumfahrt ergeben: über Raumsonden, Radioteleskope oder Experimente an Bord von Raumstationen. Um was es sich dabei handelt, erläutern kurze Texte. Ein abschließender Absatz beschäftigt sich mit „Weltraumschrott“ und den Planungen, diesen „Müll“ aus den Umlaufbahnen wieder zu entfernen.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Eine ansprechende graphische Gestaltung mit Tabellen und Schaubildern bieten weitere Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar.html stehen online zusätzlich Arbeitsblätter, Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps zur Verfügung. Die Inhalte der Handreichung können damit aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online als pdf zur Verfügung.

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Verschiedenes 

Repression statt Schutz - autoritäre Maßnahmen in der Corona-Krise

Repression statt Schutz - autoritäre Maßnahmen in der Corona-Krise

südnordfunk #72 im Mai - Beiträge

Auch im Mai beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der Pandemie im Globalen Süden. Diesmal liegt unser Fokus darauf, welche autoritären Maßnahmen Regierungen ergreifen, um gegen oppositionelle und soziale Bewegungen vorzugehen - ganz im Zeichen des Schutzes vor dem Virus. Beispielhaft blicken wir in die # Türkei, nach # Chile, # Bolivien und # Hongkong

► Ein starker Mann gegen Corona – Erdogans Selbstinszenierung in der Krise
„Mehr Menschen realisieren, wie wichtig kritische Stimmen in der Türkei sind“, sagt Erol Önderoğlu von Reporter ohne Grenzen zur Corona-Krise in der Türkei. Und das, obwohl die Regierung unter Präsident Erdoğan alles tut, um das Bild der vereinten Nation mit einem starken Mann an der Spitze in der Gesundheitskrise zu etablieren. Kritik am Krisenmanagement der Regierung zu üben, wird aber zunehmend schwieriger. Die Regierung schreckt nicht davor zurück, Lokaljournalist*innen, Oppostionspolitiker*innen und selbst einfache Arbeiter, die ihre wirtschaftliche Situation in der Krise in Sozialen Medien anprangern, ins Gefängnis zu stecken. ► Ein Beitrag von Lisa Westhäußer.

► Wie die Corona-Pandemie die Protestbewegung in Chile verändert
Von Oktober bis Mitte März gab es massive Proteste auf Chiles Straßen. Im Dezember erklärte Präsident Pinera den Ausnahmezustand – die Menschen protestierten weiter. Mitte März wurde nochmals der Ausnahmezustand erklärt, diesmal wegen Corona. Einige Assembleas Territoriales, die dortigen Nachbarschaftsversammlungen, rufen selbst dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Seitdem Corona Chile erreicht hat, ist die Straße nicht mehr Katalysator für die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Bewegung findet andere Protestformen. Maria Paz Villalobos und Sophia Boddenberg berichten von einer Protestbewegung, deren Ausdrucksformen sich seit Corona verändert haben, die auf jede Rede von President Pinera mit Calledelasos, Topfschlagen, an den Fenstern antwortet, sich online weiterhin vernetzt und über ihre Forderungen und Strategien reflektiert. ► Ein Interview.

► Putsch und Pandemie in Bolivien
Einen Vormittag die Woche darf jeder und jede raus um sich zu versorgen - nur ist die Frage, mit welchem Geld, in einer Gesellschaft, in der 70% der Menschen im informellen Sektor arbeiten. Mit der derzeitigen totalen Ausgangssperre fehlen den meisten Menschen ihre Einkünfte. Viele hungern. Staatliche Hilfe oder Ausnahmeregelungen, damit es nicht zur Unterversorgung kommt, gibt es nicht. Nun wird die gesamte Bevölkerung kriminalisiert.

