Prolix Studienführer - Freiburg
Montag, 01.März 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger StudienfĂŒhrers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
Ihre Redaktion Prolix StudienfĂŒhrer


Verschiedenes 

KlimaaktionsbĂŒndnis: Fahrrad-Demonstration am Freitag

Die Coronakrise verĂ€ndert alles. Damit der Neuanfang in die richtige Richtung geht, rufen die Fridays in Freiburg am Freitag um 15 Uhr zu einer Raddemo auf. Wir wĂŒrden uns freuen, einige von euch dort zu sehen.

Wir protestieren wieder analog!

FĂŒr eine Verkehrswende, die gerade in Corona Zeiten voran getrieben werden muss! Wir brauchen keine weitere AbwrackprĂ€mie, wie die Autolobby es aktuell fordert, sondern ein zukunftsfĂ€higes Konzept zur StĂ€rkung von Fahrrad und ÖPNV.

Deshalb machen wir am Freitag eine Fahrraddemo; natĂŒrlich mit genĂŒgend Abstand (mindestens 1,5 Meter) und Maskenpflicht !

Seid dabei!

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Das KlimaaktionsbĂŒndnis ist ein Verein, der die aktuellen Projekte, Vorstellungen und TrĂ€ume rund um ein klimaneutrales Freiburg sichtbar macht, zĂŒgig bĂŒndelt und fĂŒr die ĂŒberprĂŒfbare Umsetzung der notwendigen Massnahmen entschieden einsteht.

Wir haben uns eine großes Ziel gesetzt. Es braucht das Engagement und den langen Atem vieler Menschen, um es zu erreichen. Bist auch du dabei? Das wĂ€re großartig!

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Verschiedenes 

Unterrichtsreihe "MachÂŽ s klar!": Zwei neue Ausgaben

Wohnungsnot – wenn Wohnen Luxus wird

Warum Wohnungsnot entsteht und was dagegen getan werden kann – mit diesen und weiteren Fragen beschĂ€ftigt sich die Unterrichtshandreichung „MachÂŽs klar!“. Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) liegt die neue Ausgabe jetzt vor. Sie informiert ĂŒber Begriffe wie Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Luxussanierung. Ebenso ist zu erfahren, welche Entwicklung als „Gentrifizierung“ bezeichnet wird. Ein Wimmelbild zeigt Situationen auf dem Wohnungsmarkt, wie sie vielerorts zu finden sind. ArbeitsvorschlĂ€ge regen dazu an, ĂŒber die damit verbundenen Herausforderungen nachzudenken und Lösungen zu diskutieren.

Technologie und Weltall – Chancen und Risiken

Diese Ausgabe von „MachÂŽs klar! Politik – einfach erklĂ€rt“ bietet in vier Abschnitten eine gute Grundlage, um „Technologie und Weltall“ im Unterricht zu behandeln. Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) ist die auf eine Schulstunde konzipierte Handreichung fĂŒr LehrkrĂ€fte jetzt ebenfalls erschienen.

EinfĂŒhrenden Fakten und Bildern zur „Faszination Weltall“ folgt der Abschnitt „Mensch und All“, der sich mit Satelliten auseinandersetzt. Arbeitsaufgaben regen zur Diskussion ĂŒber deren Nutzen an, auch im Alltag. Ebenso weisen sie auf Gefahren und Missbrauchsmöglichkeiten durch die Flugobjekte hin. Forschungschancen werden vorgestellt, die sich durch die Raumfahrt ergeben: ĂŒber Raumsonden, Radioteleskope oder Experimente an Bord von Raumstationen. Um was es sich dabei handelt, erlĂ€utern kurze Texte. Ein abschließender Absatz beschĂ€ftigt sich mit „Weltraumschrott“ und den Planungen, diesen „MĂŒll“ aus den Umlaufbahnen wieder zu entfernen.

