Prolix Studienführer - Freiburg
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger StudienfĂĽhrers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

„Europa grenzenlos: Im Bulli durch 30 Länder“

„Europa grenzenlos: Im Bulli durch 30 Länder“
Leuchtturm und Bulli am Meer (c) Oliver LĂĽck

Online-Bildervortrag von Oliver LĂĽck am Dienstag, 24. November, von 19 bis 20.30 Uhr. Teilnahme frei

In seinem aktuellen Online-Bildervortrag „Europa grenzenlos: Im Bulli durch 30 Länder“ nimmt Oliver Lück seine Gäste am Dienstag, 24. November, von 19 bis 20.30 Uhr mit auf eine abwechslungsreiche, teils abenteuerliche Reise. Er zeigt Fotos seiner Erlebnisse aus den letzten 20 Jahren, erzählt Geschichten über die Menschen, die ihm begegnet sind, und liest Kurzgeschichten. Wer die Vorträge des 47-jährigen kennt, darf erneut einen kurzweiligen Abend erwarten, der zu einer überraschenden Bilderreise quer durch Europa wird.

Ein Mann, ein Bulli, eine halbe Million Kilometer – seit 1996 reist der Buchautor und Fotograf Oliver Lück in seinem VW-Bus durch ganz Europa, stets auf der Suche nach Menschen und ihren Geschichten. Er trifft in Lettland eine Frau, die aus Ostsee-Müll Kunst macht. Einen schwedischen Fischer, der auf einer entlegenen Insel lebt. Oder den Parkranger, der im Nordosten Polens den letzten Urwald Europas schützt. Es sind vor allem diese Menschen, die den Flickenteppich Europa ausmachen. Sie sind so unterschiedlich und einzigartig und gehören doch zusammen als Nachbarn – geografisch, politisch und vor allem emotional. „Lück zeigt Europa als große Schatztruhe und hat sie randvoll mit Geschichten gefüllt“ (FAZ).

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei und über die Plattform Zoom mit folgendem Link möglich: https://zoom.us/j/93962642706. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen können gerne schon vorab per Mail gestellt werden, an europe-direct@saarbruecken.de. Unter allen Fragenden werden drei signierte Europa-Bildbände „Zeit als Ziel“ samt Europa-Maske verlost.

Dieser Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Europe-Direct-Informationszentren Freiburg, SaarbrĂĽcken und Ulm sowie des Ministeriums der Justiz und fĂĽr Europa Baden-WĂĽrttemberg. Die Veranstaltung wird vom Ministerium der Justiz und fĂĽr Europa unterstĂĽtzt.

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Verschiedenes 

Online im Dialog

Online im Dialog
(c) Katholische Akademie Freiburg

Die Katholische Akademie Freiburg bietet ihre Veranstaltungen wegen Corona online an

„Online im Dialog“ – so lautet der neue Leitsatz der Katholischen Akademie Freiburg in diesen Zeiten. Denn trotz des erneuten Lockdowns will die Akademie im Dialog bleiben mit ihrem Publikum. Daher bietet die Bildungseinrichtung einen Großteil ihrer Veranstaltungen online an. Dies bringt nicht nur in Zeiten der Pandemie Vorteile: Menschen aus dem gesamten Erzbistum Freiburg, das bis Mannheim, Tauberbischofsheim und Konstanz reicht,– und darüber hinaus – können ohne weite Anreise an den Online-Veranstaltungen teilnehmen. Auch ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen haben die Möglichkeit, ohne physische Barrieren am öffentlichen Leben teilzuhaben. „Das ist der entscheidende Vorteil der digitalen Formate: Wir können mit unseren Online-Veranstaltungen mehr Menschen erreichen“, so Akademiedirektor Karsten Kreutzer.

„Der Austausch mit den Teilnehmenden ist uns bei den digitalen Angeboten sehr wichtig, auch wenn es erst einmal ungewohnt ist“, gibt Karsten Kreutzer zu bedenken. Daher sind die Online-Veranstaltungen häufig so aufgebaut, dass nach einem oder mehreren Impulsvorträgen die Teilnehmenden eingeladen sind, sich in sogenannten Break-out-Räumen zu treffen und über das Gehörte in Kleingruppen zu diskutieren. Der Ablauf variiert natürlich von Veranstaltung zu Veranstaltung. Auch eine Einbindung des Publikums im Online-Plenum – mindestens über das Formulieren von Fragen im Chat – wird es geben.