"Wir haben hier in Wirklichkeit keine Quarantäne sondern einen Belagerungszustand", sagt Adriana Guzmán. Sie verkauft Kunsthandwerk in La Paz und engagiert sich bei der Bewegung Feminismo Comunitario Antipatriarcal. Sie spricht über die Pandemie als Deckmantel für eine Ausweitung der Repression und eine fortschreitende Militarisierung der bolivianischen Gesellschaft unter der selbsternannten rassistisch-fundamentalistisch-christlichen De-facto-Regierung von Präsidentin Jeanine Añez, die sich letztes Jahr an die Macht putschte und den gewählten Präsidenten der MaS (sozialistische Bewegung), Evo Morales, ins Exil nach Mexiko zwang. ► Ein Interview von Meike Bischoff.

► Corona-Regeln gegen pro-demokratische Proteste in Hong Kong
Studierende, Anwält*innen, Gerwerkschaftler*innen - viele verschiedene Menschen in Hong Kong sind seit Juni vergangenen Jahres gegen chinesischen Einfluss, Polizeigewalt und für Demokratie auf die Straßen gegangen. Kaum eine der Forderungen wurde seitdem erfüllt. Trotz Einschüchterungen und vielen Verhaftungen haben die pro-demokratischen Parteien bei den Lokalwahlen im November einen beeindruckenden Wahlsieg eingefahren.

Aktuell hat sich das Coronavirus auch in Hong ausgebreitet, wodurch der Ausnahmezustand zum Alltag wird. Die Pandemie in Hong Kong ist für Polizei und Regierung ein willkommener Vorwand, um Proteste zu verbieten und Aktivist*innen zu verhaften. Wir haben mit dem Aktivisten und Lokalpolitiker Kam-lung Sam Yip über die aktuellen Proteste und die politischen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Hong-Kong gesprochen. ► Ein Interview von Antonia Vangelista.

Gesamte Sendung ► Nachhören: klicke auf "mehr"

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Veranstaltungen 

Datenschutz in Zeiten von Corona

Wieviel Zugriff auf unsere Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) und Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS) laden zum Web-Talk am 8. Mai 2020 ein.

Der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, setzt sich im Web-Talk am 8. Mai 2020 mit der Frage auseinander, ob und inwieweit die informationelle Selbstbestimmung im Wettstreit mit dem Schutz unserer Gesundheit steht. Wieviel Zugriff auf persönliche Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Corona macht es möglich: Um die sozialen Kontakte möglicher Infizierter herauszufinden, gibt die Telekom die Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer an das Robert-Koch-Institut weiter. So kann nachvollzogen werden, ob die bisher ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung wirken. Außerdem wird an Tracing-Apps gearbeitet, die auf den Smartphones Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfassen.

Der Landesdatenschutzbeauftragte sieht die Maßnahmen kritisch: „Deshalb müssen wir jetzt die Debatte führen und uns fragen: Ist die Gefahr so groß, dass wir das Recht auf den Schutz unserer Daten aushebeln wollen?“ Diese Frage müsse die Gesellschaft klären, damit die Politik die richtigen Antworten geben könne. „Wir befinden uns derzeit nicht in einer Situation, in der die Verwaltung nicht mehr an geltendes Recht gebunden wäre.“ Dr. Stefan Brink wird interviewt von Thomas Staehelin, +zone Research, Berlin, ein Unternehmen, das sich auf Projekte zur sozialen Intelligenz in der Digitalisierung spezialisiert hat. Er ist auch Tutor des sich optional anschließenden vierwöchigen E-Learning-Kurses „Demokratie geht digital! Zivilgesellschaft im Netz“ (Programm hängt an).

Der einstündige Web-Talk ist kostenlos und kann ohne Anmeldung betreten werden. Für den sich anschließenden vierwöchigen Onlinekurs wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro erhoben. Anmeldungen sind noch möglich: per E-Mail an sabine.keitel@lpb.bwl.de

Der Web-Talk ist eine Kooperation von:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW)
Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS)

Web-Talk am Freitag, 8. Mai 2020 von 16 bis 17 Uhr
Zugang über: https://elearning-politik.adobeconnect.com/freiheit

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Verschiedenes 

30 Jahre Deutsche Einheit

30 Jahre Deutsche Einheit

Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen

Mit dem wichtigsten Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte setzt sich die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auseinander. Das jetzt vorliegende Heft „30 Jahre Deutsche Einheit“ bietet eine Fülle von Materialien für den schulischen wie außerschulischen Unterricht zu diesem Thema.