Die LpB-Reihe „MachÂŽs klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erlĂ€utert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstĂŒtzt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Eine ansprechende graphische Gestaltung mit Tabellen und Schaubildern bieten weitere Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar.html stehen online zusĂ€tzlich ArbeitsblĂ€tter, Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps zur VerfĂŒgung. Die Inhalte der Handreichung können damit aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„MachÂŽs klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online als pdf zur VerfĂŒgung.

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Verschiedenes 

Repression statt Schutz - autoritĂ€re Maßnahmen in der Corona-Krise

sĂŒdnordfunk #72 im Mai - BeitrĂ€ge

Auch im Mai beschĂ€ftigen wir uns mit den Auswirkungen der Pandemie im Globalen SĂŒden. Diesmal liegt unser Fokus darauf, welche autoritĂ€ren Maßnahmen Regierungen ergreifen, um gegen oppositionelle und soziale Bewegungen vorzugehen - ganz im Zeichen des Schutzes vor dem Virus. Beispielhaft blicken wir in die # TĂŒrkei, nach # Chile, # Bolivien und # Hongkong

â–ș Ein starker Mann gegen Corona – Erdogans Selbstinszenierung in der Krise
„Mehr Menschen realisieren, wie wichtig kritische Stimmen in der TĂŒrkei sind“, sagt Erol Önderoğlu von Reporter ohne Grenzen zur Corona-Krise in der TĂŒrkei. Und das, obwohl die Regierung unter PrĂ€sident Erdoğan alles tut, um das Bild der vereinten Nation mit einem starken Mann an der Spitze in der Gesundheitskrise zu etablieren. Kritik am Krisenmanagement der Regierung zu ĂŒben, wird aber zunehmend schwieriger. Die Regierung schreckt nicht davor zurĂŒck, Lokaljournalist*innen, Oppostionspolitiker*innen und selbst einfache Arbeiter, die ihre wirtschaftliche Situation in der Krise in Sozialen Medien anprangern, ins GefĂ€ngnis zu stecken. â–ș Ein Beitrag von Lisa WesthĂ€ußer.

â–ș Wie die Corona-Pandemie die Protestbewegung in Chile verĂ€ndert
Von Oktober bis Mitte MĂ€rz gab es massive Proteste auf Chiles Straßen. Im Dezember erklĂ€rte PrĂ€sident Pinera den Ausnahmezustand – die Menschen protestierten weiter. Mitte MĂ€rz wurde nochmals der Ausnahmezustand erklĂ€rt, diesmal wegen Corona. Einige Assembleas Territoriales, die dortigen Nachbarschaftsversammlungen, rufen selbst dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Seitdem Corona Chile erreicht hat, ist die Straße nicht mehr Katalysator fĂŒr die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Bewegung findet andere Protestformen. Maria Paz Villalobos und Sophia Boddenberg berichten von einer Protestbewegung, deren Ausdrucksformen sich seit Corona verĂ€ndert haben, die auf jede Rede von President Pinera mit Calledelasos, Topfschlagen, an den Fenstern antwortet, sich online weiterhin vernetzt und ĂŒber ihre Forderungen und Strategien reflektiert. â–ș Ein Interview.

â–ș Putsch und Pandemie in Bolivien
Einen Vormittag die Woche darf jeder und jede raus um sich zu versorgen - nur ist die Frage, mit welchem Geld, in einer Gesellschaft, in der 70% der Menschen im informellen Sektor arbeiten. Mit der derzeitigen totalen Ausgangssperre fehlen den meisten Menschen ihre EinkĂŒnfte. Viele hungern. Staatliche Hilfe oder Ausnahmeregelungen, damit es nicht zur Unterversorgung kommt, gibt es nicht. Nun wird die gesamte Bevölkerung kriminalisiert.