Wer eine der Veranstaltungen verpasst hat, kann diese auf dem YouTube-Kanal oder auf der Website der Akademie nachträglich anschauen. Veranstaltungen, die mit Publikum stattfanden und live gestreamt wurden, wie beispielsweise der Vortrag „Vier fürs Klima“ des Publizisten Günter Wessel, sind hier nachzuhören ebenso wie das Online-Gespräch mit Anselm Grün zur Frage, ob Erfahrungen aus der Corona-Krise zu mehr Lebendigkeit, Freiheit und Frieden führen können. „Insgesamt 40 Videos sind inzwischen auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht, davon sind allein 28 in diesem Jahr entstanden – und es werden nicht die letzten sein“, freut sich Akademiedirektor Karsten Kreutzer.

Detaillierte Infos zu unseren Online-Veranstaltungen sowie das Anmeldeformular gibt es auf: www.katholische-akademie-freiburg.de. Alle Online-Angebote sind ab sofort auch auf Instagram zu finden: #akademie_online

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Veranstaltungen 

Café Multilingua @Online

Jeden Dienstag 18:00 – 20:00 Uhr

Das „Café Multilingua“, eine beliebte Veranstaltungsreihe des Internationalen Clubs beim Studierendenwerk Freiburg, findet normalerweise im Café Senkrecht im Uni-Innenhof statt. Hier kommen Studierende aus aller Welt zusammen, um sich auszutauschen und Sprachen zu üben. Die Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Themen schafft ein inspirierendes und lehrreiches Miteinander. Im Wintersemester geht das Café Multilingua ONLINE: immer Dienstag um 18 Uhr auf Discord. Im virtuellem Café bekommt jede Sprache einen eigenen virtuellen „Tisch“. Auch wer keine bestimmte Sprache üben möchte, ist herzlich willkommen, einfach mal vorbeizuschauen: https://discord.gg/CNZKR7wpc7 (und dann unter "Café Multilingua")

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Verschiedenes 

Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg wird ausgezeichnet

Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg wird ausgezeichnet
Internationaler Club Studierende © Studierendenwerk Freiburg / Rahel Locher

Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro verbunden.

Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg ist Gewinner des diesjährigen Preises des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung internationaler Studierender.

Mit der Ehrung wird die engagierte und langjährige Arbeit des Internationalen Clubs für internationale Studierende in Freiburg und Umgebung gewürdigt.

Überzeugt haben die Jury vor allem das vielfältige Angebot des Internationalen Clubs sowie sein sensibler Umgang mit kultureller Diversität. Hervorgehoben wurde auch die beständige Weiterentwicklung des Clubs unter sich ändernden Bedingungen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Digitalisierung, die der Internationale Club gerade in Zeiten der Corona-Pandemie für sich genutzt hat. Beliebte Programme wie beispielsweise das Café Multilingua bietet der IC jetzt auch online an.

„Der Preis ist eine tolle Auszeichnung“, so Renate Heyberger, die stellvertretende Leiterin des Studierendenwerks und Gründungsmitglied des Clubs. „Seit vielen Jahren fördert der Club interkulturelle Begegnungen und den Austausch und erleichtert insbesondere den Studierenden aus dem Ausland den Einstieg ins Studium.“

Seit seiner Gründung im Jahr 1994 trägt der Club jedes Semester mit vielfältigen Vernetzungs- und Betreuungsangeboten wie Exkursionen, Sprachcafés oder Tandem- und Buddyprogrammen zur Willkommenskultur bei. Einige der Veranstaltungen werden dabei über die Landesgrenzen hinaus organisiert, beispielsweise das internationale Schwarzwald Camp, in dem Studierende aus Deutschland und Frankreich gemeinsam an aktuellen Themen arbeiten.

Mit dem Preisgeld von 30.000 Euro, das mit der Auszeichnung des Auswärtigen Amtes verbunden ist, kann der Club sein vielfältiges Angebot weiter ausbauen und neue interkulturelle Projekte realisieren.

Der Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender in Deutschland wird seit 1998 jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden damit hervorragende Leistungen und besonders wirksame und vorbildliche Modelle bei der Betreuung und Beratung von internationalen Studierenden während ihres Studien- oder Praktikumsaufenthalts in Deutschland.