Inhaltlich umfasst das Heft einen Rückblick auf den Prozess von der friedlichen Revolution bis zur staatlichen Einheit am 3. Oktober 1990. Es thematisiert am Beispiel des Unternehmens Carl Zeiss Jena ebenso den wirtschaftlichen Transformationsprozess in Ostdeutschland mitsamt seinen sozialen Folgen. Weitere Schwerpunkte der Materialien liegen auf dem politischen und gesellschaftlichen Wandel in der Bundesrepublik in den vergangenen 30 Jahren und auch auf aktuellen Herausforderungen in Deutschland. Das Heft ermöglicht die Beschäftigung mit diesen Themen anhand ausgewählter Beispiele wie der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik oder der Sozialpolitik. Problematisiert werden auch die veränderte Parteienlandschaft und der Wandel bei den Einstellungen von Jugendlichen. Die vergleichende Perspektive folgt dabei nicht ausschließlich dem Ost-West-Muster, sondern hat die regionale Vielfalt Deutschlands im Blick.

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Bettina Degner und Christian Mühleis, lehren und forschen als Historikerin bzw. als Politikwissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Verschiedenes 

Politische Masken

Politische Masken
(c) Campact

Corona: Campact verteilt Nasen-Mund-Schutz - Soli-Aktion für Flüchtlinge

Verden, 29. April 2020. Seit gestern können die 2,3 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten des Campact-Newsletters Nasen-Mund-Masken mit dem Schriftzug “Schutz - auch für Geflüchtete” bestellen. Damit präsentiert die Bürgerbewegung in Corona-Zeiten eine der ersten Masken mit doppelter politischer Botschaft. Zum einen können diejenigen, die die Masken tragen, für andere das Ansteckungsrisiko senken, zum anderen erklären sie ihre Solidarität mit den Geflüchteten in Europa. Diese werden nach Ansicht von Campact als Menschen zweiter Klasse behandelt.

“Die Bundesregierung schwört uns alle in der Corona-Krise auf Solidarität ein - aber in den Flüchtlingscamps an Europas Grenzen überlässt sie Zehntausende Menschen ihrem Schicksal. Das passt nicht zusammen”, sagt Jutta Sundermann von Campact. Sie bezieht sich damit auf die Situation der rund 40.000 Flüchtlinge, die in den Lagern auf den griechischen Inseln einem sehr hohen Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus ausgesetzt sind. Dort kann niemand Abstandsregeln oder hygienische Standards einhalten. Dort hilft nur die Evakuierung. Doch die EU-Staaten sperren sich. Mehr als 47 Kinder hat auch die deutsche Regierung bislang nicht aufgenommen.

“Das Recht auf Abstand muss für alle gelten. Das Virus macht keinen Unterschied”, sagt Jutta Sundermann. “Mit unseren Masken kann man sich die Solidarität symbolisch ins Gesicht schreiben”. Campact lässt 75.000 Masken in einer Firma für Stofftaschen nähen und bedrucken, eine Behindertenwerkstatt hilft beim Versand. Es handelt sich um einfache Mikrofaser-Masken, die ab Mitte Mai an die Bestellerinnen und Besteller versandt werden.

Die Masken machen auch auf Probleme in Deutschland aufmerksam und zwar auf den Infektionsschutz für die Menschen, die auf ihrer Flucht inzwischen im Land angekommen sind. Oft sind sie in den Sammelunterkünften immer noch in Mehrbettzimmern untergebracht und die Bearbeitung ihrer Asylanträge verlangsamt sich in Folge der Pandemie weiter. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gibt es zahlreiche regionale Appelle, diese Menschen in Wohnungen und Einzelzimmer zu verlegen. Die Initiativen aus Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern oder Bremen verlangen, dem Beispiel Magdeburgs zu folgen. In Magdeburg wurde die Erstaufnahmeeinrichtung bereits Ende März geräumt und die 230 Menschen dort auf Kommunen in Sachsen-Anhalt verteilt.

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