"Wir haben hier in Wirklichkeit keine QuarantĂ€ne sondern einen Belagerungszustand", sagt Adriana GuzmĂĄn. Sie verkauft Kunsthandwerk in La Paz und engagiert sich bei der Bewegung Feminismo Comunitario Antipatriarcal. Sie spricht ĂŒber die Pandemie als Deckmantel fĂŒr eine Ausweitung der Repression und eine fortschreitende Militarisierung der bolivianischen Gesellschaft unter der selbsternannten rassistisch-fundamentalistisch-christlichen De-facto-Regierung von PrĂ€sidentin Jeanine Añez, die sich letztes Jahr an die Macht putschte und den gewĂ€hlten PrĂ€sidenten der MaS (sozialistische Bewegung), Evo Morales, ins Exil nach Mexiko zwang. â–ș Ein Interview von Meike Bischoff.

â–ș Corona-Regeln gegen pro-demokratische Proteste in Hong Kong
Studierende, AnwĂ€lt*innen, Gerwerkschaftler*innen - viele verschiedene Menschen in Hong Kong sind seit Juni vergangenen Jahres gegen chinesischen Einfluss, Polizeigewalt und fĂŒr Demokratie auf die Straßen gegangen. Kaum eine der Forderungen wurde seitdem erfĂŒllt. Trotz EinschĂŒchterungen und vielen Verhaftungen haben die pro-demokratischen Parteien bei den Lokalwahlen im November einen beeindruckenden Wahlsieg eingefahren.

Aktuell hat sich das Coronavirus auch in Hong ausgebreitet, wodurch der Ausnahmezustand zum Alltag wird. Die Pandemie in Hong Kong ist fĂŒr Polizei und Regierung ein willkommener Vorwand, um Proteste zu verbieten und Aktivist*innen zu verhaften. Wir haben mit dem Aktivisten und Lokalpolitiker Kam-lung Sam Yip ĂŒber die aktuellen Proteste und die politischen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Hong-Kong gesprochen. â–ș Ein Interview von Antonia Vangelista.

Gesamte Sendung â–ș Nachhören: klicke auf "mehr"

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Veranstaltungen 

Datenschutz in Zeiten von Corona

Wieviel Zugriff auf unsere Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB), Bayerische Landeszentrale fĂŒr politische Bildungsarbeit, Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in WĂŒrttemberg (EAEW) und Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS) laden zum Web-Talk am 8. Mai 2020 ein.

Der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-WĂŒrttemberg, Dr. Stefan Brink, setzt sich im Web-Talk am 8. Mai 2020 mit der Frage auseinander, ob und inwieweit die informationelle Selbstbestimmung im Wettstreit mit dem Schutz unserer Gesundheit steht. Wieviel Zugriff auf persönliche Daten darf der Staat in Krisen-Zeiten haben?

Corona macht es möglich: Um die sozialen Kontakte möglicher Infizierter herauszufinden, gibt die Telekom die Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer an das Robert-Koch-Institut weiter. So kann nachvollzogen werden, ob die bisher ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung wirken. Außerdem wird an Tracing-Apps gearbeitet, die auf den Smartphones Bewegungsdaten ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfassen.

Der Landesdatenschutzbeauftragte sieht die Maßnahmen kritisch: „Deshalb mĂŒssen wir jetzt die Debatte fĂŒhren und uns fragen: Ist die Gefahr so groß, dass wir das Recht auf den Schutz unserer Daten aushebeln wollen?“ Diese Frage mĂŒsse die Gesellschaft klĂ€ren, damit die Politik die richtigen Antworten geben könne. „Wir befinden uns derzeit nicht in einer Situation, in der die Verwaltung nicht mehr an geltendes Recht gebunden wĂ€re.“ Dr. Stefan Brink wird interviewt von Thomas Staehelin, +zone Research, Berlin, ein Unternehmen, das sich auf Projekte zur sozialen Intelligenz in der Digitalisierung spezialisiert hat. Er ist auch Tutor des sich optional anschließenden vierwöchigen E-Learning-Kurses „Demokratie geht digital! Zivilgesellschaft im Netz“ (Programm hĂ€ngt an).