„Über die Anerkennung durch das Auswärtige Amt freuen wir uns sehr, vor allem für die Studierenden“, so Studierendenwerks-Geschäftsführer Clemens Metz. „Sie sind es, die letztendlich vom Preis des Auswärtigen Amts profitieren.“

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Der Internationale Club Freiburg (IC Freiburg) wurde 1994 auf Initiative des Studierendenwerks gegründet. Weitere Gründungsmitglieder waren die Universität Freiburg, die Pädagogische Hochschule, die Katholische Hochschule, die Evangelische Hochschule sowie die Katholische und die Evangelische Hochschulgemeinde. Kooperationspartner bei den Veranstaltungen sind insbesondere die International Offices der Hochschulen sowie internationale studentische Gruppen. Ziel des Clubs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern, Begegnungsmöglichkeiten für Studierende aus aller Welt zu schaffen und sich für ein tolerantes Miteinander einzusetzen. Eine wesentliche Konstante im Programm des Clubs sind die Internationalen Abende, die regelmäßig während des Semesters Donnerstagabends in der MensaBar stattfinden und die in Zusammenarbeit mit verschiedenen studentischen Gruppen (zum Beispiel dem deutsch-französischen oder dem deutsch-asiatischen Team) organisiert werden.





Verschiedenes 

Mensa-To-Go

Mensa-To-Go
Mensa I / Foto: Daniel Jäger

Das Studierendenwerk Freiburg bietet in der Mensa RempartstraĂźe Essen zum Mitnehmen an

Ab Montag, 9. November gibt es in der Mensa Rempartstraße montags bis freitags von 11.30 – 14.00 Uhr ein warmes Mittagessen zum Mitnehmen.

Gleich zum Start gibt es unsere beliebten Spaghetti wahlweise mit Bolognese oder GemĂĽse-Soja-Bolognese. Weitere Gerichte der ersten Woche sind Falafel mit Mango-Curry-Dip und Couscous-Salat und Cannelloni mit GemĂĽse.

Bitte beachten Sie, dass das Essen nicht vor Ort verzehrt werden darf, und achten Sie bei der Abholung weiterhin auf alle erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln. Ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden.

Bitte beachten Sie:
Aufgrund der neusten Corona-Verordnung bleiben unsere Mensen und Cafeterien bis auf Weiteres geschlossen.

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Verschiedenes 

Buchtipp: Selim Tolga "Minimalismus leben fĂĽr Dummies "

Buchtipp: Selim Tolga "Minimalismus leben fĂĽr Dummies "

Weniger ist das neue Mehr

„Minimalismus leben für Dummies“: Der Minimalismus-Experte Selim Toga hat ganz konkrete Tipps und Ratschläge parat, mit deren Hilfe jeder einen einfacheren und leichteren Lebensstil führen kann. Er zeigt, welche Methoden geeignet sind und warum Minimalismus mehr als nur Ausmisten ist.

Ausmisten ist trendy geworden? Warum? Minimalismus trifft als Gegenbewegung zur heutigen Wachstums-Konsum- und Beschleunigungsgesellschaft den Nerv der Zeit. Viele sehen sich nach Entschleunigung und Einfachheit – und dies nicht erst seit Corona. Wir leben in einer Zeit, in der wir von allem zu viel haben. Zu viele Informationen, zu viele Termine, zu viel Druck und zu viel Besitztümer.

Für alle, die feststellen, dass sie zu viel Konsum und Besitz nicht wirklich glücklich macht und sich danach sehnen, die Dinge zu vereinfachen, zeigt Selim Tolga in seinem Ratgeber „Minimalismus leben für Dummies“, wie das geht. Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen beim Minimalisieren auf allen Ebenen – vom Kleiderschrank über den Schreibtisch, aber auch To-Do-Listen, Verpflichtungen und Termine bis hin zum digitalen Konsum. Tolga in seinem Ratgeber: „Auf einmal merken Sie, dass weniger zu haben, nicht Verzicht bedeutet, sondern Ihnen Zeit und Muße für das lässt, was wirklich wichtig ist in Ihrem Leben.“

Im abschließenden Kapitel hat der Aufräum-Experte die Top-Ten-Tipps kompakt zusammengefasst, ganz im Sinne seines Buches „Minimalismus leben für Dummies“.

Die Autorin Selim Tolga ist Aufräum- und Minimalismus-Experte. Als Coach hilft er seit über zehn Jahren Menschen und Firmen zurück zu Ordnung und Struktur und das Leben durch weniger Ballast dauerhaft zu vereinfachen. Er hält Vorträge und gibt Kurse zum Aufräumen und zum Minimalismus, ist gleichzeitig APP- Entwickler, Youtuber, Podcaster und Buchautor.

Wiley-VCH, 1921 als Verlag Chemie gegründet, kann auf eine über 90-jährige Tradition zurückblicken. Das Verlagsprogramm umfasst viele Bereiche der Naturwissenschaften sowie den Bereich Wirtschaft. Seit 1996 ist der Verlag Teil der weltweiten Verlagsgruppe John Wiley & Sons, Inc. mit Sitz in Hoboken, New Jersey, USA.

Verlag Wiley 2020, 280 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71702-6





Veranstaltungen 

Deutsch-Französisches Jugendwerk unterstützt Projekt gegen Rassismus und Populis

Stimmen gegen Rassismus und Populismus - Der Internationale Club des Studierendenwerks Freiburg lädt zur Teilnahme am deutsch-französischen Blogprojekt ein

Rassistische Geisteshaltungen, populistische Strömungen: Das Schüren von Hass, Wut und Vorurteilen gegen gesellschaftliche Gruppen ist im Alltag und im Digitalen gegenwärtig. Populistische Bewegungen und ihre Meinungsführer*innen haben Aufwind. Die Spaltung der Gesellschaft wird von ihnen in Kauf genommen, provoziert und verstärkt. Rassistische Geisteshaltungen gehen damit einher und bilden nicht selten das Fundament populistischer Bewegungen.

Mit dem deutsch-französischen Blogprojekt

„Stimmen gegen Rassismus und Populismus Sichtbarkeit verleihen
– S’opposer au racisme et au populisme“

möchte der internationale Club des Studierendenwerks Freiburg Stimmen gegen Rassismus und Populismus einen Raum geben. Dazu können Studierende ihre Erfahrungen mit Rassismus und Populismus an unser Redaktionsteam senden und im Anschluss mit professioneller Unterstützung aus ihren Geschichten einen Blogbeitrag erstellen.

Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Donnerstag, 12. November

Die Texte müssen dafür noch nicht fertig formuliert sein, da die Studierenden im Anschluss gemeinsam mit dem Redaktionsteam, das von der Jugendpresse Deutschland unterstützt wird, überlegen, in welcher Form – Videobeitrag, Blogbeitrag, Fotostory – sich ihre Geschichte umsetzen lässt. Auch bei der Umsetzung steht den Studierenden unser Redaktionsteam unterstützend zur Seite. Schreiben können die Studierenden dafür in der Sprache ihrer Wahl: Französisch, Deutsch oder Englisch. Die Texte sollten dabei einen Umfang von 3.500 bis 5.000 Zeichen (mit Leerzeichen) haben.

Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Universitäten und Hochschulen sowie der Verbände der Studierendenwerke und CROUS: Straßburg, Mulhouse, Colmar, Lyon, Karlsruhe und Freiburg. Gute Kenntnisse der deutschen und französischen Sprache sind wünschenswert und von großem Vorteil. Gute Englischkenntnisse können behilflich für die Kommunikation sein.

Das Blogprojekt findet im Rahmen des deutsch-französischen Blog- und Filmprojekts „Stimmen gegen Rassismus und Populismus – Voix contre le carisme et le populisme“ statt, das neben dem Blogprojekt noch einen zweitätigen Online-Workshop zum Thema „Rassismus und Populismus“ und „Medientechnik – Spot on Rassimus und Populismus“ beinhaltet. Beides wird vom deutsch-französischen Jugendwerk finanziell unterstützt.


Alle weiteren Informationen zur Teilnahme und Anmeldung gibt es online ...

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Veranstaltungen 

Kultureller Lockdown #2

Kultureller Lockdown #2
Performance Denise Blickhan / GGK FluidBodies (c) arc Doradzillo

Absage von allen Veranstaltungen im E-WERK Freiburg bis Ende November

Pandemiebedingt muss die PREMIERE der neuen E-WERK Tanzproduktion „Naked Love“ am 30. Oktober sowie die Aufführungen am 31. Oktober und 1. November leider abgesagt werden. Ab Montag, 02. November, müssen wir aufgrund des zweiten kulturellen Lockdowns alle Veranstaltungen bis Ende November absagen.

Tickets werden automatisch über Reservix rückabgewickelt oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Die einzige, bis Montag noch stattfindende Veranstaltung ist die Performance von Denise Blickhan im Rahmen der Ausstellung "Fluid Bodies", die am 30. und 31. Oktober jeweils 18 und 21 Uhr und am 1. November um 17 Uhr stattfinden wird. Am 1. November gibt es zudem eine allerletzte FĂĽhrung durch die Ausstellung um 16 Uhr.

Denise Blickhan (Weimar) befragt in ihrem Performance-Zyklus MEDUSA stereotype Darstellungen von Frauenkörpern in den sozialen Medien. Mit ihren multimedial bespielten Installationen mit Live-Musik und Gesang inszeniert sie tradierte Schönheitsideale und gesellschaftliche Machtstrukturen. Ihre irisierenden Solo-Shows nehmen eine emotionale Untersuchung des Rollenverhaltens einer narzisstischen Smartphone-Kultur vor.