Der einstĂŒndige Web-Talk ist kostenlos und kann ohne Anmeldung betreten werden. FĂŒr den sich anschließenden vierwöchigen Onlinekurs wird eine TeilnahmegebĂŒhr von 25 Euro erhoben. Anmeldungen sind noch möglich: per E-Mail an sabine.keitel@lpb.bwl.de

Der Web-Talk ist eine Kooperation von:
Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB)
Bayerische Landeszentrale fĂŒr politische Bildungsarbeit
Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in WĂŒrttemberg (EAEW)
Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS)

Web-Talk am Freitag, 8. Mai 2020 von 16 bis 17 Uhr
Zugang ĂŒber: https://elearning-politik.adobeconnect.com/freiheit

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Verschiedenes 

30 Jahre Deutsche Einheit

Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift fĂŒr die Praxis der politischen Bildung“ erschienen

Mit dem wichtigsten Ereignis der jĂŒngeren deutschen Geschichte setzt sich die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) auseinander. Das jetzt vorliegende Heft „30 Jahre Deutsche Einheit“ bietet eine FĂŒlle von Materialien fĂŒr den schulischen wie außerschulischen Unterricht zu diesem Thema.

Inhaltlich umfasst das Heft einen RĂŒckblick auf den Prozess von der friedlichen Revolution bis zur staatlichen Einheit am 3. Oktober 1990. Es thematisiert am Beispiel des Unternehmens Carl Zeiss Jena ebenso den wirtschaftlichen Transformationsprozess in Ostdeutschland mitsamt seinen sozialen Folgen. Weitere Schwerpunkte der Materialien liegen auf dem politischen und gesellschaftlichen Wandel in der Bundesrepublik in den vergangenen 30 Jahren und auch auf aktuellen Herausforderungen in Deutschland. Das Heft ermöglicht die BeschĂ€ftigung mit diesen Themen anhand ausgewĂ€hlter Beispiele wie der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik oder der Sozialpolitik. Problematisiert werden auch die verĂ€nderte Parteienlandschaft und der Wandel bei den Einstellungen von Jugendlichen. Die vergleichende Perspektive folgt dabei nicht ausschließlich dem Ost-West-Muster, sondern hat die regionale Vielfalt Deutschlands im Blick.

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Bettina Degner und Christian MĂŒhleis, lehren und forschen als Historikerin bzw. als Politikwissenschaftler an der PĂ€dagogischen Hochschule (PH) Heidelberg.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthĂ€lt Materialien fĂŒr den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch fĂŒr den Einsatz in anderen FĂ€chern wie Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterfĂŒhrenden Schulen in Baden-WĂŒrttemberg. Gleichermaßen sind LehrkrĂ€fte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur VerfĂŒgung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

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Verschiedenes 

Politische Masken

Corona: Campact verteilt Nasen-Mund-Schutz - Soli-Aktion fĂŒr FlĂŒchtlinge

Verden, 29. April 2020. Seit gestern können die 2,3 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten des Campact-Newsletters Nasen-Mund-Masken mit dem Schriftzug “Schutz - auch fĂŒr GeflĂŒchtete” bestellen. Damit prĂ€sentiert die BĂŒrgerbewegung in Corona-Zeiten eine der ersten Masken mit doppelter politischer Botschaft. Zum einen können diejenigen, die die Masken tragen, fĂŒr andere das Ansteckungsrisiko senken, zum anderen erklĂ€ren sie ihre SolidaritĂ€t mit den GeflĂŒchteten in Europa. Diese werden nach Ansicht von Campact als Menschen zweiter Klasse behandelt.