Wir hoffen sehr, dass wir im Dezember wieder Kultur auf die BĂĽhne bringen dĂĽrfen und verbleiben bis dahin mit vielen herzlichen GrĂĽĂźen aus dem E-WERK.

* * *

Gegenwartskunst: Fluid Bodies

Nicole Bachmann (CH) I Natascha Schmitten (DE) I Denise Blickhan (DE) I JJ Levine (CA) I Jake Elwes (UK)
Kuratiert von Heidi Brunnschweiler
Ausstellung mit Performance: bis So 01.11. | Galerie 1+2

Performance Denise Blickhan | Galerie II
Fr 30.10. I Sa 31.10. | jeweils 18:00 & 21:00 Uhr
So 01.11. | 17:00 Uhr

Ă–ffentliche FĂĽhrung
So 01.11. | 16:00 Uhr

Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt fünf künstlerische Positionen, die sich mit aktuellen Fragen bezüglich körperlicher Selbstbestimmung und Selbstgestaltung befassen.

Durch einen Liberalisierungsprozess, der in den 1960er Jahren einsetzte, wurden feste Vorstellungen, wie Körper auszusehen haben, sich zu verhalten haben oder repräsentiert werden sollen, flexibel und fließend. In der Kunst glaubte man an die emanzipatorische Kraft neuer Medien, erprobte ein künstliches Selbst mit wandelbaren und frei zu gestaltenden Körpern. Heute kommen durch soziale Medien und neue Überwachungstechnologien abermals normative Vorstellung von Körpern auf. Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt, welchen Spannungsfeldern menschliche Körper durch ökonomische Verhältnisse und digitale Medien heute ausgesetzt sind.

Nicole Bachmann (ZĂĽrich) setzt sich in ihrer Performance or what is mit menschlicher Kommunikation unter Bedingungen des neoliberalen Informationskapitalismus' auseinander.
Drei Performerinnen führen mehrheitlich repetitive, isolierte Bewegungen aus, so als wären sie von einer unsichtbaren Maschine oder einem Algorithmus gesteuert. In unterschiedlichen Intervallen finden sie aus ihrer Isolierung heraus und werden zu einer Gemeinschaft von Körpern und Stimmen, die miteinander kommunizieren.

Natascha Schmitten (Köln) experimentiert mit der Art und Weise, wie Körper in der digitalen Bildkultur im Medium der Malerei dargestellt werden können. Traditionell wird Malerei als eher statisches Medium betrachtet. Natascha Schmitten sucht in ihrer Malerei nach Mitteln und Wegen, Körper dynamisch, fließend und beweglich erscheinen zu lassen.
Dazu verwendet sie Nylon als Trägermaterial. Nylon ist lichtdurchlässig und bringt den durch viele Lasuren aufgetragenen Farbraum wie auf einem Bildschirm zum Vibrieren.

Denise Blickhan (Weimar) befragt in ihrem Performance-Zyklus MEDUSA stereotype Darstellungen von Frauenkörpern in den sozialen Medien. Mit ihren multimedial bespielten Installationen mit Live-Musik und Gesang inszeniert sie tradierte Schönheitsideale und gesellschaftliche Machtstrukturen. Ihre irisierenden Solo-Shows nehmen eine emotionale Untersuchung des Rollenverhaltens einer narzisstischen Smartphone-Kultur vor.

JJ Levine (Montreal) erforscht in seinen fotografischen Porträts der Queer-Community in Montreal Darstellungsmöglichkeiten von mehrfachen Identitäten und Geschlechtsfluidität. In seinen Fotografien werden herkömmliche soziale und biologische Geschlechtervorstellungen von weiblich und männlich hinterfragt und erweitert. Seine Bilder zeigen z.B. Menschen wie den schwangeren Harry, ein transsexueller Mann, der einen physischen Zustand verkörpert, der traditionell dem weiblichen Subjekt vorbehalten ist.

Jake Elwes (London) interessiert sich für den Umgang von künstlicher Intelligenz mit genderfluiden Körpern. Seine webbasierte Arbeit Zizi legt die Wirkung der heutige Erkennungs- und Überwachungstechnologien offen. Sie bestimmen z. B. Merkmale falsch, wenn sie nicht dem herkömmlichen Schema von weiblich und männlich entsprechen. Elwes nutzt die Fehlleistungen von Künstlicher Intelligenz, um ineinanderfließende Gesichter zu erzeugen, die sich dem Zugriff von Gesichtserkennung entziehen.

Die Performance von Nicole Bachmann wird unterstützt von Pro Helvetia, Gwärtler Stiftung Basel, Stiftung Landesbank Baden-Württemberg







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