“Die Bundesregierung schwört uns alle in der Corona-Krise auf SolidaritĂ€t ein - aber in den FlĂŒchtlingscamps an Europas Grenzen ĂŒberlĂ€sst sie Zehntausende Menschen ihrem Schicksal. Das passt nicht zusammen”, sagt Jutta Sundermann von Campact. Sie bezieht sich damit auf die Situation der rund 40.000 FlĂŒchtlinge, die in den Lagern auf den griechischen Inseln einem sehr hohen Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus ausgesetzt sind. Dort kann niemand Abstandsregeln oder hygienische Standards einhalten. Dort hilft nur die Evakuierung. Doch die EU-Staaten sperren sich. Mehr als 47 Kinder hat auch die deutsche Regierung bislang nicht aufgenommen.

“Das Recht auf Abstand muss fĂŒr alle gelten. Das Virus macht keinen Unterschied”, sagt Jutta Sundermann. “Mit unseren Masken kann man sich die SolidaritĂ€t symbolisch ins Gesicht schreiben”. Campact lĂ€sst 75.000 Masken in einer Firma fĂŒr Stofftaschen nĂ€hen und bedrucken, eine Behindertenwerkstatt hilft beim Versand. Es handelt sich um einfache Mikrofaser-Masken, die ab Mitte Mai an die Bestellerinnen und Besteller versandt werden.

Die Masken machen auch auf Probleme in Deutschland aufmerksam und zwar auf den Infektionsschutz fĂŒr die Menschen, die auf ihrer Flucht inzwischen im Land angekommen sind. Oft sind sie in den SammelunterkĂŒnften immer noch in Mehrbettzimmern untergebracht und die Bearbeitung ihrer AsylantrĂ€ge verlangsamt sich in Folge der Pandemie weiter. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gibt es zahlreiche regionale Appelle, diese Menschen in Wohnungen und Einzelzimmer zu verlegen. Die Initiativen aus Baden-WĂŒrttemberg, Mecklenburg-Vorpommern oder Bremen verlangen, dem Beispiel Magdeburgs zu folgen. In Magdeburg wurde die Erstaufnahmeeinrichtung bereits Ende MĂ€rz gerĂ€umt und die 230 Menschen dort auf Kommunen in Sachsen-Anhalt verteilt.

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Veranstaltungen 

Der Tag des offenen DenkmalsÂź wird 2020 digital

Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zu virtuellen Angeboten auf

Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands grĂ¶ĂŸtes Kulturevent fĂŒr die Denkmalpflege, geht im Corona Jahr 2020 verĂ€nderte Wege. Das teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) als bundesweite Koordinatorin als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung mit, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der Veranstaltungen und die Millionen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft stattdessen dazu auf, Denkmale kontaktfrei und digital zu prĂ€sentieren. Dazu bietet die DSD in KĂŒrze allen Veranstaltern Instrumente an, die bei der Umsetzung helfen sollen.

Nach intensivem Austausch mit Veranstaltern, Teilnehmern und treuen Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet sieht sich die DSD in der Verantwortung, eine Alternative anzubieten. „Die Stiftung weiß sich mit dieser Entscheidung, die mehr der Vernunft denn dem Herzen folgt, von vielen unterstĂŒtzt. FĂŒr den Tag des offenen Denkmals in seiner beliebten ĂŒblichen Form mĂŒssen einfach zu viele TĂŒrgriffe angefasst werden,“ so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. „Wir sehen durchaus die Chance, auch in den Folgejahren das Live-Event durch die in diesem Jahr entwickelten digitalen Formate zu bereichern. Davon profitieren alle Menschen, die aus welchem Grund auch immer nicht persönlich einen Blick ‚hinter die Fassaden‘ werfen können“. Die Stiftung baut daher auf die Bereitschaft der DenkmaleigentĂŒmer und die Neugier der Besucher, dieses Jahr neue Wege mitzugehen. Sie bietet auf ihrer Internetseite ab Juli eine Aktionsseite an, auf der exklusive BeitrĂ€ge zu sonst verschlossenen Denkmalen, virtuelle FĂŒhrungen und spannende Hintergrundinformationen zur Geschichte oder Restaurierungsmaßnahmen mit einem wachsenden Angebot zu entdecken sein werden.

Das digitale Angebot gelingt nur mit der UnterstĂŒtzung durch die lokalen Veranstalter. „Überraschen Sie uns und Ihre Besucher mit neuen Einblicken!“, ruft Sarah Wiechers, Leiterin Team Tag des offenen Denkmals, die Veranstalter auf, sich mit Bild- und Filmmaterial zu beteiligen. In KĂŒrze kontaktiert die Stiftung alle bisher angemeldeten Veranstalter und veröffentlicht auf ihrer Homepage www.tag-des-offenen-denkmals.de Handreichungen, Anleitungen und Tipps zur Umsetzung. Durch das digitale Angebot entfallen das bundesweite Online-Programm und die App zum Tag des offenen Denkmals.

In der Konsequenz zur Entscheidung fĂŒr den digitalen Tag des offenen Denkmals fĂ€llt die bundesweite Eröffnung 2020 aus. In diesem Jahr sollte die Lutherstadt Wittenberg den deutschlandweiten Aktionstag feierlich eröffnen und wird nun Gastgeber 2021 sein. Dazu OberbĂŒrgermeister Torsten Zugehör: „Wir unterstĂŒtzen die Entscheidung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die deutlich die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher in den Vordergrund stellt. Die Idee, den Aktionstag in diesem Jahr dennoch in digitaler Form stattfinden zu lassen, ist auch fĂŒr die Lutherstadt Wittenberg ein spannender Ansatz, denn damit können die virtuellen Besucherinnen und Besucher unsere Denkmale auch aus anderen Perspektiven erschließen. Gleichzeitig stolz und hoffnungsvoll freuen wir uns dann darauf, Gastgeber der bundesweiten Eröffnung am 12. September 2021 zu sein.“ NĂ€chstes Jahr wird der Tag des offenen Denkmals hoffentlich ganz ohne „physical distancing“ wieder in den Denkmalen gefeiert.

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Verschiedenes 

Haferdrinks: Gut und ökologisch

14 von ï»ż18 Haferdrinks sind gut, drei davon sogar geschmacklich top. Schlechter als befriedigend ist keiner. Sie enthalten zwar oft Zucker und weniger Eiweiß als Milch, dafĂŒr liefern sie Ballaststoffe und mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Außerdem ist ihre Ökobilanz besser. Die Tester der Stiftung Warentest wiesen in den Drinks keine Keime nach und Schadstoffe meist nur in unbedenklichen Mengen. Lediglich einer ist stark mit Nickel belastet und landet auf dem letzten Platz.

Hafermilch nennen viele den Trunk, der vor allem aus Wasser, 9 bis 16 Prozent Hafer, etwas Pflanzenöl und Salz besteht. Doch „Milch“ darf in der Regel nur heißen, was aus dem Euter kommt. Getestet wurden oft verkaufte Produkte mit und ohne angereichertem Kalzium: Große Player wie Alpro, kleine Biohersteller und gĂŒnstige Handels- und Drogeriemarken. Bei der Verkostung waren alle fehlerfrei – das gibt es selten. Drei Markendrinks stechen geschmacklich hervor. Sie sind vollmundig und schmecken krĂ€ftig nach Hafer, ohne ausgeprĂ€gte Bitterkeit. Sie kosten zwischen 1,99 und 2,24 Euro pro Liter. Es gibt aber auch gute gĂŒnstige Biodrinks, die fĂŒr 95 bzw. 99 Cent zu haben sind.

Haferdrinks lassen sich wie Milch verwenden, nur zu Herzhaftem passt ihre SĂŒĂŸe nicht. Nicht jeder Haferdrink eignet sich zum AufschĂ€umen, doch bei einigen klappt auch das gut.

Der Test Haferdrinks findet sich in der ï»żMai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/haferdrinks abrufbar.

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